chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Tue, 20 Aug 2019 18:04:11 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.5 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Copa Libertadores: Los geht das Viertelfinale http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-los-geht-das-viertelfinal http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-los-geht-das-viertelfinal#respond Tue, 20 Aug 2019 18:03:18 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11772 Geballte Ladung in den Viertelfinals der Copa Libertadores, die heute in der Nacht mit der Partie zwischen Gremio und Palmeiras beginnen. Nicht weniger als 18 Libertadores-Titel und 31 Finalteilnahmen vereinen die noch verbliebenen acht Mannschaften. Mit River Plate und Gremio...

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Geballte Ladung in den Viertelfinals der Copa Libertadores, die heute in der Nacht mit der Partie zwischen Gremio und Palmeiras beginnen. Nicht weniger als 18 Libertadores-Titel und 31 Finalteilnahmen vereinen die noch verbliebenen acht Mannschaften. Mit River Plate und Gremio sind der Titelverteidiger und der Campeón von 2017 noch im Rennen. Der Exot unter Viertelfinalisten ist zweifelsohne Cerro Porteño. Die Paraguayer sind das einzige Team ohne Finalerfahrung. Am längsten, nämlich seit 38 Jahren, warten die Fans von Flamengo auf eine Rückkehr auf den höchsten Thron des südamerikanischen Clubfussballs.

Liga Quito 🇪🇨, 1 Finalteilnahme, 1 Titel (2008)
Boca Juniors 🇦🇷, 11 Finalteilnahmen, 6 Titel (letzter 2007)
River Plate 🇦🇷, 6 Finalteilnahmen, 4 Titel (letzter 2018)
Cerro Porteño 🇵🇾, 0 Finalteilnahmen, 0 Titel
Flamengo 🇧🇷, 1 Finalteilnahme, 1 Titel (1981)
Internacional 🇧🇷, 3 Finalteilnahmen, 2 Titel (2010)
Gremio 🇧🇷, 5 Finalteilnahmen, 3 Titel (letzter: 2017)
Palmeiras 🇧🇷, 4 Finalteilnahmen, 1 Titel (1999)

Ein rein brasilianisches Halbfinale ist garantiert. Kommt es in der anderen Tableau-Seite zur Neuauflage des vergangenen Finalspiels zwischen River und Boca oder vermiesen die kleinen Aussenseiter aus Paraguay (Cerro) und/oder Ecuador (Liga Quito) das Aufeinandertreffen?

Aufgrund der Tabellensituation in der brasilianischen Meisterschaft sind Flamengo und Plameiras in ihren Duellen zu favorisieren. Internacional liegt punktemässig knapp dahinter, Gremio hingegen legte einen schlechten Saisonstart hin. Bereits am Wochenende trafen Gremio und Palmeiras aufeinander. Beide verzichteten dabei aber grösstenteils auf ihre Leistungsträger. Das 1:1-Remis ist aufgrund der starken Rotation nur wenig aussagekräftig. Gremio dürfte heute auf den „Heimbonus“ hoffen, denn vor heimischer Kulisse ist die „Imortal Tricolor“ wettbewerbsübergreifend bereits seit elf Heimspielen ungeschlagen.

In Argentinien ist die Saison noch jung. Der Start war sowohl für River als auch für Boca mit je 7 Punkten aus 3 Spielen erfolgreich. River setzte mit der 6:1-Goleada gegen Meister Racing ein starkes Zeichen. Anders die Situation von Liga Quito. Das Team des Uruguayers Pablo Repetto wurstelt sich durch die Saison und läuft Gefahr, sogar die Playoffs zu verpassen. Die Aussetzer erfolgten vor allem gegen die „Kleineren“. An Motivation dürfte es gegen das „grosse“ River nicht fehlen.

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Venezuela – Copa Sudamericana 2019 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/venezuela-copa-sudamericana-2019 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/venezuela-copa-sudamericana-2019#respond Wed, 07 Aug 2019 06:19:14 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11768 Geschichte hat der Zulia FC (Zulia FC Oficial) bereits geschrieben. Als erstes venezolanisches Team haben die „Blau-Schwarzen“ aus der Stadt Maracaibo, ganz im Nordwesten des Landes, die Viertelfinale dieses Wettbewerbs erreicht. Die Euphorie in der von der Krise wirtschaftlich und...

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Geschichte hat der Zulia FC (Zulia FC Oficial) bereits geschrieben. Als erstes venezolanisches Team haben die „Blau-Schwarzen“ aus der Stadt Maracaibo, ganz im Nordwesten des Landes, die Viertelfinale dieses Wettbewerbs erreicht. Die Euphorie in der von der Krise wirtschaftlich und sozial arg gebeutelten Region ist vor dem Heimspiel gegen Colon (ARG) (Club Atlético Colón) riesig. Wird die Tristesse des Alltags für 90 Minuten vergessen? In den sozialen Medien werweisst der Verein, ob 20’00, 30’000 oder gar 40’000 Zuschauer den Weg ins Estadio José Encarnación Pachencho Romero finden werden.

Hohen Publikumszuspruch hätte das Team zweifelsohne verdient. Unter zusätzlich erschwerten Bedingungen eliminierten „Los Petroleros“ Nacional Potosi, Palestino und zuletzt auch überraschend Sporting Cristal. Grundlage zum Erfolg war die hohe kollektive Lauf- und Kampfbereitschaft. Sie sind nicht die besten Fussballer, aber wohl diejenigen mit dem grössten Siegeswillen. Angeführt wird das Team vom 41-jährigen Torhüter Leonardo Morales, offensiv setzt Brayan Moya Akzente. Mittendrin ist auch der schweizerisch-venezolanische Doppelbürger Frank Feltscher (Frank Feltscher) (u.a. ehemals Grasshopper Club Zürich) und Lecce).

Eine Kuriosität gibt es abseits des Feldes. Besitzer des Klubs ist seit 2014 César Farías. Der 43-Jährige war Trainer in Venezuela, Mexiko, Bolivien, Paraguay und auch Indien. Als Besitzer von Zulia amtete er gleichzeitig als Club-Trainer, zuerst von Cerro Porteño, dann The Strongest und parallel auch temporär als Coach der bolivianischen Nationalmannschaft.

Farias kaufte Zulia, als der Verein kurz vor dem Abstieg stand. Ab da ging es aufwärts: Qualifikation für die Playoffs, Gewinn der Clausura (2025), zweimaliger Pokal-Sieg (2025, 2018) und unter anderem die Teilnahme an der Copa Libertadores, wo die „Petroleros“ zwar 5 Punkte sammelten, aber in der Gruppenphase scheiterten.

Mit Colon de Santa Fe reist eine Mannschaft nach Maracaibo, die dringend ein Erfolgserlebnis braucht. In der noch jungen heimischen Saison konnte Colon weder Tore noch Punkte erzielen. Besser lief es im internationalen Wettbewerb: Ligakonkurrent Argentinos Juniors wurde nach Elfmeterschiessen eliminiert.

Die anderen Partien:
Atletico MG (BRA) vs. La Equidad (COL)
Corinthians (BRA) vs. Fluminense (BRA)
Independiente (ARG) vs. Independiente Del Valle (ECU)

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River dank Armani im Viertelfinale http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-dank-armani-im-viertelfinale http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-dank-armani-im-viertelfinale#respond Wed, 31 Jul 2019 14:21:33 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11763 Titelverteidiger River bleibt im Rennen um die Copa. Die Aufgabe nach dem 0:0 im Hinspiel war gegen ein starkes Cruzeiro nicht einfach. Das Team aus Belo Horizonte hatte vor allem in der ersten Halbzeit mehr Chancen. Doch da stand Franco...

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Titelverteidiger River bleibt im Rennen um die Copa. Die Aufgabe nach dem 0:0 im Hinspiel war gegen ein starkes Cruzeiro nicht einfach. Das Team aus Belo Horizonte hatte vor allem in der ersten Halbzeit mehr Chancen. Doch da stand Franco Armani. Mit zunehmender Spieldauer stieg die Nervosität bei beiden Teams. Das Elfmeterschiessen schien sich bereits in den Köpfen aller eingenistet zu haben. Und da stand wiederum Franco Armani. Während alle seine Kollegen verwandelten, parierte er zwei mal. Der 32-jährige Torhüter ist zweifelsohne die grosse Figur des Spiels. River steht in den Viertelfinals und trifft dort auf den Sieger der Partie Cerro Porteño und San Lorenzo.

Ebenfalls unter die besten 8 Mannschaften spielte sich Liga Quito. Nach dem überraschenden 3:1 im Hinspiel reichte ein 1:1 bei Olimpia in Asuncion. Den Ecuadorianern blieb nach einem Platzverweis nichts anderes übrig, als die ganze zweite Hälfte zu „mauern“. Es reichte. Nächster Gegner: der Sieger aus der Partie Boca vs. Athletico Paranaense.

Wenig Zweifel an den Titelaspirationen liess Palmeiras zu, zumindest resultatmässig. 4:0 gewannen die Brasilianer nach dem 2:2 Hinspiel gegen Godoy Cruz. Das klare Resultat täuscht. Entscheidend war ein sehr umstrittener Penalty in der 57. Minute, der auch mit VAR nicht zu untermauern war. Danach kam es zur „Goleada“. Im Viertelfinale dürfte es zum Kracher mit Gremio (gegen Libertad) kommen.

Sehenswerte Aktionen:

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Mathematik und Fussball in Argentinien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/mathematik-und-fussball-in-argentinien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/mathematik-und-fussball-in-argentinien#respond Sat, 27 Jul 2019 12:24:17 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11760 An der Universidad de Buenos Aires vermischen sich die Liebe zur Mathematik und die Passion für den Fussball. Die Wissenschaftler des Mathematik-Instituts (Exactas UBA) sind verantwortlich für die Erstellung des Spielplans der heute gestarteten Superliga. Die Mathematiker berechnen und berücksichtigen...

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An der Universidad de Buenos Aires vermischen sich die Liebe zur Mathematik und die Passion für den Fussball. Die Wissenschaftler des Mathematik-Instituts (Exactas UBA) sind verantwortlich für die Erstellung des Spielplans der heute gestarteten Superliga. Die Mathematiker berechnen und berücksichtigen nach eigenen Aussagen Tausende von Variablen, um den 24 teilnehmenden Mannschaften möglichst gleiche Bedingungen zu ermöglichen, so z.B. in Bezug auf Spieltag, Spielbeginn, Heimvorteil, Anzahl Kilometer, die sie reisen müssen, Austragung der „Clasicos“ und das mögliche Aufeinandertreffen von Fans. Hinzu kommt eine Vielzahl von Spezialwünschen der Ligaverantwortlichen. Auch Anträge von Clubs wie Banfield, das in der 17. Runde ein Heimspiel wollte, um das Vereinsjubiläum zu feiern, werden ins Modell eingespeist. Andere Faktoren, die es zu berücksichtigen gibt? Es soll vermieden werden, dass es nacheinander zu Spielen zwischen den „Grossen“ kommt. Ausserdem soll jedes Team einmal zuhause, einem auswärts gegen River oder Boca spielen. Auch die Reisen ins „Landesinnere“ sollen fair verteilt sein.

Das Institut arbeitet seit 15 Jahren für den Fussball, zuerst für die chilenische Liga, inzwischen auch für ecuadorianische Meisterschaft und die WM-Quali in Südamerika. Für das heimische Campeonato ist es erst der zweite Einsatz.

Rechtzeitig zum Saisonstart veröffentlichte das fussballverrückte Institut auch ihre Wahrscheinlichkeitsrechnungen zur Superliga. Bei der Weltmeisterschaft 2018 und der Copa America habe der Erfolgsgrad bei 70% gelegen.

Meisterkandidaten:

1) Boca 46,53%
2) River 19,47%
3) Racing 10,15%
4) Independiente 5,64%
5) Defensa y Justicia 5,62%

Abstiegskandidaten:

1) Central Córdoba de Santiago del Estero 80,80%
2) Gimnasia La Plata 77,09%
3) Arsenal 59,98%
4) Patronato 45,51%
5) Rosario Central 42,64%

Boca-Fans sollten mit dem Einkauf von Fleisch und Wein für die Meisterfeier noch zuwarten. Einen ersten Hinweis auf die Verlässlichkeit von Modellen, Wahrscheinlichkeiten und der Realität auf dem Platz haben wir heute bekommen. Meister Racing und Union Santa Fe spielten 0:0, trotz drückender Überlegenheit des Heimteams. Auf der Seite des Instituts (https://301060.exactas.uba.ar)(301060 zu Ehren Maradonas) lassen sich die Wahrscheinlichkeiten von Sieg, Niederlage, Unentschieden oder Anzahl Tore in jeder Partie berechnen. Demzufolge hätte Racing zu 58% gewinnen sollen. Die Chance von Union lag bei 14%. Zu 28% war ein Unentschieden zu erwarten. Auf eine spannende, spektakuläre Saison voller Überraschungen!

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Copa Libertadores Achtelfinale: River verschießt Elfer in der Nachspielzeit http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-achtelfinale-river-verschiest-elfer-in-der-nachspielzeit http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-achtelfinale-river-verschiest-elfer-in-der-nachspielzeit#respond Wed, 24 Jul 2019 09:01:53 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11756 Sechs 🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷 brasilianische, vier 🇦🇷️🇦🇷️🇦🇷️🇦🇷️ argentinische, drei 🇵🇾🇵🇾🇵🇾 paraguayische, zwei 🇪🇨🇪🇨 ecuadorianische Teams und eine 🇺🇾️ Mannschaft aus Uruguay stehen in den Achtelfinals. Dreimal kommt es zum Duell Argentinien gegen Brasilien. Die ersten beiden endeten heute mit einem Unentschieden. River...

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Sechs 🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷🇧🇷 brasilianische, vier 🇦🇷🇦🇷🇦🇷🇦🇷 argentinische, drei 🇵🇾🇵🇾🇵🇾 paraguayische, zwei 🇪🇨🇪🇨 ecuadorianische Teams und eine 🇺🇾 Mannschaft aus Uruguay stehen in den Achtelfinals. Dreimal kommt es zum Duell Argentinien gegen Brasilien. Die ersten beiden endeten heute mit einem Unentschieden.

River und Cruzeiro trennten sich 0:0. Matias Suarez verpasste den River-Sieg, indem er vom Elfmeterpunkt aus in der Nachspielzeit nicht reüssierte. Zuvor wurde der VAR zum Protagonisten – beide Seiten fühlten sich nach der Partie benachteiligt. So oder so: der Titelverteidiger steht mit dem Rücken zur Wand. In Belo Horizonte braucht er in einer Woche mindestens ein Tor zum Weiterkommen.

Weiter im Norden, in Mendoza, lag nach einer halben Stunde eine Sensation in der Luft. Der Aussenseiter Godoy Cruz führte im für den Club historischen Spiel gegen Titelaspirant Palmeiras nach zwei Toren von Santiago Garcia mit 2:0. Kurz nach dem Anschlusstreffer der Brasilianer durch Melo hätte der Uruguayer die Chance gehabt, den Zweitore-Vorsprung wieder herzustellen. Er vergab und verpasste einen Hattrick. Ab jenem Moment dominierte der Favorit und kam durch Borja noch zum Ausgleich.

Eine äusserst gute Ausgangslage verschaffte sich Liga Quito im Duell gegen Olimpia aus Paraguay. Die Ecuadorianer dominierten ein äusserst attraktives Spiel und gewannen mit 3:1. Auch in Quito sorgte der VAR eher für Verwirrung und umstrittene Entscheide denn für Klarheit.

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Atlético Madrids Farmteam San Luis Potosí http://www.chefutbol.com/lateinamerika/mexiko/atletico-madrids-farmteam-san-luis-potosi http://www.chefutbol.com/lateinamerika/mexiko/atletico-madrids-farmteam-san-luis-potosi#respond Sun, 21 Jul 2019 11:44:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11753 Sechs Jahre warteten die Einwohner von San Luis Potosí auf diesen Moment. Wenn heute Abend der Anpfiff zum Spiel zwischen Atletico San Luis (Atlético de San Luis) und den Pumas aus der Hauptstadt erfolgt, ist der Fussball in der höchsten...

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Sechs Jahre warteten die Einwohner von San Luis Potosí auf diesen Moment. Wenn heute Abend der Anpfiff zum Spiel zwischen Atletico San Luis (Atlético de San Luis) und den Pumas aus der Hauptstadt erfolgt, ist der Fussball in der höchsten Liga des Landes zurück in der schmucken Kolonialstadt auf fast 2000 m.ü.M.. Es verwundert deshalb nicht, dass sämtliche Tickets für das grosse Spiel der Rückkehr nach wenigen Stunden ausverkauft waren.

Der Neuling der Liga startet mit viel Selbstvertrauen in die Meisterschaft und könnte zur grossen Überraschung der Apertura 2019/2020 werden. 13 Partien ohne Niederlage reihte San Luis in der zweithöchsten Liga zuletzt aneinander. Hinter dem Erfolg steckt eine spanische Komponente. Seit 2017 ist San Luis Teil der internationalen Expansion von Atletico Madrid und somit der einzige Verein in ausländischen Händen. Nicht nur die Club-Farben wurden von Blau-Gold zu Weiss-Rot geändert, sondern auch die Mannschaft mit Spielern aus Spanien ergänzt. Mit Unai Bilbao, Mario Álvarez, Borja González, Kadete und Ian González spielen nicht weniger als 5 Iberer bei Atletico. Weitere 6 argentinische Spieler – von San Lorenzo, Velez, River und als Königstransfer Ricardo Centurión von Racing Club kommend, verstärken das Team auf die neue Saison hin. Sie werden heute im ausverkauften Estadio Alfonso Lastras eine erste Möglichkeit haben, sich zu beweisen.

Mit Centurion kommt eine Wundertüte in die mexikanische Liga. Fussballerisch zweifelsohne eine grosse Bereicherung, wird der 26-jährige Offensivspieler sein Verhalten überdenken müssen. Meister Racing leiht Centurion aus, nachdem er noch während der Meisterschaft aus disziplinarischen Gründen aus der ersten Mannschaft verbannt wurde. Sein „Sündenregister“ ist lang: 2012 posierte er mit einer Pistole, 2025 verursachte er unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall, 2017 randalierte er als Boca-Spieler in einem Hotel, seine Frau zeigte ihn später wegen Gewalt und Drohungen an, worauf Centurion wieder Bilder mit einer Waffe publizierte. Vor einem Jahr legte er sich wieder mit der Polizei an, als er sich gegen einen Alkoholtest wehrte und Bestechungsgelder anbot. Nimmt er die Chance in San Luis wahr, dürfte auch die spanische Liga zum Thema werden.

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Saisonstart in Mexiko http://www.chefutbol.com/lateinamerika/mexiko/saisonstart-in-mexiko http://www.chefutbol.com/lateinamerika/mexiko/saisonstart-in-mexiko#respond Sun, 21 Jul 2019 11:41:24 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11750 Mit je einem 4:2 starteten die beiden Meister der vergangenen Saison heute in die Meisterschaft. Apertura-Campeon America schlug Monterrey, Clausura-Meister Tigres besiegte die Monarcas aus Morelia. Der Auftakt ist für die Mitfavoriten also geglückt. Beide setzen auf Kontinuität – wahrlich...

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Mit je einem 4:2 starteten die beiden Meister der vergangenen Saison heute in die Meisterschaft. Apertura-Campeon America schlug Monterrey, Clausura-Meister Tigres besiegte die Monarcas aus Morelia. Der Auftakt ist für die Mitfavoriten also geglückt. Beide setzen auf Kontinuität – wahrlich keine Stärke der mexikanischen Clubs.

Ein Blick auf die Startaufstellungen von heute und diejenigen des letzten Saisonspiels der Clausura (Ende Mai) offenbart: nur eine einzige Änderung bei America. Cordova startete auf dem Flügel anstelle von Ibarguen. Die wenigen Neuzuzüge, u.a. Fernando Gonzalez (Necaxa) und Giovani Dos Santos fehlten zu Beginn noch. A propos Fehlen: Eigengewächs Edson Álvarez hat am Freitag definitiv bei Ajax Amsterdam unterschreiben. Der 21-jährige mexikanische Internationale wechselt für rund 17 Millionen Euro nach Holland, wo er nicht weniger als die Rolle von Matthijs de Ligt (zu Juventus) übernehmen soll. Holland war in der Vergangenheit stets ein gutes Pflaster für mexikanische Talente, Alvarez ist nun der erste, der die Farben von Ajax tragen wird.

Kontinuität auch bei den Tigres. Nur drei Veränderungen: Zelarrayan startete für Vargas, der auf der Bank Platz nehmen musste, Diaz Vazquez für Torres, der später eingewechselt wurde, und Salcedo, der ehemalige Frankfurter, für Meza, der sich in den Vorbereitungen die Kreuzbänder gerissen hatte. Die Tigres unter Trainer Ricardo Ferretti, der sich mit der Vorbereitungsphase seines Teams nicht zufrieden zeigte, werden sich wohl problemlos für die Playoffs der besten Acht klassieren. Für einmal ohne Treffer blieb heute André-Pierre Gignac, obwohl er von seinen Mitspielern speziell gesucht wurde. Der 33-jährige Franzose, bis 2021 bei den Tigres mit einem Vertrag ausgestattet, startet in sein fünftes Jahr in Mexiko. Es fehlt ihm noch ein Treffer, um Tomas Boy an der Spitze der besten Torschützen des Clubs abzulösen. Tor Nummer 105 für die Tigres wird fallen.

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Uruguay: Peñarol gewinnt, Nacional verliert und Fenix überrascht http://www.chefutbol.com/lateinamerika/uruguay-lateinamerika/uruguay-penarol-gewinnt-nacional-verliert-und-fenix-uberrascht http://www.chefutbol.com/lateinamerika/uruguay-lateinamerika/uruguay-penarol-gewinnt-nacional-verliert-und-fenix-uberrascht#respond Mon, 15 Jul 2019 08:32:20 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11745 Die erste Runde des Torneo Intermedio gleicht einer Fortsetzung der ersten Saisonhälfte: Peñarol gewinnt, Nacional verliert und Fenix überrascht. Im Zwischenturnier, das nach der Apertura und vor der Clausura im uruguayischen Winter gespielt wird, treten die 16 Mannschaften in zwei...

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Die erste Runde des Torneo Intermedio gleicht einer Fortsetzung der ersten Saisonhälfte: Peñarol gewinnt, Nacional verliert und Fenix überrascht.

Im Zwischenturnier, das nach der Apertura und vor der Clausura im uruguayischen Winter gespielt wird, treten die 16 Mannschaften in zwei Gruppen mit je 8 Mannschaften an. Die Einteilung erfolgte aufgrund der Klassierung in der Apertura (gerade vs. ungerade Platzierung). Dies führte dazu, dass Nacional, Meister Peñarol, Danubio und Defensor in der gleichen Gruppe spielen. Nacional unterlag dabei zuhause in der ersten Runde mit 1:2 gegen Defensor.

Nach 7 Runden werden die beiden Gruppensieger feststehen, die sich dann in einem Finalspiel um den Titel duellieren. Die Punkte aus dem Torneo Intermedio zählen für die Jahreswertung (Tabla Anual). Im Dezember werden sich der Apertura- und Clausura-Campeon gegenüberstehen und der Sieger gegen die Mannschaft, die in der Tabla Anual am meisten Punkte erzielt haben wird, um den Meistertitel 2019 spielen.

Die grosse Figur beim gestrigen 4:0-Sieg von Peñarol war der U20-Internationale Darwin Núñez mit einem Hattrick. Sein Nationalmannschaftskollege und um 1 Jahr jüngere Brian Rodriguez eröffnete zudem den Torreigen. Die beiden hatten bereits an der WM im Mai mit Toren auf sich aufmerksam gemacht. Beide Spieler werden Peñarol in den nächsten Partien fehlen, da sie mit Uruguay an den Juegos Panamericanos spielen werden. Gut möglich, dass der definitive Abschied bald folgen wird.

In der Jahreswertung dicht auf den Fersen Peñarols bleibt das Überraschungsteam Fenix. Trotz schmerzhafter Abgänge besiegte die Mannschaft Juan Ramón Carrasco gestern dank eines herausragenden Torhüters die Rampla Juniors mit 1:0. Die Entwicklung von Rampla zu beobachten, wird spannend sein. Der Kultverein vom Cerro hat nicht weniger als 10 neue Spieler engagiert. Der Coup gelang den Picapiedras mit der sechsmonatigen Verpflichtung von Carlos Núñez, der von Pasto nach Montevideo ausgeliehen wurde. Sein Übername “Discoteca” sagt zwar einiges aus über seine Disziplin – auf ihm ruhen jedoch die Hoffnungen für die zweite Jahreshälfte.

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Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte in Kolumbien ist erfolgt http://www.chefutbol.com/lateinamerika/kolumbien/der-auftakt-in-die-zweite-saisonhalfte-in-kolumbien-ist-erfolgt http://www.chefutbol.com/lateinamerika/kolumbien/der-auftakt-in-die-zweite-saisonhalfte-in-kolumbien-ist-erfolgt#respond Sun, 14 Jul 2019 11:06:53 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11742 [Kolumbien.] Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte (Clausura) ist gestern erfolgt. Titelverteidiger Junior holte den ersten Dreier (1:0 gegen Tolima). Die Mannschaft von der Karibikküste, die zuletzt sowohl Clausura und Apertura gewann, verzeichnete fast keine Abgänge, verstärkte sich vielmehr auf...

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[Kolumbien.] Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte (Clausura) ist gestern erfolgt. Titelverteidiger Junior holte den ersten Dreier (1:0 gegen Tolima). Die Mannschaft von der Karibikküste, die zuletzt sowohl Clausura und Apertura gewann, verzeichnete fast keine Abgänge, verstärkte sich vielmehr auf drei Positionen, u.a. mit dem Venezolaner Luis Gonzalez. Der Weg zum Titel wird wohl wiederum nur über die Juniors führen.

Als grösster Herausforderer gilt Atletico Nacional, das gestern mit dem 1:2-Sieg bei Once Caldas ein erstes Zeichen setzte. Der „Star-Transfer“ der Saison steht an der Seitenlinie: Juan Carlos Osorio ist zurück und er soll Nacional wieder an die Spitze bringen. Osorio dürfte vor allem auf Neuzuzug Jarlan Barrera setzen, der in den vergangenen Jahren grossen Anteil an den Erfolgen von Junior hatte. Der 23-jährige Stürmer kehrt nach einer verkorksten Saison bei Rosario Central nach Kolumbien zurück.

Gespannt darf man auf Santa Fe sein. Das Team ist nach der schlechtesten Saison in der Clubgeschichte fast komplett ausgewechselt worden. Nicht weniger als 15 Spieler wurden abgegeben, ein Duzend Neulinge kam hinzu. Jefferson Duque soll neu für Tore sorgen. Der 32-Jährige kommt von Atlas (Mexico). Hat er seinen Torriecher behalten? 2015 krönte sich Duque zum Torschützenkönig der kolumbianischen Liga, als er für Atletico Nacional auflief und 15 Mal traf.

Wie unzufrieden viele Clubs mit der vergangen Spielzeit waren, zeigt sich an der Seitenlinie: Insgesamt starten 7 Mannschaften mit neuen Trainern in die Clausura. Neben Nacional auch Stadtrivale DIM, Santa Fe, Cucuta, América de Cali, Union Magdalena und Atletico Bucaramanga.

Gespielt werden drei Phasen:
– „Jeder-gegen-Jeden“-Modus plus einem „Clasico“-Spieltag (20 Runden). Die besten 8 Teams qualifizieren sich für die Gruppenphase.
– Zwei Gruppen an je 4 Mannschaften (jeder-gegen-jeden mit Hin- und Rückspiel, 6 Runden)
– Die beiden Gruppenersten spielen um den Titel (Hin- und Rückspiel)

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Sensation perfekt! Peru im Finale der Copa America http://www.chefutbol.com/lateinamerika/sensation-perfekt-peru-im-finale-der-copa-america http://www.chefutbol.com/lateinamerika/sensation-perfekt-peru-im-finale-der-copa-america#respond Thu, 04 Jul 2019 09:27:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11737 Die Sensation ist perfekt. Peru schreibt weiter an seiner „neuen“ Fussball-Geschichte. Die Mannschaft von Ricardo Gareca hatte sich erstmals seit 36 Jahren wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert und steht nun plötzlich auch im Finale der Copa America. Die Peruaner haben...

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Die Sensation ist perfekt. Peru schreibt weiter an seiner „neuen“ Fussball-Geschichte. Die Mannschaft von Ricardo Gareca hatte sich erstmals seit 36 Jahren wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert und steht nun plötzlich auch im Finale der Copa America. Die Peruaner haben am Sonntag gegen Brasilien die Chancen, nach 1939 und 1975 zum dritten Mal den Titel zu holen.

Gegen Chile, favorisierter Titelverteidiger und Erzfeind, spielte Peru wohl eine der besten Partien der letzten Jahrzehnte. Bereits in der ersten Hälfte sorgten die Rotweissen mit einem Doppelschlag (Flores und Yotun) für die Vorentscheidung gegen zu Beginn überforderte Chilenen. Danach brillierte Torhüter Pedro Gallese mit spektakulären Aktionen und nahm Sanchez, Vidal und Vargas Wind aus den Segeln. Paolo Guerrero setzte mit seinem Tor in der 91. Minute die Krone auf.

Die chilenische Fussballwelt ist geschockt. Die Gedanken waren bei vielen bereits im Final gegen Brasilien und der Chance, den ersten Titel-Hattrick der Copa-Historie seit über 70 Jahren zu realisieren. Reinaldo Rueda, seit 2018 Coach der Chilenen: „Unser Gegner entschied alles früh für sich. Wir kamen gar nicht ins Spiel. Wir liessen sowohl die richtige Einstellung als auch Aggressivität der vergangenen Spiele missen. Mental wollten wir bereits vor dieser Partie das Finale spielen, dachten bereits an Sonntag und Peru überraschte uns. Mit einem solchen Resultat hätten wir nie und nimmer gerechnet.“

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