Libertadores

Die große Copa Libertadores Vorschau für die Gruppen 5 – 8

Gruppe 5

Cruzeiro (Brasilien) – Der brasilianische Außenseiter

Cruzeiro

Der Verein: Cruzeiro aus der Stadt Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais gehört zu den erfolgreichsten Clubs des Landes. Er ist einer von nur drei Vereinen, die immer in der ersten brasilianischen Liga gespielt haben. Die größten Erfolge des Clubs, welcher von italienischen Einwanderern gegründet wurde, sind die fünf Pokalsiege – Cruzeiro ist aktueller Pokalsieger -, vier Meisterschaften und vor allem die beiden Titel in der Copa Libertadores. Der Name „Cruzeiro“ bezieht sich auf das Sternbild Kreuz des Südens („Cruzeiro do Sul“), welches ein Symbol des Landes ist und sich auch auf der brasilianischen Flagge wiederfindet. Übrigens: Kein geringerer als der „echte“ Ronaldo wurde hier zum Profi.

Die Mannschaft: In der ersten Phase der Campeonato Mineiro thront man recht souverän an der Spitze des Tableaus. Nach sieben Spielen stehen für Cruzeiro sechs Siege bei lediglich einem Unentschieden zu Buche. In Torlaune präsentierte sich bisher der offensive Mittelfeldmann und Routinier Rafinha, welcher bereits fünf Mal ins Schwarze traf.

Transfers: Seit dem 01. Januar dieses Jahres ist der Haudegen Fred bei Cruzeiro unter Vertrag. Dort soll er nun für die Tore sorgen und die Mannschaft mit seiner Erfahrung bereichern. Zudem sicherte man sich die Dienste von Frederico Mancuello und Egídion von den Ligakonkurrenten Flamengo bzw. Palmeiras. Damit konnten auch Abgänge wie von Frabrício oder auch Alisson adäquat ersetzt werden.

Schlüsselspieler: Als der Star des Teams darf der Uruguayer Giorgian de Arrascaeta betrachtet werden. Der 23jährige mit italienischen Wurzeln ist im offensiven Mittelfeld beheimatet. Der 23jährige gilt als beidfüßig und erzeugt viel Torgefahr. Bis Ende Juni steht auch noch Lucas Silva, welcher von Real Madrid ausgeliehen ist, zur Verfügung. Er galt einst als Hoffnungsträger des brasilianischen Fußballs. In Belo Horizonte versucht er, seiner Karriere wieder Schwung zu verleihen. Der 34jährige Fred blickt bereits auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn zurück. Er wird dem Team mit seiner Erfahrung und seinen Treffern sicherlich helfen können.

Der Trainer: Mit Mano Menezes ist für Cruzeiro ein Trainer mit reichlich Erfahrung verantwortlich, welcher zwischen 2010 und 2012 die brasilianische Nationalmannschaft coachte. Er berief unter anderem Neymar zu seinem Länderspieldebüt und hat bewiesen, dass er mit großen Spielern arbeiten kann. Bevor er im Sommer 2017 seine zweite Amtszeit bei Cruzeiro angetreten hatte, verbrachte er ein Jahr beim SD Luneng im Reich der Mitte. Er ist einer der wenigen Trainer in Brasilien, welcher selbst kein Profifußballer gewesen ist.

Die Chefutbol-Prognose: Cruzeiro hat auf dem Papier eine Mannschaft, welche die Gruppenphase durchaus überstehen kann, allerdings gegen die südamerikanischen Schwergewichte das Nachsehen haben wird. Allerdings hat der frischgebackene Pokalsieger aus Brasilien erst kürzlich bewiesen, dass er auch vermeintlich starke Gegner überraschen kann. Vielleicht schafft es das Team aus Minas Gerais auch beim Kontinentalwettbewerb, für Furore zu sorgen.

Universidad de Chile (Chile) – “Los Leones” müssen das Kämpfen lernen!

Universidad de Chile

Der Verein: Beim CF Universidad de Chile handelt es sich um einen der bekanntesten und beliebtesten Clubs des ganzen Landes. Ursprünglich gegründet von Studenten der gleichnamigen Universität der Hauptstadt Santiago im Oktober 1928, löste man 1980 die Bindung zur Bildungseinrichtung und war fortan ein unabhängiger Club, der sich obendrein ausgesprochen erfolgreich entwickelte. Mit 18 Meisterschaften, zuletzt in der Clausura 2017, vier Pokalsiegen und dem Gewinn der Copa Sudamericana im Jahre 2011 als erstes chilenisches Team liest sich die Bilanz von „La U“ mehr als positiv. Eine besondere Rivalität besteht, schon allein aufgrund der geographischen Nähe, zum Rekordmeister CSD Colo Colo. Für einen „Aficionado“ von Universidad gibt es nichts Größeres als einen Besuch des „Clásicos“ im heimischen Estadio Nacional. Dann geht es sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen hoch her in Chiles Hauptstadt!

Die Mannschaft: Im letzten Jahr beendete man die heimische Liga hinter dem Erzrivalen Colo Colo und Unión Espanola auf dem dritten Platz, summa summarum eine ordentliche Spielzeit für “Los Leones”. Die Mannschaft gehört mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren eher zu den älteren Teams, allerdings hat “La U” viele Spieler mit internationaler Erfahrung sowohl auf Nationalmannschafts-als auch Klubniveau im Kader. Die ganz großen Namen fehlen zwar, mit Soteldo hat man allerdings einen formidablen Außenbahnspieler im Kader, über den auch in der Copa Libertadores viel gehen wird.

Transfers: Der  Universitätsklub der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, Universidad de Chile, blieb wie Erzfeind Colo Colo auf dem Transfermarkt weitestgehend inaktiv. Lediglich Yeferson Soteldo Martínez fand seinen Weg ins Estadio Nacional und Universidad de Chile könnte damit ein echtes Schnäppchen gemacht haben. Zunächst ist Martínez bis Endes Jahres ausgeliehen von Huachipato, Universidad de Chile besitzt jedoch eine Kaufoption. Und die Verantwortlichen bei “La U” wären gut damit beraten, diese zu ziehen. Der 20-jährige Venezolaner ist auf der linken Außenbahn beheimatet und besticht durch ein immenses Tempo gepaart mit beeindruckender Beweglichkeit und technischer Finesse. Da Martínez noch jung ist und noch Einiges an Entwicklungspotenzial besteht, dürfte sich der Marktwert des nur 1,60 m großen Dribblers schon bald auf ein Vielfaches der aktuell taxierten 2 Mio. € belaufen.

Schlüsselspieler: Neben dem wertvollsten Spieler der chilenischen Liga, Yeferson Soteldo Martínez, besitzt Universidad de Chile keinen Akteur vom Prädikat südamerikanischer Topstar. Allerdings haben die “Los Leones” mit Keeper Johnny Herrera, den Innenverteidigern Gonzalo Jara und Cristian Vilches, Mittelfeldroutinier David Pizarro und Jean Beausejour Einiges an Erfahrung und Qualität im Kader, was besonders gegen spielstarke Mannschaften wie Racing oder Cruzeiro wichtig werden dürfte. Alles in allem ist der Kader von “La U” sowohl in der Breite als auch qualitativ gut aufgestellt, schwierig werden dürfte es aber allemal.

Der Trainer: Der Trainer des Universitätsklubs der chilenischen Hauptstadt ist Guillermo Hoyos. Der 54 Jahre alte Argentinier mit spanischem Pass steht seit Januar 2017 an der Seitenlinie im Estadio Nacional de Chile und kann einen Punkteschnitt von 1,82 sowie den Titel in der Clausura vorweisen. Bevorzugt lässt Hoyos ein offensives 4-3-3 System spielen, bei Universidad de Chile kommt allerdings oft ein 3-4-1-2 zum Einsatz, bei dem die Flügelspieler die gesamte Außenbahn vertikal sowohl offensiv als auch defensiv bearbeiten müssen.

Die Chefutbol-Prognose: Mit den Gruppengegnern Racing und Cruzeiro hat Universidad de Chile zwei richtige Brocken vor der Brust, die man an einem guten Tag zuhause allerdings schlagen kann. Wenn im Estadio Nacional zumindest zwei Spiele gewinnen kann und auch auswärts ab und an punktet, ist für “La U” das Achtelfinale nicht zwingend ausgeschlossen, Favorit auf das Weiterkommen sind die “Los Leones” hierbei aber nicht. Sollte U. de Chile allerdings die Gruppenphase überstehen, dürfte es angesichts der möglichen Gegner im weiteren Turnierverlauf schwierig für die Hoyos-Auswahl werden.

Racing (Argentinien) – One-Man-Show um Lautaro Martínez?

Racing

Der Verein: Der Racing Club gehört zu den beliebtesten Klubs in Argentinien. Gegündet im Jahr 1905 steht man seitdem für hervorragende Jugendarbeit, weswegen der Verein den Spitznamen Academia trägt. In seiner Historie konnte man 17-mal Meister werden und einmal die Copa Libertadores gewinnen. Bekannt ist man auch durch das lokale Derby (Clásico de Avellaneda), wenn es gegen den Erzfeind Independiente geht.

Die Mannschaft: Racing erlebte eine stark durchwachsene Hinrunde, die mit dem Rücktritt von Diego Cocca ihr unrühmliches Ende fand.  Infolgedesssen verpflichtete man auf der Trainerposition Eduardo Coudet, der aus seiner Zeit bei Rosario Central exzellente Referenzen vorzuweisen hat. Unter der Führung des 43-jährigen ist seit Jahresbeginn ein klarer Aufwärtsstrend zu erkennen, der mit vier Siegen in Folge auch mit Punkten untermauert wird. Dabei setzt Coudet auf bedingungsloses Pressing, viel Spielwitz und Laufbereitschaft. Nichtsdestrotz genießt seine qualitativ hochwertige Offensivabteilung um Lautaro Martínez, Lisandro López und Ricardo Centurión bei eigenem Ballbesitz alle Freiheiten.

Transfers: Als Königstransfer wurde Ricardo Centurión präsentiert. Der mittlerweile 25-jährige, dessen Abenteuer in Genua zum zweiten Mal vorzeitig beendet wurde, kann jederzeit für den Unterscheid sorgen, erhitzt aber auf der anderen Seite mit seinen provokanten Kabinettstückchen und Eskapaden neben dem Platz die Gemüter. Die Innenverteidigung bildet sich aus den beiden Neuzugängen Alejandro Donatti und Leonardo Sigali zusammen. Beide hinterließen bislang einen bleibenden Eindruck und konnten die Defensive sichtlich stablisieren.  Mitteldfeldspieler Neri Cardozo wurde ablösefrei aus Monterrey gelotst, dazu verpflichtete man mit Gonzalo Piovi einen weiteren talentierten Youngster.

Schlüsselspieler: Lautaro Martínez mauserte sich mit eindrucksvollen Leistungen zur neuen Sturmhoffnung Argentiniens. Die Bilanz des 20-jährigen fiel in der aktuellen Spielzeit stattlich aus: Aus elf Partien traf Martínez siebenmal und steuerte noch vier Assists hinzu. Die Interessenten in Europa stehen Schlange. Laut Medienberichten soll es sogar schon zu einer Einigung mit Inter Mailand gekommen sein. Das Eigengewächs wird also vermutlich nicht über den Sommer hinweg zu halten sein, dennoch bleibt ihm die Gruppenphase, um sich eindrucksvoll zu verabschieden.

Der Trainer: Eduardo Coudet holte Rosario Central nahezu aus der Versenkung und etablierte den Traditonsklub wieder in der argentinischen Spitzengruppe. Zweimal erreichte er das Pokalfinale, wo er jedoch in beiden Fällen den Kürzeren zog. Es folgte ein erfolgoses Gastspiel beim mexikanischen Erstligisten Tijuana, ehe er bei Racing wieder in der Heimat anheuerte. El Chacho ist für sein leidenschaftliches Coaching an der Seitenlinie bekannt, was ihm immer wieder Vergleiche mit Diego Simeone einbringt.

Die Chefutbol-Prognose: Die Gruppe ist für die Academia kein Selbstläufer, dennoch besitzt man die Qualität, um als Erster durchzugehen. An vorderster Front überragt vor allem Martínez, dessen Wechsel im Sommer wohl nur noch Formsache ist. Ohne ihn könnte es in den KO-Runden allerdings eng werden.

Vasco da Gama (Brasilien) – Alle Augen auf die Wunderkinder Evander und Paulinho

Vasco

Der Verein: Vasco da Gama, der „Gigante da Colina“ gehört zu den erfolgreichsten und traditionellsten Vereinen Brasiliens. Vor 120 Jahren gegründet und im Ausland bekannt geworden durch Spieler wie Romario Juninho Pernambucano oder Luis Fabiano, erlebte das Teams aus Rio de Janeiro jedoch im vergangenen Jahrzehnt vor allem Rückschläge. Drei Mal stieg der Verein in die zweite Liga ab, 2008 zum ersten Mal in der Clubgeschichte. Auf die sofortigen Wiederaufstiege folgte 2013 und 2015 ebenso schnell der Fall ins Unterhaus. Die Auftritte in der Meisterschaft waren katastrophal. Einzige Wermutstropfen in der Leidenszeit waren die Titel in der Carioca-Meisterschaften und der Pokalsieg von 2011 sowie die Halbfinalqualifikation in der Copa Sudamericana 2011.

Doch keiner dieser Errungenschaften ist vergleichbar mit den vier Meistertiteln von 1974, 1989, 1997 und 2000 sowie dem Gewinn der Copa Libertadores (1998) oder des Mercosur-Cups (2000). Die Jahre 1997 bis 2000 waren die glorreichsten in der Clubgeschichte.

Vasco scheint sich nun endlich wieder gefangen zu haben. Die Mannschaft beendete die Meisterschaft 2017 auf dem 7. Platz und hätte sich somit für die Copa Sudamericana qualifiziert. Dank des Libertadores-Siegs von Gremio rutschten die Schwarz-Weissen jedoch nach und setzten sich in der Libertadores-Quali in einer einfachen Tableau-Hälfte gegen Universidad de Concepcion (Chile) und Jorge Wilstermann (Bolivien) durch.

Die Mannschaft: Im Tor setzt Vasco seit vielen Saisons auf den konstanten Uruguayer Martin Silva. Die Verteidigung ist gut gemischt zwischen erfahrenen, verdienten Spielern wie Yago Pikachu und Paulao und relativ unerfahrenen Spieler aus der eigenen Jugend wie Ricardo Graca und Henrique. In der Verteidigung steht mit Breno auch ein Spieler, der kurz in der Bundesliga auflief (Bayern, Nürnberg). Generell finden sich viele Eigengewächse im Kader. Im Mittelfeld ziehen aber noch die international erfahrenen Wagner und Escudero die Fäden. Neu werden sie unterstützt vom Argentinier Leandro Desabato. Die grosse Stärke von Vasco ist aktuell aber die Offensive – verspielt und variabel: Im Sturm sollen vor allem der Argentinier Andres Rios und der Kolumbianer Duvier Riascos für Tore sorgen. Als Back-up steht Eigengewächs Caio Monteiro bereit, der als 21-Jähriger bereits über 125 Mal für Vasco aufgelaufen ist.

Alle Augen sind jedoch auf die Nummern 10 und 11 gerichtet. Evander (19-jährig) und Paulinho (17-jährig) sind die grossen Juwelen von Vasco. Nur wenige Tage nachdem Evander sich als jüngster Vasco-Libertadores-Torschütze in die Geschichtsbücher schoss, doppelte Paulinho nach und lösten diesen bereits wieder ab. Sein Marktwert dürfte weit über 10 Millionen betragen und er ist bereits im Blick zahlreicher Clubs in Europa.

Transfers: Das Team wurde für die Doppelbelastung Libertadores/Meisterschaft aufgerüstet. Ausserdem mussten die Abgänge der Mittelfeldspieler Douglas Luiz (zu Man City), Muriqui (nach China) und Matteus Vital (zu Corinthians) kompensiert werden. Von Meister Corinthians stiessen Mittelfeldspieler Giovanni Augusto, Japan-Rückkehrer Thiago Galhardo, Namensvetter Rafael Galhardo von Cruzeiro und Velez-Ikone Leandro Desabato dazu. Die Verteidigung wurde verstärkt durch den grossen ecuadorianischen Verteidiger Erazo, der seit 5 Jahren in Brasilien spielt. Neue Varianten für die Verteidigung stehen auch mit Luiz Gustavo und Ricardo zur Verfügung. Als Verstärkung für den Sturm kehrte von den Millonarios Duvier Orlando Riascos zu Vasco zurück, wo er bereits vor zwei Jahren erfolgreich aufspielte (17 Tore).

Schlüsselspieler: Frickson Erazo und Yago Pikachu in der Defensive, Wellington und Wagner im Zentrum sowie Riascos und Rios in der Offensive. Bei den „Wunderkindern“ Evander und Paulinho stellt sich wohl die Frage, auf welche Höhen sie ihre Transfersumme hinaufspielen werden.

Trainer: Der ehemalige Verteidiger Zé Ricardo ist als Trainer noch relativ unerfahren. Der 45-Jährige trainierte ab 2012 erfolgreich die Jugendmannschaften von Flamengo. Als der Trainer der ersten Mannschaft, Muricy Ramalho, aus gesundheitlichen Gründe zurücktreten musste, übernahm Zé Ricardo im Mai 2016 diese Aufgabe. Beinahe hätte er die Sensation geschafft und Flamengo zum Titel geführt – schlussendlich resultierte der dritte Rang. Eine weitere Enttäuschung folgte: In der Libertadores 2017 schied Flamengo unter Zé Ricardo bereits in der Gruppenphase aus. Als der Rückstand auf die Tabellenspitze in der heimischen Liga anwuchs, zogen die Verantwortlichen die Reissleine und entliessen den Trainer im August 2017. Zwei Wochen später heuerte er bei Vasco an. Schlussendlich resultierte in einer hart umkämpften Meisterschaft ein guter 7. Rang, punktgleich mit seinem ehemaligen Team Flamengo, das sich aufgrund des besseren Torverhältnisses direkt für die Libertadores qualifiziert.

Chefutbol Prognose: Vasco hat in den ersten drei Partien der Qualifikation brilliert, mit einem Torverhältnis von 10 zu 0. Gegen Jorge Wilstermann zeigte das Team jedoch, wie nachlässig und fehlerhaft es auftreten kann. Mit viel Glück konnten die Bolivianer schlussendlich im Elfmeterschiessen besiegt werden. Auch in der lokalen Meisterschaft „Taça Guanabara“ hinterliess Vasco einen zwiespältigen Eindruck – mit zwei Niederlagen gegen Unterklassige. Das Team hat Qualität, ein riesiges Offensivpotenzial und ist nach den Quali-Spielen auch international eingespielt. Vasco ist sicherlich nicht der Favorit auf den Gruppensieg, jedoch ein Kandidat auf das Weiterkommen, vorausgesetzt die Mannschaft findet die Konstanz.