Ecuador – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Ecuador – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 El Nacional mit dem Torrekord und auf den Spuren von Athletic Bilbao http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/el-nacional-ecuador-489298 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/el-nacional-ecuador-489298#respond Wed, 25 Apr 2018 11:02:57 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10011 Die 61 Jahre ecuadorianische Serie A waren torreich. In wenigen Wochen die Marke von 32’000 Toren übertroffen. Der Club mit nur einheimischen Spielern hat dabei die Nase vorn. El Nacional hat in Ecuador einen ganz speziellen Stellenwert. Die Militärmannschaft erlaubt...

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Die 61 Jahre ecuadorianische Serie A waren torreich. In wenigen Wochen die Marke von 32’000 Toren übertroffen. Der Club mit nur einheimischen Spielern hat dabei die Nase vorn.

El Nacional hat in Ecuador einen ganz speziellen Stellenwert. Die Militärmannschaft erlaubt keine ausländischen Verstärkungen (ausser die Trainer), ist bekannt für seine Arbeit im Jugendbereich und hat immer wieder erfolgreiche Spieler aufgebaut. Aus dem Hauptquartier von Tumbaco, wenige Autominuten ausserhalb der Hauptstadt Quito, ist zum Beispiel der aktuelle Kapitän von Manchester United, Antonio Valencia, hervorgegangen.

El Nacional («los puros criollos») ist auch der einzige Bi-Tri-Campeón, also eine Mannschaft, die schon zweimal und sogar dreimal hintereinander den Meistertitel feiern konnte.

«El Nacho» an der Spitze

Los puros criollos haben in der Geschichte des ecuadorianischen Fussballs am meisten Tore erzielt. Vor allem dank den 70er und 80er-Jahren führt El Nacional die Rangliste mit 3372 Toren, also über 10% aller erzielten Tore, an. Barcelona, mit rund 150 Toren weniger, wird diese Marke noch lange nicht egalisieren. «Unsere Mannschaft kannte sich in und auswendig und hat einen grossartigen, offensiven Fussball praktiziert», erklärt Fabián Paz y Miño, der historische Torschützenkönig der Miltärmannschaft.

El ‘Flaco’, heute 65 Jahre alt, war Teil des ersten Meisterhattricks (1976, 1977, 1978) der “Roten”. In seinem Wohnzimmer hängt eine Auszeichnung, die ihm der Vereinsleitung vor Jahren wegen seiner ausserordentlichen Torproduktion (155 Tore in der Serie A und 18 internationale Turnier) überreicht hat. Der Quiteño ist einer der wenigen, die in ihrer Profikarriere für nur einen einzigen Verein gespielt hat.

Zwischen Militär- und Fussballkarriere

Das Militärleben hat ihm immer gefallen. Doch seine Passion war der Fussball und die Tore. Nur so erklärt er sich seine Liebe für den Fussball in der Pubertät, obwohl er von «Militärköpfen» umgeben war. Sein Bruder Nelson und sein Vetter Fernando sind pensionierte, hochrangige Offiziere. Er wuchs neben der Kaserne Epiclachima auf, wo damals auch die Fussballer der «Criollos» trainierten. Unweigerlich gliederte er sich bei den Jugendequipen ein und wurde später eines der Idole für die «rotes» Fans. «Früher wollten alle zu El Nacional, weil nur Ecuadorianer zugelassen waren und der Verein die Spieler gut behandelte. Auch deshalb bildeten sich diese starken Equipen”, erzählt Paz y Miño. Im Sturm begleiteten ihn Spieler wie Fernando «la Fiera» Baldeón, Ermen Benítez y José Voltaire Villafuerte. Damals hatten sie mindestens zwei fast gleichwertige Spieler für jede Position zur Verfügung. Er hebt heraus, dass in dieser Zeit viel offensiver gespielt wurde: «wir spielten mit mehreren Stürmern. Heute ist das anders. Die Verteidigung und das Mittelfeld sind bei den Aufstellungen viel wichtiger geworden”.

4 Vereine mit mehr als 3000 Toren

Barcelona, Emelec, Liga de Quito und El Nacional haben seit 1957, den Anfängen der Serie A also, zusammen 12828 von 31959 Toren erzielt. Neben diesen vier Vereinen haben nur noch weitere sieben die Marke von 1000 Toren geschafft. Speziell zu erwähnen sind Deportivo Quito (nach finanziellen Schwierigkeiten momentan nur in der 3. Stärkeklasse) und Liga de Portoviejo (heute in der Serie B). In der Statistik sind übrigens auch 78 Tore enthalten, die am grünen Tisch erzielt wurden: wegen Forfait oder wegen Unregelmässigkeiten bei den Spielerregistern.

Die Clubs mit den meisten Toren in Ecuador (seit 1957):

1.- El Nacional 3372 Tore in 2144 Spielen

2.- Barcelona 3225 Tore in 2191 Spielen

3.- Emelec 3220 Tore in 2095 Spielen

4.- Liga de Quito 3011 Tore in 2007 Spielen

5.- Deportivo Quito 2538 Tore in 1836 Spielen

6.- Deportivo Cuenca 1890 Tore in 1587 Spielen

7.- Aucas 1515 Tore in 1198 Spielen

8.- Universidad Católica 1430 Tore in 1121 Spielen

9.- Macará 1141 Tore in 941 Spielen

10.- Técnico Universitario 1104 Tore in 913 Spielen

11.- Liga de Portoviejo 1002 Tore in 792 Spielen

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Der tiefe Fall des ecuadorianischen Rohdiamanten José Angulo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/fall-jose-angulo-854732 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/fall-jose-angulo-854732#respond Sat, 03 Mar 2018 23:01:49 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=8135 Esmeraldas, die nördlichste Provinz Ecuadors, ist seit jeher eine der Hochburgen für Spitzenfussballer des Andenlandes. Aus dieser Region stammt auch José Enrique Angulo Caicedo. Geboren 1995 in der Kleinstadt San Lorenzo, unweit der kolumbianischen Grenze, erlebte er in den letzten...

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Esmeraldas, die nördlichste Provinz Ecuadors, ist seit jeher eine der Hochburgen für Spitzenfussballer des Andenlandes. Aus dieser Region stammt auch José Enrique Angulo Caicedo. Geboren 1995 in der Kleinstadt San Lorenzo, unweit der kolumbianischen Grenze, erlebte er in den letzten drei Jahren seine grössten Erfolge und einen tiefen Fall.

Mit 16 Jahren wechselte José Angulo wegweisend zum Neo-Spitzenclub Independiente del Valle (Quito) in die Jugendabteilung und vier Jahre später schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft. Dort schlug er ein wie eine Bombe: 11 Tore in 14 Spielen. Im Folgejahr unterstrich er neben 15 Toren in der ecuadorianischen Serie A mit 6 Toren in der Copa Libertadores seine Qualitäten.

Er galt bald als Sturmhoffnung der ecuadorianischen Nationalmannschaft. Kein Wunder also umwarben ihn amerikanische und europäische Clubs. Im August 2025 einigte sich Independiente del Valle mit dem spanischen Erstligisten FC Granada. Die Karriere von José Angulo nahm unaufhaltsam ihren Lauf.

Positive Dopingprobe im Libertadores Finalhinspiel bei Angulo

Doch nur knapp zwei Wochen später kam der grosse Schock: Angulo war beim Dopingtest nach dem Copa-Libertadores-Finalhinspiel positiv auf Kokain getestet worden. Der Ecuadorianer stritt zwar alles ab und erklärte, niemals Drogen konsumiert zu haben. Der FC Granada bestätigte im September 2025 indes, dass auch der Befund der B-Probe positiv gewesen sei.

Granada reagierte unverzüglich, löste den Vertrag auf und José Angulo kehrte nach Ecuador zurück. Eine Sperre von zwei Jahren schien nur Formsache. Unterstützung erhielt er nicht unerwartet von seinem Ex-Klub Independiente, der von seiner Unschuld überzeugt war.

Negative Probe im Finalrückspiel wirft Fragen auf

Nachdem er auch beim Finalrückspiel der Copa Libertadores zufällig für die Dopingprobe ausgewählt wurde und das Ergebnis überraschend negativ ausfiel, versuchte José Angulo mit allen Mitteln seine Unschuld zu beweisen. Neben Anhörungen bei der CONMEBOL in Paraguay sollten auch weitere Proben in Frankreich und Kuba für Aufklärung sorgen, denn alle diese Tests fielen negativ aus.

Der südamerikanische Verband sah als erwiesen an, dass Angulo das Kokain nicht zur Steigerung der Leistung, sondern eher zufällig eingenommen hatte. Die Disziplinarkommission sperrte den 22-jährigen dennoch rückwirkend für ein Jahr. Nach permanentem Fithalten beim Stammverein, konnte José Angulo im Juli 2017 wieder auf das Spielfeld zurückkehren. Das Thema war somit abgehakt…dachte man.

FIFA sorgt für 4-Jahres-Sperre

Natürlich hatte auch die FIFA den Dopingfall schon lange aufgegriffen und beim internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne gegen das Urteil appelliert. Kurz vor den letzten Weihnachten folgte dann die Hiobsbotschaft für den Ecuadorianer: gestützt darauf, dass Angulos Beweismittel nicht durch wissenschaftliche Stellen erstellt wurden und somit unzulässig sind, revidierte der Sportgerichtshof das Urteil und vervierfachte die Sperre. Zwar lassen Independiente del Valle und die Anwälte keine Möglichkeit aus, um das Urteil doch noch umzustossen, sollte der CAS dieses jedoch bestätigen, würde José Angulo nicht vor Mitte 2020 weitere Tore schiessen. Mit dem riesigen Problem, sich nicht bei Ernstkämpfen auf dem nötigen Niveau halten zu können, hängt nun vor allem seine internationale Zukunft an einem sehr dünnen Faden.

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Ecuador: Polemik zum Saisonstart http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/ecuador-tv-polemik-zum-saisonstart-652325 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/ecuador-tv-polemik-zum-saisonstart-652325#respond Sat, 17 Feb 2018 15:23:16 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7945 Am gestrigen Freitag wurde in Guayaquil zur Meisterschaft 2018 in Ecuador angepfiffen. Das Spiel zwischen dem Barcelona Sporting Club und der Universidad Católica aus Quito (3:2) war der Startschuss inmitten der Ungewissheit rund um die Fernsehübertragungen. Der Sportsender GolTV vom...

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Am gestrigen Freitag wurde in Guayaquil zur Meisterschaft 2018 in Ecuador angepfiffen. Das Spiel zwischen dem Barcelona Sporting Club und der Universidad Católica aus Quito (3:2) war der Startschuss inmitten der Ungewissheit rund um die Fernsehübertragungen.

Der Sportsender GolTV vom uruguayischen Unternehmer Paco Casal hatte die Übertragungsrechte im Juni vergangenen Jahres erworben. Aufgrund einer Klage ordnete jedoch ein Gericht die Ausschreibung eines neuen Bieterwettbewerbes für diese Rechte an und der Verband erklärte den Vertrag mit Paco Casal als nichtig. 17 Präsidenten der ersten Kategorie (Serie A und B) bildeten daraufhin eine gemeinsame Front und liessen verlauten, dass ihre Mannschaften nur dann spielten, wenn der Vertrag mit Casals Unternehmen eingehalten würde.

Der ecuadorianische Fußballverband (FEF) garantierte zwar den Beginn des Turniers, klärt aber bisher öffentlich nicht, ob GolTV auch wirklich die Spiele der Meisterschaft übertragen wird. Während sich die Clubverantwortlichen mit Paco Casal um eine Lösung bemühen, teilte die FEF dem staatlichen Sender CNT die Übertragung des gestrigen Spiels zu.

Die 60. Ausgabe der ecuadorianischen Meisterschaft ist nun lanciert. Mit einem Rekordbudget von 81,5 Millionen Dollar (etwa € 101 Millionen) kämpfen 12 Teams aus fünf Städten um den Jubiläumstitel. Neben dem Titelverteidiger und Mitfavoriten Sporting Club Emelec spielen weitere vier bisherige Meister um die Krone: El Nacional, Liga de Quito, Barcelona Sporting Club und Deportivo Cuenca. In zwei Phasen mit je 22 Spieltagen werden die beiden Finalisten erkoren. Der Kontinentalverband Conmebol hat Ecuador je 4 Plätze für die Copa Libertadores und die Copa Sudamericana zugesprochen. Der Ball rollt!

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Emelec holt den Titel und ist dem Rekordmeister auf den Fersen http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/emelec-titel-727117 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/emelec-titel-727117#respond Sun, 17 Dec 2017 22:07:33 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7117 Auch in Ecuador steht der Meister fest. Club Sport Emelec holte den 14. Meistertitel im Finale gegen Delfin SC. Club Sport Emelec ist auf bestem Weg, den Rekordmeister Barcelona einzuholen. Der Verein aus der Hafenstadt Guayaquil erlebt die glorreichste Zeit seiner...

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Auch in Ecuador steht der Meister fest. Club Sport Emelec holte den 14. Meistertitel im Finale gegen Delfin SC.

Club Sport Emelec ist auf bestem Weg, den Rekordmeister Barcelona einzuholen. Der Verein aus der Hafenstadt Guayaquil erlebt die glorreichste Zeit seiner Vereinsgeschichte. Mit dem 0:2-Auswärtssieg beim Delfin SC (Gesamtscore: 2:6) in Manta sicherte sich Emelec den 14. Titel.

Einen Titel trennt Emelec noch von Barcelona SC

Somit ist das “Blaue Ballett” nur einen Titel von Barcelona SC entfernt, die sich bisher 15 Mal die Krone aufsetzen konnten. Seit 2010 hat Emelec 4 Mal die Meisterschaft gewonnen (2013, 2014, 2015 und 2017) und musste sich 4 Mal mit dem zweiten Platz begnügen (2010, 2011, 2012, 2025). 

Delfin darf und muss sich mit einem überraschend guten Jahr zufrieden geben, zum ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte reichte es jedoch nicht. Die erste Etappe des Jahres (22 Spiele) gewann das Team aus Manta souverän mit nur einer Niederalge und 47 Punkten. Lange Zeit sah es auch in der zweiten Etappe (22 Spiele) gut aus, doch es folgte ein Tief zu Saisonende. Schlussendlich resultierte der vierte Rang. Ein Final gegen Emelec wurde unausweichlich.

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Aktuelles aus Kolumbien, Ecuador und der Sudamericana http://www.chefutbol.com/lateinamerika/kolumbien-kuzrnachrichten-347072 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/kolumbien-kuzrnachrichten-347072#respond Thu, 14 Dec 2017 08:37:30 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7072 Die Kurznachrichten aus Lateinamerika: Independiente holt den Titel in der Sudamericana, in Kolumbien liegt nach dem ersten Finalspiel der Vorteil bei den Millonarios und in Ecuador steht Emelec vor dem Titelgewinn. “El Rey de Copas“ ist tatsächlich der König. Am...

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Die Kurznachrichten aus Lateinamerika: Independiente holt den Titel in der Sudamericana, in Kolumbien liegt nach dem ersten Finalspiel der Vorteil bei den Millonarios und in Ecuador steht Emelec vor dem Titelgewinn.

“El Rey de Copas“ ist tatsächlich der König. Am Schluss jubeln die Argentinier im ausverkauften Maracana. Club Atlético Independiente holt damit den ersten internationalen Titel seit 10 Jahren. In einem spektakulären Rückspiel mit vielen Torchancen reichte den Gästen ein 1:1-Unentschieden. Flamengo war bemüht, wirbelte, doch ein Tor war zu wenig. Im Gegensatz zur Copa Libertadores, in der sich Gremio gegen Lanus durchsetzte, ziehen in der Sudamericana die Brasilianer den Kürzeren. Ein ausführlicher Spielbericht folgt hier noch auf unserer Seite.

Liga Aguila: Vorteil Millonarios

Vorteil FC Millonarios. Die Blau-Weissen nutzen das „Heimspiel“ und besiegten den Stadtrivalen Independiente Santa Fe im Hinspiel der Finalpaarung mit 1:0. Das einzige Tor erzielte der Uruguayer Matias De Los Santos. Der Sieg war verdient. Santa Fe muss sich definitiv steigern, will es noch die Wende schaffen.

Ecuador: Emelec vor Titelgewinn

Emelec auf der Überholspur und Delfin Sporting Club weiter in der Krise. Das Team aus Manta, welches das erste Turnier des Jahres souverän gewann, und auf bestem Wege war, auch das zweite für sich zu entscheiden und somit Campeon 2017 in Ecuador zu werden, doch zum Schluss stark nachliess, unterliegt im Finalhinspiel gegen Emelec mit 2:4. Erstmals in dieser Saison konnte Emelec gegen Delfin gewinnen und steht mit diesem Resultat kurz vor dem Titelgewinn. Am Sonntag steht das Rückspiel an.

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Ecuador: Dominant, dominanter, Barcelona SC http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/ecuador-sc-barcelona-dominant-451772 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/ecuador-sc-barcelona-dominant-451772#comments Tue, 13 Dec 2025 07:22:49 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=1772 Selten war eine Mannschaft in Ecuador den anderen so überlegen wie Barcelona SC Guayaquil in diesem Jahr. Am Ende steht eine verdiente und rekordreiche Meisterschaft. Ein kurzer Rück- und Ausblick auf die ecuadorianische Serie A. Nach drei Jahren ist die...

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Selten war eine Mannschaft in Ecuador den anderen so überlegen wie Barcelona SC Guayaquil in diesem Jahr. Am Ende steht eine verdiente und rekordreiche Meisterschaft. Ein kurzer Rück- und Ausblick auf die ecuadorianische Serie A.

Nach drei Jahren ist die Vorherrschaft von CS Emelec in der ecuadorianischen Serie A eindrucksvoll beendet worden. Stadtrivale und Rekordmeister Barcelona SC Guayaquil, der in der letzten Saison noch aufgrund akuter finanzieller Probleme und hoher Schulden acht Punkte abgezogen bekommen hatte, krönte am letzten Wochenende eine fulminante Saison mit dem 15. Meistertitel und einigen Rekordmarken.

Rekord über Rekord

Allerdings verpasste es Barcelona am Ende der Saison knapp, die 100-Punkte-Marke zu knacken. Durch ein 3:3 am letzten Spieltag –trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung – erreichte der Klub nur 99 Punkte in insgesamt 44 Spielen. Dennoch ein Rekordwert. Zwar erlangte Barcelona in der Saison 1995 sogar 101 Punkte, allerdings in 50 Spielen. Weitere Rekorde dieser Spielzeit waren unter anderem die meisten gewonnen Spiele in einem Jahr (31 Siege), die beste Tordifferenz (+58) sowie die Serie von 39 Spielen hintereinander, in denen mindestens ein Tor erzielt wurde.

 Das Meisterteam in Ecuador: Barcelona SC Guayaquil

Allerdings hat diese Rekordsaison wahrscheinlich auch ihren Preis: Neben Top-Torjäger Jonatan Álvez (28) stehen vor allem die jungen Spieler wie etwa Ely Esterilla (23), Washington Vera (22) und Mario Pineida (24) auf dem Zettel einiger ausländischer Klubs. Einer aus der Meistermannschaft könnte auch bald den Weg in die Bundesliga finden: Innenverteidiger Andersson Ordóñez (22) steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einem Transfer zu Eintracht Frankfurt.

Acht von zwölf Teams international dabei

Aufgrund der neuen Platzvergabe für die internationalen Pokale qualifizieren sich seit dieser Saison in der Serie A acht von zwölf Vereinen für das internationale Geschäft. Neben Barcelona haben sich CS Emelec, CD El Nacional und der Finalist der letzten Ausgabe, Independiente del Valle, für die Copa Libertadores qualifiziert. Ob Independiente in der nächsten Spielzeit erneut für Furore sorgen kann, ist jedoch fragwürdig. Mittlerweile muss der Klub bereits zehn Abgänge verkraften und schon in der Segunda Etapa konnte nicht mehr an vergangene Leistungen angeknüpft werden.

Für die Copa Sudamericana haben sich LDU Quito, Deportivo Cuenca, CD Universidad Católica und auch Aufsteiger Fuerza Amarilla SC qualifiziert. Damit gelingt dem Neuling der direkte Durchmarsch aus dem Amateurfußball in den internationalen Pokal. Enttäuschend ist das Saisonergebnis hingegen für LDU. Keiner der Neuzugänge konnte die erwartete Leistung erbringen und seit dem Abgang von Luis Zubeldía (35) hatte der Hauptstadtklub auch bei der Trainerwahl kein glückliches Händchen. Keiner der drei Trainer konnte der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken. Für die kommende Spielzeit wurde bereits ein Umbruch angekündigt, bei dem vor allem auf die Jugend gesetzt werden soll. Dafür wurde auch bereits mit dem ehemaligen uruguayischen Nationaltorhüter Gustavo Munúa (38) ein neuer Trainer verpflichtet.

Ein weiterer Neuling in 2017

Mushuc Runa SC und SD Aucas müssen hingegen nach drei beziehungsweise zwei Jahren in der Serie A wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Während Mushuc Runa nach einer katastrophalen Primera Etapa sich trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd in der Segunda Etapa nicht mehr retten konnte, scheitert Aucas aufgrund der Verjüngung des Teams, das sich erst zu spät fand und sein Potenzial abrufen konnte.

Aufsteiger aus der Serie B sind CSD Macará, der nach drei Jahren in der zweiten Liga zurückkehrt, und CD Clan Juvenil. Genau wie Fuerza Amarilla im letzten Jahr gelingt dem Verein erstmalig der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Auch Clan Juvenil schafft somit den direkten Durchmarsch aus dem Amateurfußball in die Serie A.

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Golazo! Messi führt Argentinien zum Sieg und zum Presseboykott! http://www.chefutbol.com/lateinamerika/eliminatorias/messi-argentinien-golazo-presseboykott-135329 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/eliminatorias/messi-argentinien-golazo-presseboykott-135329#respond Wed, 16 Nov 2025 08:33:32 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=1353 Lionel Messi führt Argentinien mit überragender Vorstellung zum Sieg gegen Kolumbien. Brasilien weiter auf Kurs. Von argentinischen Balkons und Dachterrassen sind endlich wieder Jubelschreie zu vernehmen, nach einer Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg fährt die “Albiceleste” wieder drei Punkte ein....

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Lionel Messi führt Argentinien mit überragender Vorstellung zum Sieg gegen Kolumbien. Brasilien weiter auf Kurs.

Von argentinischen Balkons und Dachterrassen sind endlich wieder Jubelschreie zu vernehmen, nach einer Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg fährt die “Albiceleste” wieder drei Punkte ein. 25.000 Zuschauer in der Provinzhauptstadt San Juan sahen einen nervösen Start ihrer Mannschaft. Doch schon 11 Minuten nach Anstoß zirkelte Lionel Messi einen Freistoß aus zentraler Position ins rechte Winkeleck und sorgte im ganzen Land für Erleichterung. Der Zauberfloh sorgte fast im Alleingang für den 3:0-Erfolg gegen Kolumbien: Die weiteren beiden Treffer wurden vom 29-Jährigen vorbereitet, Lucas Pratto (23. Minute) und Ángel Dí María (84.) mussten nur noch den Kopf bzw. den Fuß hinhalten.

Kolumbien blieb über 90 Minuten zu harmlos, „Chiquito“ Romero musste nicht einen gefährlichen Ball entschärfen. Durch den Dreier rückt Argentinien auf den fünften Rang vor und müsste bei aktuellem Stand in Playoffs gegen den besten Vertreter Ozeaniens antreten, während Kolumbien aus der Qualizone rutscht und momentan nicht nach Russland reisen würde.

Argentinien: Messi lässt nicht nur auf dem Rasen Dampf ab

Nach Abpfiff begab sich die gesamte Mannschaft in den engen Presseraum und rechnete mit der argentinischen Presse ab. Lionel Messi ergriff das Wort und verurteilte die Journalisten, die Ezequiel Lavezzi auf dem Gelände der AFA beim Marihuanakonsum erwischt haben wollen und die Spieler im Vorfeld der Partie scharf kritisiert hatten. Ab heute wird die Mannschaft keine öffentlichen Statements geben.

Brasilien so gut wie durch

Spitzenreiter Brasilien musste in Peru antreten und tat sich lange Zeit schwer. In der zweiten Halbzeit sorgte Gabriel Jesus mit seinem fünften Tor im sechsten Länderspiel für die Führung (58.), ehe mit Renato Augusto ein ehemaliger Akteur von Bayer Leverkusen für die Vorentscheidung sorgte (78.). Der 2:0-Sieg war für Brasilien der sechste Sieg in Folge und für Nationaltrainer Tite gar der sechste im sechsten Spiel unter seiner Verantwortung. Acht Punkte Vorsprung auf Platz fünf bei noch sechs ausstehenden Spielen, Brasilien kann sich schon einmal nach Hotels in Russland umschauen.

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Die weiteren Partien

Chile geriet im Estadio Nacional schon früh gegen Uruguay in Rückstand, Edinson Cavani sorgte nach 17 Minuten für Unruhe auf den Rängen. Doch noch vor dem Seitenwechsel glich Eduardo Vargas die Begegnung aus. Alexis Sánchez lieferte im zweiten Durchgang eine One-Man-Show ab und traf in der 60. und 76. Minute zum 3:1-Erfolg. Luis Suárez scheiterte kurz vor Spielende vom Elfmeterpunkt.

Schon zu früherer Anstoßzeit hatte sich Bolivien in La Paz gegen Paraguay durchgesetzt. Gabriel Gómez unterlief in der 70. Minute ein dämliches Eigentor.

Da Ecuador vor eigenem Publikum einen deutlichen 3:0-Sieg gegen Venezuela feierte (Tore von Arturo Mina, Miller Bolaños und Enner Valencia), gab Bolivien die rote Laterne wieder an die „Vinotinto“ ab.

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Vorschau auf die WM-Quali in Südamerika http://www.chefutbol.com/lateinamerika/vorschau-wm-quali-sudamerika-145989 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/vorschau-wm-quali-sudamerika-145989#comments Thu, 10 Nov 2025 17:22:07 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=1197 In der wohl härtesten WM-Qualifikation auf dem Planeten stehen heute fünf Partien auf dem Programm. Darunter das mit Spannung erwartete Bruderduell zwischen Argentinien und Brasilien. 10 Spieltage sind bereits gespielt, d.h. 24 Punkte sind noch zu vergeben bis die vier direkt...

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In der wohl härtesten WM-Qualifikation auf dem Planeten stehen heute fünf Partien auf dem Programm. Darunter das mit Spannung erwartete Bruderduell zwischen Argentinien und Brasilien.
10 Spieltage sind bereits gespielt, d.h. 24 Punkte sind noch zu vergeben bis die vier direkt qualifizierten Teams und der fünftplatzierte feststehen, der in die Entscheidungsspiele gegen den Ozeanienmeister muss. Im Moment steht Chile auf diesem so wichtigen fünften Platz. Argentinien, momentan auf Platz sechs, wäre nach jetzigem Stand nicht in Russland dabei.
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Kolumbien gegen Chile

In Barranquilla empfängt Kolumbien Chile. Der zweimalige Copa-America-Sieger aus Chile profitierte im Vorfeld von den Punktabzügen für Bolivien, die einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten. Unter anderem beim 0:0 in Chile, was jetzt mit 3:0 für die Hausherren gewertet wurde. Damit zog Chile an Argentinien vorbei und hat jetzt den so wichtigen fünften Tabellenplatz inne. Gegen die auf dem vierten Tabellenplatz und mit einem Punkt mehr platzierten Kolumbianer müssen die Chilenen jedoch auf Alexis Sanchez verzichten, der sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen hat. Der Arsenal-Star wird in Santiago de Chile behandelt und soll bei entsprechendem Heilungsverlauf gegen Uruguay am kommenden Mittwoch auflaufen.

Kolumbien kann dagegen auf ihren Superstar und Kapitän James Rodríguez zurückgreifen. Ein spannendes Spiel erwartet die Zuschauer also in Barranquilla.

Brasilien gegen Argentinien

Der zweite Kracher des Spieltages findet in Belo Horizonte statt. Genauer gesagt im Estádio Governador Magalhães Pint, auch Mineirão genannt. Ein besonderer Ort für die Brasilianer, gab es doch dort im WM-Halbfinale die berühmte 1:7-Klatsche gegen Deutschland. Psychologisch also keine einfache Angelegenheit für die Brasilianer, die darauf hoffen, dass die Liverpool-Brasilianer Coutinho und Firmino ihre gute Form aus dem Klub auch in der Nationalmannschaft unter Beweis stellen. Gabriel Jesus wartet hingegen in der brasilianischen Meisterschaft schon seit acht Spielen auf einen Torerfolg. Er hofft darauf seine bisherige Schnitt in der Nationalelf von einem Tor pro Spiel  (4 Spiele/4 Tore) weiter halten zu können.
Während die Brasilianer sogar bei einer Niederlage ihre Tabellenführung verteidigen können, stehen die Argentinier gehörig unter Druck. Der neue Trainer Edgardo Bauza steht schon wieder unter Dauerschuss. So muss es wohl einmal mehr Lionel Messi richten. War der Plan von Bauza bei seinem Amtsantritt noch die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen, lastet der ganze Druck doch wieder einmal auf “La Pulga”.

Die weiteren Spiele sind:

  • Uruguay gegen Ecuador
  • Paraguay gegen Peru
  • Venezuela gegen Bolivien

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Doping-Sünder José Angulo doch sauber? http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/doping-sunder-jose-angulo-sauber-822 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/ecuador-de/doping-sunder-jose-angulo-sauber-822#comments Mon, 31 Oct 2025 09:19:44 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=1097 Eine weitere Dopingprobe von José Angulo ergab überraschend ein negatives Ergebnis. Eine finale dritte Probe soll nun endgültig für Klarheit sorgen. José Angulo und Independiente del Valle waren die Überraschung der vergangenen Copa Libertadores. Der 21-jährige Stürmer führte sein Team mit...

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Eine weitere Dopingprobe von José Angulo ergab überraschend ein negatives Ergebnis. Eine finale dritte Probe soll nun endgültig für Klarheit sorgen.

José Angulo und Independiente del Valle waren die Überraschung der vergangenen Copa Libertadores. Der 21-jährige Stürmer führte sein Team mit sechs Toren bis ins Finale und schaltete auf dem Weg dorthin Mannschaften wie Titelverteidiger River Plate und Schwergewicht Boca Juniors aus. Im Finale musste man sich aber letztendlich nach hartem Kampf dem großen Favoriten Atlético Nacional de Medellín geschlagen geben. José Angulo war als spiel- und abschlussstarker Mittelstürmer die Entdeckung der Copa Libertadores 2025 und stand vor eine großen Zukunft. Nachfolgend sein Tor aus dem Halbfinalhinspiel gegen die Boca Juniors:

José Angulo standen alle Türen offen. Letztendlich sicherte sich der FC Granada die Dienste des Mittelstürmers für rund 4,5 Millionen Euro. Im September dann aber der Schock: Angulo wurde nach dem Finalhinspiel der Copa Libertadores bei einer Dopingkontrolle positiv auf Kokain getestet. Der FC Granada löste sofort den Vertrag mit dem ecuadorianischen Stürmer und schickte ihn in seine Heimat zurück. Nun könnte das ganze aber eine unerwartete Wendung bekommen.

Eine Woche später war José Angulo sauber

Eine kurze Rekonstruktion der Ereignisse: Am 20. Juli musste José Angulo nach dem Hinspiel des Finales der Copa Libertadores zur Dopingprobe. Wie sich erst im September herausstellte, wurde er hier positiv auf Kokain getestet. Auch beim Rückspiel in Medellín am 27. Juli wurde José Angulo für die Dopingprobe ausgelost, was sich für ihn jetzt im Nachhinein als großes Glück erweisen könnte. Denn das Ergebnis dieser Probe war negativ, es konnten also keinerlei verbotene Substanzen erkannt werden.

 José Angulo gegen die  Boca Juniors

Diese beiden Urin-Proben wurden von einem Labor in Kolumbien untersucht. Um nun Klarheit zu schaffen, wurde eine dritte Probe von José “Tin” Angulo genommen. Diesmal allerdings eine Haarprobe (Christoph Daum lässt grüßen), die zu einem Labor nach Frankreich geschickt wurde. Dort soll festgestellt werden, wie lange der Spieler im Kontakt mit Drogen bzw. Kokain gestanden hat. Sollte auch die dritte Probe negativ ausfallen, besteht für José Angulo ein Funken Hoffnung von einer langen Sperre verschont zu bleiben. Denn dann könnte die erste positive Probe angefochten werden. Der südamerikanische Fußballverband Conmebol hat bis jetzt noch keine Strafe ausgesprochen, jedoch wird über eine Sperre von über einem Jahr spekuliert. Das Ergebnis der dritten Probe wird mit Spannung erwartet.

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Granada-Stürmer José Angulo positiv auf Kokain getestet http://www.chefutbol.com/europa/spanien/granada-jose-angulo-kokain-871 http://www.chefutbol.com/europa/spanien/granada-jose-angulo-kokain-871#comments Sun, 04 Sep 2025 15:36:35 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=774 Der Königstransfer des FC Granada, José Angulo (21), wurde positiv auf Kokain getestet. Eine bittere Pille, sowohl für den Verein als auch für den Shootingstar aus Ecuador. Das Märchen von Independiente del Valle in der letztjährigen Copa Libertadores wäre fast...

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Der Königstransfer des FC Granada, José Angulo (21), wurde positiv auf Kokain getestet. Eine bittere Pille, sowohl für den Verein als auch für den Shootingstar aus Ecuador.

Das Märchen von Independiente del Valle in der letztjährigen Copa Libertadores wäre fast perfekt gelaufen, doch im Finale unterlagen die Ecuatorianer dem haushohen Favoriten Atlético Nacional de Medellín um den Man-City-Neuzugang Marlos Moreno. Einen großen Anteil daran, dass es Independiente überhaupt ins Finale schaffte, hatte Stürmer José Angulo.

Er war der Shootingstar der vergangenen Copa Libertadores. Mit seinen sechs Turniertoren schoss José “Tin” Angulo Independiente del Valle fast im Alleingang ins Finale. Vor allem sein Tor im Halbfinalhinspiel gegen die Boca Juniors begeisterte die Fans:

Im Finalhinspiel konnte sich Independiente dann noch ein 1:1 im heimischen Quito erkämpfen, im Rückspiel in Medellín mussten sie sich dann jedoch 1:0 geschlagen geben. Trotzdem eine herausragende Leistung des kleinen Teams aus Ecuador, mit dem keiner im Finale gerechnet hatte.

Angulo war der Königstransfer des FC Granada

Anfang August wechselte Sturmstar José Angulo nun für 4,5 Millionen Euro zum FC Granada nach Spanien. Die Andalusier setzten große Hoffnungen in ihren Königstransfer. Nun aber der Schock: Wie der FC Granada auf seiner Homepage gestern offiziell bekannt gab, wurde José Angulo im Rahmen des Finalhinspiels der diesjährigen Copa Libertadores positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Dies teilte der südamerikanische Fußballverband Conmebol dem FC Granada am Freitagabend mit. Auch das Ergebnis der B-Probe bestätigte den Verdacht.

José Angulo konsumierte wohl Kokain

Wie das lokale Magazin “El Ideal de Granada” berichtet, soll es sich bei der verbotenen Substanz um Kokain handeln. Angulo drohen nun eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Auch für seinen Ex-Klub könnte der positive Dopingtest weitreichende Folgen haben. Denn der FC Granada lässt nun prüfen, ob der Transfer annulliert werden kann, stand José Angulo bei seiner positiven Dopingprobe doch noch bei den Ecuadorianern unter Vertrag. Damit müsste Independiente die für Angulo erhaltenen 4,5 Millionen Euro wieder zurückzahlen und hätte Angulo auch wieder bei sich unter Vertrag. Alles in allem eine sehr traurige Geschichte, die das jähe Ende einer so hoffnungsvollen Karriere bedeuten könnte.

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