z_Deutsche Posts – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2016/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg z_Deutsche Posts – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Vorschau auf die Saison in Brasilien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vorschau-auf-die-saison-in-brasilien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vorschau-auf-die-saison-in-brasilien#respond Sat, 27 Apr 2019 10:11:06 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11673 Das Warten hat endlich ein Ende. In wenigen Stunden startet die Meisterschaft in Brasilien. Alle Teams haben sich bereits in den jeweiligen Staatsmeisterschaften präsentiert, viele auch in der Copa Libertadores und der Copa Sudamericana. Den Auftakt machen heute Sao Paulo...

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Das Warten hat endlich ein Ende. In wenigen Stunden startet die Meisterschaft in Brasilien. Alle Teams haben sich bereits in den jeweiligen Staatsmeisterschaften präsentiert, viele auch in der Copa Libertadores und der Copa Sudamericana. Den Auftakt machen heute Sao Paulo und Botafogo. Hier eine kleine Übersicht für Euch.

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Copa Libertadores: Aufstand der Kleinen http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-aufstand-der-kleinen http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-aufstand-der-kleinen#respond Fri, 26 Apr 2019 09:02:32 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11668 Aufstand der „Kleinen“ und/oder „Enttäuschten“ in der fünften und zweiletzten Runde der Gruppenphase. Mit Wilstermann (3:2 gegen Atletico Paranaense), Junior (1:0 gegen San Lorenzo), Zamora (2:1 gegen Cerro Porteño), San Jose (3:1 gegen Peñarol), Godoy Cruz (2:0 gegen Sporting Cristal)...

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Aufstand der „Kleinen“ und/oder „Enttäuschten“ in der fünften und zweiletzten Runde der Gruppenphase. Mit Wilstermann (3:2 gegen Atletico Paranaense), Junior (1:0 gegen San Lorenzo), Zamora (2:1 gegen Cerro Porteño), San Jose (3:1 gegen Peñarol), Godoy Cruz (2:0 gegen Sporting Cristal) und auch Emelec (2:1 gegen Huracan) feierten nicht weniger als 6 Teams ihre ersten Siege.

Für einige dieser Mannschaften (u.a. Junior oder Zamora) kommen die Punkte zwar zu spät, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Doch sie dürfen sich Hoffnungen machen, noch in die Copa Sudamericana zu rutschen. Für andere (u.a. Godoy Cruz) eröffneten sich vor der abschliessende Runde in zwei Wochen neue Perspektiven in der Libertadores.

Die wichtigsten Siege der Runde holten Gremio mit dem 2:0-Sieg beim bisher ungeschlagenen Libertad Asuncion (2 Tore von Everton) und Liga de Quito (2:1 gegen Flamengo). Da die Konkurrenz (Universidad Catolica gegen Rosario und Penarol gegen San Jose) schwächelte, ist die Qualifikation für beide Vereine plötzlich wieder möglich. In der Gruppe D kommt es abschliessend zum „Kracher“ zwischen Peñarol und Flamengo.

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Tomás “El Trinche“ Carlovich – Der Maradona rosarino http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-spieler/tomas-el-trinche-carlovich-747598 http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-spieler/tomas-el-trinche-carlovich-747598#respond Tue, 23 Apr 2019 16:57:33 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=4455 Es gibt vermutlich keinen anderen Spieler, von dem so viele Argentinier so ehrfurchtsvoll berichten, und von dem nur eine Filmaufnahme existiert, wie Tomás “El Trinche“ Carlovich. Ein Porträt über einen Mann der keine große Karriere hinlegte, aber trotzdem zur Legende wurde....

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Es gibt vermutlich keinen anderen Spieler, von dem so viele Argentinier so ehrfurchtsvoll berichten, und von dem nur eine Filmaufnahme existiert, wie Tomás “El Trinche“ Carlovich. Ein Porträt über einen Mann der keine große Karriere hinlegte, aber trotzdem zur Legende wurde. Ein Mann „der lieber nur Fußball spielte als Profi zu sein“.

Tomás kam am 20. April 1949 als jüngstes von sieben Kindern einer jugoslawischen Einwandererfamilie in Rosario zur Welt. Von Kindesbeinen an spielte er barfuß, mit einem selbst aus Lumpen zusammengenähten Ball, auf dem Bolzplatz seines Viertels. Der “Potrero” (Bolzplatz) der bekanntermaßen die Fußballer hervorbringt an die sich die Welt einmal erinnert, formte auch den jungen Tomás. Zu dieser Zeit bekam er seinen Spitznamen “El Trinche“ (Die Gabel) verpasst, dessen Herkunft und Bedeutung wie so vieles bei ihm aber unbekannt sind.

So wenig über seine fußballerische Karriere bekannt ist, umso weniger ist über seine Kindheit und Jugend bekannt. Sicher ist jedoch, dass er sehr an seinem Viertel, Belgrano, hing, und nie große Lust verspürte seine Heimat zu verlassen. Sein großes Talent blieb in der fußballverrückten Stadt jedoch nicht lange unentdeckt, und Tomás spielte schon in jungen Jahren in den Jugendmannschaften von Rosario Central. Mit 20 Jahren debütierte er schließlich in der ersten Mannschaft.

Zu dieser Zeit war Miguel Ignomiriello der Trainer von Central, der später als Co-Trainer von Osvaldo Zubeldía bei Estudiantes de la Plata und als Trainer der Selección Fantasma berühmt wurde. Er war ein Coach der sehr viel Wert auf Disziplin und Fitness legte. Daher war es keine große Überraschung, dass es nicht lange gut gehen konnte, mit dem jungen Mann, für den Fußball nur Freude und keine Verpflichtung darstellte. Für Carlovich war deshalb schon nach zwei Spielen Schluss bei den Canallas, welche die einzigen beiden Erstligaspiele seiner Karriere bleiben sollten, danach sollte er nur noch in der 2. und 3. Liga auflaufen. Im Nachhinein sagte man, dass “El Trinche“ zur falschen Zeit geboren wurde, da in dieser Epoche des Fußballs das Physische das Wichtigste war. Laut Jorge Valdano, war er dagegen „das Symbol dieses romantischen Fußballs, der schon nicht mehr existiert“.

“El Trinche“ kam im Anschluss bei Córdoba Central unter, dem dritten Verein in Rosario, wo er sofort zum Liebling der Fans avancierte. Die Liebe beruhte auf Gegenseitigkeit, Córdoba Central wurde auch für ihn zu seinem Herzensclub. Für Central aufzulaufen, war das Größte für ihn, es war sein „persönliches Real Madrid“, mit dem er zwei Zweitliga-Titel holte. Aus dem Stadtteil Tablada begann sich seine fußballerische Extraklasse zu verbreiten. Er verzauberte die Fans so sehr, dass man auf der Straße nicht mehr sagte „heute spielt Central“, sondern „heute spielt El Trinche“, und die Fans von Newell’s und Rosario Central gingen gemeinsam zu den Charrúas ins Stadion um ihn zu sehen. Sogar Marcelo „el loco“ Bielsa ging fast vier Jahre ununterbrochen jeden Samstag ins Estadio Gabino Sosa um ihm zuzuschauen.

Die Spielweise des Trinche

Der Mythos des „Trinche“ entstand in erster Linie durch seine einzigartige Spielweise, in der er zahlreiche Attribute und Stile vereinigte. Angefangen von dem oben erwähnten „romantischen Spielstil“, verkörperte er noch den „Estilo rosarino“, der als etwas langsamer und technisch anspruchsvoller gilt. Hinzu gesellten sich Frechheit, Dreistigkeit und ein magischer linker Fuß, mit dem er perfekte Pässe schlug. Der schnellste war er laut seinen Mitspielern nicht, doch er wusste schon bevor er angespielt wurde, wohin er passen würde. Zudem hatte er eine unglaubliche Ruhe am Ball, und verlor ihn so gut wie nie, weshalb ihn ein Mitspieler mit Gott verglich, „denn sobald man ihm den Ball zuspielte war man gerettet“. José Pékerman beschrieb ihn „als eine Mischung aus Fernando Redondo – sogar noch eine Spur eleganter – und Román Riquelme“.

Die Spezialität von Carlovich war der „caño de ida y vuelta“, der Trick bedeutet den Gegner zu tunneln, warten bis dieser sich gedreht hat, und diesen gleich noch einmal zu tunneln. Angeblich begann er einmal damit, nachdem ihn ein Fan auf der Tribüne dazu gebeten hatte, und bei Central Córdoba soll eine Prämie für jeden caño gezahlt worden sein. Viele Persönlichkeiten des argentinischen Fußballs sowie seine ehemaligen Mitspieler sind sich einig, dass Carlovich alle Voraussetzungen mitbrachte um ein Weltstar zu werden.

El Trinche auf dem Platz

Das seine Fähigkeiten über aller Zweifel erhaben sind bewies “El Trinche“ bei einem Spiel der argentinischen Nationalmannschaft gegen eine Stadtauswahl aus Rosario. Die Stadtauswahl bestand aus jeweils fünf Spielern von Central und Newell’s, sowie dem „eingeladenen Künstler“ Carlovich, dem einzigen Spieler der in der 2. Liga spielte. Das Spiel endete mit 3:1 für die Rosario-Auswahl, und Carlovich war in aller Munde. An jenem Abend gelang ihm alles, und er zeigte es allen Zweiflern, dass er nur nicht in der 1. Liga spielte, weil er es nicht wollte. Zur Halbzeit stand es bereits 3:0 für die Heimelf und der Nationaltrainer Vladislao Cap soll gefragt haben, wer dieser Spieler denn sei, und gebeten haben ihn zur Halbzeit auszuwechseln, da er mit Carlovich auf dem Feld eine höhere Blamage befürchtete. Schließlich verließ “El Trinche“ in der 65. Minute unter den Ovationen der Zuschauer das Feld. Einer seiner Gegenspieler, Aldo Poy, erzählte Jahre später, dass nachdem der Trinche in der Kabine verschwunden war, auch viele Zuschauer das Stadion verließen. Angeblich war es das einzige Spiel in der Geschichte bei dem sich Fans von Newell’s und Central umarmten. Nach dem Spiel wäre er fast zu Cosmos New York oder nach Frankreich gewechselt, doch beide Wechsel zerschlugen sich.

Während seiner Zeit bei Independiente Rivadavia (Mendoza) spielte er mit einer Stadtauswahl gegen den AC Mailand. Das Spiel gewannen die Argentinier mit 4:1 und auch in diesem Spiel war Carlovich der überragende Mann auf dem Platz. Er schoss zwar kein Tor, „aber vergnügte sich ein bisschen“, sodass die Italiener angeblich so gereizt waren, dass sie ihn verletzen wollten. In einem Spielbericht stand geschrieben, dass es Carlovich war, „der das Spielfeld mit Fußball füllte“.

El Trinche neben dem Platz

Doch auch das ganze Talent verhalf ihm nicht zur großen Karriere, da er die Professionalität vermissen ließ, denn Fußball war für ihn Freude und keine Verpflichtung. Demnach genoss das Training für ihn keine Priorität, sodass er oft lustlos wirkte, oder einfach gar nicht auftauchte. Anstalten sich irgendwie anzupassen machte Carlovich auch keine, und alle die ihn kennen sagen, dass er viel mehr aus sich machen hätte können, wenn er sich mehr angestrengt hätte. Der Vergleich mit Mágico González liegt nahe, da beide Spieler mit herausragenden Fähigkeiten gesegnet waren, den Fußball aber nicht zu 100% als Beruf sehen konnten oder wollten. Auf der anderen Seite aber liebten ihn die Menschen auch für genau diesen anti-systemischen Charakter und diese (Nicht-)Einstellung. Zu seiner Zeit bei Independiente Rivadavia gaben ihm die Fans den Spitznamen “el Gitano“ (Der Zigeuner), weil er angeblich auf dem Boden schlief und sich in Bächen badete, wobei sie diesen nach einer Galavorstellung und einem 5:1 Sieg in einem Lokalderby in „Rey“ (König) umänderten.

Weshalb der Mythos immer weiterwuchs, liegt vor allem daran, dass von “El Trinche“ nur eine einzige Videoaufnahme existiert die ihn in Aktion zeigt, da die 2. Liga damals nicht gefilmt wurde. Selbst Zeitungsartikel von ihm sind rar, und auch im Archiv von El Gráfico haben sie nur eine Mappe über ihn, jedoch sind es genug Berichte um zweifelsfrei zu beweisen, dass er wirklich existierte. Man weiß weitaus mehr über ihn durch Erzählungen als durch Bilder, und aus diesem Grund wurde die Legende immer weitergesponnen, da bekanntlich bei mündlichen Überlieferungen gerne Kleinigkeiten hinzugefügt werden. An einigen Anekdoten sei etwas dran an einigen nicht sagt Carlovich. Die Geschichte, dass er einmal lieber Angeln gegangen sei, anstatt einer Einladung zur Nationalmannschaft von Menotti zu folgen, hat er selbst verneint. Aber was er stattdessen gemacht hatte verriet er auch nicht. Dagegen gibt er zu, dass er sich manchmal während dem Spiel einfach auf den Ball setzte, doch nicht um zu provozieren, sondern weil er ein bisschen müde war.

Während seiner Zeit in Mendoza, wo er bei Independiente Rivadavia, Colón de Santa Fe und Deportivo Maipú spielte, lief es sportlich ebenfalls gut für ihn, doch er zeigte dort dieselben unprofessionellen Verhaltensweisen. Zudem war die Liebe zu seiner Heimatstadt immer größer. In einem Spiel soll er sich absichtlich in der 1. Halbzeit eine rote Karte abgeholt haben, schnell geduscht haben und zum Busbahnhof gerannt sein, um noch den letzten Bus nach Rosario zu bekommen. Außerdem soll er vor einer Vertragsunterschrift ein Auto als Prämie gefordert haben, das er vom Verein schließlich auch bekam. Mit dem Auto soll er dann nach Rosario gefahren sein und nie mehr zurückgekommen sein, Carlovich bestreitet dies aber und sagt er hätte es selber bezahlt.

Konsequenzen des Mythos

Aus dem Mangel an Fernsehbildern und den sagenhaften Erzählungen die ihm vorauseilten, waren die Fans bei Auswärtsspielen immer besonders auf “El Trinche“ gespannt, um zu sehen ob an den Geschichten etwas dran war. In einem Spiel für Córdoba Central sah Carlovich nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler früh die rote Karte. Doch die Heimfans, die hauptsächlich ins Stadion gekommen waren, um Carlovich zu sehen, zwangen den Schiedsrichter dazu die Entscheidung zurückzunehmen, sodass er das Spiel zu Ende spielen konnte.

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Er wurde im Nachhinein bekannt als der Maradona aus Rosario, und sogar Diego selbst war sich der Bedeutung des “Trinche“ bewusst. Als er 1993 bei Newell’s vorgestellt wurde und ein Journalist ihm erzählte wie stolz man doch sei, den besten Fußballspieler aller Zeiten empfangen zu dürfen, antwortete Maradona, „der beste der Welt hat bereits in Rosario gespielt, und es war ein Mann mit dem Namen Carlovich“.

“El Trinche“ beendete seine Karriere 1986 und wohnt heute immer noch in seinem Viertel in Rosario, wo er immer wieder Besuch von Journalisten bekommt, die wissen wollen welche Anekdoten wahr sind und welche nicht. Sicher ist, solch eine Persönlichkeit wird es im Fußball nicht mehr geben, und auch dieser Artikel lässt den Mythos wachsen, in der Hoffnung nur über die echten Anekdoten geschrieben zu haben.

Dokumentation auf Spanisch über “El Trinche“:

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Ausschreitungen in São Paulo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/ausschreitungen-in-sao-paulo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/ausschreitungen-in-sao-paulo#respond Mon, 15 Apr 2019 08:52:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11660 Einzig in Rio scheint eine Vorentscheidung in den Finals der Staatsmeisterschaften gefallen zu sein. Dank des Doppelpacks von Bruno Henrique und der exquisiten Vorbereitung des Uruguayers Giorgian De Arrascaeta besiegt Flamengo das Team von Vasco mit 2:0. Cruzeiro setzt sich...

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Einzig in Rio scheint eine Vorentscheidung in den Finals der Staatsmeisterschaften gefallen zu sein. Dank des Doppelpacks von Bruno Henrique und der exquisiten Vorbereitung des Uruguayers Giorgian De Arrascaeta besiegt Flamengo das Team von Vasco mit 2:0. Cruzeiro setzt sich gegen Atletico mit 2:1 durch. In Sao Paulo sorgten vor allem die Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppierungen für Schlagzeilen. Zumal nur die Fans der Heimmannschaft Zugang zum Stadion hatten, verlagerte sich die Rivalität in die Quartiere, mindesten 14 Verletzte, v.a. durch Schussverletzungen.

Campeonato Paulista:
Sao Paulo vs. Corinthians: 0:0

Campeonato Minerio:
Cruzeiro vs. Atletico-MG: 2:1

Campeonato Gaucho:
Internacional vs. Gremio: 0:0

Campeonato Carioca:
Vasco vs. Flamengo 0:2

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Adidas vs Nike. Was trägt Boca ab 2020? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/adidas-vs-nike-was-tragt-boca-ab-2020 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/adidas-vs-nike-was-tragt-boca-ab-2020#respond Sun, 14 Apr 2019 21:20:01 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11656 Adidas vs. Nike. Der Kampf um den neuen Ausrüstungsvertrag mit den Boca Juniors ist gemäss argentinischer Presse so richtig lanciert. Offenbar hat das Unternehmen aus Herzogenaurach eine Offerte von 14 Millionen Euro pro Jahr vorgelegt – eine Rekordsumme für den...

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Adidas vs. Nike. Der Kampf um den neuen Ausrüstungsvertrag mit den Boca Juniors ist gemäss argentinischer Presse so richtig lanciert. Offenbar hat das Unternehmen aus Herzogenaurach eine Offerte von 14 Millionen Euro pro Jahr vorgelegt – eine Rekordsumme für den lateinamerikanischen Fussball.

Tatsache ist, dass der Vertrag mit Nike Ende 2019 ausläuft. Der US-Riese stattet die Xeneizes seit mehr als 20 Jahren aus. Insider wollen wissen: Die Deutschen wollen die Verantwortlichen nicht nur mit Geld, sondern auch mit „emotionalem Design“ überzeugen. Offenbar soll das erste Modell weitgehend demjenigen von 1981 entsprechen. Boca-Fans beklagen sich seit Längerem, dass Nike seit 2009 wenig Kreativität an den Tag legte und die Preise kontinuierlich erhöhte.

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Derby-Time in Rio – „O Clássico dos Milhões“ http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/derby-time-in-rio-o-classico-dos-milhoes http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/derby-time-in-rio-o-classico-dos-milhoes#respond Sun, 14 Apr 2019 15:30:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11653 In wenigen Stunden (21:00 Uhr) findet Estádio Nílton Santos das Hinspiel zwischen Vasco da Gama und Flamengo statt. Wird es der 35. Titel in den Rio-Meisterschaften für den Rekordhalter Flamengo oder holt Vasco seinen 25. Titel? Wer wird Nachfolger von...

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In wenigen Stunden (21:00 Uhr) findet Estádio Nílton Santos das Hinspiel zwischen Vasco da Gama und Flamengo statt. Wird es der 35. Titel in den Rio-Meisterschaften für den Rekordhalter Flamengo oder holt Vasco seinen 25. Titel? Wer wird Nachfolger von Titelverteidiger Botafogo?

Flamengo kommt selbstbewusst und mit viel Rückenwind in das Finale. Unter der Woche feierten die „Rubro-Negros“ in der Copa Libertadores ein Schützenfest: 6:1 gegen San Jose. Die Investitionen in die Offensive scheinen erste Früchte zu geben. Gabigol, die Leihgabe von Inter, und der ehemalige Wolfsburger Bruno Henrique, waren die spektakulären Zuzüge. Zweifelsohne sind der Sturm und das offensive Mittelfeld die grosse Stärke Flamengos. 39 Tore erzielte die Mannschaft den ersten 19 Partien des Jahres. Anfällig hingegen ist das Team von Abel Braga hinten. Fast in jedem Spiel musste Flamengo einen Gegentreffer hinnehmen.

Vasco hingegen hat sich unter Alberto Valentim vielmehr als solide, unspektakuläre Mannschaft etabliert und geht als Aussenseiter in die zwei Partien. Mit Neuzuzug und Italien-Rückkehrer Leandro Castan und Rossi dürften Vasco heute ausserdem wichtige Spieler fehlen.

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Team der Woche: Deportivo Lara http://www.chefutbol.com/lateinamerika/venezuela/team-der-woche-deportivo-lara http://www.chefutbol.com/lateinamerika/venezuela/team-der-woche-deportivo-lara#respond Fri, 12 Apr 2019 16:40:12 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11650 Unsere Auszeichnung „Team der Woche” geht ganz klar nach Venezuela 🇻🇪 zu Deportivo Lara (Deportivo Lara). Das Team aus Cabudare hat heute trotz der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wirren nicht nur seinen fünften Punkt in der Copa-Libertadores erkämpft – mit...

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Unsere Auszeichnung „Team der Woche” geht ganz klar nach Venezuela 🇻🇪 zu Deportivo Lara (Deportivo Lara). Das Team aus Cabudare hat heute trotz der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wirren nicht nur seinen fünften Punkt in der Copa-Libertadores erkämpft – mit dem 2:2 bei Emelec.

Die “Rojinegros“ haben ein seltenes Kapitel der Fussballgeschichte geschrieben: An einem Tag gewann die 1. Mannschaft von Deportivo Lara zwei Spiele. Nur fünf Stunden lagen zwischen dem Anpfiff des Ligaspiels gegen die Llaneros, das mit jungen und rekonvaleszenten Spielern absolviert wurde, und dem Libertadores-Match gegen Huracan. Das Auswärtsspiel gewann Deportivo Lara mit 3:2, im heimischen Stadion (ohne Zuschauer und mit Stromausfällen) folgte 3 Stunden später ein 2:1-Sieg gegen die argentinischen Gäste von Huracan.

Schuld an der Terminkollision war der venezolanische Fussballverband. Trainer Leonardo Gonzalez sagte anschliessend lapidar: „Es war ein ziemlich heftiger und atypischer Tag. Wir mussten zwei Partien vorbereiten und konnten zwei Mal gewinnen.“ Wir gratulieren!

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Feuer unterm Dach bei Botafogo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-unterm-dach-bei-botafogo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-unterm-dach-bei-botafogo#respond Fri, 12 Apr 2019 07:31:48 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11647 In zwei Wochen beginnt die Serie A und bei Botafogo ist Feuer unter dem Dach. Der katastrophale Start ins Jahr mit einem lamentablen Auftritt an den Rio-Meisterschaften (5. Gruppenplatz in der Taca Guanabara und 4. Gruppenplatz in der Taca Rio),...

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In zwei Wochen beginnt die Serie A und bei Botafogo ist Feuer unter dem Dach. Der katastrophale Start ins Jahr mit einem lamentablen Auftritt an den Rio-Meisterschaften (5. Gruppenplatz in der Taca Guanabara und 4. Gruppenplatz in der Taca Rio), an welcher sich mit Ausnahme von Botafogo alle „Grossen“ aus Rio (Flamengo, Fluminense und Vasco) zumindest für die Halbfinals qualifizierten (Anmerkung: Finalspiel zwischen Vasco und Flamengo findet am 14. und 21. April statt), wurde heute noch übertroffen. Auch im heimischen Pokal war die dritte Runde Endstation. Das Team von Zé Ricardo, dessen Stunden wohl gezählt sind, blamierte sich bei Juventude in Caxias do Sul. Auf das 1:1 im Hinspiel folgte eine 2:1-Niederlage gegen ein Team, das diese Saison in der dritthöchsten Liga (Serie c) in Angriff nehmen muss. Riesige Freude bei Juventude, “Clown-“Stimmung bei den Botafogo-Fans.

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Copa Libertadores: San Lorenzo weiter bärenstark http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-san-lorenzo-weiter-barenstark http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-san-lorenzo-weiter-barenstark#respond Thu, 11 Apr 2019 08:09:28 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11643 Volles Programm und viel Spektakel in der Copa Libertadores. Fast alle Teams standen in den vergangenen Stunden mit ihrer vierten Partie im Einsatz. Fazit: die Trends der ersten drei Runden setzen sich fort. – Trend 1: die Teams aus Paraguay...

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Volles Programm und viel Spektakel in der Copa Libertadores. Fast alle Teams standen in den vergangenen Stunden mit ihrer vierten Partie im Einsatz. Fazit: die Trends der ersten drei Runden setzen sich fort.

– Trend 1: die Teams aus Paraguay verlieren nicht. Olimpia Asuncion (2:1 gegen Godoy Cruz), Cerro Porteño (4:1 gegen Atletico MG) und Libertad Asuncion (3:2 gegen Universidad Catolica) holen je 3 Punkte und führen ihre Gruppen an.

– Trend 2: Uruguay folgt auf Paraguay: Peñarol (1:0 gegen Liga Quito) und Nacional (1:0 gegen Zamora) brillieren zwar spielerisch nicht, haben aber je bereits 9 Punkte auf dem Konto.

– Trend 3: Kolumbianische Teams verlieren. Junior (0:3 gegen Palmeiras) und Tolima (0:1 gegen Atletico PR) mit weiteren Niederlagen. Sogar die Teams aus Venezuela haben mehr Punkte eingespielt.

– Trend 4: San Lorenzo hält die argentinischen Fahnen hoch. Die „Krisentruppe“ von Jorge Almiron schiesst sich den Liga-Frust vom Leib, wobei „schiessen“ übertrieben ist bei 4 Toren in 4 Spielen. Nach dem 2:0 gegen Melgar grüsst San Lorenzo weiterhin von der Tabellenspitze. Die Qualifikation für die Play-Offs ist Tatsache.

– Trend 5: Grundsätzlich gewinnen die Brasilianer, währenddem die Argentinier verlieren. Sinnbildlich steht das 3:1 von Gremio über Rosario Central. Internacional, Cruzeiro, Palmeiras, Atletico PR und Gremio gewannen ihre vierte Partien, Huracan, Godoy Cruz und Rosario verloren diese. Einzige Ausnahmen: Boca siegt 4:0 gegen Wilstermann und Atletico MG verliert gegen Cerro Porteño.

Gefordert ist heute Titelverteidiger River. Der Unentschieden-Trend (3 Spiele, 3 Unentschieden) muss heute gegen Alianza Lima gebrochen werden.

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Zwischenstand: Paraguayische Teams oben auf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/zwischenstand-paraguayische-teams-oben-auf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/zwischenstand-paraguayische-teams-oben-auf#respond Fri, 05 Apr 2019 08:18:27 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11633 Die 32 Mannschaften in der Gruppenphase haben je 3 Spiele absolviert. Wie kaum anders zu erwarten, könnte die Gefühlslage bei Halbzeit unterschiedlicher nicht sein, von Katzenjammer bei Junior an der kolumbianischen Karibikküste (0 Punkte) bis zu Euphorie am linken Ufer...

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Die 32 Mannschaften in der Gruppenphase haben je 3 Spiele absolviert. Wie kaum anders zu erwarten, könnte die Gefühlslage bei Halbzeit unterschiedlicher nicht sein, von Katzenjammer bei Junior an der kolumbianischen Karibikküste (0 Punkte) bis zu Euphorie am linken Ufer des Rio Paraguay in Asuncion. Die Hauptstadt Paraguays stellt mit drei teilnehmenden Teams auch drei Mal einen Tabellenführer.

Noch ist freilich nichts entschieden, doch ist auffallend, dass von den letztjährigen Halbfinalisten (Boca, Palmeiras, Gremio, River) keiner die Erwartungen erfüllen konnte. River mit 3 Unentschieden, Gremio mit 1 Punkt und Boca mit 4 Punkten enttäuschten. Palmeiras war nach zwei souveränen Auftaktsiegen auf bestem Weg zur perfekten “Hinrunde“, unterlag aber vorgestern überraschend dem kriselnden San Lorenzo mit 1:0. San Lorenzo mit 7 Punkten streicht sich selbst Balsam auf die Wunden aus der heimischen Liga (Platz 22) und gehört zu den Überraschungsteam nach den ersten 3 Runden.

Ohne San Lorenzo sähe die Bilanz der argentinischen Teams fatal aus. River, Huracan, Godoy und Rosario stehen noch ohne Sieg da. 19 Punkte holten die Mannschaften aus 18 Partien, 7 davon durch «El Ciclon». Im Durchschnitt fast einen ganzen Punkt mehr holten die brasilianischen Teams. 21 Spiele mit brasilianischer Beteiligung, 38 Punkte bejubelt. Cruzeiro steht mit dem Punktemaximum da.

In dieser (zugegebenermassen unsinnigen bzw. für die einzelnen Vereine irrelevanten) Statistik schwingen Paraguay und Uruguay obenauf. Olimpia, Cerro und Libertad holten gemeinsam 23 Punkte, Peñarol und Nacional tandem-mässig 12 Punkte. Die Euphorie bei den Peñarol-Fans nach dem 1:0-Sieg im Maracana gegen Flamengo scheint grenzenlos. Ebenfalls positiv überraschten die Teams aus Chile und Ecuador. Enttäuschend hingegen die Resultate von Alianza und Sporting Cristal mit je einem Punkt. Die peruanische Ehre rettet bisher Melgar (4 Punkte).

Länder-Punkte pro Spiel:

Paraguay: 2,5
Uruguay: 2
Brasilien: 1,8
Chile: 1,6
Argentinien: 1
Ecuador: 1
Kolumbien: 0,6
Peru: 0,6
Venezuela: 0,6
Bolivien: 0,5

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