Einer für die Zukunft – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 30 Mar 2019 17:00:42 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2016/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Einer für die Zukunft – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Leonardo Fernández: Ein Toptalent auf dem Sprung http://www.chefutbol.com/lateinamerika/leo-fernandez-toptalent-532513 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/leo-fernandez-toptalent-532513#respond Sat, 30 Mar 2019 17:00:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11620 In Uruguay gibt es einen sensationellen Tabellenführer: Fénix, das vor fünf Monaten mit anderthalb Beinen in der zweiten Liga stand. Trainer Juan Ramón Carrasco kann vor allem auf einen zählen: Leonardo Fernández, den 20-jährigen Spielmacher. Wir schauen auf den Toptorschützen...

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In Uruguay gibt es einen sensationellen Tabellenführer: Fénix, das vor fünf Monaten mit anderthalb Beinen in der zweiten Liga stand. Trainer Juan Ramón Carrasco kann vor allem auf einen zählen: Leonardo Fernández, den 20-jährigen Spielmacher. Wir schauen auf den Toptorschützen der uruguayischen Liga.

Allein die Zahlen von Leonardo Fernández zeugen von Klasse: Der gerade mal 20 Jahre alte Mittelfeldspieler debütierte mit 16 Jahren in der ersten Liga und hat mittlerweile 81 Erstligaspiele auf dem Buckel – mit beeindruckenden 19 Toren und 16 Torvorlagen. Und die Zahlen werden stetig besser: Letzte Saison trug er mit elf Toren und zwölf Torvorlagen zum Last-Minute-Klassenerhalt von Fénix bei, war schon der wichtigste Mann der Albivioletas. Zum Saisonende wurde er als Uruguays Talent des Jahres ausgezeichnet. Diese Saison steht nicht nur sein Fénix an der Tabellenspitze, sondern er selbst ist auch der beste Schütze der Liga (mit Cerro Largos Sebastián Sosa): Sechs Spiele, sechs Tore, dazu kommt eine Vorlage. Als Fénix am letzten Wochenende Danubio mit 5:1 zerpflückte, war der Star des Tages mit einem Doppelpack mal wieder: Leonardo Fernández.

Fernández orchestriert das riskante, schnelle Passspiel von Fénix und leitet die überfallartigen Angriffe seines Teams häufig selbst ein. Mit seinen gerade mal 1,66 Metern und 62 Kilogramm ist er zudem prädestiniert für schnelle Richtungswechsel und Dribblings mit seinem starken linken Fuß. Trotz seiner filigranen Physis weiß sich Fernández dabei auch gegen das harte Einsteigen der uruguayischen Defensivreihen zu beweisen..Besonders überzeugend ist aber sein steter Drang zum Tor: Nicht nur trifft er regelmäßig mit seinen gefürchteten, flatternden Distanzschüssen und Freistößen, er beweist auch ein exzellentes Gespür für Räume und steht somit oft einfach am richtigen Ort.

Mit diesen Eigenschaften ist Fernández aktuell fraglos der beste offensive Mittelfeldspieler der Liga – und ein Spieler, den man auch im Ausland auf dem Zettel hat: „Leo“, der auch in der Jugend noch nie für einen anderen Profiklub als Fénix die Schuhe geschnürt, wird nach der Vorrunde mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Mexiko wechseln, hat bereits einen Vorvertrag bei den Tigres UANL unterschrieben. Monterrey statt Montevideo, die mexikanische Millionärsliga statt der hemdsärmligen uruguayischen Meisterschaft – keine kleine Herausforderung. Doch fußballerisch ist Fernández auf jeden Fall gewappnet.

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Ojo con este pibe! San Lorenzos Adolfo Gaich mit Dreierpack bei U-20 Sudamericano http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/ojo-con-este-pibe-san-lorenzos-adolfo-gaich-mit-dreierpack http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/ojo-con-este-pibe-san-lorenzos-adolfo-gaich-mit-dreierpack#respond Tue, 05 Feb 2019 14:14:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11457 Unterstützt von Pedro de la Vega (Lanús) und Gonzalo Maroni (Talleres/Boca) schnürte der kantige Mittelstürmer von San Lorenzo einen Hattrick (59., 65., 83.) gegen ein im Turnierverlauf bisher starkes Venezuela. Die kleine Albiceleste, bisher eher mit überschaubaren Leistungen, überzeugte gestern...

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Unterstützt von Pedro de la Vega (Lanús) und Gonzalo Maroni (Talleres/Boca) schnürte der kantige Mittelstürmer von San Lorenzo einen Hattrick (59., 65., 83.) gegen ein im Turnierverlauf bisher starkes Venezuela. Die kleine Albiceleste, bisher eher mit überschaubaren Leistungen, überzeugte gestern Nacht erstmals auch offensiv und macht durch den Sieg einen ganz wichtigen Schritt zur WM-Qualifikation. In der Finalrunde qualifizieren sich die ersten Vier für die U20 WM in Polen, Argentinien steht auf dem zweiten Rang mit 6 Punkten gleichauf mit Ecuador. Venezuela (4P) ist Vierter.

Brasilien hingegen verlor 2:3 gegen Tabellenführer Uruguay (7P), Pablo García markierte ein Traumtor in der Nachspielzeit, womöglich der frühe KO für Brasilien, die gemeinsam mit Kolumbien auf dem letzten Tabellenplatz mit nur einem Punkt aus drei Spielen stehen. In den beiden ausstehenden Spielen gegen Ecuador und dem ewigen Rivalen Argentinien stehen die Brasilianier mit dem Rücken zur Wand.

Danke an Argifutbol für diesen Bericht.

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Real Madrids Rodrygo: Ganz großer Coup oder teurer Teenie-Spaß? http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/real-madrid-verpflichtung-rodrygo-48942 http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/real-madrid-verpflichtung-rodrygo-48942#respond Sat, 27 Oct 2018 11:42:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11241 Real Madrid rüstet weiter für die Zukunft auf. Neben Vinícius Júnior und Rodrigo verpflichteten die Königlichen mit Rodrygo den dritten brasilianischen Teenager in kürzester Zeit. Insgesamt überweisen die Königlichen für die Dienste dieser drei Talente 94 Millionen Euro nach Brasilien....

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Real Madrid rüstet weiter für die Zukunft auf. Neben Vinícius Júnior und Rodrigo verpflichteten die Königlichen mit Rodrygo den dritten brasilianischen Teenager in kürzester Zeit. Insgesamt überweisen die Königlichen für die Dienste dieser drei Talente 94 Millionen Euro nach Brasilien. 45 Millionen Euro davon entfallen auf den jüngsten Transfercoup. Wir werfen einen Blick auf den Deal mit dem 17-jährigen Brasilianer vom FC Santos.

Rodrygo Silva de Goes lautet der volle Name des Offensivtalentes, dessen Dienste sich Real Madrid Mitte Juni sichern konnte. Angesichts der Begerhlichkeiten, welche der Brasilianer jüngst geweckt hatte, darf der Transfer durchaus als Coup bezeichnet werden. Neben dem Rivalen aus Barcelona hatten auch Paris St. Germain, der FC Bayern München und Borussia Dortmund ihre Fühler nach dem 1,73 Meter großen Angreifer ausgestreckt. Das immense Interesse wurde bewusst von Rodrygo abgeschirmt, sodass er sich auf seinen Fußball konzentrieren konnte, versichert Nick Arcuri, der Berater des Spielers: “Er bewertete nur das Angebot von Real Madrid, weil es das einzige war, welches den Wünschen des FC Santos und der Familie von Rodrygo entsprach”, stellt Arcuri klar und versichert, dass der Spieler nicht zwischen den Klubs zu entscheiden musste.

Der FC Barcelona steht sich beim Tauziehen selbst im Wege

Vor allem auch aus Katalonien soll großes Interesse am Juwel vorgelegen haben. Aber wie schon bei Vinícius hatten die Königlichen eine höhere Überzeugungskraft am Verhandlungstisch. Die brasilianische Globoesoporte hatte schon vor der offiziellen Bestätigung des Transfers nach Madrid berichtet, dass ein Wechsel von Rodrygo zum FC Barcelona auch am angespannten Verhältnis zwischen dem FC Barcelona und den Schwarz-Weißen aus der brasilianischen Hafenstadt scheitern würde. So wurde bereits im Mai das Interesse aus Barcelona seitens des FC Santos bestätigt. Der Präsident der Brasilianer schloss allerdings aus, mit den Katalanen verhandeln zu wollen, ehe diese noch offene Beträge aus dem Neymar-Transfer vor einigen Jahren begleichen würden. Das ist augenscheinlich nicht geschehen und der FC Barcelona hatte das Nachsehen.

Verzicht von Rodrygo öffnet Real die Tür

Mit 45 Million Euro Ablösesumme darf Rodrygo kaum als Schnäppchen bezeichnet werden, dennoch bleiben die Königlichen fünf Millionen Euro unterhalb der geforderten Ausstiegsklausel, auf welche der FC Santos beharrt hatte. Dafür gibt es einen Grund: Das Arbeitspapier von Rodrygo sieht es vor, dass der FC Santos 80 Prozent des Transferlerlöses erhalt, der Rest wird dem Spieler zugesichert. Rodrygo verzichtete auf einen Teil (5 Millionen Euro) seiner Beteiligung, damit das königliche Angebot ausreichen konnte, um sich die Dienste des 17-jährigen zu sichern. Übrigens bleibt er analog zum Vinícius-Transfer vorerst in Brasilien: Rodrygo ist noch keine 18 Jahre alt und die FIFA untersagt den Wechsel von Minderjährigen. Deshalb hat Rodrygo noch bis Juli 2019 Zeit, sich beim FC Santos zu entwickeln.

Kostspieliges Versprechen in die Zukunft

Wie bei allen verheißungsvollen Talenten ist das Risiko des Transfers relativ hoch. Der Akteur, welcher wie in Brasilien üblich vor der Profikarriere seine technischen Fähigkeiten zunächst in der Futsal-Abteilung des FC Santos geschärft hatte, bleibt vorerst eine Wundertüte: Erst zwölf Spiele hat der Angreifer in Brasiliens höchster Spielklasse bestritten – etwas wenig, um ihm Kontinuität attestieren zu können. Allerdings erzielte er in dieser Saison nach zehn Partien bereits fünf Treffer, darunter einen Hattrick Anfang Juni. In der Copa Libertadores war Rodrygo bei sechs Einsätzen einmal erfolgreich und wurde damit zum jüngsten Brasilianer, der jemals im Kontinentalwettbewerb getroffen hatte.

Trotz der beeindruckenden Leistungen der vergangenen Wochen sollte man eine vorsichtige Erwartungshaltung einnehmen. Auch der ehemalige Madrid-Profi Clarence Seedorf steht den Einsatzchancen für Vinícius und Rodrygo skeptisch gegenüber, wie er letzte Woche bei SporTV erklärte: “Madrid ist ein Klub, der hohe Anforderungen hat. Sie werden nicht spielen! Wenn du Glück hast, schicken sie dich zu einem anderen Verein wie Porto, um zu wachsen.” Vorher bleibt Rodrygo noch mindestens ein halbes Jahr in der Heimat, um sich zu entwickeln, ehe der große Karrieresprung ansteht. Indes spricht der Shootingstar selbst von einem Traum, der in Erfüllung geht: “Wir stellen uns das in jedem Moment vor, es ist ein Traum den wir immer haben, in Europa mit diesen großen Namen zu spielen.” Hoffentlich wird der Traum “Real Madrid” für Rodrygo nicht zum Alptraum.

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Vinícius Júnior: Wunderkind oder Bankdrücker? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vinicius-junior-real-madrid_3410994 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vinicius-junior-real-madrid_3410994#respond Fri, 24 Aug 2018 14:23:41 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10994 Vinícius Júnior ist das neue brasilianische Juwel bei den Königlichen und seit seinem 18. Geburtstag am 12. Juli Bestandteil des Kaders von Real Madrid. 45 Millionen Euro hat man sich dessen Dienste bereits vor über einem Jahr kosten lassen. Sein...

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Vinícius Júnior ist das neue brasilianische Juwel bei den Königlichen und seit seinem 18. Geburtstag am 12. Juli Bestandteil des Kaders von Real Madrid. 45 Millionen Euro hat man sich dessen Dienste bereits vor über einem Jahr kosten lassen. Sein Weg läuft allerdings ins Ungewisse: Viele sagen, dass er der neue Neymar werden könnte, andere befürchten einen Transferflop. Wir blicken auf die ersten Wochen des „Wunderkindes“ bei den Königlichen.

16 Jahre war Vinícius alt, als er von Real Madrid verpflichtet wurde. Von Beginn an ist es klar gewesen, dass man den Flügelstürmer frühestens zu dessen 18. Geburtstag nach Spanien holen könne, ohne gegen FIFA-Regularien zu verstoßen. Lange Zeit gab es allerdings keine Gewissheit, ob Vinícius dann auch direkt zu Real Madrid stoßen soll, ein weiteres Jahr bei seinem Heimatclub bleiben würde, oder gar innerhalb Spaniens an einen anderen Verein verliehen wird, um dort Spielpraxis in La Liga sammeln zu können. Letztlich entschieden die Verantwortlichen in Madrid, zum frühestmöglichen Zeitpunkt den Jungen mit der Zahnspange zur Mannschaft zu holen.

Vinícius mit starkem Debüt

Dort angekommen, zeigte sich der Brasilianer überglücklich und stolz. Es sei immer sein Traum gewesen, für die Königlichen zu spielen. Diese Freude demonstrierte er auch prompt auf dem Spielfeld: Schnell, flink, agil, torgefährlich! All diese Attribute zeigte Vinícius während der USA-Reise mit seinen neuen Kollegen. Auf jener Position, wo Ronaldo eine Lücke hinterlassen hatte, wusste der quirlige Neuzugang auf Anhieb zu gefallen. Für die Anhänger Madrids ein Trost für den Abgang des Portugiesen – Balsam auf die geplagte Seele. Auch die Medien zeigten sich voll des Lobes. Vinícius schien sehr schnell im Konzert der Großen angekommen.

Dann kam es am 15. August zur Pflichtspielpremiere der neuen Saison. Beim europäischen Supercup gegen Atlético Madrid wartete direkt der erste große Härtetest auf den Angreifer – vermeintlich. Trotz Verlängerung und dem möglich gewordenen vierten Wechsel verzichtete Real-Trainer Lopetegui auf seinen Juwel und Vinícius musste 120 Minuten lang zusehen, wie seine Mannschaft das Lokalderby hergeschenkt hatte. Ein ähnliches Bild gab sich am folgenden Wochenende beim La Liga-Debüt im Bernabéu-Stadion: Lopetegui vertraute auf Marco Asensio oder Lucas Vázquez. Vinícius fand sich wieder 90 Minuten lang auf der Bank wieder.

Geduld die Devise?

Während Vinícius die Ruhe bewahrt, hat man bei Flamengo wenig Verständnis für die aktuelle Entwicklung. In der brasilianischen Liga, die sich während der Sommerpause in Europa bereits in vollem Gange befindet, ist die Mannschaft aus Rio de Janeiro seit seinem Abgang bereits von Platz 1 auf Platz 3 abgerutscht. In der Copa Libertadores steht man nach einer 0:2-Niederlage gegen Cruzeiro vor dem Aus. Vinícius´ Torgefahr und Spielfreude wird bei „O Rubro Negro“ dringlich vermisst. Da sieht man es am Zuckerhut noch kritischer, dass der Flügelstürmer bei Real Madrid lediglich als Zuschauer auf der Bank Platz nimmt.

Für den Spieler bleibt allerdings die Hoffnung, dass dieser Zustand nicht sehr lange von Dauer sein wird. Lopetegui scheint einen klaren Plan mit ihm zu haben. Der Trainer äußerte bereits mehrfach seine Zufriedenheit mit dem Flügelspieler, will ihn behutsam über vermeintlich leichtere Spiele heranführen. Spaniens Sportzeitung Marca schreibt zutreffend zu der Thematik: „Real poliert den Diamanten, will ihn aber nicht verbrennen.“ Noch denkt man in der Hauptstadt über seine Zukunft positiv. Noch!

„Konzentriere dich auf deine Ziele, darauf kommt es an“

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Foco nos teus objetivos, isso é o que importa! ⚽???

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Denn der Juwel sollte nicht zu lange poliert werden, weil gerade auch die Fans von Real ungeduldiger Natur sind: Nach dem Abgang von Ronaldo wollen sie den teuersten Einkauf in dieser Transferperiode spielen sehen oder weitere Neuzugänge präsentiert bekommen. Das würde allerdings wieder den Konkurrenzkampf für Vinícius erhöhen und die Chancen auf Spielzeit schmälern. Der Brasilianer bleibt angesichts seiner Situation allerdings locker und äußert sich nach dem ersten Spiel ohne Einsatz auf seinem Instagram-Account entspannt: „Konzentriere dich auf deine Ziele, darauf kommt es an.“ Wenn Vinícius seine Konzentration nicht verlieren wird, dann darf er sicherlich auch bei den Königlichen schon bald eine größere Rolle spielen. Wir werden seinen Weg gespannt verfolgen.

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Nicólas González auf den Spuren von Santiago Ascacíbar http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/nicolas-gonzalez-vfb-stuttgart-484913 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/nicolas-gonzalez-vfb-stuttgart-484913#respond Wed, 18 Jul 2018 16:08:47 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10561 Nach Santiago Ascacíbar bringt der VfB Stuttgart den nächsten Transfer eines Argentiniers unter Dach und Fach. Von den Argentinos Juniors wechselt Nicólas González für 8,5 Millionen Euro zu den Schwaben. Ausgebildet bei den Argentinos Juniors, wo einst Diego Maradona und...

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Nach Santiago Ascacíbar bringt der VfB Stuttgart den nächsten Transfer eines Argentiniers unter Dach und Fach. Von den Argentinos Juniors wechselt Nicólas González für 8,5 Millionen Euro zu den Schwaben.

Ausgebildet bei den Argentinos Juniors, wo einst Diego Maradona und Roman Riquelme ihre Fußballschuhe schnürten, verhalf er seinem Jugendklub mit sieben Toren zu einer ruhigen Saison im Tabellenmittelfeld. Mit der Ablöse in Höhe von 8,5 Millionen übertrifft er sogar jene Klublegenden und wird zum teuersten Abgang der Vereinsgeschichte. Zudem erhalten die Argentinier zwölf Prozent der Summe bei einem Weiterverkauf.

González stand kurz vor einem Wechsel zu Inter Mailand

Der 20-jährige Stürmer ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl zentral, als auch den Außen eingesetzt werden. Durch sein stetiges Anlaufen der gegnerischen Abwehrreihen, seiner Kopfball- und Abschlussstärke gelang es ihm schnell, sich einen Namen im argentinischen Oberhaus zu machen. Wenig überraschend zeigte auch Inter Mailand großes Interesses an González. Jedoch konnten sich beide Vereine nicht auf eine Ablöse einigen, sodass der VfB Stuttgart letztendlich den Vorzug bekam.

Mit Santiago Ascacibar trifft González auf einen Landsmann, dem der Schritt in eine europäische Topliga schon mit Bravour gelungen ist und der die Integrierung des neuen Stürmers sicher vereinfachen sollte. Ähnlich wie der bissige Wadenbeißer verhofft sich González mit diesem Wechsel in Stellung für die Nationalmannschaft zu bringen, bei der zeitnah ein Generationswechsel ansteht.

Nachdem er in der Aufstiegssaison unter Gabriel Heinze seine ersten Sporen als Profi verdienen konnte, gelang González in der folgenden Saison der Durchbruch, obwohl er seinen Stammplatz eine Zeit lang an Lucas Barrios verloren hatte. Der Bundesligaklub wird sicherlich etwas Geduld aufbringen müssen, aber mit der nötigen Unterstützung und den entsprechenden Zuspielen kann sich der lauffreudige Stürmer als echte Waffe herausstellen, sodass der Abgang von Daniel Ginczek schnell in Vergessenheit geraten könnte.

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Vom Winde verweht? „Chucky“ Lozano auf dem Sprung nach Europa http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/winde-verweht-chucky-lozano-sprung-europa-484713 http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/winde-verweht-chucky-lozano-sprung-europa-484713#respond Mon, 18 Jun 2018 10:38:19 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=2173 Artikel vom 21. Januar 2017. Flügelstürmer Hirving Lozano ist mit 21 Jahren eine der Attraktionen in Mexikos Liga MX und die derzeit wohl größte Zukunftshoffnung des Landes. Noch kann Stammklub Pachuca das Juwel trotz lukrativer Angebote halten, doch es ist...

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Artikel vom 21. Januar 2017.

Flügelstürmer Hirving Lozano ist mit 21 Jahren eine der Attraktionen in Mexikos Liga MX und die derzeit wohl größte Zukunftshoffnung des Landes. Noch kann Stammklub Pachuca das Juwel trotz lukrativer Angebote halten, doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er für eine Millionensumme den Sprung nach Europa wagt.

Es ist der siebte Januar 2017, das neue Jahr ist erst eine Woche alt und auch die neue Saison in der mexikanischen Liga MX nimmt gerade ihren Anfang. Und wie so oft in den letzten Monaten sticht einer gewohnt vom Start weg heraus: Hirving Lozano. Mit Pachuca ist er zu Gast in León, ein kompliziertes Pflaster, doch Lozano erwischt einen Sahnetag. Mit beeindruckender Unbekümmertheit beschäftigt er die Abwehr der Gastgeber über 90 Minuten, am Ende gelingen ihm drei Treffer, die Pachuca zum 4:2-Auftaktsieg verhelfen.

Tore und Tritte: Harte Schule in der Heimat

Für Mexikos größtes Offensivtalent ist die Sache damit beendet. Die Leistung hat gestimmt, die Ausbeute auch – Aufgabe erledigt. Doch wie so oft ist Lozano auch im Anschluss an die Partie das große Thema, ohne dass er selbst vor die Mikrofone treten müsste. Leóns Rechtsverteidiger Fernando Navarro, im Spiel sein direkter Gegenspieler, greift zu drastischen Worten: „Lozano hat es sich verdient, dass er so oft getreten wird. Er ist ein großartiger Fußballspieler, aber ein sehr schlechter Gewinner.“ Zwei Tage später sperrt das Sportgericht Leóns Innenverteidiger Diego Novaretti für sechs Spiele. Im Anschluss an einige verbissene Duelle verlor der Argentinier die Nerven und bespuckte seinen Gegenspieler. Die Angelegenheit wird zu einem immer größeren Thema, sodass sich auch Lozano, sonst eher zurückhaltend, äußern muss. „Ich werde dazu nichts sagen, man sieht im Video was passiert und dafür gibt es das Sportgericht.“ Angesprochen auf die vielen Fouls, die er Woche für Woche einstecken muss, gibt er sich pragmatisch. „Wenn sie mich treten wollen, bitteschön. Für so etwas ist der Schiedsrichter da.“

 Mit Lozano gehen die Gegenspieler nicht gerade zimperlich um

Ob ihn der Umgang seiner Gegenspieler tatsächlich derart kalt lässt, wird sein Geheimnis bleiben, doch selbst als neutraler Zuschauer gibt es eigentlich nur zwei Empfindungen, die man während seiner Spiele verspürt. Zum einen Bewunderung für die Schnelligkeit, die leichtfüßigen Bewegungen und den gewaltigen Zug zum Tor des Rechtsfußes, der in aller Regel den linken Flügel besetzt. Und zum anderen ernsthafte Sorgen um dessen Gesundheit angesichts der zahlreichen, oft wüsten Fouls, die ihn immer wieder zu Boden zwingen. Trainer Diego Alonso sah sich bereits zu mehreren öffentlichen Appellen berufen, in denen er verstärkten Schutz für den „meistgefoulten Spieler der Liga“ forderte: „Sie schießen sich so lange auf ihn ein bis er zurückzieht, aber das wird er nicht tun. Trotzdem wird er nicht geschützt, darüber werden nicht nur wir uns am Ende ärgern, sondern ganz Mexiko.“

Vielleicht kann Lozano inzwischen so unbeeindruckt damit leben, weil er seit Beginn seiner Profi-Karriere keinen anderen Umgang erlebt hat und auch im Jugendbereich bereits kaum mit erlaubten Mitteln zu stoppen war. Diese Zeit verbrachte er seit seinem elften Lebensjahr in Pachuca, 100 Kilometer nordöstlich seiner Geburtsstadt Mexiko-City. In Mexiko spricht man oft von „La Bella Airosa“, der windigen Schönheit, wenn von der knapp 2500 Meter hoch gelegenen Stadt die Rede ist. In der Jugendakademie von CF Pachuca, dem ältesten bekannten Fußballklub mit der derzeit wohl besten Jugendabteilung des Landes, reift er über sieben Jahre, ehe er Anfang 2014 als 18-Jähriger und keine zwei Wochen nach der Geburt seiner Tochter Gabriela sein Profi-Debüt feiert.

Traumdebüt von Lozano im Estadio Azteca

Im Gastspiel bei Rekordmeister América wird er im Estadio Azteca in der 84. Minute beim Stand von 0:0 eingewechselt. Anstelle von Jürgen Damm, zur damaligen Zeit ähnlich hoch gehandelt wie Lozano heute, betritt er mit der Rückennummer 70 das weite Rund. Anlaufzeit braucht er anschließend nicht: Fünf Minuten später nimmt er an der Mittellinie über rechts Tempo auf, zieht bis vor den Strafraum und erzielt in der 89. Minute mit einem Flachschuss aus 16 Metern den Treffer zum 1:0-Sieg, den er anschließend in der Jubeltraube seiner Teamkollegen mit Tränen in den Augen feiert.

Kurz darauf steigt Lozano zum Stammspieler auf, absolviert seitdem über 100 Ligaspiele mit mehr als 50 Scorerpunkten für Pachuca, das in dieser Zeit einen Meistertitel und eine Vizemeisterschaft verzeichnet. An seiner Seite prägen weitere Eigengewächse das ansehnliche Spiel der Mannschaft, auch die jungen Érick Gutiérrez und Rodolfo Pizarro steigen durch ihre herausragenden Leistungen zu mexikanischen Nationalspielern auf. Den größten Schrecken aber verbreitet, ganz seinem Spitznamen entsprechend, Flügelflitzer Lozano. Seit dieser sich in Pachucas Jugendinternat regelmäßig unter den Betten versteckte um seine Mitspieler zu erschrecken, wird er in Anlehnung an die bekannte mörderische Horrorfilm-Puppe oft nur „Chucky“ gerufen.

Zu derlei Streichen ist er mit 21 Jahren inzwischen nicht mehr aufgelegt, die ersten Jahre als Profi und das Leben als Familienvater und Ehemann haben ihn früh reifen lassen. Anders als bei vielen mexikanischen Talenten vor ihm droht der Fortgang der anfangs vielversprechenden Karriere nicht an fehlender Charakterstärke zu scheitern, denn vom zu Tränen gerührten Debütanten aus dem Estadio Azteca ist außer den fußballerischen Fähigkeiten nicht mehr viel übrig geblieben. Dazu trug auch das Umfeld in Pachuca seinen Teil bei, der Klub ist deutlich weniger im medialen Fokus als die großen Klubs des Landes, sodass gerade die jungen Spieler vor verfrühtem Rummel geschützt werden.

Europa als stete Motivation und nächster Schritt

Nach inzwischen drei Jahren als Profi in Pachuca, in denen Lozano sich mustergültig und ohne nennenswerte Rückschläge entwickelte, soll in absehbarer Zeit nun der nächste Schritt folgen – der Wechsel nach Europa. Während viele Talente, wie zuletzt auch Ex-Teamkollege Pizarro, einen ligainternen Transfer nach Guadalajara als Zwischenschritt vorziehen, kommt für Lozano einzig und allein der Sprung ins Ausland infrage. „Entweder Europa oder Pachuca“, äußerte er sich in dieser Hinsicht unmissverständlich. Ein Schnäppchen wird er dabei allerdings nicht werden: Der im letzten Jahr bis 2020 verlängerte Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro, mehrere Angebote im zweistelligen Bereich konnten Pachuca bisher nicht dazu bewegen, von der festgelegten Forderung abzurücken.

Angesichts verschiedener Gerüchte, zuletzt unter anderem über das vermeintliche Interesse von Ajax Amsterdam, wird Lozano immer wieder auf seine Zukunft angesprochen, bleibt dabei aber stets diplomatisch: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit der positiven Resonanz, aber ich nehme diese Sachen ganz entspannt hin. Bei Gelegenheit werden wir uns mit Präsident Jesús Martínez unterhalten und gemeinsam schauen, was die beste Option für mich ist.“

Spätestens im Sommer dürfte man bei diesen Gesprächen zur Übereinkunft kommen, dass die Zeit für den nächsten Schritt gekommen ist. Hirving Lozano überragt regelmäßig in der heimischen Liga, hat sich in der mexikanischen Nationalmannschaft etabliert und Pachuca nach zuvor neun titellosen Jahren zurück zu alter Größe geführt. Was nun folgt, scheint logisch: „Chucky“ wird der windigen Schönheit nach einer gemeinsamen Dekade den Rücken kehren, um seinen Schrecken fortan in den europäischen Abwehrreihen zu verbreiten.

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Rodrygo Silva de Goes – Mal wieder ein neuer Neymar? http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/rodrygo-silva-de-goes-neymar-santos-101298 http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/rodrygo-silva-de-goes-neymar-santos-101298#respond Mon, 07 May 2018 16:00:31 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10129 Während sich in Europa die Ligen dem Ende zuneigen, hat das Campeonato Brasileiro Série A gerade erst begonnen. Dies könnte vor allem für einen Spieler zum Schaulaufen für die europäischen Spitzenclubs werden. Die Rede ist von Rodrygo Silva de Goes....

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Während sich in Europa die Ligen dem Ende zuneigen, hat das Campeonato Brasileiro Série A gerade erst begonnen. Dies könnte vor allem für einen Spieler zum Schaulaufen für die europäischen Spitzenclubs werden. Die Rede ist von Rodrygo Silva de Goes. Chefutbol stellt den jungen Mann vor.

Er gilt in Fachkreisen als DAS große Talent des brasilianischen Fußballs – und das gerade mal mit 17 Jahren. Rodrygo Silva de Goes, kurz Rodrygo, kam am 9. Januar 2001 in Osasco im Bundesstaat São Paulo auf die Welt, und schnell war klar, dass aus diesem jungem Mann ein Fußballer werden soll. Schon im zarten Alter von 10 Jahren kommt er in die Jugend des Santos Futebol Clube, dem Verein dessen schwarz-weißes Trikot schon zahlreiche brasilianische Legenden trugen. Unter anderem der Rekordspieler José Macia, kurz Pepe, mit sage und schreibe 750 Einsätzen. Und natürlich DIE brasilianische Sportler- und Fußballerikone: Pelé, der es auf 619 Tore für seinen Klub gebracht hat. Anfangs spielte Rodrygo noch für das Futsalteam von Santos, wurde dann aber schnell in die Fußball-Jugend integriert. Er galt schon in den Jugendmannschaften als dominanter Spieler.

Innerhalb weniger Monate vom No-Name zu einem gefragten Talent

Im März 2017 wurde er vom damaligen Coach, Dorival Júnior, für das Copa-Libertadores-Spiel gegen den peruanischen Vertreter Sporting Christal berufen. Auch wenn er nicht zum Einsatz kam, wurde relativ schnell klar, dass der junge Mann ein riesen Talent ist und seinen Weg machen würde, weshalb das Vertragsangebot nicht lange auf sich warten ließ. Am 21. Juli unterzeichnete der junge Spieler schließlich seinen ersten Profivertrag bei Santos für 5 Jahre. Am 1. November desselben Jahres wurde er von Interimstrainer Elano Blumer dauerhaft in die 1.Mannschaft befördert, und bereits drei Tage später folgte das Pflichtspieldebüt des damals 16-jährigen in der Série-A. In der 90. Minute wurde Rodrygo für Bruno Henrique im Spiel gegen Atlético Mineiro eingewechselt. Anschließend stand er stets im Kader, blieb jedoch ohne weiteren Einsatz. Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 durfte Rodrygo noch einmal ran, und bekam vom Trainer 20 Einsatzminuten gegen den mittlerweile abgestiegen Avaí FC. Doch es fehlte noch das erste Tor. Dieses ließ aber auch nicht lange auf sich warten. 16 Tage nach seinem 17. Geburtstag trug er sich in die Torschützenliste seiner Mannschaft ein, im Spiel gegen Ponte Preta in den Staatsmeisterschaften von São Paulo. Bis zur 90.Minute stand es 1:1 – aber dann kam Rodrygo. Mit einem Last-Minute-Tor bescherte er seiner Mannschaft einen wichtigen Sieg, und sich selber sein erstes Tor.

Auch international sollten die nächsten Monate für den Santos-Jogador ereignisreich werden. Sein Copa-Libertadores-Debüt gab er am 1. März 2018 gegen Real Garcilaso, und ging dadurch als jüngster Spieler von Santos, der jemals in der Copa Libertadores gespielt hat, in die Geschichtsbücher ein. Dass er auch in der Copa Libertadores knipsen kann, zeigte er eindrucksvoll gegen Club Nacional de Football aus Montevideo. Beim 3:1-Sieg erzielte der junge Brasilianischer in der 48. Minute den zweiten Treffer seiner Mannschaft. Nach einem herrlichen Sololauf auf der linken Außenbahn netze er eiskalt durch die Beine von Nacional-Keeper Esteban Conde ein, was ihn gleichzeitig zum jüngsten Torschütze des FC Santos in der Copa-Libertadores-Historie macht.

Die Checkliste von Rodrygo füllte sich seitdem immer weiter mit diversen Häckchen. Aber da fehlte doch noch etwas? Richtig, ein Tor noch im Campeonato Brasilieiro Série A. Kein Problem dachte sich das Wunderkind und erzielte direkt am ersten Spieltag der laufenden Saison (2017/18) einen Treffer gegen Ceará SC. Die Nummer 43 von Santos traf per Kopf zum Endstand von 2:0.

Die Parallelen zum Megastar Neymar sind unverkennbar

Doch warum wird Rodrygo als so ein großes Talent angesehen? Die Experten sind sich einig. Der 1,73m kleine Fußballer gilt als der nächste Neymar. So wie es das Schicksal auch will, entstammt er genauso wie sein Landsmann aus der Santos-Jugend, und hat seine Stärken ebenfalls im Dribbling. Zudem ist er sehr schnell, trickreich und beweist trotz des geringen Alters eine enorme Kaltschnäuzigkeit vor der Kiste. Beheimatet ist Rodrygo auf den offensiven Außenpositionen; vermehrt auf der linken Seite. Weshalb es kein Zufall ist, dass die europäischen Spitzenclubs schon jetzt Schlange stehen. Die Interessentenliste ist durchaus namhaft: Liverpool, Manchester United, Real Madrid, PSG und allen voran der FC Barcelona sollen interessiert sein. Für Santos-Präsident José Carlos Peres ist der Rohdiamant aber unverkäuflich (Ele não está à venda). Die Ausstiegsklausel des Offensiv-Juwels liegt bei 50 Mio.€. Wenn Rodrygo weiterhin für Furore sorgt, ist es allerdings nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Spitzenverein aus Europa bereit ist diese Summe für Rodrygo Silva de Goes zu bezahlen. Es bleibt auf alle Fälle spannend, wie sich der junge Brasilianer weiter entwickeln wird. Am Talent wird es dabei mit Sicherheit nicht mangeln.

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Vinícius Júnior auf dem Vormarsch http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/vinicius-junior-vormarsch-489198 http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/vinicius-junior-vormarsch-489198#respond Fri, 23 Mar 2018 16:54:47 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=8305 Mai 2017 – Real Madrid verkündet die Verpflichtung des vermeintlichen brasilianischen Wunderkindes Vinícius Júnior. Die Dienste des Shootingstars hatten sich die Königlichen satte 45 Mio. € kosten lassen. Eine horrende Summe für einen Stürmer, welcher damals gerade einmal 16 Jahre...

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Mai 2017 – Real Madrid verkündet die Verpflichtung des vermeintlichen brasilianischen Wunderkindes Vinícius Júnior. Die Dienste des Shootingstars hatten sich die Königlichen satte 45 Mio. € kosten lassen. Eine horrende Summe für einen Stürmer, welcher damals gerade einmal 16 Jahre alt ist. Der Transfer ist eine riskante Investition in die Zukunft. Ob diese Geldanlage Rendite abwerfen wird, ist derweil noch offen. Chefutbol.com wirft einen Blick auf seinen aktuellen Leistungsstand.

Bei der U17-Südamerikameisterschaft 2016 sorgt Vinícius für erste Schlagzeilen – mit seiner Landesauswahl sicherte er sich den Titel und wurde zum Shootingstar. Die Aufmerksamkeit von Real Madrid wurde auf ihn gelenkt und die Blancos überwiesen schließlich die Rekordablösesumme von 45 Mio. Euro an die Copacabana. Weil er noch minderjährig ist und damit sich der Spieler noch in Ruhe entwickeln kann, bleibt er vorerst im schwarzroten Dress von Flamengo aktiv und soll sich dort bei den Profis durchsetzen. “Wenn es nach mir geht, bleibe ich bei Flamengo um denen zu helfen, die mir geholfen haben. Ich muss noch vieles beitragen”, wird Vinícius zu seiner Zukunft zitiert.

Verschiedene Optionen für den Zeitpunkt des tatsächlichen Wechsels

Der ursprüngliche Plan ist es gewesen, das Riesentalent ab dem 12. Juli 2018 – am Tage seines 18. Geburtstages – fest unter Vertrag zu nehmen und ab diesem Zeitpunkt für ein weiteres Jahr am Zuckerhut spielen zu lassen. In Madrid soll er dann ab dem Sommer 2019 auf Torejagd gehen. Aufgrund der anhaltend starken Leistungen, wird dieser Plan nun nochmals überdacht und auch Vinícius selbst hat eine eigene Idee, wie sein Start in Europa am besten eingeleitet werden sollte: „Ich plane hier bis zum Ende des Jahres 2018 zu bleiben und wenn ich dann die Copa Libertadores gewonnen habe, wird es Zeit sein, zu einem anderen Club zu gehen“, gab der Knabe mit der Zahnspange einem Journalisten zu Protokoll.

An Selbstbewusstsein scheint es dem flinken Außenstürmer, welcher sich vor allem auf dem linken Flügel wohlfühlt kaum zu fehlen. Dabei wird in seiner Spielweise häufig noch eine physische Schwäche diagnostiziert, welche zum Beispiel im verlorenen Finale der Copa Sudamericana im vergangenen Jahr zum Vorschein gekommen war. Independiente stellte damals seinem Spielwitz körperliche Härte entgegen und konnte damit den Wunderknaben entzaubern. Eine härtere Gangart wird auch in Europa auf ihn warten und womöglich die größte Anpassungsschwierigkeit sein. Mit seinem jungen Alter bleibt ihm allerdings auch noch viel Zeit, sich auf dieser Ebene zu entwickeln.

Erster Profititel, große Klappe und einiges dahinter

Aktuell beweist sich Vinícius regelmäßig in der Campeonato Carioca. In der ersten Turnierphase der Staatsmeisterschaft von Rio gewann er mit seinem Team den Titel, steuerte vier Treffer bei und war der treffsicherste Schütze seiner Mannschaft. Bei den Turnieren der Staatsmeisterschaft bekommt er viel Spielzeit gegen Kontrahenten verschiedenster Leistungsniveaus und darf zeigen, wozu er fähig ist. Auch in der zweiten Turnierphase drang er bis ins Halbfinale vor, konnte allerdings nach seiner Einwechslung das Ausscheiden durch ein knappes 1:1 im Fla-Flu nicht mehr vermeiden.

In der brasilianischen Série A kam er ebenfalls schon zu 25 Einsätzen, erzielte dabei drei Tore und bereitete ein weiteres vor. Häufig wurde er als Joker in der Schlussphase gebracht, um den müden Gegner mit seiner Schnelligkeit zu überraschen. Auch sein Debüt in der Copa Libertadores vor wenigen Wochen wurde zum vollen Erfolg: Nach der Einwechslung steuerte er zwei Treffer bei, welche die Wende der Partie und damit den Sieg bedeuteten – der erste Beweis, dass er auch auf hohem Niveau Effizienz besitzt. Aufgrund seiner zuletzt starken Leistungen kam nun das Gerücht auf, dass Vinícius doch schon im Juli 2018 nach Madrid kommen soll, um sich dort bei der königlichen Reserve an den europäischen Fußball gewöhnen zu können.

Hoffnung auf die Verpflichtung des zukünftigen Neymar

Ohne Zweifel sind die Verantwortlichen bei Real Madrid bei der investierten Summe ein hohes Risiko eingegangen. Umso genauer wird die Entwicklung des Talentes beobachtet. Bei Spielern aus Brasilien werden häufig voreilige Superlative vergeben und vorschnelle Vergleiche zu Pelé oder Neymar gezogen. In Brasilien läuft es gut für den Angreifer – sein größter Karriereschritt steht ihm allerdings noch bevor. Wann er den Sprung nach Europa wagen darf, ist noch offen. Noch interessanter wird allerdings zu beobachten sein, wie er diesen Schritt dann schließlich meistern wird und ob er bei den Königlichen Fuß fassen kann. Vinícius gibt sich zu seiner Zukunft befragt gelassen und selbstsicher: „Ich habe keine Angst. Ich weiß um meine Qualität und wie weit ich kommen kann.“ Wir werden seinen Weg mit Spannung verfolgen.

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Marc Cucurella: Ein Außenverteidiger nach Guardiolas Prägung http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/marc-cucurella-ausenverteidiger-guardiolas-pragung http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/marc-cucurella-ausenverteidiger-guardiolas-pragung#respond Sun, 04 Feb 2018 12:18:24 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7741 Wenn vor einigen Jahren die Rede von sogenannten “Schlüsselspielern” war, dachte wohl zunächst jeder Fußballbegeisterte an zentrale Mittelfeldspieler wie Ronaldinho, die es stets vermochten, den tödlichen Pass in die Schnittstelle zu spielen oder an den abschlusstarken Mittelstürmer wie Ruud van...

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Wenn vor einigen Jahren die Rede von sogenannten “Schlüsselspielern” war, dachte wohl zunächst jeder Fußballbegeisterte an zentrale Mittelfeldspieler wie Ronaldinho, die es stets vermochten, den tödlichen Pass in die Schnittstelle zu spielen oder an den abschlusstarken Mittelstürmer wie Ruud van Nistelrooy, den man über 80 Minuten kaum sah und der trotzdem aus dem Nichts im Sechzehner auftauchte und zum wichtigen 1:0 Siegtreffer einnetzte. Einen Außenverteidiger hätten wohl damals die Wenigsten unter eben jene Kategorie subsumiert, Roberto Carlos hier vielleicht einmal ausgenommen. Heute nehmen die Außenverteidiger in nahezu allen praktizierten Spielsystemen derartige Schlüsselpositionen ein, dementsprechend schwierig ist es, auf diesen Positionen wirkliche Qualität zu finden. Der FC Barcelona kann sich jedoch mehr als glücklich schätzen. Deren etatmäßiger Linksverteidiger Jordi Alba hat mit 28 Jahren zwar noch einige Saisons auf höchstem Niveau vor sich, der designierte Nachfolger steht aber schon bereit. Die Rede ist von Marc Cucurella. Wir stellen den 18-jährigen Linksverteidiger besser vor. 

Guardiolas Vermächtnis

Mit dem Aufstieg des exzentrischen Katalanen Pep Guardiolas begann im Jahr 2006 auch der Aufstieg der Außenverteidiger. Dass Guardiola den modernen Fußball, wie er sich heute darstellt, mit seinen nahezu unbesiegbaren Blaugrana geprägt und nachhaltig verändert hat, ist hinlänglich bekannt. Der Fokus bei der Spielanalyse lag allerdings oft auf der Position des “falschen Neuners”, die Pep mit Leo Messi selbstredend perfekt besetzt hatte. Unumstößlich für den Erfolg des Systems von Guardiola sind jedoch auch die Außenverteidiger, und das gleich aus mehreren Gründen.

Guardiolas Spielstil basiert darauf, mit viel Ballbesitz den Gegner aus seiner Grundformation zu zwingen und die dadurch entstehenden Räume auszunutzen, unabhängig von der eigenen taktischen Aufstellung. Denn egal, ob Guardiola ein 3-1-4-2 oder ein 4-1-4-1 spielen lässt, die Startformation ist bei Pep letztlich nicht mehr als eben genau das, die Startformation. Meist lässt er die Außenverteidiger “invertiert” auflaufen, das bedeutet letztlich, dass die Außenverteidiger in die Mitte schieben, um zum Einen mehr Passoptionen durch typische Dreieckskonstellation zu kreiieren und es den Außenstürmern wie Sané und Sterling zu ermöglichen, höher in die gegnerische Hälfte zu drücken, ohne dabei jeglichen Fokus auf die Defensivarbeit legen zu müssen. Hinzu kommt, dass hierdurch Überzahlsituationen geschaffen werden und der Gegner seine Flügelstürmer ebenfalls in die Mitte ziehen muss, was zu Lasten der offensiven Möglichkeiten geht. Die genaue Idee dahinter findet ihr verständlich hier noch einmal erklärt.

Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass der Spanier vor der aktuellen Spielzeit für Benjamin Mendy, Kyle Walker und Danilo insgesamt knapp 140 Mio. € auf den Tisch legte. Auch während seiner Zeit beim FC Bayern waren David Alaba und Philipp Lahm bzw. Juan Bernat und Rafinha von übergeordneter Bedeutung für die aufeinanderfolgenden Meistertitel der Münchner.

Allerdings hat nicht jeder Verein das Glück, derartige Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Auch gibt es nur eine Handvoll Klubs, die mal eben dreistellige Millionenbeträge für diverse Spieler locker machen können. Eine aktuell noch vergleichsweise günstige Lösung für dieses Dilemma könnte der junge Marc Cucurella sein. Der 18-jährige Katalane, der zunächst beim Lokalrivalen Espanyol Barcelona seine fußballerischen Anfänge machte, befindet sich seit mittlerweile sechs Jahren bei Barca, bei denen er alle Jugendmannschaften durchlief und dort zum Außenverteidiger nach Guardiolas Prägung wurde. Vor seiner Zeit als Chefcoach bei den Katalanen war Guardiola für den Nachwuchs verantwortlich und impfte den Spielern schon bald seine Spielphilosophie ein, Barcelona profitiert heute noch von der Arbeit des spanischen Startrainers, Denis Suarez und Sergi Roberto sind wohl die aktuell prominentesten “La Masia”-Absolventen.

Da man in Barcelona weder mit den Leistungen des Franzosen Lucas Digne zufrieden ist, noch Wunschspieler Lucas Hernández von Atlético Madrid seine Koffer in Richtung Katalonien packte, man aber trotzdem nach einem Backup für den arg strapazierten Jordi Alba sucht, könnte Cucurella die naheliegendste und zugleich beste Lösung für die Blaugrana sein.

Cucurella als kompletter Außenverteidiger

Denn der junge Spanier bringt nahezu alles mit, was es heutzutage braucht, um auf der Bühnen des internationalen Fußballs erfolgreich zu sein. Cucurella zeichnet sich durch ein immenses Tempo und eine hohe Spielintelligenz aus, zusätzlich verfügt er über ein mehr als solides Pass-und Flankenspiel, sodass er es sowohl vermag, als “invertierter” Außenverteidiger im zentralen Mittelfeld den Spielaufbau mitzugestalten, als auch mit überlappenden Läufen über die Außen Überzahlsituationen zu generieren und Bälle hinter die gegnerische Abwehr gefährlich in den Strafraum zu bringen. Nicht umsonst hat der FC Barcelona diesen Sommer erst den Vertrag mit Cucurella, dessen Marktwert auf 2,5 Mio. taxiert wird,  bis 2021 verlängert, die vertraglich fixierte Ausstiegsklausel beläuft sich auf 12 Mio. €. Die Katalanen haben sich jedoch eine einseitige Vertragsoption vorbehalten. Sollte die Entwicklung des jungen Linksverteidigers wie erwartet voranschreiten, könnte Barca den Kontrakt einseitig um weitere zwei Jahre verlängern, die fixierte Ablöse würde sich in diesem Fall auf 30 Mio. € erhöhen.

In dieser Spielzeit kam Cucurella bereits 19 mal für die zweite Mannschaft in LaLiga 2 zum Einsatz, sein Profidebüt für die erste Mannschaft der Katalanen gab er vergangenen Oktober in der Copa del Rey. Beim 3:0 Sieg über Murcia kam Cucurella für Lucas Digne in die Partie. Bei der vergangenen Sommertour durch die USA des 24-maligen spanischen Meisters war Cucurella ebenfalls mit von der Partie.

Bei allem Talent ist selbstredend klar, dass Ernesto Valverde bei Cucurella noch auf keinen “fertigen” Spieler zurückgreifen kann, der in jeder Spielsituation einen kühlen Kopf bewahrt und mit stets richtigen Entscheidungen aufzuwarten weiß. Für junge Spieler ist es unabdingbar, sich auf dem Platz auch auszuprobieren und auch Fehler zu machen. Problematisch ist für Cucurella hierbei allerdings, dass er nicht bei irgendeinem Verein auf dem Platz steht, sondern bei einem der größten Klubs der Welt. Fehlertoleranz ist nun nicht unbedingt eine Tugend, die bei Barcelona zwingend groß geschrieben wird.

So gesehen hat Cucurella zwei Möglichkeiten. Zunächst besteht die Option, weiter auf Einsatzzeiten zu warten und in den Trainingseinheiten einen guten Eindruck zu hinterlassen. Cucurella könnte sich so mehr und mehr in das Team hineinarbeiten, sich von Größen wie Piqué, Alba und Busquets den ein oder anderen Kniff abschauen und so peu a peu zu einem Außenverteidiger mit internationalem Format zu reifen. Die zweite Möglichkeit besteht in einer Leihe. Auch Spieler wie Philipp Lahm mussten einst den Umweg über einen kleineren Verein, in jenem Fall den VfB Stuttgart gehen, bevor er sich beim Branchenprimus FC Bayern durchsetzen könnte. Eine Ausleihe zu einem LaLiga-Verein könnte somit sowohl für Cucurella als auch Barca Sinn ergeben, vorausgesetzt Valverde baut in den verbleibenden Ligaspielen nicht auf den Youngster. Unabhängig davon, wie der FC Barcelona die Situation mit Cucurella handhabt, sollte der Außenverteidiger sein ohne Zweifel vorhandenes Potenzial in naher Zukunft voll ausschöpfen und zu kontinuierlichen Einsätzen kommen, dürfte auch Pep Guardiola im fernen Manchester noch einmal einen wehmütigen Blick zurück an die alte Wirkungsstätte werfen.

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Anderson Arroyo auf dem Weg zum FC Liverpool http://www.chefutbol.com/europa/england-de/anderson-arroyo-fc-liverpool-647392 http://www.chefutbol.com/europa/england-de/anderson-arroyo-fc-liverpool-647392#respond Wed, 24 Jan 2018 15:08:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7562 Nach Informationen englischer Medien steht der Kolumbianer Anderson Arroyo vor einem Wechsel nach England. Zwar steht der 18-jährige Verteidiger noch bei Fortaleza FC in der 2. Kolumbianischen Liga unter Vertrag, doch der Wechsel an die Anfield Road scheint schon so...

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Nach Informationen englischer Medien steht der Kolumbianer Anderson Arroyo vor einem Wechsel nach England. Zwar steht der 18-jährige Verteidiger noch bei Fortaleza FC in der 2. Kolumbianischen Liga unter Vertrag, doch der Wechsel an die Anfield Road scheint schon so gut wie über die Bühne gegangen zu sein.

Der linke Außenverteidiger hatte bereits vor zwei Jahren ein Probetraining bei den Reds absolviert, und anscheinend genügend Eindruck hinterlassen, dass man seine weitere Entwicklung verfolgte, und jetzt den Zeitpunkt für eine Verpflichtung gekommen sah (Amrktwert laut transfermarkt.de: 150.000€). Doch aufgrund der fehlenden Arbeitserlaubnis soll (muss) der 1,76m große Arroyo zunächst bei einem anderen Klub zwischengeparkt werden. Wahrscheinlich soll Arroyo an den RCD Mallorca ausgeliehen werden, der inzwischen aber nur noch in der 3. Spanischen Liga spielt.

Verteidiger für den 5:4 Siegtreffer

Bei der U20-Weltmeisterschaft konnte sich der schnelle Abwehrspieler in den Fokus der Spitzenvereine spielen. Zu seinen Stärken zählen neben Schnelligkeit auch noch eine gute Technik, und für einen Verteidiger unüblich das Auge für einen tödlichen Pass. Vor allem sein Offensivdrang dürfte Jürgen Klopp interessieren, sowie seine Stärken im 1 gegen 1, sowohl offensiv als auch defensiv. Jedoch fehlt dem jungen Mann in erster Linie noch Erfahrung, zu oft trifft er noch die falschen Entscheidungen in wichtigen Spielsituationen. Trotzdem ist Arroyo durchaus einiges zuzutrauen, und bei einem Trainer der lieber 5:4 als 1:0 gewinnt ist er mit seinem Offensivdrang auf jeden Fall gut aufgehoben.

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