River Plate – chefutbol https://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sun, 25 Nov 2018 20:13:31 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.1 https://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg River Plate – chefutbol https://www.chefutbol.com 32 32 Superclásico verlegt – Attacke auf den Boca-Bus eine Racheaktion der Barras Bravas? https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/superclasico-verlegt-45894 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/superclasico-verlegt-45894#respond Sun, 25 Nov 2018 20:13:31 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11338 Die CONMEBOL sagt das Spiel von heute Abend ab, ohne einen Ersatztermin bekanntzugeben. Boca gab zudem am Mittag eine offizielle Erklärung ab, in der der Verein betont, dass die Mannschaft nicht in der Lage sei, das Finale im Monumental zu spielen,...

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Die CONMEBOL sagt das Spiel von heute Abend ab, ohne einen Ersatztermin bekanntzugeben. Boca gab zudem am Mittag eine offizielle Erklärung ab, in der der Verein betont, dass die Mannschaft nicht in der Lage sei, das Finale im Monumental zu spielen, und fordert die Aussetzung des Spiels. Zugleich fordert Boca die Anwendung von Artikel 18 der Disziplinarvorschriften der CONMEBOL. Das bedeutet, dass Boca basierend auf den Artikel eine Strafe für River verlangt, die den “Verlust von Punkten” beinhaltet, was einer Finalniederlage gleich käme.

An Analysen zum Skandal rund um die Finalpaarung der Copa Libertadores zwischen Boca und River fehlt es nicht. Was u.a. Journalist Pablo Varsky veröffentlicht, könnte aber mehr als nur eine Verschwörungstheorie, sondern vielmehr eine zusätzliche Erklärung für den Gewaltexzess vor dem River-Stadion sein.

Am Freitag, einem Tag vor der Partie schlug die Polizei von Buenos Aires – offenbar auf Anregung des Präsidenten Mauricio Macri (ehemaliger Boca-Präsident) – bei Caverna Godoy zu. Beim Anführer der Barra Brava „Los Borrachos del Tablón“ kam es zu Hausdurchsuchungen. Dabei wurden 10 Millionen Pesos (über 230’000 Euro), 15000 Dollar und 300 Tickets für das Finale sichergestellt.

Offenbar wären die Tickets für Barra-Mitglieder vorgesehen gewesen. River liess diese Eintrittskarten anschliessend sperren und mischte sich somit ins grosse Geschäft der Barras ein. Die zugleich vom „historischen Spiel“ ausgeschlossenen Fans setzten den Verein unter Druck und drohten mit Vergeltung.
Den Rest der Geschichte kennen wir: der Boca-Spielerbus wurde attackiert, mehrere hundert Fans stürmten die Eingängen und vor dem Stadion kam es Ausschreitungen mit der Polizei.

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Finalrückspiel verschoben – Chaos und Ungewissheit in Buenos Aires https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/finalruckspiel-verschoben-buenos-aires-38931 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/finalruckspiel-verschoben-buenos-aires-38931#respond Sun, 25 Nov 2018 11:15:07 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11334 Eine Stunde vor Spielbeginn wurde der Mannschaftsbus von Boca Juniors wenigen Straßen vor dem Estadio Monumental von River-Plate-Fans mit Steinen und Flaschen beworfen. Scheiben gingen zu Bruch, Tränengas gelang wohl in den Innenraum. Mehrere Spieler der Xeneizes erreichten die Kabine...

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Eine Stunde vor Spielbeginn wurde der Mannschaftsbus von Boca Juniors wenigen Straßen vor dem Estadio Monumental von River-Plate-Fans mit Steinen und Flaschen beworfen. Scheiben gingen zu Bruch, Tränengas gelang wohl in den Innenraum.

Mehrere Spieler der Xeneizes erreichten die Kabine mit Atemproblemen und Übelkeit. Während Kapitän Pablo Pérez mit Schnittwunden am Arm sowie Irritationen und Schwellungen am Auge zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde, verschob man den Anpfiff um eine Stunde.

Bei Boca Juniors reifte die Entscheidung unter diesen Umständen heute nicht anzutreten. Carlos Tévez berichtete später erbost, dass aber Conmebol-Funktionäre (und nach Informationen von Radio Rivadavia auch Fifa-Präsident Gianni Infantino) die Boca-Spieler zum Auflaufen drängten, unter der Androhung den Titel sonst River Plate zu zusprechen.

Kleinere Ausschreitungen nach dem Spiel sorgen für Stadionsperre

Seitens River Plate sickerte unterdessen durch, dass man sich der Entscheidung des Rivalen fügen würde. Nach einer weiteren Verlegung auf nun 19.45 Uhr einigte man sich schließlich hinter verschlossenen Türen auf eine Spielverlegung um 24 Stunden auf den Folgetag, Sonntag 17 Uhr (21 Uhr MEZ). Rivers Präsident D’Onofrio berichtete später, dass sein Boca-Counterpart Daniel Angelici mit besten Kontakten in die Politik der Hauptstadt eine Sicherheitsgarantie für die friedliche Austragung gegeben hatte.

Bei Verlassen des Stadions der über 60.000 Zuschauer kam es teilweise zu Ausschreitungen. D’Onofrio musste im Laufschritt ein Live-Interview abbrechen, in dem er gerade den Ticketbesitzern den Zutritt für den Folgetag zusicherte. Später kündigte ein Sicherheitsrat der Stadt Buenos Aires eine vorrübergehende Sperre des Monumental-Stadions an, so dass auch ein Spiel ohne Zuschauer oder ein anderer Austragungsort grundsätzlich möglich ist.

Grüner Tisch oder neutraler Ort? Klüngel und Chaos bei der Entscheidungsfindung

Um Mitternacht ist in Buenos Aires überhaupt nichts klar. Laut einer weiteren Untersuchung ist Pablo Pérez streng genommen nicht einsatzfähig, so dass fairerweise eine erneute Verlegung richtig wäre. Die Conmebol und TV-Rightholder wünschen grundsätzlich eine Austragung an einem Wochenende zu einer für den amerikanischen und europäischen Markt günstigen Uhrzeit. Allerdings kollidiert dies mit dem unmittelbar bevorstehenden G20-Gipfel in Buenos Aires sowie der Fifa-Klub-WM im Dezember.
Bei den Boca Juniors erwägt man auch einen juristischen Einspruch, um das Spiel und damit den Pokal notfalls am Grünen Tisch zu erringen. Dies weckt Erinnerungen an den Abbruch im Libertadores-Viertelfinale 2015, als in der Halbzeitpause die Spieler von River Plate in den Katakomben der Bombonera mit Pfeffergas angegriffen wurden und schließlich (unter großem Protest von Boca) das Duell für River gewertet wurde. Allerdings fand der Angriff heute einige Straßen vom Stadion entfernt im öffentlichen Raum statt und damals war River zum Zeitpunkt des Abbruchs auch sportlich qualifiziert.

Der südamerikanische Verband Conmebol, Veranstalter und Verantwortlicher des Wettbewerbs, setzt eine chaotische, zögerliche und teilweise unverständliche Serie von (Disziplinar-)Entscheidungen im Laufe dieser Copa fort. Eine Aussetzung des Titels 2018 wäre indes nur konsequent.

Der Konsens bei Beteiligten und Zuschauern in Buenos Aires ist derweil Trauer, Unverständnis und Schamgefühl. Das „Weltfinale“, das „Spiel des Jahrhunderts“ blamiert Argentinien und Südamerika durch organisatorische Unfähigkeit.

Danke an Argifutbol für den Artikel.

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Superclásico – Der erwartete Skandal https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/superclasico-skandal-vor-anpfiff-383720 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/superclasico-skandal-vor-anpfiff-383720#respond Sat, 24 Nov 2018 21:43:23 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11321 Egal ob das Finale heute noch gespielt wird – wonach es stand 22:00 Uhr aussieht – wird es als Skandal in Erinnerung bleiben. Ein kurzer Überblick über die Ereignisse vor Anpfiff in Buenos Aires. Nach dem Abschlusstraining von Boca in...

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Egal ob das Finale heute noch gespielt wird – wonach es stand 22:00 Uhr aussieht – wird es als Skandal in Erinnerung bleiben. Ein kurzer Überblick über die Ereignisse vor Anpfiff in Buenos Aires.

Nach dem Abschlusstraining von Boca in der ausverkauften Pralinenschachtel am Donnerstag, fanden sich heute Nachmittag noch einmal Tausende Anhänger der Xeneizes vor dem Teamhotel ein, um der Mannschaft vor dem Auswärtsspiel im Estadio Monumental (ohne Gästefans) ihre Unterstützung spüren zu lassen.

Anschließend wurde der Mannschaftsbus per Polizei-Eskorte zum 14 Km entfernten Stadion von River-Plate eskortiert. Dabei hagelte es in der letzten Kurve, direkt vor dem Stadion, Steine, Flaschen und alles was sonst noch geworfen werden kann, auf den Bus ein, wobei zahlreiche Scheiben zu Bruch gingen. Nachdem der Bus im Stadioninnenraum verschwunden war kam es noch zu weiteren Ausschreitungen zwischen der Polizei und der Menge.

Folgen der brutalen Attacke waren zahlreiche zerstörte Fenster, durch herumfliegende Glassplitter zogen sich die Boca-Spieler Pablo Pérez, Leonarod Jara und Gonzalo Lamardo Verletzungen zu, zu deren Behandlung sie in umliegende Krankenhäusern gebracht wurden. Zusätzlich strömte durch die kaputten Fenster Tränengas in den Bus, das die Polizei gegen die River-Fans einsetzte. Die Boca-Spieler Tevez, Espinosa und Wanchope klagten darauf über Übelkeit und Atemprobleme. Anbei Bilder aus der Boca-Kabine kurz nach der Ankunft:

Verschiebung des Anpfiff – Comnebol und FIFA drängen auf Anpfiff

Nach den Vorfällen stand früh fest, dass das Spiel – wenn überhaupt – mit Verspätung angepfiffen würde. Die Boca Juniors kommunizierten frühzeitig, dass man so nicht antreten wolle und auch River-Coach Gallardo (der Innenraumverbot für das Spiel hat) gab zu verstehen, dass er unter diesen Umständen nicht spielen wolle.

Nachdem der Anpfiff verschoben wurde, kam es zu einer von FIFA-Präsident Infantino, CONMEBOL-Präsident, Tapia, D’Onofrio, Angelici, Santilli (stellvertretender Regierungschef des Distrikts von Buenos Aires) und Eugenio Burzaco (Sekretär des argentinischen Sicherheitsministeriums) Krisensitzung, ohne Vertreter der beiden Vereine. Das skandalöse Ergebnis der Runde war, dass Boca bei Nichtantritt disqualifiziert werden würde, da Comnebol-Ärzte davor befunden hatten, dass die (anwesenden) Spieler der Gäste spielen könnten.

Inzwischen sieht es jedoch doch so aus, als würde um 23:15 angepfiffen werden. Fernando Gago sagte, dass dies zwar nicht das Beste wäre, man aber spielen würde. Carlos Tevez kritisierte dagegen die Entscheidung heftig und beklagte sich auch über die mangelnde Solidarität der River-Spieler. Im Stadion warten einige Fans seit nunmehr über 4 Stunden auf den Anpfiff. Zudem gehen Gerüchte um, dass einige hunderte Personen mit gefälschten Tickets im Stadion seien.

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Alles Wissenswerte vor dem Superclásico https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/alles-wissenswerte-vor-dem-superclasico https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/alles-wissenswerte-vor-dem-superclasico#respond Sat, 24 Nov 2018 12:17:18 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11299 Heute um 21:00 Uhr fällt der große Vorhang: River Plate und die Boca Juniors streiten sich zum ersten Mal in der Geschichte im Finale um die Krone des südamerikanischen Vereinsfußballs. Nachdem das Hinspiel in Bocas La Bombonera 2:2 ausging, wird der Sieger...

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Heute um 21:00 Uhr fällt der große Vorhang: River Plate und die Boca Juniors streiten sich zum ersten Mal in der Geschichte im Finale um die Krone des südamerikanischen Vereinsfußballs. Nachdem das Hinspiel in Bocas La Bombonera 2:2 ausging, wird der Sieger also nun im Monumental ausgemacht. Alles Wissenswerte vor dem großen Finale nochmal zusammengefasst:

Was passiert bei Gleichstand?

Im Falle eines Gleichspiels, die Höhe spielt dabei keine Rolle, weil die Auswärtstorregel im Finale nicht zählt, spielen beide Mannschaften eine Verlängerung. Falls dann immer noch kein Sieger gefunden wurde, wird der Gewinner im Elfmeterschießen ausgemacht.

River Plate ohne Marcelo Gallardo

Wie schon im Hinspiel darf Gallardo das Spiel nicht von der Seitenlinie verfolgen. Während es ihm in Bocas Bombonera noch strikt verboten war, überhaupt das Stadion zu betreten, wird er diesmal im Monumental zumindest anwesend sein. Vertreten wird er von seinem Co-Trainer Matías Biscay.

Die Schiedsrichter

Der Uruguayer Andrés Cunha wird mit seinen Assistenten Nicolás Taran und Mauricio Espinosa die Partie leiten. Der vierte Offizielle wird der Peruaner Víctor Carrillo sein.

Wie funktioniert der VAR?

Schiedsrichter Andrés Cunha kann im Laufe des Spiel (also 90 bzw. 120 Minuten) maximal 4-mal auf den Videobeweis zurückgreifen.

Die Prämien für den Gewinner

Der Sieger erhält von der CONMEBOL sechs Millionen Dollar. Zudem wäre man berechtigt an der Klub-Weltmeisterschaft teilzunehmen, bei der auch Champions League Sieger Real Madrid vertreten sein wird.

Die voraussichtlichen Startaufstellungen

Bei River rückt der zuletzt verletzte Leonardo Ponzio wieder in die Startelf. Als Ersatz für den gelb-gesperrten Rafael Santos Borré steht Landsmann Juanfer Quintero bereit. Dieser Wechsel würde dazu führen, dass River in einem 4-5-1 System aufläuft.

Der nach einem Handbruch wieder genesene Esteban Andrada rutscht bei Boca rechtzeitig wieder ins Team. Ausfallen wird dagegen Cristian Pavón, der voraussichtlich von Mauro Zárate vertreten wird.

River: Franco Armani; Gonzalo Montiel, Jonatan Maidana, Javier Pinola, Milton Casco; Enzo Pérez, Leonardo Ponzio; Juan Fernando Quintero, Exequiel Palacios, Gonzalo Martínez, Lucas Pratto.

Boca: Esteban Andrada; Leonardo Jara, Carlos Izquierdoz, Lisandro Magallán, Lucas Olaza; Nahitan Nández, Wilmar Barrios, Pablo Pérez; Sebastián Villa, Ramón Ábila, Mauro Zárate.

 

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Kein Sieger beim 1.Superfinale zwischen Boca und River https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/kein-sieger-boca-river-superclasico-484902 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/kein-sieger-boca-river-superclasico-484902#respond Mon, 12 Nov 2018 13:37:15 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11288 Nach den schweren Regenfällen am Samstag und der Spielneuansetzung auf den Sonntag strahlte Bocas Bombonera am gestrigen Nachmittag in bester Pracht zum Hinspiel des Superfinales. River lief ungewohnter Weise in einem 3-5-2 bzw 5-3-2 auf, der Ausfall von Kapitän Ponzio...

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Nach den schweren Regenfällen am Samstag und der Spielneuansetzung auf den Sonntag strahlte Bocas Bombonera am gestrigen Nachmittag in bester Pracht zum Hinspiel des Superfinales.

River lief ungewohnter Weise in einem 3-5-2 bzw 5-3-2 auf, der Ausfall von Kapitän Ponzio (DM) wurde mit einem zusätzlichen IV, Martínez Quarta, kompensiert. Boca lief traditionell im 4-3-3 auf – mit den beiden schnellen Außen Pavón und Villa sowie Wanchope Abila im Sturmzentrum. Carlos Tevez, Darío Benedetto und Mauro Zarate fanden sich somit nur auf der Bank wieder.

In einer v.a. sehr guten 1.Halbzeit dominierten die Gäste klar das Spielgeschehen. Youngster Ezequiel Palacios und Spielmacher Pity Martínez waren die klaren Herrscher im Mittelfeld und erspielten sich mehrere gute Tormöglichkeiten – Agustín Rossi parierte einen starken Freistoß von Pity, bei der darauzffolgende Ecke setze Martínez Quarta den Ball knapp neben das Tor (6.min). Rivers Angriffsbemühunegn gefielen und der Ball lief gut durch die Reihen. Bestes Beispiel: über die Innenverteidiger Maidana und Martínez Quarta kam der Ball zu Palacios, der clever auf Casco diagonal verlagerte und dieser Santos Borré in der Mitte bediente – Rossi parierte den Kopfball des Kolumbianers (16.). Boca hingegen schaffte es kaum einen geordneten Angriff vorzutragen und verlor nach 25 Minuten ihren go-to-guy Cristian Pavón wegen einer muskulären Verletzung des hinteren Oberschenkels – Einsatz im Rückspiel mehr als ungewiss.

Benedetto kommt für verletzten Pavón

Bocas Torgarant Pipa Benedetto kam für Pavón ins Spiel – neben Abila als zweiter Mittelstürmer und Rechtsaußen Villa nun als offensiver Freigeist im Mittelfeld. Angepeitscht von dem ohrenbetäubenden Lärm der Tribünen kämpfte sich Boca zurück ins Spiel. LV Olaza spielte Abila an der Strafraumgrenze an, der nutzte eine Unsicherheit von Montiel aus und kam gleich zweimal zum Abschluss, beim zweiten Versuch, einem harten, aber nicht sonderlich platzierten Schuss aufs kurze Eck reagierte Armani ungewohnt schlecht und Boca ging überraschend in Führung (34.). Den Torschrei noch auf den Lippen bekamen die Xeneizes postwendend die Antwort: Anstoß River, Pity schickt Pratto, der nicht mehr entscheidend von Bewacher Izquierdoz gestört werden konnte und stark ins lange Eck zum Ausgleich abschließen durfte – 1:1 und plötzliche Stille, Achterbahnfahrt in Bocas Pralinenschachtel. Kurz darauf hätte Pity mit einem Volley (40.) nach wunderbarem Zuspiel von Montiel beinahe nachgelegt, doch Rossi parierte wieder stark. Eine Minute später eroberte Martinez Quarta den Ball und hebelte mit einem Pass in die Schnittstelle zu Borré gleich sechs Boca Spieler aus, doch der Kolumbianer scheiterte frei vor Rossi an seinen Nerven und verzog mit dem Außenrist. Doch es sollte noch nicht der Schlusspunkt in einer starken wie fairen ersten HZ gewesen sein. Villa schlenzte einen Freistoß in den Strafraum und Benedetto verlängerte per Kopf ins Eck – erneut führte Boca aus dem Nichts und die Bombonera wieder im Freudentaumel.

In der zweiten HZ agierten beide Seiten erstmal abwartend. Casco verzog nur knapp einen Gewaltschuss aus der zweiten Reihe (59.), zwei Minuten später segelte eine Freistoßflanke von Pity Martínez in den Strafraum von Boca, Pratto und Izquierdoz gingen in den Luftzweikampf, den der Boca Verteidiger zwar für sich entscheiden konnte, den Ball jedoch unhaltbar zum 2-2 ins eigene Tor verlängerte. Zwanzig Minuten vor Spielende kam mit Carlitos Tevez neuen Schwung ins Spiel der Hausherren. River wollte nun das Remis mit ins Rückspiel nehmen und Boca trat endlich als dominante Heimmannschaft auf, blieb aber ein ums andere Mal an der starken Defensive um Ex-Glubberer Javier Pinola hängen. In der letzten Minuten der regulären Spielzeit stürmte Carlitos durch Rivers Defensive und bediente mustergültig den mitgelaufenen Torgarant Benedetto, der aber frei am glänzend parierenden Armani scheiterte – eine Schlüsselszene fürs Rückspiel im Monumental, jedoch wäre ein Sieg Bocas auch nicht verdient gewesen.

Am 24. November steht das Rückspiel in Nuñez an, 14km nordwestlich von Boas Bombonera. Da die Auswärtstorregel im Finale keine Gültigkeit hat, werden beide Mannschaften auf Sieg spielen müssen – Spannung und Ekstase garantiert.

Vielen Dank an Argifutbol für den Text!!

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Copa Libertadores: Argentinisches Finale mit “kolumbianischen Flair” https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-argentinisches-finale-kolumbianischen-498402 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-argentinisches-finale-kolumbianischen-498402#respond Wed, 07 Nov 2018 08:46:53 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11281 Am Samstag findet das Hinspiel des Copa Libertadores-Finales statt. Mit River Plate und Boca Juniors treffen wohl die zwei größten Erzrivalen Südamerikas aufeinander. Auch wenn “El Superclasico” ein rein argentinisches Duell ist, hat diese Paarung einen ziemlich kolumbianischen Geschmack. Mit...

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Am Samstag findet das Hinspiel des Copa Libertadores-Finales statt. Mit River Plate und Boca Juniors treffen wohl die zwei größten Erzrivalen Südamerikas aufeinander. Auch wenn “El Superclasico” ein rein argentinisches Duell ist, hat diese Paarung einen ziemlich kolumbianischen Geschmack.

Mit Wilmar Barrios, Edwin Cardona, Sebastian Villa (alle Boca Juniors), Santos Borre und Juan Quintero (beide River Plate) könnten ganze fünf Kolumbianer zum Einsatz kommen. Mit dem schwer verletzten Frank Fabra (Boca Juniors) wären es sogar sechs. Dass die fünf Spieler in ihren Klubs prägende Rollen inne haben, zeigen vor allem die letzten Libertadores-Spiele. Bis auf Cardona gehörten die vier Akteure im Halbfinale zum Stammpersonal.

Kolumbianischer “Spielerboom” in Argentinien

Bei dem argentinischen Meister sticht vor allem Barrios heraus. Der 25-Jährige zählte während der Meisterschaft zu einem der wichtigsten Akteure. Sein Spielstil erinnert ziemlich an N´Golo Kante. Wie beim Franzosen sind seine Stärken die Balleroberungen und der Kampfgeist. Diese Spielweise hat den heimischen Fans zuletzt ziemlich imponiert. Auch aufgrund seiner kolumbianischen Herkunft sehen in Barrios viele Boca-Fans Mauricio “Chicho” Serna. Zwischen 1997 und 2002 war der 50-Jährige ein ähnlicher Leader, wie es heute Barrios ist. Ob der Mittelfeldmotor auch nach der Saison gehalten werden kann ist noch fraglich. Nach einer starken Weltmeisterschaft hat er letztlich auch den europäischen Markt auf sich aufmerksam gemacht.

Im Aufwind ist derzeit auch Sebastian Villa. Der schnelle Außenstürmer bereitete im Halbfinale den wichtigen Augleichstreffer bei Palmeiras vor. Trickreich und viel Tempo sind die passenden Attribute für seine Spielart. Knapp zwei Millionen überwiesen die “Xeneizes” an Deportes Tolima, um sich die Dienste des Dribblers zu sichern. Mit 22 Jahren könnte Villa den Argentiniern demnächst viel Geld einbringen.

Nicht besonders glücklich waren die letzten Auftritte von Cardona. Im Rückspiel des Halbfinales wurde der Spielmacher nicht einmal nominiert. Viele Medien spekulieren schon über einen Abschied im Winter. Ein Einsatz in den Finalspielen wird der Kolumbianer wohl nur über eine Einwechslung schaffen.

Borré und Quintero endlich angekommen

Mit großer Sicherheit in der erneuten Auflage des “Superclasico” spielen werden Borre und Quintero auf Seiten von River. Vor allem Quintero sorgte in letzter Zeit für großes Aufsehen in Argentinien. Nach einer starken WM kam er für die Argentinier öfter zum Einsatz und zahlte das Vertrauen prompt zurück. Besonders die große Übersicht und die herausragenden Technik machen ihn zu einem Schlüsselspieler im Team von Marcelo Gallardo. Wenn er so weitermacht wie bisher, dann führt sein Weg wohl irgendwann wieder zurück nach Europa. Wieder ins Rampenlicht spielte sich zuletzt auch Borre. Nach Anfangsschwierigkeiten zählt der Stürmer zum Stammpersonal von River. In der Endrunde der Libertadores gelangen dem fleißigen Angreifer sogar drei Tore.

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Unglaubliches Finish! River steht im Finale der Libertadores https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-libertadores-gremio-331166 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/river-libertadores-gremio-331166#respond Wed, 31 Oct 2018 14:26:55 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11266 Unglaublich. River Plate steht dank Keeper Armani, Nervenstärke und des VAR im Finale der Copa Libertadores. Dort könnte es zum Megaduell mit den Boca Juniors kommen, die heute Nacht den Einzug bei Palmeiras in São Paulo perfekt machen können. Was...

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Unglaublich. River Plate steht dank Keeper Armani, Nervenstärke und des VAR im Finale der Copa Libertadores. Dort könnte es zum Megaduell mit den Boca Juniors kommen, die heute Nacht den Einzug bei Palmeiras in São Paulo perfekt machen können.

Was ein Finish im Rückspiel des argentinischen Rekordmeisters gegen den Libertadores Titelverteidiger Gremio aus Porto Alegre. Bis 10min vor Ende der regulären Spielzeit führten die Brasilianer durch ein Tor von Leo Gomes (36.) – wie im Hinspiel erneut nach einem Standard. Eine Ecke wurde abgefälscht und Gomes erzielte von der Strafraumgrenze mit einem strammen Schuss die Führung.

Gremio agierte über die gesamt Spielzeit sehr defensiv und River tat sich sehr schwer gegen die kompakte Abwehr um Abwehrchef und Ex-Kölner Pedro Geromel gute Chancen herauszuspielen. So versuchte La Banda ihr Glück zu oft aus der zweiten Reihe – die beste Chance vergab Youngster Palacios. Zudem hatte River Glück, dass Armani in der 67. Minute bärenstark im eins gegen eins gegen Ewerton parierte – Pinola konnte nicht mehr entscheidend stören. In der 81. Minute war es dann Santos Borré, der einen Freistoß ins Tor verlängerte und nur wenige Minuten später fälschte der kurz zuvor eingewechselte Bressan aus kurzer Distanz einen Torschuss von Scocco mit der ausgestreckten Hand übers Tor. Eine Szene, die in der hektischen Phase unterging, jedoch dem VAR auffiel. Schiedsrichter Andrés Cunha schaute sich die Szene mehrfach am Bildschirm an und entschied schließlich auf Strafstoß – eine harte, aber korrekte Entscheidung. “Übeltäter” Bressan sah obendrei die gelbrote Karte, minutenlange Tumulte folgten und es dauerte fast zehn Minute bis Pity Martínez den Elfmeter bombensicher verwandelte.

Letztlich ein verdienter Sieg für River Plate, die über die gesamte Spielzeit das dominantere Team stellten und aus Sicht des Titelverteidigers Gremio muss man konstatieren, das man in beiden Halbfinalspielen nichts von den gewohnt spielfreudigen Tugenden zeigen konnte und somit auch zu Recht nicht im Finale steht.

Heute Nacht gastiert Boca Juniors bei Palmeiras. Nach dem 2-0 Hinspielsieg stehen die Chancen gut, dass das diesjährige Finale der Copa Libertadores eine Neuauflage des Superclásicos wird.

Vielen Dank an Argifutbol für den Text.

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Copa Libertadores: Boca und River visieren den Superclásico an https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/copa-libertadores-boca-und-river-visieren-den-superclasico-an https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/copa-libertadores-boca-und-river-visieren-den-superclasico-an#respond Mon, 29 Oct 2018 16:03:15 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11251 Am Dienstag und Mittwoch stehen die Rückspiele der Copa Libertadores an. Während die Boca Juniors gegen Palmeiras einen komfortablen 2:0 Vorsprung über die Ziellinie bringen müssen, steht River Plate nach einer 0:1 Pleite im Monumental mit dem Rücken zur Wand....

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Am Dienstag und Mittwoch stehen die Rückspiele der Copa Libertadores an. Während die Boca Juniors gegen Palmeiras einen komfortablen 2:0 Vorsprung über die Ziellinie bringen müssen, steht River Plate nach einer 0:1 Pleite im Monumental mit dem Rücken zur Wand.

Was nach den Achtelfinalauslosungen bestenfalls als Wunschkonzert abgestempelt wurde, scheint nun nicht mehr ganz abwegig: Ein Superclásico zum Finale der Copa Libertadores. Wenn es zum Aufeinandertreffen der zwei argentinischen Schwergewichte kommt, steht das ganze Land für gewöhnlich still. Kaum auszumalen, wie sich der nationale Gemütszustand verändern würde, wenn es denn tatsächlich zum Traumfinale im prestigeträchtigsten Wettbewerb des Kontinents kommt.

Schelottos letzter Strohhalm

Der Plan vor der Saison bei den hochdekorierten Boca Juniors sah eigentlich vor, auf allen drei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Davon kann nun nicht mehr die Rede sein. Im Pokalwettbewerb schied man verdientermaßen gegen Gimnasia La Plata aus. In der Liga sorgt man gar im Wochentakt mit uninspirierten Leistungen und Punktverlusten für großen Unmut bei der eigenen Anhängerschaft. Die erneute Titelverteidigung scheint in weite Ferne gerückt, der Rückstand auf Tabellenführer Racing Club de Avellaneda beträgt nun schon satte 8 Punkte. Einzig das Weiterkommen gegen Cruzeiro und der wichtige 2:0 Hinspielerfolg gegen Palmeiras in der Copa Libertadores konnte die Wogen bei den ambitionierten Xeneizes einigermaßen glätten. Dass Trainer Guillermo Barros Schelotto über das Jahr hinaus an der Seitenlinie steht, erscheint trotzdem unwahrscheinlich. Zuletzt kursierten Gerüchte um ein mögliches Engagement beim MLS-Verein Atlanta United, wo er den bald scheidenden Argentinier Gerardo Martino ersetzen könnte.

Unter Schelotto verfällt Boca nach Rückstand oftmals in eine kollektive Resignation, deswegen sollte es der Mannschaft diesmal entgegenkommen, aus einer gefestigten Defensive herauszuspielen. Vieles deutetet dementsprechend auf ein kompaktes 4-1-4-1 aus, bei dem der manchmal unbeholfen wirkende Rámon Ábila an vorderster Front als Zielspieler fungieren soll, während Wilmar Barrios, Nahitan Nández und Pablo Pérez die Löcher im Mittelfeld stopfen sollen. Darío Benedetto, der im Hinspiel noch mit seinem Geniestreich brillierte, bleibt damit erneut nur die Reservistenrolle.

Gallardo mit der nächsten magischen Nacht ?

Etwas verzwickter sieht die Ausgangslage dagegen bei River Plate aus. Zwar ist man, im Gegensatz zum Erzrivalen, in der Liga und im Pokal auf Kurs, die knappe 0:1 Heimniederlage gegen den Titelträger Grêmio Porto Alegre sorgte jedoch für einen Stimmungsdämpfer. In Núñez ruhen die Hoffnugen jetzt umso mehr auf Heilsbringer und Trainer Marcelo Gallardo, der in der Copa Libertadores schon einige Schlachten geschlagen hat und darüber hinaus im Ruf steht, in wichtigen Spielen groß aufzutrumpfen.

Bezüglich der Aufstellung gibt es bei den Millonarios nur zwei Fragezeichen. Für Juanfer Quintero, der gegen Independiente und im Superclásico als Einwechselspieler für den Unterschied sorgte, könnte Ignacio Fernández in die Startelf rücken. Zudem ist es möglich, dass Lucas Pratto wieder in die Mannschaft rutscht, nachdem Ignacio Scocco im Hinspiel über 90 Minuten blass geblieben war.

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Copa Libertadores: Dank Benedetto: Boca mit einem Bein im Finale – Grêmio siegt auswärts! https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-dank-benedetto-boca-mit-einem-bein-im-finale-gremio-siegt-auswarts https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-dank-benedetto-boca-mit-einem-bein-im-finale-gremio-siegt-auswarts#respond Fri, 26 Oct 2018 14:25:58 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11230 In den diesjährigen Halbfinalpartien der Copa Libertadores trafen mit den Boca Juniors gegen Palmeiras und River Plate gegen Grêmio Porto Alegre nicht nur zwei brasilianische auf zwei argentinische Mannschaften; die beiden Erzrivalen aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hätten nicht unterschiedlicher...

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In den diesjährigen Halbfinalpartien der Copa Libertadores trafen mit den Boca Juniors gegen Palmeiras und River Plate gegen Grêmio Porto Alegre nicht nur zwei brasilianische auf zwei argentinische Mannschaften; die beiden Erzrivalen aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hätten nicht unterschiedlicher in die Runde der letzten 4 in Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb starten können. 

River Plate – Grêmio Porto Alegre 0:1 (0:0) – Grêmio siegt und träumt von der Titelverteidigung!

Im heimischen El Monumental empfing der aktuell Neunte der argentinischen Liga den Vorjahressieger Grêmio zum Auftakt der Halbfinalhinspiele der diesjährigen Libertadores.

Und es waren zunächst die Hausherren, die gut und mit mehr Ballbesitz in die Partie starteten. Die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs gehörte allerdings den Gästen. Einen fulminanten Distanzschuss aus gut 25 Metern von Cícero konnte River-Schlussmann Armani noch knapp zur Ecke klären.

Nach Wiederanpfiff vergab River die bis dato größte Gelegenheit der Partie. Nach einem scharf hereingetretenen Eckball von der linken Seite kam River-Innenverteidiger Maidana nahezu unbedrängt zum Kopfball, der jedoch knapp über den Querbalken strich. Und wie so oft im Fußball rächte sich auch hier die mangelnden Chancenverwertung der Hausherren.

Nur wenige Minuten nach der verpassten Eckballgelegenheit zeigten die Gäste in Person von Michel dos Santos, wie es besser geht. Eine Ecke von der rechten Seite verlängerte der zentrale Mittelfeldspieler unhaltbar für Armani ins Tor und beschert Grêmio, vorbehaltlich des Rückspiels in einer Woche in Porto Alegre, möglicherweise den zweiten Finaleinzug in zwei Jahren. Für River, die ein gutes Spiel abgeliefert haben, geht es im Rückspiel nun daran, die gute Leistung aus dem Hinspiel zu bestätigen, sonst endet der Weg im Halbfinale.

Boca Juniors – Palmeiras 2:0 (0:0) – Später Benedetto bringt das Bombonera zum Beben!

Für Rivers Erzrivalen, die Boca Juniors, hätte der Beginn der Halbfinalbegegnungen derweil nicht besser verlaufen können. Im erneut wahnsinnig atmosphärischen La Bombonera waren es die von Schelotto trainierten Hausherren, die von Beginn an das Spiel machten und sich Torraumszenen erarbeiteten, ohne jedoch in den Abschlüssen besonders zwingend zu werden, was bis zum Seitenwechsel auch so blieb.

Im Folgenden entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Boca Juniors. Nach 83. Minuten vollendete Boca-Stürmer Benedetto mustergültig eine Ecke von der rechten Seite, nur um fünf Minuten später mit seinem zweiten Treffer des Tages, wohlgemerkt einem echten Golaaazo, zum 2:0 Endstand zu treffen.

Die Boca Juniors reisen mit viel Selbstvertrauen zu Palmeiras in einer Woche, während Gästecoach Luis Felipe Scolari einen besseren Matchplan braucht, sollte er beim Einzug in das Endspiel noch ein Wörtchen mitreden wollen.

Alles, was es sonst noch zu Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb zu wissen gibt, findet ihr hier für euch aufbereitet.

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Copa Libertadores Viertelfinale: River und Gremio weiter – Polemik um Pinola https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-viertelfinale-816912 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-viertelfinale-816912#respond Wed, 03 Oct 2018 17:45:02 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11159 River Plate und Titelverteidiger Gremio Porto Alegre haben das Halbfinale der Copa Libertadores erreicht. River besiegte Independiente mit 3:1, Gremio bezwang Tucuman 4:0. In beiden Spielen griff der VAR entscheidend ein. River Plate – Independiente 3:1 (0:0) Millonarios gegen Rojos:...

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River Plate und Titelverteidiger Gremio Porto Alegre haben das Halbfinale der Copa Libertadores erreicht. River besiegte Independiente mit 3:1, Gremio bezwang Tucuman 4:0. In beiden Spielen griff der VAR entscheidend ein.

River Plate – Independiente 3:1 (0:0)

Millonarios gegen Rojos: Einen Klassiker des argentinischen Fußballs erlebten die Fans im Estadio Monumental. Nach dem intensiven 0:0 im Hinspiel gingen beide Teams guten Mutes in das Match und lieferten sich erneut ein rassiges Duell. Einen spielentscheidenden Moment gab es nach 27 Minuten: Der Ex-Nürnberger Pinola wehrte im Strafraum einen Ball ab, traf aber nur Sekundenbruchteile später Martín Benítez mit voller Wucht am Oberschenkel. Pinola hatte Glück: Auch nach Betrachtung der Videobilder blieben Referee Daronco und sein Team bei ihrem Urteil – Ball gespielt. Eine durchaus schmeichelhafte Einschätzung, denn obwohl die Klärung unstrittig war, erfüllte das Einsteigen alle Kriterien rohen Spiels und hätte wohl eher Elfmeter und Rot nach sich ziehen müssen.

Praktisch mit Beginn der zweiten Hälfte gelang River Plate die Führung: Ein schneller Konter fand Rafael Santos Borré, der mit Überblick zu Scocco durchsteckte – der Abschluss war dann kein Problem für Rivers Goalgetter (47.). Doch in einem rasanten Spiel hielt die Führung nicht lange: Knapp zehn Minuten später klatschte ausgerechnet Rivers sonst überragender Torwart Armani einen mäßigen Abschluss von Gigliotti vor die Füße von dessen Sturmpartner Silvio Romero, der das Leder via Latte ins Tor drosch (55.). River Plate brauchte nun unbedingt einen zweiten Treffer zum Weiterkommen und konnte dabei auf die Klasse von Juan Quintero zählen. Der nutzte einen unsortierten Moment in Independientes Defensive, führte den Ball ins letzte Drittel und brachte ihn dann abgezockt im Tor unter (69.). El Rojo warf nun alles nach vorne und wurde stattdessen ausgekontert: Im Zwei-gegen-Zwei-Konter setzte Nicolás de la Cruz den guten Santos Borré ein, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und ins lange Eck schlenzte (85.) – der Schlusspunkt. Damit steht River Plate zum dritten Mal in vier Jahren im Libertadores-Halbfinale, während Independiente nach dem Triumph in der Copa Sudamericana 2017 keinen weiteren internationalen Pokal holen wird.

 Gremio – Atletico Tucuman 4:0 (2:0)

Titelverteidiger Gremio ist auch dieses Jahr einer der Topfavoriten und ließ im Viertelfinale gegen Tucuman nicht den Hauch eines Zweifels daran. Schon im Hinspiel in Tucuman siegten die Tricolores mit 2:0, im Rückspiel gab es dann keine Sensation – ganz im Gegenteil. Nach 36 Minuten ging das Team von Renato Gaúcho in Front: Leo Mouras Flanke fand den nachrückenden Thaciano, dessen Kopfball Luan aus Nahdistanz über die Linie drückte. Nur ein paar Minuten später war die Serie endgültig entschieden, nachdem Alisson – nach Traumpass von Luan – frei auf Torwart Lucchetti zulief und von diesem zu Fall gebracht wurde (39.). Über den Elfmeter gab es keine Diskussionen, wohl aber über die Farbe der Karte gegen Lucchetti. Nach Ansicht der Videobilder entschied der Referee, dass der argentinische Torhüter bei seinem Foul keine ernsthaften Absichten hegte, den Ball zu spielen – Rot! Eine strittige, aber vertretbare Auslegung. Cícero war das egal, er verlud den eingewechselten Alejandro Sanchez und traf zum 2:0 (45.).

Die zweite Hälfte war im Wesentlichen ein Schaulaufen der Gastgeber in der beeindruckenden Atmosphäre der Arena do Gremio. Tucuman half dabei nach Kräften mit – eine Klärungsaktion von Lamas (nach dem Versuch des erneut sehr auffälligen Alisson) traf Torwart Sánchez, von dem der Ball Richtung eigenes Tor prallte, wo dann auch noch Mercier über das Leder schlug – ein äußerst unglückliches Eigentor zum 3:0 (53.). Den Schlusspunkt durfte Gremios Joker Jael setzen, der einen etwas schmeichelhaften Elfmeter in der Nachspielzeit zum 4:0-Endstand verwandelte. Trotz der glücklichen Umstände war es eine starke Ansage an die Konkurrenz: Mit Gremio ist zu rechnen.

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