Palmeiras – chefutbol https://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Thu, 01 Nov 2018 19:52:06 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.1 https://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Palmeiras – chefutbol https://www.chefutbol.com 32 32 Copa Libertadores: Boca macht den Superclásico perfekt https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-boca-macht-den-superclasico-perfekt https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-boca-macht-den-superclasico-perfekt#respond Thu, 01 Nov 2018 19:52:06 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11272 Boca macht das Traumfinale perfekt! Obwohl Palmeiras lange alles versuchte, ziehen die Xeneizes dank eines 2:2 ins Endspiel ein, wo man auf Erzrivale River Plate trifft. Palmeiras begann sehr offensiv und konnte direkt zu Beginn Boca Schlussmann Agustin Rossi überwinden....

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Boca macht das Traumfinale perfekt! Obwohl Palmeiras lange alles versuchte, ziehen die Xeneizes dank eines 2:2 ins Endspiel ein, wo man auf Erzrivale River Plate trifft.

Palmeiras begann sehr offensiv und konnte direkt zu Beginn Boca Schlussmann Agustin Rossi überwinden. Dem vermeintlichen Führungstreffer durch Bruno Henrique ging jedoch eine Abseitsposition voraus, sodass das Tor folgerichtig vom VAR aberkannt wurde. Im Gegenzug profitierte der pfeilschnelle Sebastián Villa von Palmeiras’ aufgerückter Abwehr und assistierte formgerecht für Ramón Ábila, der den Ball nur noch hinter die Linie schieben musste. Damit war klar, dass der brasilianische Vertreter nun 4 Tore brauchen würde, um in die nächste Runde einzuziehen

Nach der Halbzeit erhöhten die Gastgeber nochmals das Tempo und kamen so zu zwei Toren. Zuerst wird Rossi durch einen Beinschuss von Luan überwunden, dann behält der Paraguayer Gustavo Gómez vom Punkt aus die Nerven. Boca Trainer Guillermo Barros Schelotto wechselte nun Darío Benedetto ein, um für Entlastung zu sorgen. Mit Erfolg: Der 28-jährige Stürmerstar sorgt mit einem trockenen Fernschuss in der 70. Minute für den wichtigen Ausgleich. Palmeiras’ Widerstand war damit gebrochen und Boca brachte das Resultat nun souverän über die Zeit.

 

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Copa Libertadores: Dank Benedetto: Boca mit einem Bein im Finale – Grêmio siegt auswärts! https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-dank-benedetto-boca-mit-einem-bein-im-finale-gremio-siegt-auswarts https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-dank-benedetto-boca-mit-einem-bein-im-finale-gremio-siegt-auswarts#respond Fri, 26 Oct 2018 14:25:58 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11230 In den diesjährigen Halbfinalpartien der Copa Libertadores trafen mit den Boca Juniors gegen Palmeiras und River Plate gegen Grêmio Porto Alegre nicht nur zwei brasilianische auf zwei argentinische Mannschaften; die beiden Erzrivalen aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hätten nicht unterschiedlicher...

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In den diesjährigen Halbfinalpartien der Copa Libertadores trafen mit den Boca Juniors gegen Palmeiras und River Plate gegen Grêmio Porto Alegre nicht nur zwei brasilianische auf zwei argentinische Mannschaften; die beiden Erzrivalen aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hätten nicht unterschiedlicher in die Runde der letzten 4 in Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb starten können. 

River Plate – Grêmio Porto Alegre 0:1 (0:0) – Grêmio siegt und träumt von der Titelverteidigung!

Im heimischen El Monumental empfing der aktuell Neunte der argentinischen Liga den Vorjahressieger Grêmio zum Auftakt der Halbfinalhinspiele der diesjährigen Libertadores.

Und es waren zunächst die Hausherren, die gut und mit mehr Ballbesitz in die Partie starteten. Die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs gehörte allerdings den Gästen. Einen fulminanten Distanzschuss aus gut 25 Metern von Cícero konnte River-Schlussmann Armani noch knapp zur Ecke klären.

Nach Wiederanpfiff vergab River die bis dato größte Gelegenheit der Partie. Nach einem scharf hereingetretenen Eckball von der linken Seite kam River-Innenverteidiger Maidana nahezu unbedrängt zum Kopfball, der jedoch knapp über den Querbalken strich. Und wie so oft im Fußball rächte sich auch hier die mangelnden Chancenverwertung der Hausherren.

Nur wenige Minuten nach der verpassten Eckballgelegenheit zeigten die Gäste in Person von Michel dos Santos, wie es besser geht. Eine Ecke von der rechten Seite verlängerte der zentrale Mittelfeldspieler unhaltbar für Armani ins Tor und beschert Grêmio, vorbehaltlich des Rückspiels in einer Woche in Porto Alegre, möglicherweise den zweiten Finaleinzug in zwei Jahren. Für River, die ein gutes Spiel abgeliefert haben, geht es im Rückspiel nun daran, die gute Leistung aus dem Hinspiel zu bestätigen, sonst endet der Weg im Halbfinale.

Boca Juniors – Palmeiras 2:0 (0:0) – Später Benedetto bringt das Bombonera zum Beben!

Für Rivers Erzrivalen, die Boca Juniors, hätte der Beginn der Halbfinalbegegnungen derweil nicht besser verlaufen können. Im erneut wahnsinnig atmosphärischen La Bombonera waren es die von Schelotto trainierten Hausherren, die von Beginn an das Spiel machten und sich Torraumszenen erarbeiteten, ohne jedoch in den Abschlüssen besonders zwingend zu werden, was bis zum Seitenwechsel auch so blieb.

Im Folgenden entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Boca Juniors. Nach 83. Minuten vollendete Boca-Stürmer Benedetto mustergültig eine Ecke von der rechten Seite, nur um fünf Minuten später mit seinem zweiten Treffer des Tages, wohlgemerkt einem echten Golaaazo, zum 2:0 Endstand zu treffen.

Die Boca Juniors reisen mit viel Selbstvertrauen zu Palmeiras in einer Woche, während Gästecoach Luis Felipe Scolari einen besseren Matchplan braucht, sollte er beim Einzug in das Endspiel noch ein Wörtchen mitreden wollen.

Alles, was es sonst noch zu Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb zu wissen gibt, findet ihr hier für euch aufbereitet.

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Copa Libertadores Viertelfinale: Palmeiras und Boca weiter https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-viertelfinale-palmeiras-boca-716855 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-viertelfinale-palmeiras-boca-716855#respond Fri, 05 Oct 2018 18:16:22 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11167 Nach Gremio und River Plate stehen auch Palmeiras und die Boca Juniors im Halbfinale der Copa Libertadores. Palmeiras eliminierte Colo-Colo durch einen 2:0-Heimsieg, während Boca ein 1:1-Remis bei Cruzeiro reichte. Palmeiras – Colo-Colo 2:0 (1:0) In der Nacht von Mittwoch...

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Nach Gremio und River Plate stehen auch Palmeiras und die Boca Juniors im Halbfinale der Copa Libertadores. Palmeiras eliminierte Colo-Colo durch einen 2:0-Heimsieg, während Boca ein 1:1-Remis bei Cruzeiro reichte.

Palmeiras – Colo-Colo 2:0 (1:0)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mussten die Fans von Colo-Colo auf ein „Wunder von Sao Paulo“ hoffen: Nach der 0:2-Hinspielniederlage gegen Palmeiras lagen die Chancen für die Chilenen nahe null. Tatsächlich ließen die favorisierten Gastgeber nie Zweifel daran, wer Herr im Allianz Parque war. Dem von Luiz Felipe Scolari trainierte Verdao gelang es, defensiv stets stabil zu stehen und das Match zu kontrollieren. Eine starke Einzelaktion von Dudu reichte dann zur Führung: Palmeiras‘ Linksaußen trat im Mittelfeld an, wurde nur sehr halbherzig attackiert und traf aus 20 Metern wuchtig ins linke Eck (37.).

Dudu sollte auch kurz nach der Pause im Mittelpunkt stehen, als er im Zweikampf mit Opazo zu Fall kam. Referee Wilmar Roldán verhängte einen überharten Elfmeter, doch der VAR schritt nicht ein – es handelte sich um keine klare Fehlentscheidung. Palmeiras‘ Goalgetter Miguel Borja verwandelte vom Punkt (54.) – bereits sein neunter Treffer, womit der vermeintliche Fehleinkauf nun gemeinsam mit Wilson Morelo bester Schütze des Wettbewerbs ist. Colo-Colo hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und kassierte seine sechste(!) Pflichtspielniederlage am Stück – harte Zeiten für die Albos, trotz des ersten Viertelfinaleinzugs seit 1997.

Cruzeiro – Boca Juniors 1:1 (0:0)

Im letzten Viertelfinale in der Nacht von Donnerstag auf Freitag rannte Cruzeiro gegen Boca einem Rückstand hinterher: In einem von Polemik geprägten Hinspiel hatte das Team aus Belo Horizonte mit 2:0 in La Bombonera verloren – auch, weil Kapitän Dede eine völlig unberechtigte Rote Karte gesehen hatte (diese wurde nachträglich aufgehoben, so dass Dede auch im Rückspiel beginnen konnte). Auf der anderen Seite hatte Boca seinen Torwart Esteban Andrada verloren, der schwer am Kiefer verletzt wurde. Statt ihm stand der junge Agustin Rossi im Tor der Xeneizes. Sein Team begann abwartend und auf Sicherheit bedacht – mit der Aufstellung von Nahitán Nández und Sebastián Villa setzte Barros Schelotto klar ein Zeichen für defensive Stabilität und schnelle Konter, während Ramon Abila (gegen sein Ex-Team), Carlos Tévez und Edwin Cardona zunächst draußen blieben. Obwohl insbesondere Nandez ein sehr gutes Spiel machte, lief Boca meist nur hinterher. Auch Agustin Rossi im Tor war keine große Sicherheitsgarantie – eher im Gegenteil: Als er den Ball bei einem von mehreren unglücklichen Ausflügen nur unzureichend klärte, traf Barcos aus dem Rückraum zur vermeintlichen Führung (45.). Referee Andrés Cunha pfiff zur Erleichterung der Argentinier allerdings ein gefährliches Spiel von Cruzeiros Innenverteidiger Dede – eine vertretbare, aber nicht wirklich zwingende Entscheidung.

Nach Wiederanpfiff attackierte Cruzeiro mit noch mehr Schwung. Zunächst allerdings der falschen Sorte – bei einer Ecke sprang Dede in den gegnerischen Keeper und kam diesmal nur mit Gelb davon (51.). Dann wurde Hernán Barcos im Strafraum zu Fall gebracht, hatte allerdings zuvor im Abseits gestanden (54.), wie der Assistent korrekt erkannte. Dennoch sollte das 1:0 bald fallen: Nach einer Ecke fiel der Ball dem eingewechselten Sassa vor die Füße, der sicher traf (57.). Nun schwamm Boca, rettete sich aber irgendwie mit der Führung in die Schlussphase. Dort waren die Blaugelben dann mal wieder in der Überzahl, denn Dede flog für ein Foul nach einem Schiedsrichterball mit gelb-rot vom Platz (80.). In Unterzahl waren Palmeiras’ Angriffe fruchtlos, stattdessen assistierte Abila per Brust für den schnellen Pavón, der mit seinem Ausgleich das Weiterkommen endgültig sicherstellte (90./+3). Nun trifft Boca im Halbfinale auf Palmeiras – ein Duell, das es schon in der Gruppenphase gegeben hatte. Für den nach dem verlorenen Superclásico hart kritisierten Barros Schelotto ist das Weiterkommen eine persönliche Genugtuung. Apropos Superclásico: Der ist übrigens auch im Finale möglich…

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Copa Libertadores: Auswärtssiege für Gremio und Palmeiras, Armani hält die Null https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-auswartssiege-157251 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-auswartssiege-157251#respond Fri, 21 Sep 2018 10:55:08 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11126 Gremio, Independiente, River Plate, Boca, Cruzeiro, Palmeiras: In der Copa Libertadores ist zum Viertelfinale einiges an Prominenz versammelt. Die Außenseiter von Tucuman und Colo-Colo unterlagen gegen Gremio bzw. Palmeiras jeweils zu Hause mit 0:2, während Independiente und River sich torlos...

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Gremio, Independiente, River Plate, Boca, Cruzeiro, Palmeiras: In der Copa Libertadores ist zum Viertelfinale einiges an Prominenz versammelt. Die Außenseiter von Tucuman und Colo-Colo unterlagen gegen Gremio bzw. Palmeiras jeweils zu Hause mit 0:2, während Independiente und River sich torlos trennten und die Boca Juniors sich mit einem 2:0 über Cruzeiro eine gute Ausgangsbasis erarbeiteten. Zweimal im Mittelpunkt: Der VAR.

Atletico Tucuman – Gremio 0:2 (0:1)

Titelverteidiger Gremio musste bei Außenseiter Tucuman ran. Die Nordargentinier hatten bei ihrer erst zweiten internationalen Teilnahme bisher für ordentlich Furore gesorgt und unter Anderem Peñarol und Atlético Nacional eliminiert. Doch Gremio ist ein anderes Kaliber, zeigte sich gut organisiert und immer hellwach. So gingen die Brasilianer nach 35 Minuten durch den überragenden Alisson verdient in Führung. Cícero hatte per Kopf assistiert. Dann half der Videoassistent den Gästen: Gervasio Núñez‘ Tätlichkeit wurde nach Ansicht der Videobilder mit Rot bestraft (45.) – der Außenseiter musste eine ganze Hälfte in Unterzahl spielen. Gremio, das mit den Ex-Bundesligaspielern Geromel, Maicon und Cícero auflief, hatte daraufhin relativ leichtes Spiel und erhöhte durch Everton (55.) auf 0:2. Damit dürfte eine Vorentscheidung bereits gefallen sein.

Boca Juniors – Cruzeiro 2:0 (1:0)

Etwas weniger klar war die Rollenverteilung beim Duell zwischen Boca und Cruzeiro – auch wenn die Argentinier als einer der Titelfavoriten gelten, verfügt auch Cruzeiro über eine starke Mannschaft. Die war jedoch zunächst einmal mit Verteidigen beschäftigt, schließlich wollte man Bocas überragende Offensive bestmöglich einbremsen. Das gelang etwas über 30 Minuten hervorragend, ehe Mauro Zárate nach Traumpass von Pablo Pérez La Bombonera zum Beben brachte (35.). Später bemühte sich Cruzeiro um etwas mehr Offensivgeist, und kurz nach der Pause hätte Rafinha beinahe den Ausgleich erzielt – Wilmar Barrios, Bocas nimmermüder Sechser, rettete jedoch auf der Linie. Nur wenig später scheiterte Mauro Zárate dann wieder für die Gastgeber am Pfosten. Für Gesprächsstoff sorgte Referee Eber Aquino, der nach einem unglücklichen Zusammenprall zwischen Cruzeiros Verteidiger Dede und Bocas Keeper Andrada dem Brasilianer Rot zeigte (75.) –nach Ansicht der Videobilder und trotzdem vollkommen zu Unrecht. Boca nutzte die Überzahl zum 2:0 durch Kapitän Pablo Pérez (82.) und nimmt damit ein gutes Ergebnis zum Rückspiel nach Belo Horizonte mit.

Independiente – River Plate 0:0 (0:0)

Zwei der erfolgreichsten Klub Lateinamerikas traten zum innerargentinischen Duell an: Independiente, das im letzten Jahr die Copa Sudamericana hochstemmen konnte, und River Plate, das trotz Schwächen in der heimischen Liga immer ein Kandidat für einen internationalen Titel ist. In Avellaneda entspann sich ein abwechslungsreiches Spiel mit wechselnden Dominanzphasen und überragenden Torhütern. Zunächst war es Independiente-Schlussmann Martin Campaña, der Rivers gefährliche Angriffe zunichte machte, dann rückte immer mehr Franco Armani in den Mittelpunkt. Rivers Schlussmann zeigte mit einer sensationellen Reaktion gegen Emanuel Gigliotti (58.) auch eine der besten Paraden der Saison. Dazu kam das Glück des Tüchtigen, denn Maxi Meza (19.) und Gastón Silva (55.) trafen auf Seiten der Hausherren nur Aluminium. So hielten die Millonarios die Null und gehen wohl leicht favorisiert ins Rückspiel in zwei Wochen.

Colo-Colo – Palmeiras 0:2 (0:1)

21 Jahre mussten die Fans von Colo-Colo auf ein Libertadores-Viertelfinale warten, dementsprechend kamen sie in Strömen und sorgten für hervorragende Stimmung in La Ruca – bis Bruno Henrique nach gerade mal drei Minuten für die kalte Dusche sorgte. Der Ex-Wolfsburger traf mit einem platzierten Schuss aus dem Rückraum, als sich die chilenische Defensive viel zu weit zurückgezogen hatte. Trotz des Rückschlags kämpften sich die Chilenen in die Partie, was vor allem dem starken Spielmacher Jorge Mago Valdivia zu verdanken war. Barroso (43.), Carmona (52.) und Lucas Barrios (69.) hatten Chancen auf den Ausgleich, doch stattdessen schlug Palmeiras noch einmal zu: Orion lenkte Willians Rechtsschuss an den Pfosten, aber Dudu drosch den Abpraller humorlos ins Tor (78.). In der Nachspielzeit flog dann noch Colo-Colos Damián Pérez vom Platz, doch es änderte alles nichts mehr an der Niederlage der Albos, die im Rückspiel in Brasilien ein ausgewachsenes Wunder zum Weiterkommen benötigen.

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Copa Libertadores Achtelfinale: Boca mit vier Toren gegen Libertad-Cerro Porteno mit Überraschungssieg! https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-achtelfinale-boca-vier-toren-libertad-cerro-porteno-uberraschungssieg https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-achtelfinale-boca-vier-toren-libertad-cerro-porteno-uberraschungssieg#respond Fri, 31 Aug 2018 15:50:21 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11081 Auch gestern standen in der Copa Libertadores wieder zwei Begegnungen auf dem Programm. In den Achtelfinalrückspielen standen sich die Boca Juniors und Libertad sowie Palmeiras und der paraguayische Klub Cerro Porteno gegenüber.  Libertard-Boca Juniors 2:4 (2:2)-Boca gnadenlos effizient! Nachdem sich...

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Auch gestern standen in der Copa Libertadores wieder zwei Begegnungen auf dem Programm. In den Achtelfinalrückspielen standen sich die Boca Juniors und Libertad sowie Palmeiras und der paraguayische Klub Cerro Porteno gegenüber. 

Libertard-Boca Juniors 2:4 (2:2)-Boca gnadenlos effizient!

Nachdem sich die Boca Juniors bereits im Hinspiel mit 2:0 gegen Libertad durchsetzen konnte, erledigten Los Xeneizes auch dieses Mal ihre Hausaufgaben sorgfältig und ziehen ungefährdert ins Viertelfinale der Libertadores ein. Zwar waren es zunächst die Hausherren, die durch Óscar Cardózo in der 12. Minute in Führung gingen, es dauerte jedoch nur knapp sieben Minuten, bis Boca Youngster Cristian Pavón egalisieren konnte. Nur drei Minuten später hatte Boca das Spiel durch einen Treffer von Zárate gedreht, nur um kurz vor dem Pausentee den nicht unverdientem Ausgleich der Gastgeber hinnehmen zu müssen. Erneut war es der mittlerweile 35-jährige Cardozo, der für den Klub aus Paraguays Hauptstadt Asunción einnetzen konnte.

Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber zwar bemüht und stemmten sich gegen das Achtelfinalaus, Boca spielte die Partie jedoch clever herunter und kam durch Carlos Tevez und den eingewechselten Edwin Cardona noch zu zwei weiteren Treffer.

Summa summarum schlägt Boca Club Libertad über zwei Spiele mit 6:2 und zieht verdient in die Runde der letzten Acht ein. Dort kommt mit Cruzeiro ein anspruchsvoller Gegner ins Bombonera.

Palmeiras-Cerro Porteno 0:1 (0:0)-Duartes Traumtor sichert Cerro Porteno den Sieg!

Im Allianz Parque in Sao Paulo empfingen die Hausherren in Grün-Weiß ihre paraguayischen Gäste; das Hinspiel hatte mit 0:2 für die Brasilianer geendet. Beide Partien kamen zunächst gut in die Begegnung, die allerdings nach Fouls auf beiden Seiten schon früh durch körperliche Härte geprägt war. Während die erste Hälfte spielerisch wenig zu bieten hatte, gab es nach etwa einer Stunde ein Tor fast in Roberto Carlos Manier zu bestaunen. Nach einem langen Sprint in Richtung Grundlinie zog Cerro Porteno Akteur Duarte einfach in Richtung Tor ab, der Ball, der wohl als Flanke gedacht war, drehte sich jedoch wie bei der brasilianischen Verteidigerlegende unhaltbar für Palmeiras Schlussmann Weverton ins Tor.

Kurz vor Schluss gab es jedoch auch noch einige unschöne Szenen zu sehen. Der auf Seiten Palmeiras eingewechselte Deyverson versuchte mit einer mehr als offensichtlich vorgetäuschten Tätlichkeit, die Gäste vor Schluss noch zu dezimieren, für den bloßen Versuch und die Tumulte verteilte “el árbitro” insgesamt drei Rote Karten, namentlich an Deyverson und Felipe Melo sowie Cerro Porteno Akteur Cáceres. Mit nunmehr zwei gesperrten Spielern zieht Palmeiras, über zwei Spiele nicht unverdient, ins Viertelfinale der Libertadores ein und trifft nun auf den chilenischen Rekordmeister Colo Colo.

Alles Wissenswerte sowie alle Daten & Statistiken zu Südamerikas wichtigsten Klubwettbewerb findet ihr, wie immer, hier.

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9. Spieltag – Santos ballert sich aus der Krise https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/9-spieltag-santos-ballert-sich-aus-der-krise https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/9-spieltag-santos-ballert-sich-aus-der-krise#respond Thu, 07 Jun 2018 00:42:43 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=10394 Im Kellerduell hat Santos fulminant mit 5:2 gegen EC Vitória am 9. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A gewonnen. Zudem siegte América Mineiro nach zuletzt zwei Niederlagen wieder. Der neue und alte Tabellenführer heißt weiterhin Flamengo. Supertalent Rodrygo zaubert Santos...

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Im Kellerduell hat Santos fulminant mit 5:2 gegen EC Vitória am 9. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A gewonnen. Zudem siegte América Mineiro nach zuletzt zwei Niederlagen wieder. Der neue und alte Tabellenführer heißt weiterhin Flamengo.

Supertalent Rodrygo zaubert Santos aus dem Tabellenkeller

Was war das für ein Spiel?! FC Santos verpasste EC Vitória am 9. Spieltag der Brasileirão 2018 eine 5:2-Packung. Matchwinner war dabei der 17-jährige Youngster Rodrygo mit 3 Treffern und einer Vorlage. Besonders das zweite Tor zeigte sein ganzes Talent, als er mit einer Finte im Strafraum gleich 2 Gegenspieler vernaschte und eiskalt einschob. Die Messe war schnell gelesen: Rodrygo erzielte in der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick und kurz vor der Halbzeitpause erhöhte noch Altstar Renato (ehemals FC Sevilla) auf 4:0.

Treffer Nummer 5 erzielte die Inter-Leihgabe Gabriel Barbosa auf Vorlage von Rodrygo. Neílton und Ramon betrieben noch etwas Ergebniskosmetik für EC Vitória. Durch diesen fulminanten Sieg steht Santos mit 9 Punkten nun knapp über dem Strich und konnte erstmals wieder nach drei Niederlagen gewinnen.

Palmeiras gewinnt das Choque Rei – América Mineiro mit einem Sieg gegen Paranaense

Am 9. Spieltag stand das Choque Rei zwischen Palmeiras und dem FC São Paulo an. Den Anfang machte O Clube da Fé (FC São Paulo): Palmeiras-Innenverteidiger Edú Dracena köpfte in der 30. Minute ins eigene Tor und brachte damit seine Mannschaft mit 1:0 in Rückstand. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch die Halbzeitpause. Durchgang zwei gehörte dann aber klar der Heimmannschaft. Ein Doppelschlag von Mittelstürmer Willian und ein sehenswerter Flugkopfball von Dudu bescherten Palmeiras den Derbysieg im Choque Rei gegen den FC São Paulo.

Genauso wie Santos konnte América Mineiro seine kleine Minikrise beenden. Gegen Atlético Paranaense gewann der Aufsteiger mit 3:1 durch die Tore von Serginho, der zweimal traf, und Ademir. Mit diesem Erfolg festigte Coelho, wie América Mineiro auch genannt wird, seinen stabilen Platz im Tabellenmittelfeld.

Minimalist Cruzeiro – Flamengo unaufhaltbar

Während die Konkurrenz des Öfteren patzt, eilt Flamengo Woche für Woche von Sieg zu Sieg. Auch im Traditionsduell gegen Corinthians gab sich Fla keine Blöße und gewann knapp, aber souverän mit 1:0 gegen Timão. Das Tor des Tages erzielte der 21-jährige Felipe Vizeu in der 80. Minute.

Minimalistischer als Cruzeiro Belo Horizonte kann man fast gar nicht sein. Die Männer aus dem Bundesstaat Minas Gerais stehen nach 9 Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz. An sich nichts großartig Besonderes. Doch sieht man genauer auf die Tabelle, dann wird einem klar, warum das so verrückt ist. Die Mannschaft hat lediglich sechs Treffer erzielt und nur drei kassiert. Auch gegen Aufsteiger Ceará SC zeigte sich Cruzeiro von seiner besten Seite. Wieder reichte nur ein Tor, um das Spiel zu gewinnen. Sassá erzielte – wie soll es auch anders sein – sein erstes Saisontor per Stolperer und brachte damit seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

 

Die Ergebnisse des 9. Spieltags der Campeonato Brasileiro Série A

Atlético Mineiro 3:3 Chapecoense
Internacional Porto Alegre 0:0 Sport Clube do Recife
Vasco da Gama 1:2 Botafogo
Palmeiras 3:1 FC São Paulo
Flamengo 1:0 Corinthians
EC Bahia 0:2 Grêmio Porto Alegre
Santos 5:2 EC Vitória
América Mineiro 3:1 Atlético Paranaense
Ceará SC 0:1 EC Cruzeiro Belo Horizonte
Paraná Clube 2:1 Fluminense

 

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SE Palmeiras: Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen – Portrait https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/se-palmeiras-eine-geschichte-mit-hohen-und-tiefen https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/se-palmeiras-eine-geschichte-mit-hohen-und-tiefen#respond Sat, 02 Jun 2018 14:06:08 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=10331 Die Mannschaft von SE Palmeiras São Paulo gehört zu den größten und traditionsreichsten Vereinen in Brasilien. Der 1914 von italienischen Einwanderern gegründete Klub blickt auf eine über 100-jährige Geschichte mitsamt Höhen und Tiefen zurück. Wenn man auf der Homepage von...

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Die Mannschaft von SE Palmeiras São Paulo gehört zu den größten und traditionsreichsten Vereinen in Brasilien. Der 1914 von italienischen Einwanderern gegründete Klub blickt auf eine über 100-jährige Geschichte mitsamt Höhen und Tiefen zurück.

Wenn man auf der Homepage von SE Palmeiras surft, bekommt man sofort einen Eindruck von der langen Historie dieses Klubs. Jede mögliche Statistik ist zu finden, wie beispielsweise das SE Palmeiras 3428 Mal in einem Stadion in São Paulo zu einem Pflichtspiel angetreten ist. Gegen Santos wurden die meisten Siege eingefahren (137 Siege). João Etzel Filho (148 Spiele) ist der Schiedsrichter mit den häufigsten Einsätzen bei SE Palmeiras-Spielen. Auch die Legenden des Klubs sind zu finden. Darunter Spieler wie Ademir de Guia, Waldemar Fiúme oder Torhüter Marcos. Auch Weltmeister wie Cafu oder Roberto Carlos schnürten einst die Schuhe die Alviverde.

Palmeiras / Heitor

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Will man was über die Geschichte des Vereins erfahren, ist die Rubrik „Jogos Históricos“ nicht zu übersehen. Über 100 Spiele sind dort aufgelistet, die hartgesottene Fans wohl immer noch in Erinnerung schwelgen lassen. Angefangen mit dem ersten offiziellen Spiel des damals als „Societa Palestra Italia“ getauften Klubs. 24. Januar 1915, Savoia – Palestra Italia 0:2. Ein Jahr zuvor war der Verein von italienischen Einwanderern gegründet worden und mit dem italienischen Wort „Palestra“ getauft worden, was im südeuropäischen Sprachgebrauch am ehesten wohl eine Turnhalle beschreiben würde. Auch die Farben des Wappens erinnerten an die Heimat der Gründerväter: Rot, Weiß und Grün.
Der Klub war in den Anfangsjahren überaus erfolgreich und kam durch mehrere Siege im Campeonato Paulista zu zahlreichen Titeln. Die Titel sind vor allem mit einem großen Namen der SE Palmeiras-Geschichte verbunden: Heitor Marcelino Domingues (1898-1972), kurz Heitor. In der Zeit von 1916-1931 traf er sagenhafte 327 Mal in 358 Spielen. Bis heute ist er damit Rekordtorschütze des Vereins, und wird es mit den „Gerd Müllerschen“ Statistiken wohl auch für immer bleiben.

Aus “Societa Palestra Italia” wird “Sociedade Esportiva Palmeiras São Paulo”

Zehn „Campeonatos Paulistas“ an der Zahl gewann der Klub bis 1942. Dann brauchte der Verein plötzlich einen neuen Namen. Durch den Kriegseintritt Brasiliens in den 2. Weltkrieg an der Seite der Alliierten, waren fremde Namen und Begriffe wie die der feindlichen italienischen Mussolini-Regierung von Getúlio Vargas, dem damaligen (diktatorischen) Präsidenten Brasiliens, verboten worden. Die rote Farbe wurde aus dem Wappen gestrichen und der Name zu „Sociedade Esportiva Palmeiras São Paulo“ geändert. Im ersten Spiel unter neuem Namen gewann SE Palmeiras gegen den Stadtrivalen FC São Paulo (3:1) eine weitere Staatsmeisterschaft in der Metropole. Die Begegnung ging als „Arrancada Heroica“ in die Annalen des Vereins ein, denn in den Folgejahren etablierte sich der Verein als einer der größten des Landes.
Im Jahr 1951 war der Verein auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Geschichte angekommen. Gegen Juventus Turin gewann das Ausrichter-Team um Kapitän Jair Rosa Pinto, als erste Mannschaft den neu eingeführten Wettbewerb, die Copa Rio, den Vorläufer-Pokal des heutzutage als Klub-Weltmeisterschaft bekannten Turniers.
Es folgten die erfolgreichsten Fußball-Jahre in Brasilien überhaupt. 1958, 1962 und 1970 kürte sich das größte Land Südamerikas zum Fußball-Weltmeister. Und stets gehörte SE Palmeiras in dieser Zeit zu den stärksten Mannschaften im Land des Weltmeisters. Sechs Mal gewann „O Verdão“ zwischen 1960 und 1973 die Meisterschaft. Doch die glorreiche Zeit war beschränkt, denn so ging es für die Paulistas nicht weiter. Der Brasileiro 1973 sollte für lange Zeit der letzte große Erfolg bleiben.

Aufschwung dank Parmalat in den 1990ern folgen bittere Abstiege

Erst in den 1990ern gab es für die Fans wieder etwas zu feiern. 1992 wurde SE Palmeiras durch den Einstieg des italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat, plötzlich zu einem der reichsten Vereine Brasiliens. Und Geld schießt manchmal doch Tore, oder in diesem Fall besser: Geld gewinnt manchmal Titel. Nach einer langen Durststrecke, feierte O Alviverde 1993 und 1994 nach zuvor titellosen Jahren wieder zwei Meisterschaften. Auch auf kontinentaler Ebene wurde mit der neu gewonnenen finanziellen Stahlkraft große Erfolge gefeiert. 1998 triumphierte O Verdão in der Copa Mercosul im Finale gegen Cruzeiro EC (1:2, 3:1 – 1:0 im Entscheidungsspiel). Ein Jahr später folgte die Krönung: Gewinn der Copa Libertadores gegen Deportivo Cali nach 4:3 im Elfmeterschießen (0:1, 2:1).

Doch wieder waren die erfolgreichen Jahre nicht von längerer Dauer. Durch die Insolvenz des Parlamat-Konzerns 2003, begann für den Verein eine triste Phase in der man sportlich erst den Anschluss an die brasilianischen Spitzenmannschaften verlor, und die mit dem Abstieg in die Serie B 2002 ihren negativen Höhepunkt fand. In der ungewohnten Zweitklassigkeit wurde jedoch an den richtigen Schrauben gedreht, sodass der Mannschaft der sofortige Wiederaufstieg gelang. Auch der erneute „Betriebs-Unfall“ zehn Jahre später, als es zum zweiten Mal nicht für den Klassenerhalt reichte, wurde durch eine starke Saison in Liga 2 schnell repariert. Das Wandeln zwischen den Polen, zwischen denen es anscheinend nur himmelhochjauchzend oder zu Tode getrübt gibt, es scheint charakteristisch für die letzten Dekaden des Klubs zu sein.
Seit 2014 besitzt der Verein eine schmucke moderne Multifunktionsarena, die unter anderen auch für Konzerte oder große Messen genutzt wird. Den Allianz Parque. Zuvor hatte Palmeiras seine Heimspiele über 90 Jahre an gleicher Stelle, im legendären Estádio Palestra Itália ausgetragen. In einem weitläufigen dachlosen Stadionrund, in dem die Fans auch Mal der prallen Sonne oder dem Sturzregen wehrlos ausgesetzt waren.
Das letzte aufgeführte Jogo Histórico auf der Palmeiras-Homepage, ist übrigens die Begegnung des 27. Novembers 2025, Palmeiras-Chapecoense. Es war der Tag, an dem der aus der Bundesliga bestens bekannte Zé Roberto im stolzen Alter von 42 Jahren doch noch seine erste brasilianische Meisterschaft bejubeln durfte. Für Palmeiras war es der erste Meistertitel nach Einführung der Dreipunkteregel und der erste seit 1994. Doch dieses Spiel und die anschließenden Feierlichkeiten der Palmeiras-Fans blieben zugleich auch in tragischer Erinnerung haften. Einen Tag darauf fliegt das Team von Chapecoense weiter zum Finalhinspiel der Copa Sudamericana nach Kolumbien und stürzt ab. 71 der 77 Insassen an Board sterben.

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5. Spieltag – Die Woche der Derbys https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasileirao-chapecoense-gremio-548632 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasileirao-chapecoense-gremio-548632#respond Thu, 17 May 2018 17:13:42 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=10219 Der 5. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A stand ganz im Zeichen der Derbys. Gleich drei Stadtduelle standen auf dem Spielplan. Das Topspiel der Woche fand zwischen Corinthians und Palmeiras statt. Tabellenführer Flamengo zog an diesem Spieltag gegen Chapecoense überraschend...

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Der 5. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A stand ganz im Zeichen der Derbys. Gleich drei Stadtduelle standen auf dem Spielplan. Das Topspiel der Woche fand zwischen Corinthians und Palmeiras statt. Tabellenführer Flamengo zog an diesem Spieltag gegen Chapecoense überraschend den Kürzeren, bleibt aber weiterhin der Ligaprimus.

Topspiel der Woche: Corinthians – Palmeiras

Am vergangenen Sonntag war nicht nur Muttertag, sondern es stand auch das Derby Paulista zwischen Corinthians und Palmeiras an. Die beiden Spitzenklubs aus São Paulo boten den knapp 36.000 Zuschauern in der Arena Corinthians ein spektakuläres Match. Die Heimelf hatte gleich zu Beginn der Partie in der 5. Minute die erste dicke Chance. Einen Eckball klärte der Palmeiras-Innenverteidiger Antônio Carlos eher suboptimal in die Mitte, wo Maycon die Kugel volley annahm, aber knapp am Tor vorbeizog. Danach war von den Corinthians wenig zu sehen. Stattdessen drängten die grün-weißen Gäste auf die Führung. Mitten in der Drangphase von Palmeiras, dann die nächste dicke Chance für die Paulistas: Nach einer schönen Hereingabe von links, legte der Stürmer Jadson auf den Sechser Gabriel, der den Ball direkt annahm, aber ebenso knapp am Palmeiras-Gehäuse vorbeizog. Sechs Zeigerumdrehungen später fiel dann wiederum fast die Führung für Palmeiras. Thiago Santos schaffte es aus abseitsverdächtiger Position, freistehend aus fünf Metern, tatsächlich nur den Pfosten zu treffen. Vorab gesagt: Das sollte nicht letzte Pfostentreffer für die Palmeiras werden. Direkt im Gegenzug durften die Corinthians-Fans dann aber jubeln. Der junge Pedrinho vernaschte im rechten Mittelfeld gleich zwei Gegenspieler, steckte auf Jadson durch, der Maycon auf links mitnahm. Der Sechser brachte den Ball anschließend perfekt auf den aktuellen Toptorschützen der Série A, Rodriguinho, der nur noch ins leere Tor einschieben musste, und die 1:0-Führung für seine Mannschaft markierte. Mit diesem Ergebnis gingen dann beide Teams in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte ging es hin und her. Die Corinthians verzweifelten immer wieder am Palmeiras-Goleador Jaílson; Palmeiras hingegen am Pfosten. Ein ums andere Mal bewahrte Jaílson seine Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand. Die Paulistas konnten sich hingegen beim lieben Fußballgott bedanken, dass die Verdão zweimal nur den Posten trafen. In der Endabrechnung also drei Mal Pfosten, kein Tor und eine 1:0-Niederlage für Palmeiras im Stadtderby gegen Corinthians. Die Gastgeber kletterten mit diesem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz, während Palmeiras auf den fünften Rang abrutschte.

Zwei weitere Derbys und eine Niederlage für Flamengo

Das Derby Paulista war nicht das einzige Stadtduell am 5. Spieltag. Grêmio empfing Internacional in der Arena do Grêmio. Das so genannte Grenal zwischen den beiden Teams aus Porto Alegre ging mit 0:0 aus. Ein Ergebnis das keinem der beiden Mannschaften so recht weiterhalf. Grêmio bleibt damit weiterhin in der oberen Tabellehälfte, wohingegen Internacional nur einen Platz vor den Abstiegsrängen steht. Derby Nummer drei fand zwischen Botafogo und Fluminense statt. Im Clássico Vovô setzte sich Botafogo mit 2:1 gegen den Stadtrivalen durch. Durch den Sieg hievten sich die schwarz-weißen in die Spitzengruppe der Liga und stehen mit 8 Punkten auf Rang sechs. Eine Überraschung konnte Chapecoense landen: Im wichtigen Heimspiel gewann Chape mit 3:2 gegen den aktuellen Tabellenführer Flamengo. Die Gäste stehen aber trotz der Niederlage, aufgrund des besseren Torverhältnisses, weiterhin an der Spitze.

 

Die Ergebnisse des 5. Spieltags der Campeonato Brasilieiro Série A

Grêmio Porto Alegre 0:0 Internacional Porto Alegre
EC Cruzeiro Belo Horizonte 2:0 Sport Clube do Recife
EC Bahia 2:2 FC São Paulo
Atlético Paranaense 1:2 Atlético Mineiro
Chapecoense 3:2 Flamengo
Vasco da Gama 2:3 EC Vitória
Corinthians 1:0 Palmeiras
Santos 3:1 Paraná Clube
Ceará SC 2:2 América Mineiro
Botafogo 2:1 Fluminense

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Copa Libertadores: Wahnsinn in der Nachspielzeit – Tevez sichert das Remis https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-wahnsinn-nachspielzeit-186517 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-wahnsinn-nachspielzeit-186517#respond Thu, 12 Apr 2018 08:46:07 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=9787 Ein einziges Spiel gab es diese Woche in der Copa Libertadores: Boca und Palmeiras, die klaren Favoriten der Gruppe 8, trafen aufeinander. Am Ende stand ein 1:1 mit viel Drama. So vielversprechend das Duell zwischen Boca und Palmeiras nominell war,...

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Ein einziges Spiel gab es diese Woche in der Copa Libertadores: Boca und Palmeiras, die klaren Favoriten der Gruppe 8, trafen aufeinander. Am Ende stand ein 1:1 mit viel Drama.

So vielversprechend das Duell zwischen Boca und Palmeiras nominell war, so wenig spannend war es über weite Strecken auf dem Rasen. Beide Teams riskierten nicht viel und hatten spielerisch keinen guten Tag erwischt. Nur Lucas Lima (45.) und Bruno Henrique (67.) hatten auf Seiten der Hausherren brauchbare Gelegenheiten, verfehlten aber den Kasten. Erst drei Wechsel brachten Zählbares: Bei Palmeiras kam Alejandro Guerra, bei Boca der zuletzt angeschlagene Carlos Tévez und kurz vor Schluss auch Julio Buffarini. In der Nachspielzeit schlug Buffarini beim Klärungsversuch über den Ball, so dass Guerra eine herrliche Außenristflanke auf Keno spielen konnte. Der traf per Direktabnahme zum 1:0 (90./+1) – doch der Jubel der Brasilianer war verfrüht, denn praktisch im Gegenzug patzte auch die Abwehr des Verdão in Person von Antonio Carlos. Nutznießer war Carlos Tévez, der die anschließende Hereingabe von Pavon zum Ausgleich verwertete (90./+2). Es war der Schlusspunkt in einem Spiel, das in der Nachspielzeit weitaus mehr Emotionen bereithielt als in den 90 Minuten zuvor. Palmeiras steht nun bei sieben Zählern aus drei Spielen, Boca bei fünf. Damit haben beide Teams wie erwartet gute Aussichten auf eine komfortable Qualifikation vor Alianza Lima (zwei Spiele, ein Punkt) und Junior (noch punktlos).

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Die Staatsmeisterschaften in Brasilien: Corinthians und Botafogo die Sieger https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/staatsmeisterschaften-brasilien-481045 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/staatsmeisterschaften-brasilien-481045#respond Tue, 10 Apr 2018 23:03:57 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=9771 Man stelle sich vor, die deutschen Vereins-Mannschaften würden neben der Bundesliga, dem DFB-Pokal und den internationalen Auftritten in einem weiteren vierten Wettbewerb antreten: Den Bundesländermeisterschaften. Was dem einen oder anderen Trainer, aufgrund der ohnehin hohen Belastungsproblematik der Spieler, Schweißperlen auf...

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Man stelle sich vor, die deutschen Vereins-Mannschaften würden neben der Bundesliga, dem DFB-Pokal und den internationalen Auftritten in einem weiteren vierten Wettbewerb antreten: Den Bundesländermeisterschaften. Was dem einen oder anderen Trainer, aufgrund der ohnehin hohen Belastungsproblematik der Spieler, Schweißperlen auf die Stirn treiben würde, ist für die Profi-Fußballer in Brasilien gang und gebe.

Sie treten mit ihren Vereinen nicht nur im Campeonato Brasileiro de Futebol und der Copa do Brasil, dem brasilianischen Pendant zu Bundesliga und Pokal, sondern auch in den überaus angesehenen Staatsmeisterschaften, dem Campeonato Carioca, Campeonato Gaucho oder Campeonato Paulista etc. an. Hinzu kommen für die Topteams Brasiliens die Spiele in den kontinentalen Meisterschaften in der Copa Libertadores und der Copa Sudamericano, der südamerikanischen Champions- beziehungsweise Europa League.

Man stelle sich also vor, der Spielplan der Bayernmeisterschaften würde der SpVgg Unterhaching Auftritte in der Allianz Arena bescheren, oder in den Hessenmeisterschaften wieder Derby-Duelle zwischen der Frankfurter Eintracht und den Offenbacher Kickers ermöglichen. Im Pott würde es nicht nur das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund geben. Für abgestürzte Vereine wie Rot-Weiß Essen oder die SG Wattenscheid 09 wären diese Duelle gegen die Topteams des Westens absolute Saison-Highlights.

Die Diskussionen in Deutschland über Investoren und die 50+1-Regel, Montagsspiele, oder beispielhaft die letztjährige Debatte über den zeitlichen Einstieg der Profivereine in den DFB-Pokal (wieder wurde durch Vereinsverantwortliche die hohe Belastung der Spieler angeprangert), lassen alleine die Vorstellung an einen vierten, parallel stattfindenden Wettbewerb utopisch erscheinen.

Viele Derbys, kurze Anfahrtswege

In Brasilien hingegen möchten die Fußballfans die Staatsmeisterschaften nicht missen. Sie ziehen im ersten Halbjahr des Kalenderjahres die volle Aufmerksamkeit auf sich, bevor zwischen Mai und Dezember in der Liga gespielt wird. Es ist der Reiz, den jeder Fußballliebhaber kennt. Underdog trifft auf favorisiertes Topteam. David gegen Goliath. Der Wettbewerb hat traditionell wenige Überraschungen zu bieten, diese werden dafür umso ausgiebiger gefeiert. Es gibt viele Derbys und kurze Anfahrtswege für die Fans. Es ist der Mythos und vor allem Prestige, für das die Spieler ihr letztes Hemd geben und von den Anhängern dafür nach vorne gepeitscht werden. Hinzu kommt, dass sich die unterklassigen Teams über die Staatsmeisterschaften für die Copa do Brasil qualifizieren können oder sogar in die Serie D (vierthöchste Spielklasse) aufsteigen dürfen.

Die Campeonato Carioca hat ihren Sieger von 2018 bereits. Botafogo FR setzte sich im Finale gegen CR Vasco da Gama nach einer 2:3-Niederlage im Hin- und einem 1:0-Erfolg im Rückspiel, durch das 4:3 im Elfmeterschießen die Krone am Zuckerhut auf.

Auch das Finale der zweiten bedeutenden Staatsmeisterschaft des Landes, der 1902 erstmals ausgetragenen Campeonato Paulista, war an Spannung kaum zu überbieten. Gegenüber standen sich die beiden Erzrivalen aus der brasilianischen Metropole: Der SC Corinthians Paulista und SE Palmeiras. Ein Duell zweier nationaler Fußballgrößen, das nicht nur die Fans in Sao Paulo in den Bann zog. Corinthians ist aktueller Meister der brasilianischen Liga und ging obendrein auch als Titelverteidiger in das Finale mit dem Ex-Klub von dem hier in Deutschland bestens bekannten Ze Roberto. Die „schwarz-weißen-gestreiften“ sind gemessen an der Anzahl der Fans der populärste Klub in Sao Paulo und waren als leichter Favorit in die Begegnung mit Palmeiras gegangen.

Diese gewannen jedoch das erste Aufeinandertreffen auswärts 1:0 und nahmen somit einen kleinen Vorsprung mit ins Rückspiel. Diesen egalisierte Corinthians in den 90 Minuten im Allianz Parque, der Heimspielstätte von Palmeiras, und es kam zum Showdown vom Punkt. Mit dem besseren Ende für die Schwarz-Weißen (4:3 n. E.).

Corinthians mit drittem Titel in Folge

So durfte sich Corinthians-Trainer Fabio Carrile mit seiner Mannschaft über den dritten Titelgewinn in Folge, und den 29. Erfolg des Vereins in der Campeonato Paulista von Corinthians überhaupt freuen.

Auf der anderen Seite muss der 42-jährige Palmeiras-Coach Roger Machado Marques weiter auf seinen zweiten Titel in seiner noch jungen Trainerkarriere warten. Es bleibt bei bislang einem Erfolg in seinem Portfolio: dem Gewinn der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais 2017.

Ins Finale schafften es beide Teams übrigens auch aufgrund ihrer Nervenstärke. Sowohl Corinthians gegen den FC Sao Paulo, als auch Palmeiras gegen Santos FC, setzten sich erst im Elfmeterschießen durch und benötigten neben dem entscheidenden Quäntchen Glück auch Treffsicherheit vom Punkt. Corinthians wusste diese beiden Qualitäten auch im Finale erneut auf seiner Seite.

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