González
Facebook/ VfB Stuttgart Nicolás González

Nicólas González auf den Spuren von Santiago Ascacíbar

Nach Santiago Ascacíbar bringt der VfB Stuttgart den nächsten Transfer eines Argentiniers unter Dach und Fach. Von den Argentinos Juniors wechselt Nicólas González für 8,5 Millionen Euro zu den Schwaben.

Ausgebildet bei den Argentinos Juniors, wo einst Diego Maradona und Roman Riquelme ihre Fußballschuhe schnürten, verhalf er seinem Jugendklub mit sieben Toren zu einer ruhigen Saison im Tabellenmittelfeld. Mit der Ablöse in Höhe von 8,5 Millionen übertrifft er sogar jene Klublegenden und wird zum teuersten Abgang der Vereinsgeschichte. Zudem erhalten die Argentinier zwölf Prozent der Summe bei einem Weiterverkauf.

González stand kurz vor einem Wechsel zu Inter Mailand

Der 20-jährige Stürmer ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl zentral, als auch den Außen eingesetzt werden. Durch sein stetiges Anlaufen der gegnerischen Abwehrreihen, seiner Kopfball- und Abschlussstärke gelang es ihm schnell, sich einen Namen im argentinischen Oberhaus zu machen. Wenig überraschend zeigte auch Inter Mailand großes Interesses an González. Jedoch konnten sich beide Vereine nicht auf eine Ablöse einigen, sodass der VfB Stuttgart letztendlich den Vorzug bekam.

Mit Santiago Ascacibar trifft González auf einen Landsmann, dem der Schritt in eine europäische Topliga schon mit Bravour gelungen ist und der die Integrierung des neuen Stürmers sicher vereinfachen sollte. Ähnlich wie der bissige Wadenbeißer verhofft sich González mit diesem Wechsel in Stellung für die Nationalmannschaft zu bringen, bei der zeitnah ein Generationswechsel ansteht.

Nachdem er in der Aufstiegssaison unter Gabriel Heinze seine ersten Sporen als Profi verdienen konnte, gelang González in der folgenden Saison der Durchbruch, obwohl er seinen Stammplatz eine Zeit lang an Lucas Barrios verloren hatte. Der Bundesligaklub wird sicherlich etwas Geduld aufbringen müssen, aber mit der nötigen Unterstützung und den entsprechenden Zuspielen kann sich der lauffreudige Stürmer als echte Waffe herausstellen, sodass der Abgang von Daniel Ginczek schnell in Vergessenheit geraten könnte.