Copa Libertadores – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Copa Libertadores – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Copa Libertadores: Aufstand der Kleinen http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-aufstand-der-kleinen http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-aufstand-der-kleinen#respond Fri, 26 Apr 2019 09:02:32 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11668 Aufstand der „Kleinen“ und/oder „Enttäuschten“ in der fünften und zweiletzten Runde der Gruppenphase. Mit Wilstermann (3:2 gegen Atletico Paranaense), Junior (1:0 gegen San Lorenzo), Zamora (2:1 gegen Cerro Porteño), San Jose (3:1 gegen Peñarol), Godoy Cruz (2:0 gegen Sporting Cristal)...

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Aufstand der „Kleinen“ und/oder „Enttäuschten“ in der fünften und zweiletzten Runde der Gruppenphase. Mit Wilstermann (3:2 gegen Atletico Paranaense), Junior (1:0 gegen San Lorenzo), Zamora (2:1 gegen Cerro Porteño), San Jose (3:1 gegen Peñarol), Godoy Cruz (2:0 gegen Sporting Cristal) und auch Emelec (2:1 gegen Huracan) feierten nicht weniger als 6 Teams ihre ersten Siege.

Für einige dieser Mannschaften (u.a. Junior oder Zamora) kommen die Punkte zwar zu spät, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Doch sie dürfen sich Hoffnungen machen, noch in die Copa Sudamericana zu rutschen. Für andere (u.a. Godoy Cruz) eröffneten sich vor der abschliessende Runde in zwei Wochen neue Perspektiven in der Libertadores.

Die wichtigsten Siege der Runde holten Gremio mit dem 2:0-Sieg beim bisher ungeschlagenen Libertad Asuncion (2 Tore von Everton) und Liga de Quito (2:1 gegen Flamengo). Da die Konkurrenz (Universidad Catolica gegen Rosario und Penarol gegen San Jose) schwächelte, ist die Qualifikation für beide Vereine plötzlich wieder möglich. In der Gruppe D kommt es abschliessend zum „Kracher“ zwischen Peñarol und Flamengo.

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Copa Libertadores: San Lorenzo weiter bärenstark http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-san-lorenzo-weiter-barenstark http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-san-lorenzo-weiter-barenstark#respond Thu, 11 Apr 2019 08:09:28 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11643 Volles Programm und viel Spektakel in der Copa Libertadores. Fast alle Teams standen in den vergangenen Stunden mit ihrer vierten Partie im Einsatz. Fazit: die Trends der ersten drei Runden setzen sich fort. – Trend 1: die Teams aus Paraguay...

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Volles Programm und viel Spektakel in der Copa Libertadores. Fast alle Teams standen in den vergangenen Stunden mit ihrer vierten Partie im Einsatz. Fazit: die Trends der ersten drei Runden setzen sich fort.

– Trend 1: die Teams aus Paraguay verlieren nicht. Olimpia Asuncion (2:1 gegen Godoy Cruz), Cerro Porteño (4:1 gegen Atletico MG) und Libertad Asuncion (3:2 gegen Universidad Catolica) holen je 3 Punkte und führen ihre Gruppen an.

– Trend 2: Uruguay folgt auf Paraguay: Peñarol (1:0 gegen Liga Quito) und Nacional (1:0 gegen Zamora) brillieren zwar spielerisch nicht, haben aber je bereits 9 Punkte auf dem Konto.

– Trend 3: Kolumbianische Teams verlieren. Junior (0:3 gegen Palmeiras) und Tolima (0:1 gegen Atletico PR) mit weiteren Niederlagen. Sogar die Teams aus Venezuela haben mehr Punkte eingespielt.

– Trend 4: San Lorenzo hält die argentinischen Fahnen hoch. Die „Krisentruppe“ von Jorge Almiron schiesst sich den Liga-Frust vom Leib, wobei „schiessen“ übertrieben ist bei 4 Toren in 4 Spielen. Nach dem 2:0 gegen Melgar grüsst San Lorenzo weiterhin von der Tabellenspitze. Die Qualifikation für die Play-Offs ist Tatsache.

– Trend 5: Grundsätzlich gewinnen die Brasilianer, währenddem die Argentinier verlieren. Sinnbildlich steht das 3:1 von Gremio über Rosario Central. Internacional, Cruzeiro, Palmeiras, Atletico PR und Gremio gewannen ihre vierte Partien, Huracan, Godoy Cruz und Rosario verloren diese. Einzige Ausnahmen: Boca siegt 4:0 gegen Wilstermann und Atletico MG verliert gegen Cerro Porteño.

Gefordert ist heute Titelverteidiger River. Der Unentschieden-Trend (3 Spiele, 3 Unentschieden) muss heute gegen Alianza Lima gebrochen werden.

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Zwischenstand: Paraguayische Teams oben auf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/zwischenstand-paraguayische-teams-oben-auf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/zwischenstand-paraguayische-teams-oben-auf#respond Fri, 05 Apr 2019 08:18:27 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11633 Die 32 Mannschaften in der Gruppenphase haben je 3 Spiele absolviert. Wie kaum anders zu erwarten, könnte die Gefühlslage bei Halbzeit unterschiedlicher nicht sein, von Katzenjammer bei Junior an der kolumbianischen Karibikküste (0 Punkte) bis zu Euphorie am linken Ufer...

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Die 32 Mannschaften in der Gruppenphase haben je 3 Spiele absolviert. Wie kaum anders zu erwarten, könnte die Gefühlslage bei Halbzeit unterschiedlicher nicht sein, von Katzenjammer bei Junior an der kolumbianischen Karibikküste (0 Punkte) bis zu Euphorie am linken Ufer des Rio Paraguay in Asuncion. Die Hauptstadt Paraguays stellt mit drei teilnehmenden Teams auch drei Mal einen Tabellenführer.

Noch ist freilich nichts entschieden, doch ist auffallend, dass von den letztjährigen Halbfinalisten (Boca, Palmeiras, Gremio, River) keiner die Erwartungen erfüllen konnte. River mit 3 Unentschieden, Gremio mit 1 Punkt und Boca mit 4 Punkten enttäuschten. Palmeiras war nach zwei souveränen Auftaktsiegen auf bestem Weg zur perfekten “Hinrunde“, unterlag aber vorgestern überraschend dem kriselnden San Lorenzo mit 1:0. San Lorenzo mit 7 Punkten streicht sich selbst Balsam auf die Wunden aus der heimischen Liga (Platz 22) und gehört zu den Überraschungsteam nach den ersten 3 Runden.

Ohne San Lorenzo sähe die Bilanz der argentinischen Teams fatal aus. River, Huracan, Godoy und Rosario stehen noch ohne Sieg da. 19 Punkte holten die Mannschaften aus 18 Partien, 7 davon durch «El Ciclon». Im Durchschnitt fast einen ganzen Punkt mehr holten die brasilianischen Teams. 21 Spiele mit brasilianischer Beteiligung, 38 Punkte bejubelt. Cruzeiro steht mit dem Punktemaximum da.

In dieser (zugegebenermassen unsinnigen bzw. für die einzelnen Vereine irrelevanten) Statistik schwingen Paraguay und Uruguay obenauf. Olimpia, Cerro und Libertad holten gemeinsam 23 Punkte, Peñarol und Nacional tandem-mässig 12 Punkte. Die Euphorie bei den Peñarol-Fans nach dem 1:0-Sieg im Maracana gegen Flamengo scheint grenzenlos. Ebenfalls positiv überraschten die Teams aus Chile und Ecuador. Enttäuschend hingegen die Resultate von Alianza und Sporting Cristal mit je einem Punkt. Die peruanische Ehre rettet bisher Melgar (4 Punkte).

Länder-Punkte pro Spiel:

Paraguay: 2,5
Uruguay: 2
Brasilien: 1,8
Chile: 1,6
Argentinien: 1
Ecuador: 1
Kolumbien: 0,6
Peru: 0,6
Venezuela: 0,6
Bolivien: 0,5

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Titelverteidiger River nur Unentschieden – Palmeiras siegt, Gutierrez fliegt http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/titelverteidiger-river-nur-unentschieden-palmeiras-siegt-gutierrez-fliegt http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/titelverteidiger-river-nur-unentschieden-palmeiras-siegt-gutierrez-fliegt#respond Thu, 07 Mar 2019 15:19:37 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11573 Beinahe wäre Titelverteidiger River Plate mit einer Niederlage in die Gruppenphase gestartet. Erst in der 96. Minute zirkelte der 19-Jährige Cristian Ferreira den Ball mittels Freistoss sehenswert in die Maschen. River war überlegen, vergab viele Chancen, darunter auch einen Elfmeter....

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Beinahe wäre Titelverteidiger River Plate mit einer Niederlage in die Gruppenphase gestartet. Erst in der 96. Minute zirkelte der 19-Jährige Cristian Ferreira den Ball mittels Freistoss sehenswert in die Maschen. River war überlegen, vergab viele Chancen, darunter auch einen Elfmeter. Schlussendlich reihte sich River mit dem 1:1 in Lima gegen Alianza in die argentinische „Empatitis“ zum Auftakt ein: Godoy Cruz (0:0 gegen Olimpia), San Lorenzo (0:0 gegen Melgar), Boca (0:0 gegen Wilstermann) und auch Rosario (1:1 gegen Gremio) teilten die Punkte mit ihren Kontrahenten.

Ein erstes Ausrufezeichen hingegen setzte Palmeiras im Duell zweier Titelkandidaten. Die Brasilianer gewannen in Barranquilla gegen die Juniors dank Toren von Gustavo Scarpa und Rocha mit 0:2. Der letztjährige Libertadores-Halbfinalist Palmeiras überzeugte mit Weitschüssen – mehr oder minder aus allen Lagen. Der Versuch der Kolumbianer, den Rückstand aufzuholen, wurde mit dem Ausschluss von „Dauer-Sünder“ Teo Gutierrez in der 75. Minute jäh gebremst. Für ein Mal muss Gutierrez in Schutz genommen werden: Die gelb-rote Karte war (zumindest) umstritten.

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Der Startschuss für die Copa Libertadores fällt heute http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/der-startschuss-fur-die-copa-libertadores-fallt-heute http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/der-startschuss-fur-die-copa-libertadores-fallt-heute#respond Tue, 05 Mar 2019 11:30:04 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11569 In wenigen Stunden folgt der Anpfiff zur Gruppenphase der Copa Libertadores. Mit San Lorenzo (gegen Melgar/Peru), Godoy Cruz (gegen Olimpia/Paraguay) und Boca (gegen Wilstermann/Bolivien) machen gleich drei argentinische Teams den Auftakt. Ein Überblick über die Gruppen:

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In wenigen Stunden folgt der Anpfiff zur Gruppenphase der Copa Libertadores. Mit San Lorenzo (gegen Melgar/Peru), Godoy Cruz (gegen Olimpia/Paraguay) und Boca (gegen Wilstermann/Bolivien) machen gleich drei argentinische Teams den Auftakt. Ein Überblick über die Gruppen:

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CD Palestino zieht in die Gruppenphase ein http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/cd-palestino-zieht-in-die-gruppenphase-ein http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/cd-palestino-zieht-in-die-gruppenphase-ein#respond Thu, 28 Feb 2019 11:02:26 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11529 Wenn Fussball und Politik untrennbar miteinander verbunden sind. Mahmud Abbas, der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, schrieb 2014 an den chilenischen Fussballclub CD Palestino (CD Palestino SADP) : „Ihr seid die zweite Nationalmannschaft für das palästinensische Volk.” Auch der Verein aus...

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Wenn Fussball und Politik untrennbar miteinander verbunden sind. Mahmud Abbas, der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, schrieb 2014 an den chilenischen Fussballclub CD Palestino (CD Palestino SADP) : „Ihr seid die zweite Nationalmannschaft für das palästinensische Volk.” Auch der Verein aus Santiago selbst preist stolz auf der Webseite an: „Wir sind der einzige Fussball-Club auf der Welt, der unser Volk ausserhalb Palästinas repräsentiert.“

Gemäss dieser Logik ist nun seit wenigen Stunden bekannt: Palästina ist erstmals in der Gruppenphase der südamerikanischen ChampionsLeague vertreten.

Der entscheidende 2:1-Treffer im Duell mit Talleres Cordoba fiel in der 90. Minute. Die Argentinier unterliegen mit dem Gesamtscore von 4:3, obwohl sie bereits gewarnt waren. Palestino hatte eine Runde zuvor Independiente Medellin überrascht und aus dem Turnier eliminiert.

Nächstes Jahr feiert Palestino sein 100-jähriges Bestehen. Das etwas verfrühte Jubliäumsgeschenk machten sich die Spieler gleich selbst. Ab nächster Woche spielen sie in der Gruppe mit Titelverteidiger River Plate, Internacional (Brasilien) und Alianza Lima.

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Copa Libertadores: River Plate sichert sich den Titel nach hartem Kampf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-river-plate-sichert-sich-den-titel-nach-hartem-kampf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-river-plate-sichert-sich-den-titel-nach-hartem-kampf#respond Mon, 10 Dec 2018 20:06:47 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11353 An diesem Sonntagabend, dem 9.Dezember, konnte endlich das Finale der Copa Libertadores stattfinden. Nach dem Angriff auf den Mannschaftsbus der Boca Juniors, wurde das eigentliche Rückspiel im Estadio Monumental nach Madrid verlegt. Durch das 2:2-Unentschieden im Hinspiel war die Ausgangslage...

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An diesem Sonntagabend, dem 9.Dezember, konnte endlich das Finale der Copa Libertadores stattfinden. Nach dem Angriff auf den Mannschaftsbus der Boca Juniors, wurde das eigentliche Rückspiel im Estadio Monumental nach Madrid verlegt.

Durch das 2:2-Unentschieden im Hinspiel war die Ausgangslage klar. Der Gewinner dieser Partie würde sich zum diesjährigen Sieger der höchsten südamerikanischen Spielklasse krönen. Aufgrund der Brisanz dieser beiden Erzrivalen erwartete man erneut ein hart umkämpftes Spiel. Genauso sollte es auch kommen.

Quintero ermöglicht River den Sieg

In der ersten Halbzeit war das Spiel eher von Leidenschaft, als von hochklassigem Fußball geprägt. Es schien, als würde die Begegnung mit einem torlosen Remis in die Halbzeit gehen, jedoch gelang Boca in der 44.Minute der Führungstreffer. Einen traumhaften Flachpass aus der eigenen Hälfte von Nahitan Nandez konnte Dario Benedetto zur Führung verwerten.

Auch in der zweiten Hälfte schienen die Gäste das Spiel zu bestimmen, ehe der Kolumbianer Juan Quintero eingewechselt wurde. Mit dem Kolumbianer kam gleichzeitig mehr Schwung in die Partie, sodass River in der 68.Minute durch Lucas Pratto den verdienten Ausgleich erzielte. Daraufhin begann eine Druckphase der Gastgeber, die dem Führungstreffer näher schienen, als die sichtlich angeschlagenen Boca Juniors. Letztlich konnte sich das Team von Guillermo Schelotto in die Verlängerung retten.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff folgte der nächste Schock für die Juniors. Abräumer Wilmar Barrios sah seine zweite gelbe Karte, wodurch er des Feldes verwiesen wurde. Nach dem Platzverweis kam offensiv nur noch etwas von River Plate. In der 108. Minute erzielte der starke Quintero den sehenswerten Führungstreffer. Mit einem satten Schuss in den Winkel konnte er Gäste-Keeper Andrada bezwingen. Obwohl Boca nun gefordert war, gelang ihnen in Unterzahl kaum noch etwas in die Richtung des gegnerischen Torwarts. Kurz vor Schluss fiel nach einem Schuss von Leonardo Jara beinahe noch der Ausgleich (er scheiterte jedoch am Pfosten), ehe Gonzalo Martinez in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte nach einem gegnerischen Eckstoß zur Entscheidung traf.

Der Titel für River gegen den Erzrivalen ist sicherlich einer der bedeutendsten Triumphe in der Vereinsgeschichte. Nach all den Rahmenbedingungen hat das Rückspiel nicht zu viel versprochen, was Spannung und Kampf angeht.

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Copa Libertadores: Verzerrt das Klima den Wettbewerb? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-klima-wettbewerb-489234 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-klima-wettbewerb-489234#respond Thu, 06 Dec 2018 12:01:48 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11349 Die Copa Libertadores sorgt dieses Jahr für viel Zündstoff. Das liegt allerdings nicht nur an den Ausschreitungen rund um das Final-Rückspiel, sondern auch am unterschiedlichen Klima Südamerikas. Rund um das „Superfinal“, wie dieses Jahr das Finale der Copa Libertadores in...

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Die Copa Libertadores sorgt dieses Jahr für viel Zündstoff. Das liegt allerdings nicht nur an den Ausschreitungen rund um das Final-Rückspiel, sondern auch am unterschiedlichen Klima Südamerikas.

Rund um das „Superfinal“, wie dieses Jahr das Finale der Copa Libertadores in Anlehnung an den „Superclassico“, dem wohl berühmtesten Stadtderby der Welt zwischen den Boca Juniors und River Plate genannt wird, gab es in den letzten Tagen viel Aufruhr. Jetzt soll es nach mehrfachen Verlegungen am kommenden Samstag in Madrid zum Final-Rückspiel der beiden Erzrivalen kommen. Während diese Paarung in einem Endspiel der Copa Libertadores für viele argentinische Fußballfans der Höhepunkt ihres Fußballjahres, wenn nicht sogar ihres Fußballlebens bedeutet, gibt es immer wieder Stimmen, die die Fairness der Copa Libertadores in Frage stellen. Hauptkritikpunkt ist, dass sich aufgrund klimatischer Gegebenheiten des großen Kontinents eindeutige Vorteile für einige Teams ergeben. Ist an diesen Aussagen etwas dran, oder handelt es sich dabei um die Meinung von Menschen, die mit Niederlagen nicht klarkommen?

Geographische Besonderheiten Südamerikas

Weite Teile Südamerikas liegen in den Tropen. Dort sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit ganzjährig sehr hoch. Im Westen des Kontinents erstrecken sich jedoch in Nord-Süd-Richtung die Anden. Dort wird das Klima wesentlich stärker von der Höhenlage als von der Breitenlage bestimmt. Während es in den Tropen unangenehm heiß ist, nimmt im Gebirge mit steigender Höhe nicht nur die Temperatur, sondern auch der Sauerstoffgehalt der Atemluft ab. Eine Akklimatisierung würde einige Zeit in Anspruch nehmen, die man im Fußballgeschäft natürlich nicht hat. Die Fifa versuchte beispielsweise 2008 ein Dekret durchzusetzen, welches für Spiele in Höhenlagen über 3000 Meter eine Akklimatisierungszeit von zwei Wochen zwingend voraussetzt. Gerade in Bolivien traf dieser Beschluss auf sehr viel Protest, da es schwierig geworden wäre die Heimspiele der bolivianischen Nationalmannschaft im Stadion der größten Stadt des Landes La Paz, das auf 3637 Metern über dem Meeresspiegel liegt, auszutragen. Präsident Evo Morales schaffte es damals mit einer Klage wegen Diskriminierung und Ausgrenzung bei den Vereinten Nationen eine Ausnahmeregelung für La Paz zu beantragen und kippte die Regelung der Fifa.

Heimstärke bolivianischer Vereine

Nicht zu übersehen ist allerdings die äußerst auffällige Heimstärke der bolivianischen Klubmannschaften auf internationaler Ebene und der Nationalmannschaft in den Qualifikationsrunden für Weltmeisterschaften. Der Verein The Strongest aus La Paz beispielsweise gewann in der Copa Libertadores im eigenen Stadion 50 von 79 Partien. 13 Spiele gingen verloren und 16-mal teilte man sich die Punkte mit dem Gast. Auswärts dagegen konnten man von 77 Spielen nur vier gewinnen und verlor 61 Partien. Dasselbe ist bei der bolivianischen Nationalmannschaft zu beobachten. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland holte man alle 14 Punkte in La Paz. Gerade die großen und stolzen Fußballnationen in Südamerika, wie Brasilien und Argentinien, versuchen immer wieder einer Partie in La Paz aus dem Weg zu gehen.

Spricht man mit bolivianischen Fußballballfans bekommt man oft als Antwort, dass gerade die brasilianischen „Diven“ die Bedingungen einfach akzeptieren sollten und es in der schon erwähnten schwül-heißen Hitze brasilianischer Städte auch nicht einfacher zu spielen sei.

Gleicher Meinung sind auch Sportärzte wie Robert C. Roach. Der Spezialist für Höhenmedizin von der Universität Colorado schreibt, dass hohe Temperaturen Athleten vor wesentlich größere Probleme stellen als die Höhe das tut. Der Akklimatisierungsprozess bei Hitze vollzieht sich nur, wenn man sich mindestens fünf Tage in der Hitze belastet. So viel Zeit hat man als Fußballer während einer „englischen Woche“ (drei Spiel in sieben Tagen) allerdings nicht. Warum die Fifa in diesem Falle nichts vorschreiben möchte, weiß niemand. Der Verdacht, dass sich mit dem attraktiveren Fußball brasilianischer Klubs und der Nationalmannschaft, gegenüber der aus Bolivien mehr Geld verdienen lässt, ist, gerade aufgrund jüngst aufgedeckter Vorgänge innerhalb der Fifa, nicht ganz so weit hergeholt.

Erfindergeist der Teamärzte gefragt

Um den körperlichen Einschränkungen der Höhe zu entgehen, überlegten sich Teamärzte in der Vergangenheit schon die verrücktesten Dinge. Die Spieler von River Plate bekamen 2015 vor dem Spiel gegen den bolivianischen Verein Club San José aus Oruro eine Mixtur aus Koffein, Aspirin und Viagra verabreicht. Das gleiche war bei Gremio Porto Alegre in Brasilien im Gespräch, als sie in der Copa Libertadores bei mehreren Auswärtsspielen in Folge gegen Klubs ranmussten, deren Stadien jenseits der 2500 Metermarke liegen.

Viagra scheint also nicht nur ein Potenzmittel zur sein, sondern auch ein Medikament mit dem Traditionsreiche Vereine von der Küste gegen die Höhenkrankheit vorgehen. Sildenafil, ein Wirkstoff in Viagra, senkt nämlich den Lungenhochdruck, zu dem es in Folge des Sauerstoffmangels in extremen Höhen kommt. Ob Viagra in der in der verabreichten Dosierung bei den Spielern auch so gewirkt hat, wie es das normalerweise tut und manche Körperteile stärker durchblutet wurden als andere, ist nicht überliefert.

Keine Copa Libertadores-Sieger aus Bolivien

Trotz der Vorteile bolivianischer Teams in der Höhe, schaffte es noch keines die wichtigste Trophäe im südamerikanischen Vereinsfußball zu gewinnen, geschweige denn ins Finale zu kommen. Spätestens im Halbfinale war bisher immer Schluss. Ein Grund dafür ist, dass die finanziellen Mittel der Klubs aus dem ärmsten Land Südamerikas deutlich geringer sind, als die der Teams aus Buenos Aires oder Rio de Janeiro. Außerdem gibt es auch immer ein Rückspiel, bei dem sie dann auch mit den „unfairen“ klimatischen Bedingungen der Stadt des Kontrahenten leben müssen und diese, wie die Statistik von The Strongest zeigt, meistens als Verlierer verlassen.

Es ist ganz klar zu sehen, dass aufgrund der klimatischen Beschaffenheit Südamerikas in einem internationalen Wettbewerb ganz selten „faire“ Bedingungen geschaffen werden können. Denn so wie die einen von der Höhe stark beansprucht werden, leiden die anderen unter schwül-heißen Temperaturen. Sich zu beschweren ändert nichts, auch wenn die Fifa schon versucht hat den Sport in über 3000 Metern Höhe einzuschränken. Gibt man sein bestes und hat den totalen Siegeswillen, ändert auch das Klima nichts am Ausgang eines Spieles. Den Sport in der Höhe einzuschränken, während man bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und 40 Grad Celsius spielen lässt, wäre allerdings, wie es der bolivianische Präsident Evo Morales damals so schön sagte, „gegen die Universalität des Sportes“ und eine „Aggression gegen alle Familien und menschlichen Wesen, die in der Höhe leben“.

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Die Entscheidung ist gefallen: Finale am 9.12. in Madrid http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/suerpclasico-finale-madrid-393013 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/suerpclasico-finale-madrid-393013#respond Fri, 30 Nov 2018 11:35:09 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11343 [Copa Libertadores 2018]. Es geht munter weiter mit den Absurditäten rund um das Finalspiel zwischen River und Boca. Die CONMEBOL gab bekannt, dass das Rückspiel am 9. Dezember im Bernabeu-Stadion in Madrid (20:30 Uhr) stattfinden wird. Neben diesem umstrittenen bis...

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[Copa Libertadores 2018]. Es geht munter weiter mit den Absurditäten rund um das Finalspiel zwischen River und Boca. Die CONMEBOL gab bekannt, dass das Rückspiel am 9. Dezember im Bernabeu-Stadion in Madrid (20:30 Uhr) stattfinden wird.

Neben diesem umstrittenen bis peinlichen Entscheid, nach Europa auszuweichen (was zweifelsohne die River- und Boca-Fans in Europa freut), wurde auch das Strafmaß für River bekannt: die Millonarios müssen 400’000 USD Buße bezahlen und die nächsten beiden internationalen Partien ohne Publikum austragen.

Anbei die Logik und Gründe der CONMEBOL für den Austragungsort Madrid:
(i) die aussergewöhnliche Situation
(ii) Sicherheitsgarantien seitens Madrid und Spanien
(iii) die Neutralität des Spielortes
(iv) Kapazität und Qualität der Sportinfrastruktur
(v) Vorhandensein umfangreicher Logistik-, Unterkunfts- und öffentlicher Verkehrseinrichtungen
(vi) Vorhandensein einer reichen Fussballtradition, die in eine Kultur des Fairplays und der Gewaltlosigkeit eingebettet ist
(vii) In Spanien leben 250’000 Argentinier

Für einmal schliessen wir mit einem Zitat von Diego Maradona zum CONMEBOL-Präsidenten: “Pero hijo de p…, poné seguridad y hacelo en cancha de Vélez. La verdad, son la lacra del fútbol. No están capacitados para el cargo, loco.”

(“Was für ein H****sohn, sorge für Sicherheit und lass das Match im Stadion von Vélez spielen. Die sind wirklich das Übel des Fußballs. Sie sind einfach nicht fähig für diesen Posten.”)

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Superclásico verlegt – Attacke auf den Boca-Bus eine Racheaktion der Barras Bravas? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/superclasico-verlegt-45894 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/superclasico-verlegt-45894#respond Sun, 25 Nov 2018 20:13:31 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11338 Die CONMEBOL sagt das Spiel von heute Abend ab, ohne einen Ersatztermin bekanntzugeben. Boca gab zudem am Mittag eine offizielle Erklärung ab, in der der Verein betont, dass die Mannschaft nicht in der Lage sei, das Finale im Monumental zu spielen,...

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Die CONMEBOL sagt das Spiel von heute Abend ab, ohne einen Ersatztermin bekanntzugeben. Boca gab zudem am Mittag eine offizielle Erklärung ab, in der der Verein betont, dass die Mannschaft nicht in der Lage sei, das Finale im Monumental zu spielen, und fordert die Aussetzung des Spiels. Zugleich fordert Boca die Anwendung von Artikel 18 der Disziplinarvorschriften der CONMEBOL. Das bedeutet, dass Boca basierend auf den Artikel eine Strafe für River verlangt, die den “Verlust von Punkten” beinhaltet, was einer Finalniederlage gleich käme.

An Analysen zum Skandal rund um die Finalpaarung der Copa Libertadores zwischen Boca und River fehlt es nicht. Was u.a. Journalist Pablo Varsky veröffentlicht, könnte aber mehr als nur eine Verschwörungstheorie, sondern vielmehr eine zusätzliche Erklärung für den Gewaltexzess vor dem River-Stadion sein.

Am Freitag, einem Tag vor der Partie schlug die Polizei von Buenos Aires – offenbar auf Anregung des Präsidenten Mauricio Macri (ehemaliger Boca-Präsident) – bei Caverna Godoy zu. Beim Anführer der Barra Brava „Los Borrachos del Tablón“ kam es zu Hausdurchsuchungen. Dabei wurden 10 Millionen Pesos (über 230’000 Euro), 15000 Dollar und 300 Tickets für das Finale sichergestellt.

Offenbar wären die Tickets für Barra-Mitglieder vorgesehen gewesen. River liess diese Eintrittskarten anschliessend sperren und mischte sich somit ins grosse Geschäft der Barras ein. Die zugleich vom „historischen Spiel“ ausgeschlossenen Fans setzten den Verein unter Druck und drohten mit Vergeltung.
Den Rest der Geschichte kennen wir: der Boca-Spielerbus wurde attackiert, mehrere hundert Fans stürmten die Eingängen und vor dem Stadion kam es Ausschreitungen mit der Polizei.

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