Grêmio Porto Alegre
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Copa Libertadores Achtelfinale: Palmeiras und Mineiro scheitern-Grêmio Porto Alegre im Viertelfinale

Auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fanden einige Rückspiele in der Copa Libertadores statt. Von drei brasilianischen Vertretern an diesem Abend konnte sich nur Grêmio Porto Alegre gegen Godoy Cruz durchsetzen. Für Palmeiras endet die Copa Libertadores mit dem Elfmeterschießen und Atlético Mineiro muss ebenfalls die Segel streichen.

Grêmio Porto Alegre – Godoy Cruz: 2:1 (Hinspiel 0:1) – Pedro Rocha schießt Grêmio ins Viertelfinale

Nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel war das Team von Godoy Cruz von Beginn an um ein forsches Auftreten bemüht. Die Mannschaft von Trainer Daniel Oldrá spielte munter nach vorne und belohnte sich bereits in der 14. Minute für die couragierte Spielweise. Eine wunderschöne Direktabnahme aus 25 Metern von Javier Correa schlug für Grêmio-Keeper Marcelo Grohe unhaltbar unter der Latte ein.

Das frühe Gegentor war für Grêmio Porto Alegre allerdings eine Art “Wake up Call”. Grêmio spielte fortan strukturiert und zügig nach vorne. Nachdem Godoy Cruz-Torwart Galeano einen strammen Rechtsschuss von Luan nicht festhalten konnte, stand Pedro Rocha goldrichtig und musste das Spielgerät in der 29. Minute nur noch über die Linie drücken.

In Halbzeit zwei war Grêmio weiterhin die bessere Mannschaft und belohnte sich in der 60. Minute für die Offensivbemühungen. Erneut war es Pedro Rocha, der nach einem Pfostentreffer Luans seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen konnte und für Grêmio zum 2:1 abstaubte.

Grêmio Porto Alegre zieht somit verdient ins Viertelfinale der Copa Libertadores und trifft hierbei entweder auf Botafogo oder Nacional aus Uruguay.

Palmeiras – Barcelona SC: 1:0 (4:5 i.E.) (Hinspiel 1:0) – Palmeiras scheitert im Elfmeterschießen

Vor heimischer Kulisse im Allianz Parque in São Paolo wollte Palmeiras das 1:0 aus dem Hinspiel schnell vergessen machen, um doch noch in das Viertelfinale der diesjährigen Copa Libertadores einzuziehen. Und es begann gut für den neunmaligen brasilianischen Meister. Nach herrlicher Vorarbeit von Dudu konnte Moises Lima seine Mannschaft in der 31. Minute mit einem sehenswerten Linksschuss in Führung bringen und den Traum vom Viertelfinale am Leben halten.

Der Treffer Limas blieb jedoch zeitgleich der Einzige aus dem laufenden Spiel. Nach Ablauf der regulären Spielzeit und der Verlängerung standen sich Palmeiras und Barcelona aus Ecuador im Elfmeterschießen gegenüber, wo das Unheil für Palmeiras seinen Lauf nehmen sollte. Nach vier Treffern und einem Fehlschuss auf beiden Seiten brachte José Ayovi Barcelona mit 5:4 in Führung, bevor Palmeiras-Linksverteidiger Egidio mit einem unplatzierten Linksschuss an Keeper Banguera scheiterte und das Kapitel Copa Libertadores für Palmeiras somit ein jähes Ende fand.

Barcelona zieht nach dem Neventhriller in die Runde der letzten Acht ein und trifft auf den Sieger der Begegnung Atlético Paranaense-FC Santos und damit erneut auf ein brasilianisches Team.

Atlético Mineiro – Jorge Wilsterman: 0:0 (Hinspiel 0:1) – Wilsterman setzt sich sensationell durch

Nachdem Jorge Wilsterman bereits mit dem 1:0 Sieg im  Hinspiel im heimischen Estadio Felix Capriles den Grundstein für das Weiterkommen legte, bedurfte es im Rückspiel in Belo Horizonte überraschenderweise keines großen Aufwandes mehr, um die Position zu festigen. In einer weitestgehend ereignislosen Begegnung kamen beide Mannschaften zu keinen nennenswerten Torraumaktionen, sodass das eine Tor im Hinspiel genug war für die Bolivianer, um ebenfalls in das Viertelfinale der Copa einzuziehen.

In der Runde der letzten Acht trifft Jorge Wilsterman nun auf Titelkandidat River Plate aus Argentinien.