Brasilien – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Wed, 15 May 2019 13:12:06 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Brasilien – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Brasilien bleibt Exportweltmeister http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasilien-bleibt-exportweltmeister http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasilien-bleibt-exportweltmeister#respond Wed, 15 May 2019 13:12:03 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11694 Brasilien bleibt Exportweltmeister. Über 1300 Fussballer brasilianischer Herkunft spielen gemäss einer vom CIES – Centre International d’Etude du Sport durchgeführten Studie in einer der 147 untersuchten ausländischen Ligen. Auf Rang 3 (nach Frankreich) folgt Argentinien mit 820 Export-Spielern. Ebenfalls in...

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Brasilien bleibt Exportweltmeister. Über 1300 Fussballer brasilianischer Herkunft spielen gemäss einer vom CIES – Centre International d’Etude du Sport durchgeführten Studie in einer der 147 untersuchten ausländischen Ligen. Auf Rang 3 (nach Frankreich) folgt Argentinien mit 820 Export-Spielern. Ebenfalls in den Top Ten befindet sich Kolumbien mit 382 Kickern. Aus dem „winzigen“ Uruguay mit 3,5 Millionen Einwohner stammen 325 Spieler (Rang 11). Berücksichtigt man die Einwohnerzahlen, liegt Uruguay nach Island und Montenegro weltweit auf Platz 3. Auf 10’400 Einwohner kommt ein im Ausland engagierter Fussballer.

Die Nachfrage nach Spielern aus dem Ausland ist derweil wenig überraschend auf der Insel am grössten. In England spielen nicht weniger als 728 „importierte“ Fussballer, gefolgt von Italien (636), den USA (575), Spanien (516) und Portugal (508). Unter den lateinamerikanischen Ligen zieht die mexikanische Liga (289) am meisten Ausländer an. Interessant zu sehen: in Uruguay „wachsen“ die Spieler nach. Die massiven Abgänge ins Ausland werden nicht durch Importe, sondern durch Eigengewächse ersetzt, denn in keiner ersten Division Lateinamerikas spielen so wenige Ausländer wie in der uruguayischen Primera Division (durchschnittlich 1,6 Ausländer pro Mannschaft).

Interessant ist auch der Blick auf die wichtigsten „Migrations-Routen“. An erster Stelle steht der Weg von Brasilien nach Portugal (261), an zweiter Stelle derjenige von Argentinien ins Nachbarland Chile (116 Spieler). Weit vorne auch die Route Argentinien – Mexiko. 87 argentinische Spieler sind zwischen Tijuana und Chiapas engagiert.

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Vorschau auf die Saison in Brasilien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vorschau-auf-die-saison-in-brasilien http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/vorschau-auf-die-saison-in-brasilien#respond Sat, 27 Apr 2019 10:11:06 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11673 Das Warten hat endlich ein Ende. In wenigen Stunden startet die Meisterschaft in Brasilien. Alle Teams haben sich bereits in den jeweiligen Staatsmeisterschaften präsentiert, viele auch in der Copa Libertadores und der Copa Sudamericana. Den Auftakt machen heute Sao Paulo...

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Das Warten hat endlich ein Ende. In wenigen Stunden startet die Meisterschaft in Brasilien. Alle Teams haben sich bereits in den jeweiligen Staatsmeisterschaften präsentiert, viele auch in der Copa Libertadores und der Copa Sudamericana. Den Auftakt machen heute Sao Paulo und Botafogo. Hier eine kleine Übersicht für Euch.

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Ausschreitungen in São Paulo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/ausschreitungen-in-sao-paulo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/ausschreitungen-in-sao-paulo#respond Mon, 15 Apr 2019 08:52:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11660 Einzig in Rio scheint eine Vorentscheidung in den Finals der Staatsmeisterschaften gefallen zu sein. Dank des Doppelpacks von Bruno Henrique und der exquisiten Vorbereitung des Uruguayers Giorgian De Arrascaeta besiegt Flamengo das Team von Vasco mit 2:0. Cruzeiro setzt sich...

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Einzig in Rio scheint eine Vorentscheidung in den Finals der Staatsmeisterschaften gefallen zu sein. Dank des Doppelpacks von Bruno Henrique und der exquisiten Vorbereitung des Uruguayers Giorgian De Arrascaeta besiegt Flamengo das Team von Vasco mit 2:0. Cruzeiro setzt sich gegen Atletico mit 2:1 durch. In Sao Paulo sorgten vor allem die Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppierungen für Schlagzeilen. Zumal nur die Fans der Heimmannschaft Zugang zum Stadion hatten, verlagerte sich die Rivalität in die Quartiere, mindesten 14 Verletzte, v.a. durch Schussverletzungen.

Campeonato Paulista:
Sao Paulo vs. Corinthians: 0:0

Campeonato Minerio:
Cruzeiro vs. Atletico-MG: 2:1

Campeonato Gaucho:
Internacional vs. Gremio: 0:0

Campeonato Carioca:
Vasco vs. Flamengo 0:2

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Derby-Time in Rio – „O Clássico dos Milhões“ http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/derby-time-in-rio-o-classico-dos-milhoes http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/derby-time-in-rio-o-classico-dos-milhoes#respond Sun, 14 Apr 2019 15:30:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11653 In wenigen Stunden (21:00 Uhr) findet Estádio Nílton Santos das Hinspiel zwischen Vasco da Gama und Flamengo statt. Wird es der 35. Titel in den Rio-Meisterschaften für den Rekordhalter Flamengo oder holt Vasco seinen 25. Titel? Wer wird Nachfolger von...

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In wenigen Stunden (21:00 Uhr) findet Estádio Nílton Santos das Hinspiel zwischen Vasco da Gama und Flamengo statt. Wird es der 35. Titel in den Rio-Meisterschaften für den Rekordhalter Flamengo oder holt Vasco seinen 25. Titel? Wer wird Nachfolger von Titelverteidiger Botafogo?

Flamengo kommt selbstbewusst und mit viel Rückenwind in das Finale. Unter der Woche feierten die „Rubro-Negros“ in der Copa Libertadores ein Schützenfest: 6:1 gegen San Jose. Die Investitionen in die Offensive scheinen erste Früchte zu geben. Gabigol, die Leihgabe von Inter, und der ehemalige Wolfsburger Bruno Henrique, waren die spektakulären Zuzüge. Zweifelsohne sind der Sturm und das offensive Mittelfeld die grosse Stärke Flamengos. 39 Tore erzielte die Mannschaft den ersten 19 Partien des Jahres. Anfällig hingegen ist das Team von Abel Braga hinten. Fast in jedem Spiel musste Flamengo einen Gegentreffer hinnehmen.

Vasco hingegen hat sich unter Alberto Valentim vielmehr als solide, unspektakuläre Mannschaft etabliert und geht als Aussenseiter in die zwei Partien. Mit Neuzuzug und Italien-Rückkehrer Leandro Castan und Rossi dürften Vasco heute ausserdem wichtige Spieler fehlen.

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Feuer unterm Dach bei Botafogo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-unterm-dach-bei-botafogo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-unterm-dach-bei-botafogo#respond Fri, 12 Apr 2019 07:31:48 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11647 In zwei Wochen beginnt die Serie A und bei Botafogo ist Feuer unter dem Dach. Der katastrophale Start ins Jahr mit einem lamentablen Auftritt an den Rio-Meisterschaften (5. Gruppenplatz in der Taca Guanabara und 4. Gruppenplatz in der Taca Rio),...

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In zwei Wochen beginnt die Serie A und bei Botafogo ist Feuer unter dem Dach. Der katastrophale Start ins Jahr mit einem lamentablen Auftritt an den Rio-Meisterschaften (5. Gruppenplatz in der Taca Guanabara und 4. Gruppenplatz in der Taca Rio), an welcher sich mit Ausnahme von Botafogo alle „Grossen“ aus Rio (Flamengo, Fluminense und Vasco) zumindest für die Halbfinals qualifizierten (Anmerkung: Finalspiel zwischen Vasco und Flamengo findet am 14. und 21. April statt), wurde heute noch übertroffen. Auch im heimischen Pokal war die dritte Runde Endstation. Das Team von Zé Ricardo, dessen Stunden wohl gezählt sind, blamierte sich bei Juventude in Caxias do Sul. Auf das 1:1 im Hinspiel folgte eine 2:1-Niederlage gegen ein Team, das diese Saison in der dritthöchsten Liga (Serie c) in Angriff nehmen muss. Riesige Freude bei Juventude, “Clown-“Stimmung bei den Botafogo-Fans.

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Feuer-Drama bei Flamengo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-drama-bei-flamengo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/feuer-drama-bei-flamengo#respond Fri, 08 Feb 2019 14:41:15 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11469 Bei einem Brand auf dem Trainingsgelände des brasilianischen Fussball-Topklubs CR Flamengo in Rio de Janeiro sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Behörden im südamerikanischen Land bestätigten entsprechende Berichte. Medienangaben zufolge handele es sich bei den Toten um...

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Bei einem Brand auf dem Trainingsgelände des brasilianischen Fussball-Topklubs CR Flamengo in Rio de Janeiro sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Behörden im südamerikanischen Land bestätigten entsprechende Berichte.

Medienangaben zufolge handele es sich bei den Toten um sechs Nachwuchsfußballer und vier Mitarbeiter des Trainerstabs. Demnach habe sich das Unglück in einem Wohngebäude für 14 bis 17 Jahre alte Talente ereignet. Das Feuer sei um 5 Uhr morgens ausgebrochen und nach rund zwei Stunden gelöscht worden.

Das moderne Trainingszentrum Ninho de Urubu im Stadtteil Vargem Grande im Westen Rios war erst vor zwei Monaten eröffnet worden. Das Profiteam Flamengos, populärster Klub des Landes, sollte am Freitagmorgen auf dem Gelände trainieren.

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Auf den Spuren von Robinho http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/auf-spuren-von-robinho-489123 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/auf-spuren-von-robinho-489123#respond Thu, 17 Jan 2019 10:21:51 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11215 Über Robinho scheiden sich die Geister. Der begnadete Fußballer hat in den Augen vieler Beobachter sein Talent vergeudet – und das trotz beachtlicher 100 Länderspiele für die Seleção und nationalen Meisterschaften in Brasilien, Spanien, Italien und China. Die Kritik, nicht...

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Über Robinho scheiden sich die Geister. Der begnadete Fußballer hat in den Augen vieler Beobachter sein Talent vergeudet – und das trotz beachtlicher 100 Länderspiele für die Seleção und nationalen Meisterschaften in Brasilien, Spanien, Italien und China. Die Kritik, nicht alles aus seinem Potential herausgeholt zu haben ist allerdings nur eine Kleinigkeit im Gegensatz zu dem, was ihm im Oktober 2018 vorgeworfen wurde: Von einem italienischen Gericht wurde er für einen Vorfall aus dem Jahr 2013 zu einer 9jährigen Haftstrafe verurteilt. Ein Resumée über die Karriere des Dribbelkünstlers mit Schattenseiten.

Selbst der Altmeister Pelé soll Gänsehaut bekommen haben, als er Robinho das erste Mal gesehen hatte: “In ihm sah ich mich selber mit 15 Jahren, ich habe fast geweint.” Der Wechsel von Robinho nach Madrid war der Transfercoup des Sommers 2005. 24 Millionen Euro hatten sich die Königlichen seine Dienste kosten lassen. Der 21 Jahre alte Brasilianer bekam die Nummer 10, welche vor ihm noch den Rücken von Luis Figo dekorierte. In Madrid wird Robinho letztlich zweimal spanischer Meister und avanciert zum Stammspieler. In seinem ersten Clásico wurde er prompt „Man of the Match“. Die Ehe des Edeltechnikers mit Real Madrid begann vielversprechend, endete allerdings in einem Missverständnis.

Sensibilität und Stolz größer als der Durchsetzungswille

Drei Jahre verzauberte der quirlige Dribbler die Fans im Benabéu, ehe er sich wenig freundschaftlich aus der spanischen Hauptstadt verabschiedete. Grund dafür soll der Umgang der Verantwortlichen in Madrid mit dem sensiblen Genie beim Wechselpoker um Cristiano Ronaldo gewesen sein. Im brasilianischen Sender SporTV erklärte Robinho, dass er Madrid verlassen hatte, weil der Klub ihn beim Versuch den Portugiesen zu verpflichten als Wechselgeld benutzen wollte. Robinho fühlte sich verachtet und nicht geschätzt. Als sich dann die Gespräche mit Ronaldo nicht entwickelten und die Verantwortlichen auf Robinho zukamen erwiderte er: „Ihr wolltet nicht, dass ich gehe? Jetzt will ich gehen!“

Der Sensible Brasilianer zog die für sich logische Konsequenz: „Ich bedauere es nicht gegangen zu sein, ich bedauere die Art und Weiß, wie ich gegangen bin“, lies er nach dem Wechsel verlauten. Später sollte er sich mit mehr Reue an die Geschehnisse erinnern: „Ich hatte kein gutes Verhalten. Heute habe ich einen anderen Kopf, eine andere Mentalität.“ Als drittbester Torschütze seiner Mannschaft hinter Raúl und Ruud van Nistelrooy zog es Robinho zu Manchester City. Weitere Stationen wurden sein Heimatklub FC Santos, der AC Mailand, Guangzhou Evergrande und zuletzt Atlético Mineiro in Brasilien. Beständigkeit fand er nirgends, weder sportlich noch privat. Nun sucht er sein Glück in der Türkei.

Das Riesentalent verliert den Fokus und den Faden in seiner Karriere

Trotz aller Erfolge in der Laufbahn von Robinho, gibt es die naheliegende Versuchung zu hinterfragen, was mit etwas mehr Ehrgeiz möglich gewesen wäre. Nicht wenige hatten ihn als künftigen Weltfußballer auf dem Zettel. Mit Eskapaden auf und neben dem Platz stand er sich in der Regel jedoch selbst im Weg. 2006 wurde er unter Trainer Capello nach einer Rauferei mit seinem Teamkollegen Gravesen vom Training suspendiert. Während seines Intermezzos bei den Citizens soll er unentschuldigt nach Brasilien verschwunden sein, um dort seinen Geburtstag zu feiern. Nicht die einzige unerlaubte Exkursion in seiner Zeit auf der Insel. Die Verurteilung von einem Mailänder Gericht für eine Tat aus dem Jahr 2013, setzt dem Ganzen nur die schändliche Krone auf. Robinho soll zusammen mit fünf Freunden eine Albanerin in der Garderobe eines Mailänder Nachtclubs vergewaltigt haben.

Der graue Schleier und die Frage nach dem, was möglich gewesen wäre?

Das Gericht befand Robinho für schuldig und verurteilte ihn zu neun Jahren Haft. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig – seine Anwälte hatten Berufung eingelegt. Bis der Fall durch alle juristischen Instanzen geht, wird noch viel Zeit verstreichen und selbst dann wird Robinho kaum hinter Gitter müssen: Brasilien liefert seine Staatsbürger nicht aus. Somit würde er mit einer Geldstrafe von 60.000 € glimpflich davonkommen. Er selbst beteuert übrigens vehement seine Unschuld. Über seine Verteidigung hatte er unmittelbar nach dem Urteil verlauten lassen, „an diesem Vorfall keinerlei Beteiligung zu haben.“ Ähnlichen Anschuldigungen sah er sich bereits 2009 nach einem Diskothekenbesuch in Leeds ausgesetzt. Damals wurde allerdings der Vorwurf als Lüge entlarvt.

Ob schuldig oder nicht, der Prozess gegen ihn liegt nun zusammen mit all den anderen Exzessen wie ein grauer Schleier über seiner Karriere, in der wahrscheinlich viel mehr erreichbar gewesen ist. Aufgrund seines Leistungseinbruchs verpasste er die WM-Teilnahme im eigenen Land. Welche Rolle dabei seine regelmäßigen Aufenthalte in Nachtclubs gespielt haben, muss jeder für sich deuten. Dafür läuft es aktuell bei Sivasspor: In der Süper Lig erzielte er in seinen ersten fünf Begegnungen bereits drei Treffer und legte ein Tor vor. Lohn dafür ist Platz 6 in der Liga. Das ist zwar nett für ihn, aber nicht der Maßstab, was ein Fußballer mit seinem Talent erreichen kann.

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Unglaubliches Finish! River steht im Finale der Libertadores http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-libertadores-gremio-331166 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-libertadores-gremio-331166#respond Wed, 31 Oct 2018 14:26:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11266 Unglaublich. River Plate steht dank Keeper Armani, Nervenstärke und des VAR im Finale der Copa Libertadores. Dort könnte es zum Megaduell mit den Boca Juniors kommen, die heute Nacht den Einzug bei Palmeiras in São Paulo perfekt machen können. Was...

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Unglaublich. River Plate steht dank Keeper Armani, Nervenstärke und des VAR im Finale der Copa Libertadores. Dort könnte es zum Megaduell mit den Boca Juniors kommen, die heute Nacht den Einzug bei Palmeiras in São Paulo perfekt machen können.

Was ein Finish im Rückspiel des argentinischen Rekordmeisters gegen den Libertadores Titelverteidiger Gremio aus Porto Alegre. Bis 10min vor Ende der regulären Spielzeit führten die Brasilianer durch ein Tor von Leo Gomes (36.) – wie im Hinspiel erneut nach einem Standard. Eine Ecke wurde abgefälscht und Gomes erzielte von der Strafraumgrenze mit einem strammen Schuss die Führung.

Gremio agierte über die gesamt Spielzeit sehr defensiv und River tat sich sehr schwer gegen die kompakte Abwehr um Abwehrchef und Ex-Kölner Pedro Geromel gute Chancen herauszuspielen. So versuchte La Banda ihr Glück zu oft aus der zweiten Reihe – die beste Chance vergab Youngster Palacios. Zudem hatte River Glück, dass Armani in der 67. Minute bärenstark im eins gegen eins gegen Ewerton parierte – Pinola konnte nicht mehr entscheidend stören. In der 81. Minute war es dann Santos Borré, der einen Freistoß ins Tor verlängerte und nur wenige Minuten später fälschte der kurz zuvor eingewechselte Bressan aus kurzer Distanz einen Torschuss von Scocco mit der ausgestreckten Hand übers Tor. Eine Szene, die in der hektischen Phase unterging, jedoch dem VAR auffiel. Schiedsrichter Andrés Cunha schaute sich die Szene mehrfach am Bildschirm an und entschied schließlich auf Strafstoß – eine harte, aber korrekte Entscheidung. “Übeltäter” Bressan sah obendrei die gelbrote Karte, minutenlange Tumulte folgten und es dauerte fast zehn Minute bis Pity Martínez den Elfmeter bombensicher verwandelte.

Letztlich ein verdienter Sieg für River Plate, die über die gesamte Spielzeit das dominantere Team stellten und aus Sicht des Titelverteidigers Gremio muss man konstatieren, das man in beiden Halbfinalspielen nichts von den gewohnt spielfreudigen Tugenden zeigen konnte und somit auch zu Recht nicht im Finale steht.

Heute Nacht gastiert Boca Juniors bei Palmeiras. Nach dem 2-0 Hinspielsieg stehen die Chancen gut, dass das diesjährige Finale der Copa Libertadores eine Neuauflage des Superclásicos wird.

Vielen Dank an Argifutbol für den Text.

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Real Madrids Rodrygo: Ganz großer Coup oder teurer Teenie-Spaß? http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/real-madrid-verpflichtung-rodrygo-48942 http://www.chefutbol.com/einer-fur-die-zukunft/real-madrid-verpflichtung-rodrygo-48942#respond Sat, 27 Oct 2018 11:42:39 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11241 Real Madrid rüstet weiter für die Zukunft auf. Neben Vinícius Júnior und Rodrigo verpflichteten die Königlichen mit Rodrygo den dritten brasilianischen Teenager in kürzester Zeit. Insgesamt überweisen die Königlichen für die Dienste dieser drei Talente 94 Millionen Euro nach Brasilien....

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Real Madrid rüstet weiter für die Zukunft auf. Neben Vinícius Júnior und Rodrigo verpflichteten die Königlichen mit Rodrygo den dritten brasilianischen Teenager in kürzester Zeit. Insgesamt überweisen die Königlichen für die Dienste dieser drei Talente 94 Millionen Euro nach Brasilien. 45 Millionen Euro davon entfallen auf den jüngsten Transfercoup. Wir werfen einen Blick auf den Deal mit dem 17-jährigen Brasilianer vom FC Santos.

Rodrygo Silva de Goes lautet der volle Name des Offensivtalentes, dessen Dienste sich Real Madrid Mitte Juni sichern konnte. Angesichts der Begerhlichkeiten, welche der Brasilianer jüngst geweckt hatte, darf der Transfer durchaus als Coup bezeichnet werden. Neben dem Rivalen aus Barcelona hatten auch Paris St. Germain, der FC Bayern München und Borussia Dortmund ihre Fühler nach dem 1,73 Meter großen Angreifer ausgestreckt. Das immense Interesse wurde bewusst von Rodrygo abgeschirmt, sodass er sich auf seinen Fußball konzentrieren konnte, versichert Nick Arcuri, der Berater des Spielers: “Er bewertete nur das Angebot von Real Madrid, weil es das einzige war, welches den Wünschen des FC Santos und der Familie von Rodrygo entsprach”, stellt Arcuri klar und versichert, dass der Spieler nicht zwischen den Klubs zu entscheiden musste.

Der FC Barcelona steht sich beim Tauziehen selbst im Wege

Vor allem auch aus Katalonien soll großes Interesse am Juwel vorgelegen haben. Aber wie schon bei Vinícius hatten die Königlichen eine höhere Überzeugungskraft am Verhandlungstisch. Die brasilianische Globoesoporte hatte schon vor der offiziellen Bestätigung des Transfers nach Madrid berichtet, dass ein Wechsel von Rodrygo zum FC Barcelona auch am angespannten Verhältnis zwischen dem FC Barcelona und den Schwarz-Weißen aus der brasilianischen Hafenstadt scheitern würde. So wurde bereits im Mai das Interesse aus Barcelona seitens des FC Santos bestätigt. Der Präsident der Brasilianer schloss allerdings aus, mit den Katalanen verhandeln zu wollen, ehe diese noch offene Beträge aus dem Neymar-Transfer vor einigen Jahren begleichen würden. Das ist augenscheinlich nicht geschehen und der FC Barcelona hatte das Nachsehen.

Verzicht von Rodrygo öffnet Real die Tür

Mit 45 Million Euro Ablösesumme darf Rodrygo kaum als Schnäppchen bezeichnet werden, dennoch bleiben die Königlichen fünf Millionen Euro unterhalb der geforderten Ausstiegsklausel, auf welche der FC Santos beharrt hatte. Dafür gibt es einen Grund: Das Arbeitspapier von Rodrygo sieht es vor, dass der FC Santos 80 Prozent des Transferlerlöses erhalt, der Rest wird dem Spieler zugesichert. Rodrygo verzichtete auf einen Teil (5 Millionen Euro) seiner Beteiligung, damit das königliche Angebot ausreichen konnte, um sich die Dienste des 17-jährigen zu sichern. Übrigens bleibt er analog zum Vinícius-Transfer vorerst in Brasilien: Rodrygo ist noch keine 18 Jahre alt und die FIFA untersagt den Wechsel von Minderjährigen. Deshalb hat Rodrygo noch bis Juli 2019 Zeit, sich beim FC Santos zu entwickeln.

Kostspieliges Versprechen in die Zukunft

Wie bei allen verheißungsvollen Talenten ist das Risiko des Transfers relativ hoch. Der Akteur, welcher wie in Brasilien üblich vor der Profikarriere seine technischen Fähigkeiten zunächst in der Futsal-Abteilung des FC Santos geschärft hatte, bleibt vorerst eine Wundertüte: Erst zwölf Spiele hat der Angreifer in Brasiliens höchster Spielklasse bestritten – etwas wenig, um ihm Kontinuität attestieren zu können. Allerdings erzielte er in dieser Saison nach zehn Partien bereits fünf Treffer, darunter einen Hattrick Anfang Juni. In der Copa Libertadores war Rodrygo bei sechs Einsätzen einmal erfolgreich und wurde damit zum jüngsten Brasilianer, der jemals im Kontinentalwettbewerb getroffen hatte.

Trotz der beeindruckenden Leistungen der vergangenen Wochen sollte man eine vorsichtige Erwartungshaltung einnehmen. Auch der ehemalige Madrid-Profi Clarence Seedorf steht den Einsatzchancen für Vinícius und Rodrygo skeptisch gegenüber, wie er letzte Woche bei SporTV erklärte: “Madrid ist ein Klub, der hohe Anforderungen hat. Sie werden nicht spielen! Wenn du Glück hast, schicken sie dich zu einem anderen Verein wie Porto, um zu wachsen.” Vorher bleibt Rodrygo noch mindestens ein halbes Jahr in der Heimat, um sich zu entwickeln, ehe der große Karrieresprung ansteht. Indes spricht der Shootingstar selbst von einem Traum, der in Erfüllung geht: “Wir stellen uns das in jedem Moment vor, es ist ein Traum den wir immer haben, in Europa mit diesen großen Namen zu spielen.” Hoffentlich wird der Traum “Real Madrid” für Rodrygo nicht zum Alptraum.

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Jair Bolsonaro – Präsident mit fußballerischer Unterstützung? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/jair-bolsonaro-fusball-oura-293847 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/jair-bolsonaro-fusball-oura-293847#respond Wed, 10 Oct 2018 15:30:40 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11188 Vermutlich in keinem anderen Land der Welt stellen Fotos mit Fußballprofis eine so große Wahlhilfe dar wie in Brasilien. Auch der rechtspopulistische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro weiß dies zu Nutzen. 46 Prozent der Wählerstimmen konnte Jair Bolsonaro (PSL) – der einige...

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Vermutlich in keinem anderen Land der Welt stellen Fotos mit Fußballprofis eine so große Wahlhilfe dar wie in Brasilien. Auch der rechtspopulistische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro weiß dies zu Nutzen.

46 Prozent der Wählerstimmen konnte Jair Bolsonaro (PSL) – der einige Wochen zuvor noch ein Attentat überlebte – im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl für sich gewinnen. Nur sehr knapp und dank vieler Gegenstimmen im Nordosten des Landes kommt es überhaupt noch zu einer Stichwahl (am 28.10.) zwischen dem „Trump der Tropen“ und Lula-Vertreter Fernando Haddad (PT) der 29% der Stimmen holte. Fußball und Religion (für diejenigen für die es nicht dasselbe ist) spielen traditionell eine große Rolle in dem fußballbegeisterten Land und ergo auch im Wahlkampf. Vor allem Bolsonaro ließ sich oft in Stadien sehen und wechselte wie es im modernen Fußball so üblich ist sehr oft die Farben. Er ließ sich u.a. als Fan von Flamengo, Botafogo, Vasco da Gama und Palmeiras fotografieren.

Die Unterstützer Bolsonaros auf dem Feld

Zu den bekanntesten Spielern, die ihre Unterstützung für Bolsonaro öffentlich machten gehören u.a. Tottenham-Mittelfeldspieler und Nationalspieler Lucas Moura und Palmeiras-Veteran Felipe Melo (u.a. Inter, Juve, Galatasaray).

Lucas Moura machte bereits am 10. September auf Twitter seine Meinung kund. Er gab zwar zu verstehen, dass er eigentlich gegen ein lockereres Waffengesetz ist, schrieb aber fragend als Antwort auf einen Tweet: „Mit was willst du die Verbrecher bekämpfen? Er (Bolsonaro) fördert nicht die Gewalt, sondern die Justiz und die Verbrecher haben Angst vor der Polizei. Aber wenn du eine bessere Lösung hast…“ Die Ankündigung Bolsonaros die Waffengesetze zu lockern hatten in den vergangenen Wochen die Aktien des brasilianischen Waffenherstellers Forjas Taurus um 140% in die Höhe schießen lassen.

Felipe Melo widmete dem Kandidaten sein Tor gegen Bahia in einem Interview nach dem Spiel vor laufender Kamera: „Ich danke Gott für das Tor und die Familie. Dieses Tor geht an unseren zukünftigen Präsidenten Bolsonaro“.

Doch auch andere Spieler wie der führende der Torschützenliste der 2. Liga Lucão (Goiás Esporte Clube), der Ex-Bremer Carlos Alberto oder Ex-Nationalspieler Edmundo gaben ihre Unterstützung für den Rechtspopulisten bekannt. Zudem gaben bei einer Umfrage im Dezember vergangenen Jahres von 111 befragten Spielern aus der 1. und 2. Liga 20,72% an, dass sie für Bolsonaro stimmen würden, sofern er zur Wahl stünde und nur 5,4% für den Ex-Präsidenten Lula.

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