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Die reichsten Fußballteams – Barça und Real auf den Plätzen zwei und drei

Bei König Fußball regiert auch das Geld – der Wahnsinn kennt keine Grenzen und mittlerweile will sich die FIFA nach aberwitzigen Plänen von Infantino schon selbst verkaufen.

Im Vereinsfußball ist die Premier League ganz vorne, was die Geldrangliste angeht: Clubeigentümer wie US-Milliardär Stanley Kroenke, dem der Mehrheitsanteil an Arsenal gehört, der pakistanische Milliardär Shahid Khan, dem der FC Fulham gehört, der russische Oligarch und Milliardär Roman Abramovich, seit 2003 Eigner des FC Chelsea, und der reichste Besitzer von allen, Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, Mitglied der königlichen Familie von Abu Dhabi und Eigner von Manchester City, haben sich ihre Liebe zum Fußball einiges kosten lassen.

Neymar und Co: Dreistellige Ablösesummen sind keine Seltenheit mehr

Eine Folge davon ist, dass dreistellige Millionensummen längst keine Seltenheit mehr sind, und die Clubs von Investitionen in Stadien, Ausrüstung, Manager und Spieler profitieren. Das Ergebnis sind Spitzenclubs, mit lukrativen Fernsehdeals, die ihrerseits Geld in die Kassen strömen lassen. Auf Platz zwei und drei der Reichenliste, hinter Manchester United, liegen die spanischen Vereine Real Madrid und FC Barcelona. Beide waren sie an Rekordtransfers der letzten Jahre beteiligt. Real Madrid u.a. beim Kauf von Cristiano Ronaldo und Gareth Bale, Barcelona beim Rekordtransfer von Neymar nach Paris für 222 Millionen Euro.

Deutsche Klubs hinken hinterher: Bayern auf Platz vier

Die deutschen Clubs haben weniger finanzstarke Männer als die Briten im Hintergrund – eine Ausnahme ist RB Leipzig, der, wie die New York Red Bulls und Red Bull Salzburg, dem Unternehmer Dietrich Mateschitz gehört. Ohne Investor steht der deutsche Rekordmeister FC Bayern München auf Platz vier der Geldrangliste.

Dafür werden hierzulande die wichtigen Vereine von den Medien sanft behandelt, was sich immer wieder im Umgang mit Bayern München, aber auch anderen Vereinen und sogar der Nationalmannschaft zeigt, wo Nationaltrainer Jogi Löw erst nach der desaströsen WM erstmals hart kritisiert wurde. Die sogenannte Yellow Press in England geht da schon härter mit den Premier League Klubs um. Aber woher kommt diese große Kraft des Fußballs?

Das hängt zum einen mit der Wirtschaftsmacht der Vereine zusammen, die bei Heimspielen Fans von Nah und Fern anziehen und damit unter anderem auch den Tourismus und die Gastronomie kräftig unterstützen. Aber es geht auch um den Sport an sich, der Image- und Sympathieträger ist, ganze Nationen in Trauer und Jubel vereint und der zumindest für wenige Stunden während der Spiele eine Flucht aus dem Alltag darstellt.

Dortmund und Schalke unter den Top 20

Kein anderer deutscher Verein ist bei den Fans so begehrt wie Bayern München, aber auch die anderen Spitzenclubs der Bundesliga können sich über Zuschauerzuspruch und Einnahmen nicht beklagen. Der derzeitige Tabellenführer Borussia Dortmund liegt mit einem Umsatz von 332,6 Millionen Euro im Jahr 2017 derzeit auf Platz zwölf der Geldliga, und auch Schalke 04 hält sich mit 230,2 Millionen Euro Umsatz in der Saison 2015/2016 und Rang 16 unter den Top 20. Die Bayern nahmen 587,8 Millionen Euro ein, knapp 4,2 Millionen weniger als in der Saison davor. Lionel Messi als Spitzenverdiener

Allerdings sind auch die Gehälter der weltweiten Topstars nicht gerade kärglich. Spitzenverdiener soll Lionel Messi sein, mit einem Jahresgehalt von 84 Millionen US-Dollar plus Werbeeinnahmen in Höhe von 27 Millionen US-Dollar.

Als Höchstverdiener in der Bundesliga gilt Dortmund-Star Marco Reus. Bis zu 15 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen sollen seine Kickkünste dem Verein pro Saison wert sein. Ohne volle Clubkassen ist so etwas nicht möglich. Geld regiert die Welt und und mehr denn je den Fußball.