América de Cali
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Narcofutbol – América de Cali und das Cali-Kartell (2/3)

Zwar hatte América de Cali 1979 endlich die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte erringen können, doch niemand hätte es für möglich gehalten, dass in den 1980ern noch fünf Meisterschaften hinzukommen würden, und noch weniger, dass man sie hintereinander gewinnen würde. Allerdings werden die Fans der Diablos Rojos, aufgrund dreier verlorener Copa Libertadores-Endspiele hintereinander, auch immer mit einem weinenden Auge auf das goldene Jahrzehnt zurückblicken.

Die goldenen 80er

In dieses goldene Jahrzehnt fielen fünf aufeinanderfolgende Meisterschaften (1982-1986) und drei aufeinanderfolgende Finalniederlagen in der Copa Libertadores (1985-1987). Die beiden Saisons nach der Meisterschaft von 1979 beendete América jeweils auf dem dritten Rang, wobei man 1980 erstmalig bis ins Halbfinale der südamerikanischen Königsklasse vordringen konnte. 1981 wurde dank der neuen finanziellen Möglichkeiten, deren Herkunft kein großes Geheimnis war, der 1,99m große argentinische Torwart und Elfmetertöter Julio Falcioni von Vélez Sarsfield verpflichtet, der bis 1989 das Tor der Roten Teufel hütete, dabei 376 Spiele absolvierte und zu einer Vereinsikone wurde. Zudem war er ein Beispiel dafür wie das Kartell den Verein zur Geldwäsche nutzte, denn auf dem Papier verdiente der Schlussmann lediglich 85.000 Pesos, obwohl es tatsächlich um die zwei Millionen pro Jahr waren. Falcioni selbst wusste auch Bescheid darüber, wer den Verein führte, schließlich hatte ihm Miguel Orejuela, der fußballbegeistertere der Anführer des Cali-Kartells, persönlich sogar ein Haus gekauft. Und spätestens nach einem Zwischenfall bei dem Falcioni einer Person, die ihn zuvor aus einer Gruppe heraus beleidigt hatte, eine Pistole an die Schläfe hielt, wurde ihm bewusst, dass sich Miguel außerhalb des Vereins nicht so friedlich gab. Dieser rief ihn nämlich später an und sagte ihm, dass wenn er nochmal eine Waffe ziehen würde ohne abzudrücken, er ein Problem mit ihm bekäme.

Ein weiterer Zwischenfall der die Verstrickung zwischen den Kartellen und dem Fußball bewies, ereignete sich am 1. Dezember 1981 bei einem Spiel der Finalrunde zwischen América de Cali und dem von Pablo Escobar unterstützten Atlético Nacional. Während der Partie flog ein Kleinflugzeug über das Estadio Pascual Guerrero und warf Flugblätter ab, mit denen die Gründung der ersten paramilitärischen und aus Drogengeldern des Cali- und Medellín-Kartells finanzierten Gruppe M.A.S (Muerte A Secuestradores/ Tod den Entführern) publik gemacht wurde. Grund dafür war die Entführung von Marta Nieves Ochoa, der jüngeren Schwester der Ochoa-Brüder, Partner des Medellín-Kartells, durch die linksgerichtete Movimiento 19 de Abril-Gruppierung (dt. Bewegung 19. April). In den Flugblättern stand geschrieben, dass 223 Anführer verschiedener Kartell-Gruppierungen (und sonstige “Geschäftsleute”) ausgestattet mit 9 Millionen US-Dollar und 2.000 Mann bereit stünden, um die Entführer und Hintermänner zu töten, und falls man diese nicht finden würde stattdessen deren Familien ermorden würden.

Bis zum Ende des Jahrzehnts war dies eine der wenigen Aktionen bei der die Narcos im Fußball so öffentlich in Erscheinung traten. Die anschließende Titelserie von América unterstützte das Cali-Kartell hauptsächlich finanziell aus dem Hintergrund.

1982-1987 – Generación Dorada 

1982 – Der Stern von Antony de Ávila geht auf

In der Saison 1982 beendete América de Cali sowohl das Torneo Apertura als auch das Torneo Finalización auf dem ersten Tabellenplatz. Und auch die trotzdem noch alles entscheidende Finalrunde mit acht Mannschaften (Ligamodus, Hin- und Rückspiel) konnte die Elf von Coach Uribe gewinnen, sodass man zum Saisonabschluss  drei Punkte Vorsprung auf Deportes Tolima hatte. Grundlage für die zweite Meisterschaft war – streng nach Phrase – die starke Abwehr. In alle drei Turnieren kassierte man die wenigsten Gegentore, und vorne erzielte Humberto Sierra in dieser Saison 22 seiner insgesamt 43 Tore für Cali, womit er zweitbester Torschütze der Liga wurde.

Vor jener Saison stieß zudem der 1,57m kleine und 52Kg leichte Stürmer Antony de Ávila zu den Diablos Rojos, der aufgrund seiner Körpergröße „El Pitufo“ (Der Schlumpf) genannt wird. Der Mann, der bis heute mit 208 Toren in 582 Spielen, immer noch der Rekordtorschütze von América ist, wurde von einem Talentspäher beim Kicken am Strand entdeckt, und zum Probetraining eingeladen. Anschließend konnte der junge Mann auch Coach Uribe überzeugen, und er erhielt einen Vertrag, wenn auch er erst ab 1984 zum Stamm gehörte. Für einen Skandal sorgte „El Pitufo“ am 20.7.1997, als er nach einem 1:0 Sieg mit der Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Ecuador, bei dem er das entscheidende Tor schoss, dieses vor laufender Kamera zwei Personen widmete, “denen die Freiheit verwehrt würde, die viel für ihn getan hätten, aber deren Namen er nicht nennen wollte”. Erst später als der Druck der Medien immer weiter anwuchs, gab er zu, dass er damit die mittlerweile inhaftierten Anführer des Cali-Kartells Miguel und Gilberto Rodríguez Orejuela gemeint hatte.

1983 – Der dritte Streich: Meister mit 0,75 Punkten Vorsprung

Als wäre der Ligamodus nicht schon anstrengend und langwierig genug, machte es der kolumbianische Verband vor der Saison 1983 noch komplizierter. Die Saison begann mit der neu eingeführten Copa de la Paz (entspricht der Apertura/Hinrunde) die aus zwei Gruppen à 7 Teams bestand, und normal mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde. Allerdings spielten jeweils die beiden Gruppenersten- und zweiten anschließend, ebenfalls in Hin- und Rückspiel, noch um Bonuspunkte die am Ende der Saison im alles entscheidenden Finalturnier dazugezählt wurden. Im Duell der Ersten gab es für den Sieger 1,0 Bonuspunkte und für den Verlierer 0,75, im Duell der Zweiten respektive 0,5 und 0,25. Auch im neuen Torneo Nacional (Finalización/Rückrunde) gab es Bonuspunkte: 1,0 für den Ersten, 0,75 für den Zweiten, 0,5 für den Dritten und 0,25 für den Vierten. América de Cali ging in der Copa de la Paz zwar leer aus, erhielt durch den 2. Platz im Torneo Nacional aber 0,75 Bonuspunkte, die sich als entscheidend für die Meisterschaft herausstellen sollten. Denn nach Ende der Finalrunde trennten Meister América und Vizemeister Junior aus der Hafenstadt Barranquilla nur 0,75 Punkte.

(Links Abschlusstabelle, rechts Bonuspunktetabelle)

 

 

 

 

 

Vor der Saison wechselte Willington „Viejo Willy“ (Alter Willy) Ortiz, den einige für den besten kolumbianischen Fußballspieler aller Zeiten halten, für eine unbekannte Ablösesumme vom Stadtrivalen Deportivo zu América. Er war unumstrittener Stammspieler und Fixpunkt im Mannschaftsgerüst für die nächsten Jahre. Er spielte von 1983 bis 1988 bei América und erzielte in 197 Spielen 61 Tore.

In der Copa Libertadores erreichte man 1983 das Halbfinale, schied dort aber in der Dreiergruppe mit dem späteren Sieger, und HSV-Gegner im Weltpokalfinale, Grêmio Porto Alegre aus.

Narcofutbol zum ersten Mal in der Öffentlichkeit

Am 21. Oktober 1983 wurden die Verbindungen zwischen Kartellen und Fußballvereinen von Justizminister Rodrigo Lara Bonilla zum ersten Mal öffentlich gemacht. In seiner Rede warf er Atlético Nacional, Millonarios, Santa Fe, Deportivo Independiente Medellín, América und Deportivo Pereira Verbindungen zum organisierten Verbrechen vor. Allerdings wiesen sowohl der Verband DIMAYOR als auch die Vereine die Vorwürfe zurück, und der Fußball litt kaum unter den Vorwürfen. Eher im Gegenteil, die Bevölkerung nahm die kriminellen Machenschaften im Hintergrund schweigend hin, da es die Drogenbosse durch großzügige Spenden schafften einen nicht zu verachtenden Teil der Bevölkerung hinter sich zu bringen. Justizminister Lara Bonilla wurde am 30. April 1984 im Alter von 38 Jahren im Norden von Bogotá von Auftragsmördern von Pablo Escobar ermordet. Er hinterließ drei Kinder.

1984 – Titelhattrick

Im Jahr 1984 schaffte es América zum zweiten Mal alle drei Turniere der Liga zu gewinnen (Copa de la Paz, Torneo Nacional, Octogonal final), blieb zeitweise für 23 Spiele ungeschlagen und holte sich damit zwei Bonuspunkte, ohne die der Titel an Millonarios aus Bogotá gegangen wäre. Trotzdem hatten es die Millonarios am letzten Spieltag sogar selbst in der Hand Meister zu werden. Allerdings verlor das Team, das das Spielzeug von Gonzalo Rodríguez Gacha alias „El Méxicano“ war, einem Mitglied des Medellín-Kartells, am letzten Spieltag gegen Juniors. Gleichzeitig siegte América dank eines Treffers von Luis Eduardo Reyes mit 1:0 gegen Escobar’s Atlético Nacional und sicherte sich die Trophäe. In der Copa Libertadores war für die Roten Teufel in der Brasilien/Kolumbien-Gruppe (je 2 Teams pro Land) dafür schon nach der Vorrunde Schluss.

Vor der Saison hatte man unter anderem das 19-jährige Mittelfeldtalent Alexander Escobar Gañán verpflichtet, der dreizehn Jahre für América spielte und in seinen 578 Spielen 88 Tore schoss. Außerdem noch die beiden peruanischen Stars und Nationalspieler César Cueto und Guillermo La Rosa, die es allerdings beide nur eine Saison lang aushielten.

Angeblich unterhielt das Kartell von Cali sehr gute Beziehungen zum peruanischen Fußballverband, weshalb es angeblich die peruanische Nationalmannschaft während der WM 1978 in Argentinien bestochen haben soll, damit diese hoch gegen die Gastgeber verlöre. Argentinien benötigte damals einen hohen Sieg um Brasilien vom ersten Gruppenplatz zu verdrängen und sich noch für das Finale zu qualifizieren. Obwohl Argentinien mit 6:0 gegen Peru gewann, handelt es sich hierbei wohl mehr um eine Legende als um eine wahre Geschichte.

1985 – 4. Titel in Folge und 1. Finale in der Copa Libertadores

Hatten die Diablos Rojos die Meisterschaft 1983 mit 0,75 Punkten Vorsprung gewonnen, so war es 1985 noch knapper. Am Ende lag nur ein halber Punkt zwischen América (20,5) und Deportivo Cali (20,0). Entscheidend für die Meisterschaft war der 1:0 Sieg gegen Junior ,zwei Tage vor Weihnachten, im letzten Spiel der Finalrunde. Den goldenen Treffer erzielte Juan Battaglia per Kopf. Dadurch kam man in der Endabrechnung auf 20,0 Punkte und dank der damit verbundenen Bonuspunkte konnte man dem Stadtrivalen den Titel noch entreißen.

(Juan Battaglia in einem Graffiti verewigt)

Vor der Saison war die Mannschaft mit dem argentinischen Ricardo „El Tigre“ Gareca und paraguayischen Stürmer Roberto Cabañas prominent verstärkt worden, die ohne die Kartellgelder nicht bezahlbar gewesen wären. Ersterer und einige andere Spieler sollen laut Fernando Rodríguez, Sohn von Gilberto Orejuela, auch regelmäßig leistungssteigernde Substanzen genommen haben, manchmal sogar während dem Spiel, da es keine Anti-Dopingtests gab, oder diese manipuliert wurden.

In der Copa Libertadores erreichte der kolumbianische Serienmeister 1985 zum ersten Mal in seiner Geschichte das Finale. In der Vorrunde setzte man sich gegen Cerro Porteño, Millonarios Fútbol Club und Club Guaraní durch und in der Zwischenrunde gegen Peñarol aus Montevideo und El Nacional aus Quito. Im anschließenden Finale wartete der Jugendverein Maradonas: Argentinos Juniors. Nach einer 1:0 Hinspielniderlage (Torschütze: Commisso) im Estadio Monumental in Buenos Aires und einem 1:0 Sieg im Rückspiel in Cali (Torschütze: Ortiz), musste der Sieger in einem Entscheidungsspiel ermittelt werden, das am 24. Oktober in Asunción der Hauptstadt Paraguays stattfand. Nach 90 Minuten stand es nach Toren von Commisso (37.) und Gareca (41.) 1:1 und das Elfmeterschießen musste entscheiden. Dort setzten sich die Argentinier nach einem Fehlschuss von „Schlumpf“ De Ávila mit 5:4 durch. Eigentlich war Keeper Falcioni für den letzten Elfmeter Américas vorgesehen, doch er traute sich nicht, sodass De Ávila für ihn schießen musste, und an Keeper Vidallé scheiterte.

1986 – 5. Meisterschaft hintereinander und 2. Finale in der Copa Libertadores

Dem 5. Meistertitel hintereinander und dem 6. der Vereinsgeschichte ging ein harter Zweikampf mit Lokalrivale Deportivo Cali voraus, der diesmal aber zur Abwechslung schon am vorletzten Spieltag entschieden wurde. Miguel Orejuela schenkte im Rahmen der Feierlichkeiten Roberto Cabañas ein Penthouse in der Avenida Roosevelt in Cali, nachdem sein Tor Cali die sechste Meisterschaft gesichert hatte.

Auch in der Gruppenphase der südamerikanischen Königsklasse landete man vor Deportivo auf Platz 1 und zog in die Zwischenrunde ein. Dort setzte sich die Mannschaft von Coach Uribe in einer engen Gruppe gegen Club Olimpia aus Paraguay und Bolívar aus Bolivien durch. Im zweiten Finale in Folge wartete mit River Plate erneut ein Kontrahent aus der argentinischen Hauptstadt, aber im Vergleich zum Jahr davor war die Angelegenheit diesmal nicht so ausgeglichen. Die Millonarios waren in beiden Duellen die bessere Mannschaft und gewannen verdient sowohl das Hinspiel in Cali mit 1:0, als auch das Rückspiel in Buenos Aires mit 2:1. Zudem hatten sie den herausragenden Spieler der Finals in ihren Reihen: Juan „El Búfalo“ Funes, der zwei der drei Treffer erzielte.

1987 – Vizemeister und 3. Finale in der Copa Libertadores

In der 40. Saison seit der Professionalisierung des Fußballs in Kolumbien gelang es Millonarios die Titelserie von América Cali zu brechen, und sich den 12. Titel der Vereinsgeschichte zu sichern. Den zweiten Tabellenplatz und damit die Copa Libertadores-Teilnahme sicherte sich América am letzten Spieltag im Estadio Atanasio Girardot in Medellín gegen Atlético Nacional, die bei einem eigenen Sieg ihrerseits auf den 2. Platz hätten springen können. In dem Endspiel um den 2. Platz avancierte América Keeper Flacioni zum Helden, da er zuerst in der 64. Minute einen Elfmeter von Galeano parierte und in der 89. Minute einen zweiten von seinen Ex-Teamkollegen Humberto Sierra. Zwischen den beiden Strafstößen hatte “el Viejo Willy” Ortiz in der 71. Minute den umjubelten Siegtreffer für die Roten Teufel im Kartell-Clássico erzielt.

Deutlich schmerzhafter als der 2. Platz in der heimischen Liga war für América jedoch die dritte aufeinanderfolgende Finalniederlage in der Copa Libertadores, die noch um einiges dramatischer und bitterer war als die erste gegen Argentinos Juniors. Doch der Reihe nach. In der Vorrunde setzte sich América nach Elfmeterschießen in einem Entscheidungsspiel – mal wieder gegen Lokalrivale Deportivo – durch, nachdem beide Vereine die Gruppe punkt- und torgleich beendet hatten. Ähnlich knapp ging es in der Zwischenrunde zu, wo sich América aufgrund der um ein Tor besseren Tordifferenz gegen Deportes Cobreloa aus Chile durchsetzte und sich somit zum dritten mal für das Finale qualifizierte.

Im Finale traf man auf den uruguayischen Traditionsverein Atlético Peñarol, der mit elf Landsleuten auflief, wohingegen bei dem südamerikanischen Ensemble von América nur sechs Spieler aus Kolumbien kamen. Das Hinspiel im Estadio Pascual Guerrero in Cali gewannen die Männer von Trainer Uribe durch die Treffer der beiden Paraguayer Battaglia und Cabañas souverän mit 2:0 weshalb man zuversichtlich zum Rückspiel nach Montevideo reiste. Doch trotz einer 1:0 Führung durch Cabañas aus der 19. Minute musste sich América kurz vor Schluss, Villar traf in der 87. Min. zum 2:1, noch geschlagen geben. Es musste also wieder ein Entscheidungsspiel her, da die Auswärtstorregel erst ab dem dritten Spiel angewendet wurde. Dies bedeutete jedoch, dass den Kolumbianern dort ein Unentschieden genügen würde.

Das alles entscheidende Spiel, drei Tage nach der Niederlage in Montevideo, wurde am 31.10.1987 im nicht einmal halbvollen Estadio Nacional de Santiago in Chile ausgetragen. Nur 16.589 Zuschauer fanden den Weg ins weite Rund und sahen wie América bis zehn Sekunden vor Ende der Verlängerung die ersehnte Trophäe in der Hand hielt. Bis zur 120. Minute stand es nämlich 0:0, was América gereicht hätte, ehe der 19-jährige Diego Aguirre mit dem letzten verzweifelten Angriff den 1:0 Siegtreffer für Peñarol erzielte, und die Roten Teufel erneut ins Tal der Tränen stürzte.

Die Anreise nach Chile von Montevideo verlief dabei alles andere als optimal für die Kolumbianer. Das Flugzeug das die Mannschaft nach Chile bringen sollte, hatte einen Defekt, weshalb die Mannschaft am Flughafen übernachten musste, da es im Hotel keine freien Zimmer mehr gab. Sabotagevorwürfe wurden laut, konnten aber nicht beweisen werden. Das Finale zählt als letztes Spiel der sogenannten Generación Dorada (Goldene Generation).