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Flickr / Palácio do Planalto

Fla-Flu – Der Klassiker der Massen (O Clássico das Multidões)

O Clássico das Multidões – Der „Klassiker der Massen“ feiert sein 105-jähriges Jubiläum. Kaum eine andere Rivalität besitzt eine derartige Tradition und hat so viele Geschichten zu erzählen, wie das Duell zwischen Clube de Regatas do Flamengo und Fluminense Football Club aus Rio de Janeiro. Kurz wird es einfach nur Fla-Flu genannt. Die Brisanz des Duells hat auch nach über einem Jahrhundert nicht an ihrer Würze verloren. Das zeigen die Ereignisse jüngster Vergangenheit. Wir werfen einen Blick auf das heißblütige Bruderduell.

Es geht um mehr als nur den Sieg – Derbys im Fußball sind wie die Schaumkrone, auf einem eisgekühlten Bier an einem heißen Sommertag. Für den Gewinner eines Nachbarduells ist das Revier bis zum nächsten Aufeinandertreffen markiert. Der Verlierer hingegen, zieht die Schmach wie ein bemitleidenswerter Magnet an sich. Das Fla-Flu zählt zu einem der ältesten Derbys in Brasilien, sogar der ganzen Welt. Über 400 “Schlachten” wurden bereits zwischen den Teams ausgetragen. Seine Geschichte hält Kuriositäten und Rekorde parat. Es ist noch heute ein Quell der Debatten, Diskussion und Kontoversen. Die brüderliche Feindschaft ist eine stets lodernde Flamme, die in Erwartung eines Duells zu einem verheerenden Flächenbrand heranwächst. Am 18. Juni stehen sich die beiden Kontrahenten erneut gegenüber. Das Spiel findet im denkwürdigen Maracanã statt, dem Stadion, welches sich die Teams teilen. Es kann keinen besseren Ort für dieses Aufeinandertreffen geben.

Für Zündstoff ist bereits gesorgt. Vor wenigen Wochen kam erst wieder eine neue Kontroverse des Duells auf. Eine herrlich verrückte aber auch typisch sinnfreie Debatte, die zu den Derbys zählt, wie der Zuckerhut zu Rio. Am 07. Mai standen sich die beiden Teams zuletzt gegenüber. Es war das Finale um die äußerst prestigeträchtige Staatsmeisterschaft von Rio de Janeiro – der Campeonato Carioca. Das formstarke Fluminense ging als leichter Favorit gegen das mit Stars gespickte Flamengo in die Partie. Der Regatterclub setzte sich dennoch durch und triumphierte über seinen „großen Bruder“. Eine etwas unorthodoxe Armbewegung des Schiedsrichters führte anschließend zu wilden Debatten, die lange nach dem Spiel noch hitzig geführt wurden. Das Lager von Fluminense unterstellte Gesten der Freude beim Schiedsrichter und witterte Verschwörung gegen das eigene Team. Neutral betrachtet wirkt die Unterstellung weit herbeigeholt. In Brasilien ist es der ganz normale Wahnsinn – bei einem Derby, in dem es um viel mehr geht, als nur den Sieg.

Ursprung der Bruderrivalität

Der Ursprung der Rivalität beider Vereine, die dem Milieu der wohlhabenden weißen Einwandererklasse entstammten, soll auf das Jahr 1911 zurückzuführen sein. Fluminense FC, am 21. Juli 1902 als erster reiner Fußballverein Rio de Janeiros durch den Anglo-Brasilianer Oscar Cox begründet, konnte 1911 bereits die fünfte Staatsmeisterschaft in der noch jungen Vereinsgeschichte feiern. Das Team mit den Vereinsfarben rot, weiß und grün, von ihren Anhängern auch liebevoll Tricolor genannt, genoss zu diesem Zeitpunkt eine gewisse Vormachtstellung in der Metropole Rio de Janeiro. Nach dem Titelgewinn kam es allerdings zu Unstimmigkeiten zwischen einem Großteil des Teams und der Klubführung, was die zukünftige Trainerbesetzung anging. In Folge der Meinungsverschiedenheiten verließen neun Spieler den Verein und waren auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.

CR Flamengo, das am 17. November 1895 einige Jahre vor Fluminense gegründet wurde, trat bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich als Ruderklub in Erscheinung, was noch heute im offiziellen Vereinsnamen „Clube de Regatas do Flamengo“ zu erkennen ist und besaß keine Fußballabteilung. Doch wie es der Zufall wollte, war ein Spieler der neun unzufriedenen Champions Fluminense`s gleichzeitig als Ruderer für die rubro-negro (feuerrot-schwarz) von Flamengo aktiv und stellte somit den entscheidenden Kontakt her. Am 24. Dezember 1911 entstand schließlich die Fußballabteilung Flamengo´s, die im Kern aus ehemaligen Spielern des damaligen Staatsmeisters Fluminense bestand, weshalb häufig von einer Bruderrivalität beider Vereine gesprochen wird. Ein Jahr später, am 07. Juli 1912 wurde das erste Fla-Flu der Geschichte im Estádio das Laranjeiras ausgetragen. Flamengo, da es sich aus dem Kern der Meistermannschaft Fluminense´s zusammen setzte, ging als Favorit in die Begegnung. Doch in der ersten Auseinandersetzung verließen die Favoriten das Feld als Verlierer. Mit einem Tor kurz vor Spielende gewann Fluminense das erste Aufeinandertreffen mit 3:2. Staatsmeister im Jahr 1912 wurde im Übrigen kein Team der beiden, sondern Paysandu.

Zwei Brüder erschaffen den Mythos des Fla-Flu

Diese Vorkommnisse erklären die Rivalität der beiden Vereine, doch der Mythos Fla-Flu wurde dank der Sportberichterstattung zweier fußballverrückter Brüder lanciert. Mário Filho und Nélson Rodrigues, die jedem Fußballfan in Brasilien bekannt sind, prägten mit ihren Schreibmaschinen das Derby und machten es zu dem, was es heute ist. Sie erschufen eine Novela, die mehr erzählt als nur ein regionales Duell. Ohne sie würde der Mythos Fla-Flu nicht existieren. Das Fla-Flu hätte eine andere Dimension. Die Begegnung wäre nur ein gewöhnliches Derby unter so vielen in diesem Land, das der Fußball regiert. Der ältere Mário Filho förderte den Klassiker wie kein anderer, während der jüngere Nélson Rodrigues die Gabe hatte, den Fußball im Allgemeinen und das Fla-Flu im Speziellen, wie kein Zweiter zu beschreiben. Das Besondere an dem Brüderpaar, das sich sehr Nahe stand und täglich Kontakt pflegte, war der Gegensatz ihrer Herzensvereine. Der Ältere war ein leidenschaftlicher Anhänger der rubro-negro, während der Jüngere die Tricolor fanatisch verehrte. Womöglich war es gerade diese Leidenschaft, die beiden zu überregionalen Ruhm verhalf und letztendlich auch das Derby Fla-Flu weit über die Landesgrenzen Brasiliens zu einem der bekanntesten regionalen Aufeinandertreffen formte.

„Wenn mich jemand fragt, was das größte Fußballspiel der Welt ist, antworte ich sofort Fla-Flu. Aber niemand stellt mir diese Frage, da es alle bereits wissen!“ (Mário Filho)

Mário Filho bemerkte sehr früh, welch seltenes Produkt er mit dem Fla-Flu in Händen hielt. Diese Mischung aus fünf Farben, zwei verbrüderten und gleichzeitig rivalisierenden Vereinen hatte unerschöpfliches Potential. In Kombination mit seiner Zuneigung für Flamengo behandelte er Fla-Flu folglich nicht wie jede andere Partie, in der das runde Leder im Mittelpunkt stand. Er beließ es nicht bei einem Fußballspiel. Er verwandelte die Begegnung in ein Ereignis. Ein Spektakel, das für ihn das größte Fußballspiel der Welt war. Er machte die Athleten zu Stars und beförderte sie auf die Titelblätter der Zeitungen. Doch er wusste auch, wer diesen Sport sein Eigen nennen durfte. Zu einer Zeit, als der Fußball ein Sport der gehobenen Schicht darstellte, sah er die Menschen auf der Straße spielen, spürte ihre Begeisterung, wusste den Wert für die Bevölkerung einzuschätzen und wollte sie in den Sport der Elite einbinden. Mit Màrio Filho wurden auch die Zuschauer zu Protagonisten. Er initiierte den Wettbewerb zwischen den Fangruppen und schuf einen Kampf der Originalität. Regelmäßig prämierte er die kreativste Unterstützung der Anhänger mit (…) Kühlschränken. Für ihn war es wichtig das einfache Spiel in ein Fest für die Menschen zu verwandeln. Das Ergebnis? Sieg oder Niederlage für Flamengo? Es war zweitrangig. Das Gesamtereignis zählte. In diesem Zusammenhang kämpfte er auch für den Bau eines gigantischen Stadions, das einer Menschenmenge Zugang zu einem – wie er es nannte  – Spektakel ermöglichte. In einem öffentlich und leidenschaftlich geführten Kampf setzte er den Bau in der Millionenmetropole Rio de Janeiro durch und wurde zur Legende. Es zeichnet seine Lebensleistung aus, dass das Mekka des Fußballs zunächst „Estadio Mário Filho“ getauft wurde und sein Name noch heute über den Eingangspforten des Maracanã thront.

Mário Filho (Victor Grinbaum via Wikimedia Commons)

Sein jüngerer Bruder Nelson Rodrigues schrieb einige der bekanntesten Texte der brasilianischen Sportgeschichte und befeuerte den Mythos Fla-Flu ebenso stark wie Mário Filho. Das Material seiner Geschichten war nicht ausschließlich das Spiel, sondern auch Schiedsrichter oder Zuschauer konnten eine tragende Rolle seiner Erzählungen einnehmen. Ohne Angst vor Adjektiven musste Nelson Rodrigues nicht live vor Ort gewesen sein, um über ein Fußballspiel zu berichten. Seine Texte waren stets authentisch und er ließ seine Leser am Spiel teilhaben, als wären sie live vor Ort gewesen. Er schrieb mit Leidenschaft, war parteiisch und bekämpfte diejenigen, die er als Idioten der Objektivität abstempelte. Er liebte den Fußball, im Speziellen Fluminense, und ganz besonders das Fla-Flu. Er verglich das Verhältnis der beiden Vereine, denen aufgrund der Gründungsgeschichte ein brüderliches Verhältnis nachgesagt wird, etwas überspitzt mit einem der berühmtesten Romane des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski, in dem es um Konflikte, Mord und Macht unter den Brüdern Karamazow geht.

“Zwischen den Vereinen existiert eine offensichtliche Blutsverwandschaft. Und wie es so ist, kommt es unter Brüdern auch zu Groll. Ich würde sagen die zwei Vereine sind die Brüder Karamazov des brasilianischen Fußballs.” (Nelson Rodrigues)

Rekorde, Kuriositäten und Anekdoten

Wirft man einen Blick auf die Statistik des Fla-Flu, spricht diese knapp für Flamengo. Bei 407 Begegnungen ging der Regatterclub 146 mal als Sieger vom Platz, während Fluminense 129 Siege feiern durfte. Insgesamt 132 mal fand das Fla-Flu keinen Triumphator und es ergibt sich ein Torverhältnis von 588:438. Das Derby hat aber weit mehr zu bieten als diese beeindruckende Anzahl an Aufeinandertreffen der Stadtrivalen. Im Laufe der Jahre konnte das Fla-Flu Rekorde feiern und hat eine Vielzahl an Anekdoten zu erzählen.

Der Mythos “Clássico da Lagoa”

Eine dieser Geschichten ist der “Clássico da Lagoa”. Es war der 25. November 1941 und Fluminense benötigte einen Punkt im Duell gegen den Erzrivalen, um die 14. Staatsmeisterschaft zu bejubeln. Zur Halbzeitpause führte die Tricolor bereits mit 2:0 und der Rückstand für Flamengo schien unüberwindlich. In der zweiten Hälfte jedoch warf der Regatterclub, mit dem Rücken zur Wand alles nach vorne um die eigene Titelchance mit einem Sieg wahrzunehmen. Das Risiko wurde belohnt, der 2:2 Ausgleich glückte, Flamengo hatte das viel zitierte Momentum auf seiner Seite und drückte auf den erlösenden dritten Treffer. Es war nur eine Frage der Zeit bis das bereits dezimierte Fluminense das entscheidende Gegentor hinnehmen musste. Und genau das ist der Moment, in dem die Legende dieses Klassikers beginnt. Das Stadion des CR Flamengo war zu dieser Zeit nicht komplett geschlossen und lag drei Meter neben einem See. Um Zeit zu gewinnen begannen die Spieler Fluminense´s die Bälle in den See zu schießen und zwangen so die Akteure von Flamengo immer wieder neue Bälle ins Spiel zu bringen. Als nahezu alle Bälle im See schwammen, schickte der Präsident Flamengo´s seine Ruderer auf den See um die Bälle zu holen. Doch auch die Mithilfe der Ruderer half nicht. Das Spiel endete letztendlich 2:2 Unentschieden und Fluminense FC feierte den 14. Staatsmeistertitel. Darüber hinaus ging der Klassiker von 1941 als “Clássico da Lagoa” in die Geschichtsbücher des brasilianischen Fußballs ein. Bis heute bleibt der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte jedoch ungeklärt.

Die Geburt “Classico das Multidões”

Ein weiterer Höhepunkt in der 105-jährigen Geschichte ist ohne Zweifel die Weltrekordkulisse aus dem Jahr 1963. In Anlehnung an diesen Rekord wird das Fla-Flu auch als „Clássico das Multidões“ – Klassiker der Massen bezeichnet. Damals strömten 194.603 Anhänger von CR Flamengo und Fluminense FC ins Stadion und füllten das Maracanã bis auf den letzten Zentimeter. Mit einem 0:0 Unentschieden sicherte sich Flamengo damals den Staatsmeistertitel vor Fluminense. Das Ergebnis der Begegnung war mit einem torlosen Unentschieden weniger spektakulär, doch der Rekord für die meisten Zuschauer in einem Spiel zweier Fußballvereine hat noch heute bestand. Das erste Fla-Flu im damals neu erbauten Maracanã fand übrigens am 22. Oktober 1950 statt. Die Tricolor ging mit einem 2:1 Erfolg in der Vorrunde der Staatsmeisterschaft als Sieger vom Feld.

O gol de barriga

“O gol de barriga” zu deutsch schlicht “Das Tor mit dem Bauch” ist zweifelsohne der bekannteste Treffer in der Geschichte des Fla-Flu. Im Finale der Staatsmeisterschaft 1995, war es kurz vor dem Ende des Spiels das entscheidende Tor und der Genickschlag für den Favoriten Flamengo. Das Team wurde von Vanderlei Luxemburgo trainiert, dem erfolgreichsten brasilianischen Trainer seiner Zeit und hatte von der Presse für den Angriff rund um Romário das prachtvolle Prädikat “bester Angriff der Welt erhalten”. Den Brennpunkt des Geschehens prägte jedoch ein anderer Spieler: Renato Gaúcho von Fluminense, der zuvor aber auch schon für Flamengo spielte. Dessen Treffer ist noch heute Anlass für heftigste Debatten. Flamengo´s berühmtester Spieler, Zico, ist das prominenteste Mitglied im “Club der Anfechter” dieses Tores. Zico sah, so sagt er, keinen Treffer mit dem Bauch, sondern einen mit dem Arm. Weitere Beobachter sprechen zudem von einer Abseitsstellung des Schützen. Keines der Fernsehbilder hat jedoch eine eindeutige Aufklärung zu bieten. Ob der Treffer regulär gewesen ist, bleibt ungeklärt. Der Torschütze bestreitet jedoch, die Hand zur Hilfe genommen zu haben. Die vermeintliche Abseitsposition, redet er lapidar weg. Er habe zum Assistenten geschaut, der nicht die Fahne hob, sondern zurück zur Mittellinie rannte – demnach war es ein Tor. Diese Meinung – ganz frei von jedem Zweifel – bleibt für das Lager der Tricolor exklusiv.

Arthur Antunes Coimbra – Ein Mann prägt die Derbyhistorie

Im Fla-Flu standen sich viele großartige Spieler gegenüber, doch einer sticht noch immer ein wenig heraus. Es ist Arthur Antunes Coimbra, besser bekannt als Zico. Insgesamt 16 Jahre ging er mit dem Trikot von CR Flamengo auf Torejagd. Mit seinen 44 Derbys gibt es nur ganz wenige Spieler, welche öfter dieses Spektakel auf dem Feld erleben durften. Die 19 Treffer, die er für seine Farben erzielte, machen ihn zum erfolgreichsten Torschützen des brisanten Duells. Am 07. März des Jahres 1976 gelangen dem “weißen Pelé” gar vier Tore in einer Partie, was einen weiteren Rekord für Zico bedeutet. Es glich einer Inszenierung par excellence, als das Abschiedsspiel von Zico am 2. Dezember 1989 ein letztes Stadtderby für die legendäre Nummer 10 zu bieten hatte. Der Kapitän von Flamengo wurde gefeiert und auch der verbitterte Rivale zollte Zico den Respekt, den er sich über fast zwei Dekaden verdient hatte. Dass Zico auch den Torreigen beim 5:0 Sieg seiner Rot-Schwarzen einleitete, ist eine bescheidene Randnotiz in der persönlichen Derbyhistorie von Arthur Antunes Coimbra. Heute erinnert eine Statue des Ausnahmekönners im Museum des Maracanã an die wunderbar genialen Momente des Virtuosen. Sie ist der in Form gegossene Lohn für Zicos lang anhaltende Treue zu Flamengo.

Dieser kleine Ausschnitt der 105-jährigen Historie des Fla-Flu zeigt, dass diese Begegnung die Massen bewegt, einzigartige Geschichten erzählt und immer wieder für Gesprächsstoff in dieser wunderschönen Stadt sorgt. Das Team Flamengos, um die ehemaligen Bundesligastars Diego und Paolo Guerrero, geht trotz einer Formkrise leicht favorisiert in den kommenden Klassiker gegen eine junge und formstarke Mannschaft von Fluminense. Wir sind in jedem Fall gespannt was das nächste Derby, eines der ältesten und traditionsreichsten der Welt, für uns parat hat und welche Geschichte der kommende Klassiker hervorbringt. Auch wenn das Duell in den letzten Jahren an Glanz verloren hat, die Zuschauerzahlen rückläufig sind und der Begriff „Klassiker der Massen“ ein Relikt aus glorreichen vergangenen Tage ist, so wird die Millionenmetropole Rio de Janeiro trotz alle dem für einen Tag ganz im Zeichen des Fla-Flu stehen und die Carioca, die Bewohner Rios, in Atem halten.