Copa Sudamericana – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Copa Sudamericana – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Defensa y Justicia unglücklich aus der Copa Sudamericana ausgeschieden http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/defensa-justicia-copa-sudamericana-484589 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/defensa-justicia-copa-sudamericana-484589#respond Fri, 02 Nov 2018 11:26:17 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11276 Trotz einer bärenstarken Leistung ist mit Defensa y Justicia nun auch der letzte argentinische Vertreter aus der Copa Sudamericana ausgeschieden. Nach der 0-2 Hinspielniederlage in Kolumbien führte “el Halcon” nach Traumtor von Miranda und einem Doppelpack von Nico Fernandez bereits...

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Trotz einer bärenstarken Leistung ist mit Defensa y Justicia nun auch der letzte argentinische Vertreter aus der Copa Sudamericana ausgeschieden.

Nach der 0-2 Hinspielniederlage in Kolumbien führte “el Halcon” nach Traumtor von Miranda und einem Doppelpack von Nico Fernandez bereits mit 3-0 und hätte eigentlich 4-0 führen müssen. Jedoch annulierte der VAR das zwischenzeitliche 3-0 aufgrund eines vermeintlichen Fouls bei der Balleroberung von Abwehrchef Barboza. Eine sehr harte Entscheidung, v.a. weil den Argentiniern im Hinspiel ein klarer Elfmeter verweigert wurde. Junior erzielte in der 72. Minute durch Díaz das 1:3, was damit aufgrund der Auswärtstorregelung zum weiterkommen reichte. So war der Frust nach dem Abpfiff groß beim kleinen Klub aus Florencio Varela im Süden von Buenos Aires. 

El Halcón begeistert mit frischen Offensivfussball auch in der heimischen Liga. Mit einer jungen, hungrigen Mannschaft um den jungen Trainer Sebastián Beccacece ist DyJ trotz der Doppelbelastung in der heimischen Liga noch ungeschlagen und steht auf dem dritten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Tabellenführer Racing beträgt nur 5 Punkte – und DyJ hat dabei noch zwei Spielen weniger ausgetragen.

Vielen Dank an Argifutbol für den Bericht.

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Copa Sudamericana: Nacional gelingt Aufholjagd, Junior und Deportivo Cali weiter http://www.chefutbol.com/deutsche-posts/copa-sudamericana-nacional-gelingt-aufholjagd-junior-und-deportivo-cali-weiter http://www.chefutbol.com/deutsche-posts/copa-sudamericana-nacional-gelingt-aufholjagd-junior-und-deportivo-cali-weiter#respond Sun, 07 Oct 2018 17:57:56 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=11174 Im Viertelfinale der Copa Sudamericana gaben sich die Favoriten Atlético Junior, Fluminense und Deportivo Cali keine Blöße, während Nacional de Montevideo im eigenen Stadion die Wende gegen San Lorenzo gelang. Colón de Santa Fe – Atlético Junior 1:1 (Hin: 0:1)...

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Im Viertelfinale der Copa Sudamericana gaben sich die Favoriten Atlético Junior, Fluminense und Deportivo Cali keine Blöße, während Nacional de Montevideo im eigenen Stadion die Wende gegen San Lorenzo gelang.

Colón de Santa Fe – Atlético Junior 1:1 (Hin: 0:1)

Colóns Erfolgsgeschichte fand im Achtelfinale ein jähes Ende, nachdem Daniel Moreno in der 82. Minute die Defensive von el Sabalero kalt erwischte. Nur ein paar Minuten zuvor hatte Matias Fritzler noch für die Führung gesorgt, aber der späte Ausgleich war gleichbedeutend mit dem Aus für die Gastgeber, die eine Runde zuvor noch Sao Paulo ausschalten konnten.

Atlético Paranaense – Caracas FC 2:1 (Hin: 0:2)

Nichts zu holen gab es für den venezolanischen Vertreter Caracas FC, der durch Marcelo Cirinos Tor (31.) in Rückstand geriet, aber durch Robert Garcés (49.) zumindest ausgleichen konnte. Paranaense ließ jedoch keinen Zweifel mehr aufkommen und machte durch Renan Lodi (58.) endgültig den Deckel drauf.

Fluminense – Deportivo Cuenca 2:0 (Hin: 2:0)

Eine ähnliche Ausgangslage fand man im Aufeinandertreffen zwischen Fluminense und Deportivo Cuenca vor, wo die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt einen Spalt in die Tür fanden und somit folgerichtig ausscheiden. Für die Gastgeber aus Brasilien trafen hingegen Digao (34.) und Richard (76.).

Millonarios – Santa Fe 0:0, 3:5 i.E. (Hin: 0:0)

Auch die zweite Auflage des kolumbianischen Klassikers zwischen den Millonarios und Santa Fe blieb torlos, ehe die Gäste sich im Elfmeterschießen durchsetzten.

Deportivo Cali – LDU Quito 1:0, 3:1 i.E. (Hin: 0:1)

Keine einfache Aufgabe stand dem eigentlich favorisierten Deportivo Cali bevor, die zuvor in der Höhe von Quito mit 0:1 verloren hatten. José Sand brachte die eigenen Farben aber nach einem für ihn typischen Tor auf die Siegerstraße. Im Elfmeterschießen behielt man dann die Nerven und zieht somit verdient in die nächste Runde ein.

Nacional – San Lorenzo 2:0 Hinspiel (1:3)

Die Vorzeichen für den Traditionsklub aus Montevideo sahen denkbar schlecht aus. Noch im Hinspiel unterlag man völlig verdient mit 3:1 gegen ein biederes San Lorenzo. Im heimischen Hexenkessel sollte sich die Gemengelage jedoch nochmal drehen, nachdem Nacional schon früh durch Matías Zunino (11.) in Führung ging. Dadurch entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, wo den Gastgeber ausgerechnet durch den Ex-San Lorenzo Akteur Gonzalo Bergessio (55.) der so wichtige zweite Treffer gelang. Dem Ciclón fiel in der Folge wenig ein und als Bautista Merlini nach einem harten Einsteigen zum Duschen geschickt wurde, war die Messe endgültig gelaufen.

Banfield – Defensa y Justicia 0:2 (Hin: 0:0)

Im argentinischen Stadtduell behielt Defensa y Justicia gegen Banfield die Oberhand, die damit sowohl in die Liga als auch in der Copa Sudamericana auf Kurs bleiben. Der Erstligist, der in den letzten Jahren stets für attraktiven Fußball stand und Trainer wie Ariel Holan oder Juan Voyvoda zum Durchbruch verhalf, ging durch Tore von Alexander Barboza (75.) und Ignacio Aliseda (90.) in Führung und ließ über die gesamte Spieldauer nichts anbrennen.

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Copa Sudamericana: Zwei Heimsiege, Remis bei Defensa y Justicia http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-zwei-heimsiege-715615 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-zwei-heimsiege-715615#respond Thu, 23 Aug 2018 10:03:43 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10987 Im Achtelfinale der Copa Sudamericana kam es diese Woche zu drei Hinspielen: Während Defensa y Justicia und Banfield sich unentschieden trennten, konnten San Lorenzo und LDU Quito mit Heimsiegen vorlegen. Defensa y Justicia – Banfield 0:0 (0:0) Eine etwas ungewöhnliches...

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Im Achtelfinale der Copa Sudamericana kam es diese Woche zu drei Hinspielen: Während Defensa y Justicia und Banfield sich unentschieden trennten, konnten San Lorenzo und LDU Quito mit Heimsiegen vorlegen.

Defensa y Justicia – Banfield 0:0 (0:0)

Eine etwas ungewöhnliches internationales Match gab es in Gran Buenos Aires: Gerade mal 14 Kilometer trennen die Stadien von zwei Klubs, deren kontinentale Meriten sehr überschaubar sind. Die Gastgeber, bei denen Coach Sebastián Beccacece gesperrt auf der Tribüne saß, waren die ambitioniertere Mannschaft, ohne für große Schreckmomente bei den Anhängern des Taladro zu sorgen. Kamen sie doch mal durch, war Gästetorwart Iván Arboleda hellwach. Die wohl beste Parade zeigte er in der Nachspielzeit gegen einen Freistoß von Defensas Kapitän Alexander Barboza, mit der er das Remis sicherte.

San Lorenzo – Nacional (URU) 3:1 (2:0)

Nach einem missglückten Saisonstart und dem sehr glücklichen Weiterkommen gegen Temuco stand ein großer Fragezeichen hinter San Lorenzos Aussichten gegen das seit zwölf Spielen ungeschlagenen Nacional. Tatsächlich hatten die Uruguayer zunächst das Spiel im Griff, doch mit einer einzigen Situation kippte die Sache: Eine herausragende Verlagerung von Youngster Elías Pereyra kontrollierte Reniero, seine Hereingabe lenkte Erramuspe ins eigene Tor (19.). Ab da dominierte der Ciclón, bei dem Mouche und Botta ihr Talent zeigten und Reniero und Blandi brandgefährlich waren. Reniero scheiterte wenig später an einer späten Rettungsaktion von Jorge Fucile. Dazu kamen Schlafmützigkeiten bei Nacional wie ein Fehlpass im Umschaltmoment: Salazar antizipierte diesen, Blandi kam an den Ball und drosch ihn vorbei an Nacionals Keeper Conde in die Maschen (32.). Nach Wiederanpfiff versuchte Nacional, den Gegner wieder zu kontrollieren und den Gastgebern etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das funktionierte tatsächlich auch ganz gut und brachte sogar den Anschluss: Ein unnötiges Foul von Pereyra an Viúdez bedeutete einen Elfmeter, mit dem Gonzalo Bergessio gegen seinen Ex-Verein verkürzte (70.). Doch auf der Gegenseite zeigte Raphael Claus ebenfalls auf den Punkt: Ocampo legte den eingewechselten Gudiño. Diesmal war es Nicolás Blandi, der sicher zum Endstand verwandelte (80.). Das 3:1 lässt beiden Teams Chancen fürs Rückspiel in Montevideo, allerdings dürften die Azulgranas bessere Karten auf das Weiterkommen haben.

LDU Quito – Deportivo Cali 1:0 (1:0)

Die Liga de Quito pflegt dem üblichen Schema von Mannschaften aus Ecuadors Hauptstadt zu folgen: Daheim voll auf Sieg spielen, auswärts möglichst knapp verlieren. In der letzten Runde reichte das, um Vasco da Gama zu eliminieren. Gegen Cali allerdings hatte La Liga zunächst durchaus Probleme, das Spiel zu kontrollieren, und es waren die technisch starken Gäste, die durch Didier Delgado (8.) und José Sand (21.) Chancen auf die Führung hatten, diese aber vergaben. Das rächte sich umgehend: Der schnelle Uruguayer Gastón Rodriguez brach am rechten Flügel durch, seine Flanke klärte Dany Rosero direkt zu Anderson Julio, der aus kurzer Distanz vollstreckte (24.). Das Spiel blieb unterhaltsam und ausgeglichen, die Fans sollten aber kein Tor mehr zu sehen bekommen. Am nächsten dran waren Calis Nico Benedetti, dessen Direktabnahme am langen Pfosten vorbeiging (67.), und Quitos Jonathan Borja, dessen Schuss Pablo Mina gerade noch so an den Pfosten lenken konnte (88.). Das 1:0 stellt keine sehr komfortable Ausgangssituation für La Liga dar, doch hätte Cali eine höhere Niederlage nicht verdient gehabt.

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Copa Sudamericana: Blamage für Peñarol, Dusel für San Lorenzo http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-blamage-penarol-dusel-142412 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-blamage-penarol-dusel-142412#respond Sat, 18 Aug 2018 13:21:48 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10922 In der zweiten Runde der Copa Sudamericana griff ein bunter Mix aus Teams ein: Außenseiter aus kleineren Ländern trafen auf kontinentale Größen wie San Lorenzo oder Sao Paulo. Einige große Namen mussten dabei die Segel streichen. Sport Huancayo – Caracas...

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In der zweiten Runde der Copa Sudamericana griff ein bunter Mix aus Teams ein: Außenseiter aus kleineren Ländern trafen auf kontinentale Größen wie San Lorenzo oder Sao Paulo. Einige große Namen mussten dabei die Segel streichen.

Sport Huancayo – Caracas 3:4 (Hin 0:2)

Das frühe Scheitern peruanischer Mannschaften ist in den letzten Jahren triste Tradition geworden. Eine seltene Ausnahme stellte Huancayo dar, das in der ersten Runde Union Espanola ausschaltete. Doch in der zweiten Runde hatte man nur ganz kurz eine Chance: Richard Salinas‘ frühes 1:0 (14.) weckte Hoffnungen, die 0:2-Niederlage in Caracas vergessen zu machen, doch schon Diomar Diaz‘ Ausgleich (28.) beendete diese faktisch wieder. Dennoch entwickelte sich ein spektakuläres Spiel, in dem die Hausherren zwar durch Marcio Valverde (42.) und Jonathan Sauñe (86.) noch zwei Tore erzielen konnten, aber wegen einer desaströsen Defensivleistung weitere Treffer von Hattricktorschütze Diaz (46., 69.) und Fernando Ariestiguieta (90.) zulassen mussten. Caracas trifft nun im Achtelfinale auf Atlético Parananese aus Brasilien.

Junior – Lanús 1:0, 3:2 i.E. (Hin 0:1)

Lanús steckt in einer tiefen Krise und konnte auch in der Copa Sudamericana kein Erfolgserlebnis feiern. Nach dem 1:0-Hinspielsieg verteidigte man dank des überragenden Keepers Esteban Andrada lange das Remis in Barranquilla, musste dann aber durch Luis Díaz (81.) doch noch einen Treffer hinnehmen. Die Folge war ein kurioses Elfmeterschießen, in dem unter anderem die Junior-Stars Teo Gutiérrez und Díaz vergaben. Doch weil auf der anderen Seite Pasquini, Belmonte und Andrada verschossen, war letztlich Juniors Keeper Sebastián Viera mit dem entscheidenden Elfer zum 3:2 der Held. Die Kolumbianer werden nun im Achtelfinale auf einen weiteren argentinischen Vertreter treffen, nämlich auf Colón.

Nacional Quito – Defensa y Justicia 1:0 (Hin 0:2)

Ganz dem eigenen Namen entsprechend widmete sich Defensa y Justicia praktisch ausschließlich dem Verteidigen des 2:0-Hinspielsiegs. In der Höhe von Quito wurde der Halcón daher hinten eingeschnürt, doch nach Daniel Angulos relativ früher Führung (20.) hatten die Gastgeber nicht mehr entscheidend zuzusetzen und schieden letztlich knapp aus. So geht das ungewohnte Abenteuer der Copa Sudamericana für Defensa y Justicia mit einem innerargentinischen Duell gegen Banfield weiter.

Jorge Wilstermann – Deportivo Cuenca 2:2, 5:6 i.E. (Hin 2:2)

18 Elfmeter in Cochabamba: Edison Preciados frühes 0:1 per Strafstoß (3.) deutete schon früh an, worauf der Tag hinauslaufen sollte. Der zwischenzeitliche Ausgleich gelang dem bolivianischen Goalgetter Gilbert Alvarez (18.), ehe die Gastgeber einen recht glücklichen Elfmeter erhielten. Christian Chávez scheiterte an einer spektakulären Parade von Cuencas Heras, doch im Nachschuss stellte Saucedo auf 2:1 (55.). Aber Cuenca steckte nicht auf, und Jackson Pita glich zum 2:2 aus (80.) – Elfmeterschießen! Vom Punkt scheiterten zunächst Saucedo und Cuencas Bonfigli, ehe die Spieler ihr Visier besser einstellten: Von den folgenden zwölf Schützen vergaben nur Gilbert Alvarez und Marco Mosquera. Der Unglücksrabe war dann Alejandro Meleán, der als achter Schütze an Brian Heras scheiterte, während Bryan Carabalí die Gäste in die nächste Runde schoss. Gegner ist dann Fluminense.

Bolivar La Paz – Deportivo Cali 1:2 (Hin 0:4)

Auch die letzten Träumer von einer Aufholjagd der himmelblauen Bolivianer mussten nach 30 Minuten aufgeben: Da flog Pablo Pedraza mit glatt rot vom Platz. So konnte Deportivo Cali den Spielstand ohne große Probleme verwalten und durch Miguel Murillos Einzelaktion (73.) sogar in Führung gehen. Callejóns Ausgleich (81.) war der Lohn für die nie aufsteckenden Gastgeber, die wegen Jorge Flores‘ Handspiel den Platz dennoch als Verlierer verließen: Nico Benedetti verwandelte den fälligen Elfer sicher (88.). Cali, das bisher einen sehr guten Eindruck hinterlässt, trifft nun in Achtelfinale auf die Liga de Quito.

Santa Fe – Rampla 2:0 (Hin 0:0)

Der uruguayische Außenseiter Rampla verschanzte sich in der Defensive und versuchte, wie schon im Hinspiel ein 0:0 gegen die favorisierten Kolumbianer zu erzwingen. Das klappte auch lange ganz gut, doch letztlich knackte Santa Fes Innenverteidiger Carlos Henao das Bollwerk mit gleich zwei Freistoßkrachern (55., 83.) – ausgerechnet der sonst überragende Rampla-Keeper Odriozola leistete dabei etwas Schützenhilfe. Zwischendurch waren Wilson Morelo (61.) auf Seiten der Hausherren sowie Gonzalo Rizzo bei den Gästen (57.) vom Platz geflogen. Für die Uruguayer, die dennoch auf ihre internationale Debütsaison stolz sein können, bestand nach dem ersten Gegentor nie eine realistische Chance aufs Weiterkommen. Santa Fe hingegen trifft im Achtelfinale auf die Stadtrivalen von den Millonarios.

Banfield – Boston River 2:0 (Hin 0:1)

Wie Rampla scheiterte mit Boston River auch ein weiterer uruguayischer Außenseiter ehrenhaft. Das Hinspiel gegen Banfield hatte das Team von Turco Apud überraschend gewinnen können, im Rückspiel schlugen sie sich ebenfalls lange hervorragend, auch wenn Bertolo zum 1:0 für die Gastgeber traf (51.). Dann begannen jedoch die Proteste der Uruguayer, denn Referee Carrillo verhängte gleich zwei Elfmeter für Banfield: Zunächst drosch Datolo seinen Versuch über den Kasten (56.), dann traf Bertolo flach und platziert (67.). So setzte sich der Favorit durch, ohne besonders überzeugt zu haben.

Peñarol – Atlético Paranaense 1:4 (Hin 0:2)

Der Autor ist immer noch zutiefst entsetzt und wünscht, den Mantel des Schweigens über dieses Spiel zu legen.

Cerro – Bahia 1:1 (Hin 0:2)

Ein weiterer uruguayischer Vertreter, der an seine Grenzen stieß, war Cerro. Im heimischen Estadio Luis Tróccoli konnte man die Hinspielniederlage gegen Bahia nicht wettmachen, Zé Rafaels abgefälschtes 0:1 (19.) bedeutete schon die Entscheidung. Dennoch steckten die Villeros nicht auf und kamen dank eines schönen Tores des diese Saison starken Leandro Paiva noch zum 1:1 (62.). Im Achtelfinale trifft Bahia nun auf die Landsleute von Botafogo.

Vasco da Gama – Liga de Quito 1:0 (Hin 1:3)

In der heimischen Liga steckt man im Abstiegskampf, in Quito gab’s im Hinspiel ein 1:3: Es ist einfach nicht die Saison von Vasco da Gama. Das merkte man den Spielern auch an, denn trotz einer handballartigen Dominanz fehlte es an Selbstvertrauen für den entscheidenden Pass oder Schuss. Erst in der 86. konnte Thiago Galhardo den Gästekeeper Gabbarini überwinden, doch es war nicht genug für die Brasilianer. Für die Liga de Quito reichte einmal mehr der Vorsprung aus dem Heimspiel trotz einer Auswärtsniederlage zum Weiterkommen.

Nacional Montevideo – Sol de America 1:0 (Hin 0:0)

Ein einziger uruguayischer Vertreter hält die Fahne hoch: Nacional aus Montevideo. Und auch für den Renommierklub war gegen das paraguayische Sol de América 90 Minuten harter Kampf angesagt. Letztlich blieb Matías Zuninos glückliches Abstaubertor (19.) der einzige Treffer des Tages, auch wenn beide Teams gute Möglichkeiten hatten und die Keeper Esteban Conde und Gerardo Ortiz zu den überragenden Figuren des Spiels machten. Im Achtelfinale treffen die Uruguayer nun auf San Lorenzo.

Temuco – San Lorenzo 1:0 (Hin 0:3 gewertet)

Das kleine Temuco fährt nach Argentinien, schlägt dort das große San Lorenzo verdient mit 2:1, drei Wochen später ist wieder David der Sieger, diesmal mit 1:0 durch das späte Kopfballtor von Matías Donoso (90.). Die Story der Runde? Leider nicht: Das Hinspiel wurde wegen eines Registrierungsfehlers bei Temucos Kadernominierung mit 3:0 für San Lorenzo gewertet, das 1:0 war also viel zu wenig für Temuco. Im Rückspiel ging es angesichts der besonderen Umstände außergewöhnlich hitzig zur Sache, schon bei der Ankunft in der Araukanie waren die Gäste mit Steinwürfen begrüßt worden. Für die katastrophale Leistung der Argentinier über 180 Minuten kann das aber keine Entschuldigung sein. Und auch wenn man nun mit einem blauen Auge davongekommen ist: Gegen Nacional wird man nicht wieder so viel Glück am grünen Tisch haben.

Millonarios – General Diaz 4:0 (Hin 1:1)

In der heimischen Liga knirscht es noch ein wenig, aber beim klaren Heimsieg über den paraguayischen Vertreter General Diaz zeigte Millonarios‘ Offensive um Gabriel Hauche und Ayron Del Valle, was sie drauf hat: Hauche (31.), Sturmtank Roberto Ovelar (38.), Del Valle (78.) und David Silva (86.) sorgten für einen nie gefährdeten Heimsieg der Bogotanos, die durchaus einen höheren Heimsieg hätten feiern können.

Botafogo – Nacional Asunción 2:0 (Hin 1:2)

Beide Teams hatten sich mit dem knappen Heimsieg des Hinspiels anfreunden können, so dass das Duell in Rio entschieden wurde. Die favorisierten Gastgeber hatten das Spiel meist gut im Griff und gingen kurz vor der Pause durch Rodrigo Lindosos Kopfball (38.) in Führung. Die Gäste verloren dennoch die Ordnung nicht und kamen auf einige interessante Angriffe, waren aber letztlich unterlegen. Als die Guaranies kurz vor Schluss etwas aufmachten, bestrafte der Fogao das: Der starke Leo Valencia setzte wie so oft einen Fernschuss in die Maschen (89.) und besiegelte damit das Weiterkommen.

Colón – Sao Paulo 0:1, 5:3 i.E. (Hin 0:1)

Cementerio de los Elefantes heißt das Heimstadion von Colón im Volksmund – und ein weiterer Elefant des südamerikanischen Fußballs liegt nun dort begraben: Der FC Sao Paulo. Die Brasilianer, einer der Turnierfavoriten, hatten das Hinspiel überraschend mit 0:1 verloren und zeigten sich auch im Rückspiel zwar feldüberlegen, aber zu unentschlossen. So verteidigte Colón lange die Führung, bis Liziero einen traumhaften Dropkick ins linke Eck versenkte (72.). Für mehr reichte es aber nicht, und im Elfmeterschießen machte Leandro Burián mit seiner Parade gegen Bruno Alves die Sensation für den argentinischen Außenseiter perfekt.

Defensor – Fluminense 0:1 (Hin 0:2)

Beide Teams durchlaufen aktuell eine Ergebniskrise, doch im direkten Aufeinandertreffen war Fluminense das bessere und glücklichere Team. Nach zwei späten Toren der Brasilianer im Hinspiel stand Defensor im heimischen Estadio Luis Franzini gehörig unter Druck, konnte aber außer markigen Sprüchen wenig zeigen. Wenn die Violetas doch mal durchkamen, war beim sehr aufmerksamen Julio César im Tor der Gäste Feierabend. Das Tor des Tages gelang daher den Brasilianern: Gilberto steckte auf Pedro durch, der mit großer Klasse per Lupfer abschloss (78.). Flu machte seiner Favoritenrolle somit alle Ehre und hat im Achtelfinale mit Cuenca erneut ein machbar erscheinendes Los.

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Copa Sudamericana: Cali demontiert Bolívar http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-cali-bolivar-819454 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/sudamericana-cali-bolivar-819454#respond Fri, 20 Jul 2018 14:44:06 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10592 Die 2. Runde der Copa Sudamericana begann diese Woche mit sieben Spielen. Neu dabei sind die Absteiger aus der Copa Libertadores, doch von den vier Teams siegte kein einziges. Besonders deutlich erwischte es Bolívar, die mit 0:4 bei Deportivo Cali...

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Die 2. Runde der Copa Sudamericana begann diese Woche mit sieben Spielen. Neu dabei sind die Absteiger aus der Copa Libertadores, doch von den vier Teams siegte kein einziges. Besonders deutlich erwischte es Bolívar, die mit 0:4 bei Deportivo Cali untergingen und im Rückspiel ein Wunder brauchen.

Caracas FC (VEN) – Sport Huancayo (PER) 2:0 (1:0)

Eröffnet wurde die Runde durch das Duell zwischen Caracas und dem letzten peruanischen Vertreter, Sport Huancayo. Die Marschrichtung des Spiels war schnell vorgegeben: Nach einem langen Ball zeigte sich Huancayos Innenverteidiger Rodrigo Colombo viel zu passiv, und der schnelle Diomar Díaz vollendete relativ problemlos (7.). Das Defensivkonzept der Gäste war so früh über den Haufen geworfen, während die Gastgeber mit der Führung im Rücken frei aufspielen und dem Gegner auch mal den Ball überlassen konnten. Arieteguieta und Canelón vergaben auf Seiten der Gastgeber Chancen auf das zweite Tor, für die Gäste war Jean Deza mit einem schönen Freistoß aus der Distanz dem Ausgleich am nächsten. Dann legte Huancayos Keeper Pinto kurz vor Schluss den eingewechselten Angreifer Arrieta im Sechzehner, und Ricardo Martins ließ sich die Chance aufs 2:0 nicht nehmen (81.). Es war der Endstand, mit dem Caracas gute Chancen auf die nächste Runde der Copa Sudamericana hat.

Lanús (ARG) – Junior (COL) 1:0 (1:0)

Zu den nominell interessanteren Begegnungen der Runde zählte fraglos das Aufeinandertreffen zwischen Lanús, vor nicht mal einem Jahr noch Finalist in der Copa Libertadores, und den aufgerüsteten Kolumbianern von Junior, die in der Libertadores an Boca und Palmeiras gescheitert waren. Beide Teams hatten vor der WM-Pause eher mäßige Resultate vorzuweisen und benötigten etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Trotz wechselnden Dominanzphasen ergab sich ein zerfahrenes und nicht wirklich spannendes Match, in dem das einzige Tor des Tages durch einen Standard fiel: Fernando Barrientos fand per Freistoß Rolando Garcia Guerreño, der sicher einköpfte (21.). Nach der Pause hätte Coniglio erhöhen können, doch nach einer wackligen Abwehr von Juniors Torhüter Chunga landete sein Kopfball nur an der Latte (48.). Auch der auffällige Marcelino Moreno scheiterte mit einer Großchance (56.). In den letzten zwanzig Minuten kippte das Spiel zugunsten der Gäste, doch Esteban Andrada zeigte sich in seinem letzten Spiel für Lanús stets souverän und hielt die Null fest.

Defensa y Justicia (ARG) – Nacional Quito (ECU) 2:0 (0:0)

Der Star von Defensa y Justicia ist der Coach: Sebastián Beccacece, der als Assistent von Jorge Sampaoli bei der argentinischen Nationalmannschaft tätig war. Bei seiner Rückkehr zum Halcón hatte er es mit dem ecuadorianischen Vertreter Nacional aus Quito zu tun. Im Gegensatz zur Albiceleste funktionierte der Fußball der Grüngelben hervorragend, doch das Tor der Gäste schien vernagelt: Alexander Barboza (2x), Nicolás Fernandez und Christian Almeida scheiterten am Aluminium, bei weiteren Gelegenheiten brillierte Nacionals Keeper Johan Padilla. Erst nach 72 Minuten lag das Netz im Tor: Fernández‘ 20-Meter-Schuss war selbst für Padilla unhaltbar. Damit hatte Nacional sein Glück endgültig aufgebraucht, denn nur vier Minuten später wurde ein eher harmloser Schuss von Almeida unhaltbar zum 2:0 abgefälscht. Nacional war trotz vereinzelter Konter mit dem Ergebnis noch gut bedient und kann nun auf die Höhe von Quito setzen, um die Serie eventuell noch zu drehen.

Deportivo Cali (COL) – Club Bolivar (BOL) 4:0 (1:0)

Eher wenig dürfte die Höhe von La Paz dagegen im Duell zwischen Deportivo Cali und Bolivar ausmachen, denn die Bolivianer, die in der Copa Libertadores-Gruppe B ausgeschieden waren, kassierten auswärts eine heftige 0:4-Klatsche und dürften kaum  noch Chancen auf das Achtelfinale besitzen. Cali besitzt mit den schnellen Außenstürmern Didier Delgado und Jhon Mosquera, dem talentierten offensiven Mittelfeldspieler Nicolás Benedetti und dem abgebrühten Goalgetter José Sand eine hervorragende Offensive, die nun noch durch die beiden Spielmacher Macnelly Torres und Matías Cabrera ergänzt wurde. Torres stand noch nicht im Kader, dennoch funktionierte das Angriffsspiel der Grünen hervorragend – auch wenn ein Patzer von Bolivars Keeper Fernando Laforia den Weg ebnete: Der Uruguayer vertändelte den Ball gegen den aufmerksamen Benedetti, und Jhon Mosquera schob den Ball in den leeren Kasten (31.). Spätestens ab da war Deportivo Cali klar Herr im Haus, und in der zweiten Hälfte kam es zur verdienten Goleada: Zunächst revanchierte sich Mosquera bei Benedetti für den Assist zum 1:0 mit einer guten Ablage vom linken Flügel, die der Youngster mit rechts ins lange Eck verwertete (50.). Dann durfte auch Sand mal, nachdem Delgado den nicht nur in dieser Situation überforderten Pedraza stehengelassen hatte (63.). Bolivar war offensiv genauso unglücklich und inkonsequent wie defensiv, so dass einzelne Versuche wie etwa vom eingewechselten Riquelme ohne Ertrag blieben. Stattdessen durfte Matías Cabrera bei seinem Debüt für die Azucareros jubeln: Nach einer Kombination mit Giraldo vollendete er mit bemerkenswerter Ruhe zum 4:0-Endstand (90.). Abpfiff und großer Jubel im Monumental de Palmaseca, denn in dieser Form könnten die Grünweißen noch weit kommen.

Sol de América (PAR) – Club Nacional (URU) 0:0 (0:0)

So viele Tore hätten die Zuschauer in Asunción bestimmt auch gerne gesehen, doch das Match zwischen Sol de América und dem uruguayischen Libertadores-Absteiger Nacional blieb ganz ohne Treffer. Der paraguayische Außenseiter war dem Sieg näher, doch der Schiedsrichter verwehrte ihnen einen klaren Handelfmeter, und César Villagra traf aus kurzer Distanz nur die Latte. Auf der anderen Seite machte Sol de Américas guter Torhüter Gerardo Ortiz die Angriffe der Albos zunichte, so etwa bei einem Freistoß von Luis Aguiar. Das 0:0 riskierten beide Teams letztlich nicht, sodass das Duell in Montevideo entschieden wird. Nacional darf dabei als Favorit gelten.

Deportivo Cuenca (ECU) – Jorge Wilstermann (BOL) 2:2 (2:0)

Ebenfalls remis endete das Duell zwischen Deportivo Cuenca und einem weiteren Absteiger aus der Copa Libertadores, nämlich Jorge Wilstermann. Dabei schienen die Gastgeber aus Ecuador alles in der Hand zu haben, denn Jonathan de la Cruz (21.) und der starke Juan Rojas (42.) sorgten für eine vermeintlich komfortable 2:0-Pausenführung. Doch angetrieben vom eingewechselten Brasilianer Lucas Gaúcho steckten die Aviadores nicht auf – zunächst verkürzte Gaúcho vom Elfmeterpunkt (72.), dann servierte sein Landsmann Serginho für Goalgetter Gilbert Alvarez, der zum 2:2 vollstreckte. Mit dem Remis kann das heimstarke Wilstermann sicher besser leben und hat nun alle Chancen auf das Weiterkommen.

Rampla Juniors (URU) – Independiente Santa Fe (COL) 0:0 (0:0)

Viel weniger Aufregung gab es in Montevideo, wo der internationale Debütant Rampla Juniors im Ausweichstadion Luis Franzini die Kolumbianer von Independiente Santa Fe empfing. Beide Teams spielten abwartend und kamen eher zufällig zu Abschlüssen – wie etwa Gonzalo Rizzo, dessen  Befreiungsschlag von der Mittellinie tückisch aufsprang und Castellanos im Gästetor fast vor Probleme stellte. Die Gäste kamen selten zu geordneten Angriffen, was sich fast gerächt hätte – Panzariello hatte in der Schlussphase die große Chance auf den Sieg für den Außenseiter, doch Castellanos parierte seinen Abschluss. So blieb es beim 0:0.

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1. Runde Copa Sudamericana: Fluminense zittert sich weiter, San Lorenzos Abwehr hält http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-fluminense-zittert-156854 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-fluminense-zittert-156854#respond Fri, 11 May 2018 13:45:19 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10165 Einen Monat nach den Hinspielen standen zehn Rückspiele der ersten Copa-Sudamericana-Runde an. Mit den argentinischen und brasilianischen Teams starteten auch einige der namhaftesten Vertreter des diesjährigen Wettbewerbs. Die meisten Spiele endeten mit Favoritensiegen, allerdings musste insbesondere Fluminense überraschend noch zittern....

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Einen Monat nach den Hinspielen standen zehn Rückspiele der ersten Copa-Sudamericana-Runde an. Mit den argentinischen und brasilianischen Teams starteten auch einige der namhaftesten Vertreter des diesjährigen Wettbewerbs. Die meisten Spiele endeten mit Favoritensiegen, allerdings musste insbesondere Fluminense überraschend noch zittern.

Die Teams von Boston River und Jaguares gelten als Außenseiter. Im Hinspiel hatten die Jaguares etwas Glück, auch dank eines schmeichelhaften Elfmeters mit 2:1 zu siegen. Im Rückspiel in Uruguay war das Glück dann aber aufgebraucht: Boston River setzte sich klar und deutlich mit 3:0 durch. Der 41-jährige Kapitän Diego Scotti brachte Alejandro Apuds Team per Fernschuss in Führung, kurz nach der Pause erhöhte Innenverteidiger Joaquín Pereyra. Das vorentscheidende 3:0 war dann wieder Sache von Scotti, der eine Freistoßflanke einköpfte. Die Jaguares hätten nun zwei Tore für das Weiterkommen gebraucht, konnten aber nie reagieren und schieden verdient aus.

Mehr Drama gab’s in Bolivien: Schon im Hinspiel hatte der bolivianische Außenseiter Guabira dem Favoriten LDU Quito ordentlich Paroli geboten und mit einer knappen 1:2-Niederlage eine passable Ausgangslage fürs Rückspiel mitgebracht. Im heimischen Montero waren die Bolivianer dann noch einmal stärker und gingen durch José Castillo in Führung. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Anangono warf die Azucareros nicht zurück, und Diego Hoyos und Juan Montenegro stellten auf 3:1 – es hätte das Weiterkommen bedeutet. Doch die Gäste aus Ecuador konnten auf Hernán Barcos zählen: Erst acht Minuten stand der Argentinier auf dem Feld, da gelang ihm der 3:2-Anschlusstreffer, der auch der Endstand sein sollte. Es war Barcos‘ 17. Tor in der Copa Sudamericana, womit er Rekordschütze des Wettbewerbs ist, und es war der entscheidende Treffer, denn die Auswärtstorregel bringt La Liga weiter.

Der gleiche Endstand, aber bedeutend weniger Aufregung in Montevideo: Deportivo Calis 3:0-Hinspielsieg hatte gegen Danubio eigentlich alles schon klargemacht. La Franja startete dennoch motiviert und kam schon nach drei Minuten zum 1:0 – Leandro Sosa traf per Kopf. Doch Danubios Schwung war nicht genug, und die Kolumbianer stellten die abgezocktere Mannschaft. Kurz nach der Pause nutzte Cali die zunehmenden Räume zu einem Doppelschlag: Nur wenige Sekunden lagen zwischen Nicolás Benedettis tollem Lupfertor und Didier Delgados Direktabnahme aus spitzem Winkel. Beide Assists kamen von Calis Stürmerstand José Sand, letzte Saison Libertadores-Finalist mit Lanús. Dennoch gaben sich die Gastgeber nicht auf und kamen letztlich zu einem sehr ehrenhaften 3:2-Sieg: Pablo Ceppelini und José Luis Rodriguez nutzten die schwindende Konzentration in der Defensive der Grünen und drehten das Spiel erneut. Ein Weiterkommen war allerdings nie realistisch, drei Tore hätten noch gefehlt.

Keine Priorität hatte die Copa Sudamericana für Atletico Mineiro: Coach Larghi schonte trotz der 0:1-Hinspielniederlage gegen San Lorenzo auch im Rückspiel die meisten seiner Stammspieler, der Präsident bezeichnete den Wettbewerb als „die 2. Liga der Copa Libertadores“. Dennoch begann O Galo durchaus schwungvoll, der auffällige Erik und Yago hätten die Serie früh ausgleichen können. San Lorenzo dagegen spielte eher abwartend und hatte in Fabricio Coloccini seinen Turm in der Abwehrschlacht. Das sollte reichen, denn mit der Zeit wurden Mineiros Angriffe immer uninspirierter, so dass am Ende ein logisches 0:0 stand.

Vermeintlich entschieden war das Duell zwischen Nacional Potosí und Fluminense. Die Bolivianer hatten in Brasilien ein erst in der Schlussphase deutliches 0:3 kassiert und brauchten ein Wunder zur Aufholjagd. Doch wer das Spiel in Potosi sah, der konnte nicht sagen, wer hier eigentlich das Low-Budget-Team und wer der klare Favorit war: Von Anfang an drückten die Gastgeber Fluminense hinten rein und vergaben mehrere klare Torchancen. Dennoch dauerte es 50 Minuten, bis Harold Reina die Rot-Weißen in Führung brachte. Zehn Minuten später durfte der Kolumbianer per Elfmeter sogar einen Doppelpack schnüren, Jadson hatte Edson Perez gelegt. Die Sensation lag in der dünnen Höhenluft von Potosi, doch das erlösende dritte Tor sollte nicht fallen – Fluminense kommt mit dem Schrecken einer 0:2-Niederlage davon, wird in der nächsten Runde aber eine deutlich bessere Leistung zeigen müssen.

Ganz ähnlich war die Situation zwischen Newell’s und Atletico Paranense: Auch hier hatten die Brasilianer einen 3:0-Heimsieg vorgelegt, und auch im Estadio Marcelo Bielsa ließen sich die Gastgeber nicht entmutigen. Trotz sintflutartigen Regenfällen entwickelte sich ein ansehliches Spiel, in dem Nuls durch zwei Tore von Angreifer Luis Leal noch auf die Wende hoffen konnte. Es hätte sogar ein Hattrick werden können, doch ließ Leal per Kopf die große Chance auf das 3:0 ungenutzt – ein Fehlschuss, der sich rächte: Ein schöner Angriff der Brasilianer fand in der Mitte Nikao, der fünf Minuten vor Schluss auf 2:1 verkürzte und somit die Qualifikation sicherstellte. Trotz des Ausscheidens wurde das Team von La Lepra zu Recht mit Beifall verabschiedet.

Ebenfalls in der nächsten Runde steht Botafogo. O Fogao hatte im Hinspiel beim chilenischen Vertreter Audax Italiano mit 2:1 gewonnen und damit beste Karten aufs Weiterkommen. Audax, Schlusslicht der heimischen Liga und ohne den nach einem Ausraster suspendierten Stürmerstar Sebastián Abreu angetreten, begann dennoch mutig: Mittelstürmer Tarifeño wurde von seinem Gegenspieler Jefferson klar gelegt, doch Schiedsrichter Espinoza verwehrte den fälligen Elfmeter für die Itálicos. Ansonsten gaben die Gastgeber meist den Ton an, ohne die ganz großen Chancen verzeichnen zu können. Erst in der zweiten Hälfte fasste sich Matheus Fernandes ein Herz und traf aus gut 25 Metern zum 1:0. Die Vorlage war vom besten Mann, Leo Valencia, gekommen. Botafogo vergab nun Chancen auf das 2:0 und musste doch noch kurz zittern: Fünf Minuten vor Schluss schlug ein krachender Fernschuss von Luis Cabrera im Tor ein. Ein weiterer Treffer für Audax hätte nun ein Elfmeterschießen bedeutet, doch es blieb beim 1:1.

Zu den überraschenderen Hinspielergebnissen hatte das 2:0 des paraguayischen Vertreters Sol de América über Independiente Medellín gezählt. Für DIM war die Maßgabe also klar: Gewinnen und kein Gegentor kassieren. Letzteres ging keine 15 Minuten gut, denn César Villagra traf für die Paraguayer nach einem Freistoß von Zeballos. Es entwickelte sich in der Folge eine wahre Regenschlacht, in der zunächst Hernán Pertuz per Kopfball der Ausgleich gelang. Weitere Chancen waren zur Genüge vorhanden, dennoch dauerte es 70 Minuten bis zum zweiten Treffer – Germán Cano verwandelte einen Strafstoß. Kurz darauf traf der eingewechselte Juan Caicedo zum 3:1. Doch trotz der engagierten Versuche Medellíns blieb dem Poderoso de la Montaña das so wichtige vierte Tor verwehrt, so dass Außenseiter Sol de América in die nächste Runde einzieht.

Keinen guten Tag erwischten die Angreifer von Sao Paulo und Rosario: Beide Teams, die sich im Hinspiel 0:0 getrennt hatten, vergaben beste Chancen. Beispielsweise scheiterte Nene auf Seiten der Gastgeber mit zwei riesigen Möglichkeiten an Torwart Ledesma, auf der Gegenseite hätte auch Joaquin Pereyra treffen müssen. So fiel der 1:0-Siegtreffer für die leicht überlegenen Gastgeber, wie er fallen musste: Reinaldo scheiterte am Pfosten, von wo der Ball ans Schienbein des verdutzten Diego Souza prallte – und von dort ins Tor. Dass es beim Weiterkommen der Brasilianer blieb, hatten sie auch ihrem Torhüter Sidao zu verdanken, der mit einer spektakulären Abwehr den möglichen Ausgleich durch Da Campo vereitelte. Hässlich wurde es in der Nachspielzeit, als Christian Cueva für ein rücksichtsloses Einsteigen Rot sah. In der aufgeheizten Atmosphäre sahen dann auch sein Teamkollege Petros und Rosarios Herrera noch die rote Karte, eher Referee Aquino ein Einsehen hatte und das Spiel beendete.

Partystimmung in der Araukanie: Es stand das erste internationale Heimspiel in der Geschichte von Deportes Temuco an. Mit dem venezolanischen Vertreter Estudiantes Mérida bekam der Verein, dessen Präsident die Legende Marcelo Salas ist, zudem einen machbaren Gegner, im Auswärtsspiel kam man zu einem ordentlichen 1:1. Im Rückspiel wurden die Gastgeber früh beschenkt: Ein absurder Fehlpass im Aufbau der Venezolaner brachte Mathías Riquero in Schussposition, der Uruguayer zögerte nicht lange und überwand Keeper Araque. Merida hatte dem Schwung Temucos zunächst wenig entgegenzusetzen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste besser und kamen zu Ausgleichschancen. Auch in der zweiten Halbzeit hätten beide Teams mehrere Treffer erzielen können – beispielsweise scheiterte Canio aus kürzester Distanz für Temuco, bei den Venezolanern vergab Castillo freistehend vor dem Kasten. Während Castillo keine weitere Chance bekam, hatte Canio seine Revanche: In der Nachspielzeit sprach der Referee den Chilenen einen Foulelfmeter zu, und Temucos Kapitän verwandelte sicher zum 2:0.

Die erste Runde der Copa Sud wird am 24. Mai mit dem Duell zwischen Bahia und Blooming (Hinspiel 0:1) abgeschlossen. Zur zweiten Runde werden sich zu den 22 Überlebenden der ersten Runde zehn Vertreter aus der Copa Libertadores (acht Tabellendritte und zwei Verlierer der letzten Qualifikationsrunde) gesellen.

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#ComnebolNoMatesLaFiesta http://www.chefutbol.com/lateinamerika/comnebol-nomateslafiesta-copa-libertadores-382982 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/comnebol-nomateslafiesta-copa-libertadores-382982#respond Sat, 21 Apr 2018 11:40:02 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=9962 „Comnebol mach die Party nicht kaputt“, heißt in etwa der Hashtag, unter dem Fans in Südamerika aktuell ihre Wut gegenüber dem südamerikanischem Verband ausdrücken. Auslöser ist die willkürliche Verteilung von Strafen an Vereine, und wie immer eine gefürchtete „Europäisierung“ des...

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„Comnebol mach die Party nicht kaputt“, heißt in etwa der Hashtag, unter dem Fans in Südamerika aktuell ihre Wut gegenüber dem südamerikanischem Verband ausdrücken. Auslöser ist die willkürliche Verteilung von Strafen an Vereine, und wie immer eine gefürchtete „Europäisierung“ des Fußballs.

Seit dem Copa Libertadores Spieltag von dieser Woche gewinnt der Hashtag #ComnebolNoMatesLaFiesta schnell an Popularität. Anlass ist das von der Comnebol neu-verhängte Blockfahnenverbot bei Spielen in der südamerikanischen Königsklasse, da diese bei vergangenen Spielen Werbebanden und Sponsorenschriftzüge überdeckten. Vorgefallen war dies kürzlich bei den Spielen Peñarol gegen Atlético Tucumán (3:1) und im März beim Spiel Cerro Porteño gegen Defensor Sporting (2:1). Cerro wurde bereits zu einer Strafe von 10.000 verurteilt, bei Peñarol wartet man dagegen noch auf das Strafmaß. Alles „gut“ und konsequent könnte man meinen.

Wenn nicht die paraguayischen Fans von Cerro gefallen an den überdimensionalen Fahnen gefunden hätten, und vor drei Tagen beim 0:0 gegen Titelverteidiger Grêmio zur Wiederholungstat angesetzt hätten. Erneut wurde eine eindrucksvolle Blockfahne gezeigt, doch diesmal schien die Comnebol ihre Sichtweise um 180° gewendet zu haben. In einem eigenen Tweet griff sie die tollen Bilder auf und sprach von einer feurigen und farbenprächtigen Party, und dass sich La Nueva Olla (Stadionname: Der neue Topf) sein Galakleid angezogen hätte, um die eigene Mannschaft zu empfangen. Der Tweet sorgte in Uruguay logischerweise für Verwunderung. Die Comnebol hat dazu bisher noch keine Stellungnahme abgegeben.

Aufgrund dieses unglaubwürdigen Verhaltens, und dem ausgesprochenen Verbot, werden zurzeit auf Twitter als Protest hunderte Fotos, mit tollen Choreographien hochgeladen. Zudem fürchten die Fans bei jeder Verbotsmaßnahme des Comnebol – ungefähr genauso verhasst wie die FIFA -, dass ihr geliebter Wettbewerb „europäisisert“ werden soll, d.h. dass es nur noch Sitzplätze in den Stadien geben soll, sowie dass das Finale nicht mehr in Hin- und Rückspiel ausgetragen werden soll.

Auf dass die Party zurückkehrt, in Südamerika lebt man den Fußball auf eine andere Art!

Wie kann man erklären, dass die Comnebol die Bilder, der Party die die Fans auf der Tribüne zur Werbung verwendet, und sie am Ende bestraft?

Das Problem sind nicht die Fahnen, und auch nicht die Bengalos, und auch nicht die Instrumente, das hier passierte in ihrem geliebten Europa @Comenbol. Kopieren wir weiter alles was es in Europa gibt, oder können wir unsere eigene Party haben?

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Copa Sudamericana 1. Runde: Lanús weiter, Barcelona raus http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-barcelona-raus-176196 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-barcelona-raus-176196#respond Fri, 09 Mar 2018 10:27:55 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=8177 44 Vereine beginnen die erste Runde der Copa Sudamericana – von Außenseitern wie den Debütanten Sport Rosario und Rampla Juniors bis zu Granden des Kontinents wie San Lorenzo und Sao Paulo. In dieser Woche entschieden sich die ersten elf Duelle....

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44 Vereine beginnen die erste Runde der Copa Sudamericana – von Außenseitern wie den Debütanten Sport Rosario und Rampla Juniors bis zu Granden des Kontinents wie San Lorenzo und Sao Paulo. In dieser Woche entschieden sich die ersten elf Duelle.

Das erste Ticket löste dabei El Nacional aus Quito. Im „Höhenduell“ bei San José aus dem bolivianischen Oruro mussten die Ecuatorianer, die das Hinspiel mit 3:2 für sich entschieden hatten, dabei aber gewaltig zittern: Erst Miguel Parrales erzielte in der 80. Minuten jenen schmeichelhaften 1:1-Ausgleichstreffer, mit dem die Gäste das Weiterkommen sicherten. San José, bei dem nur Carlos Saucedo (59.) traf, muss dagegen mit seiner schlechten Chancenverwertung hadern.

Ähnlich knapp ging es zwischen Caracas und Everton zur Sache. Der 2:1-Auswärtssieg der Venezolaner in Viña del Mar war eine der Sensationen der Hinspiele gewesen, und mit Müh und Not hielt der Vorsprung: Everton konnte nur durch Alvaro Madrid (64.) treffen, der 0:1-Sieg war zu wenig für die Chilenen, die über 180 Minuten die fußballerisch bessere Mannschaft stellten, aber vorne und hinten nicht konsequent genug waren.

Die Landsmänner von Caracas, Zamora, mussten dagegen die Segel streichen: Gegen Colón hatten sie nach einer 0:2-Heimniederlage schon so gut wie keine Hoffnungen mehr. Im argentinischen Santa Fe hielten sie dennoch mit den favorisierten Gastgebern gut mit, ehe Germán Conti per Kopf doch das 1:0 für die Hausherren besorgte (70.) und eine ungefährdete Qualifikation für die zweite Runde der Copa Sudamericana besiegelte.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag besiegte das uruguayische Cerro den peruanischen Vertreter Sport Rosario mit 2:0 und qualifizierte sich so fürs Sechzehntelfinale. Die Gäste aus Huaraz hatten bei ihrer ersten internationalen Teilnahme im Hinspiel (0:0) den Höhenvorteil nicht nutzen können, und im Rückspiel war Tulio Etchemaites Platzverweis (64.) zu viel für den Canalla de los Andes: Wenig später erzielte der Sekunden zuvor eingewechselte Franco López das 1:0 für die Gastgeber (66.), ehe Leandro Zazpe aus kurzer Distanz den Endstand herstellte (74.).

Ebenfalls 2:0 endete das Duell zwischen dem ecuatorianischen Cuenca und dem paraguayischen Sportivo Luqueño. Weil die Gastgeber damit allerdings lediglich das Hinspielergebnis egalisierten, ging es ins Elfmeterschießen. Zehn Schützen behielten die Nerven, ehe Luqueños Luis Matta scheiterte – nicht so dagegen Cuencas Edison Preciado, der den vielumjubelten 6:5-Siegtreffer erzielte. Bemerkenswert: Beide Treffer zum 2:0 erzielte Cuenca in Unterzahl, nachdem Matías Contreras die gelb-rote Karte gesehen hatte (55.).

Die Sensation der ersten Runde spielte sich in Paraguay ab: Der Außenseiter General Díaz, der im Hinspiel in Guayaquil ein 0:0 erkämpft hatte, übertölpelte den haushohen Favoriten Barcelona und sicherte mit einem 2:1 das Weiterkommen. Die Gäste, die sich 2017 für das Halbfinale der Copa Libertadores qualifiziert hatten und in der Copa Sudamericana als aussichtsreiche Kandidaten galten, zeigten über beide Spiele schwache Leistungen und konnten nur durch Juan Dinenno (61.) zwischenzeitlich ausgleichen. Die in der heimischen Liga schwächelnden Paraguayer dagegen trafen durch zwei Standardsituationen und fuhren so ihren ersten Sieg 2018 ein: Matías Espinoza setzte einen wunderbaren Freistoß in den Winkel (49.) und Rogerio Leichtweis nutzte einen Handelfmeter zum Siegtor (72.)

Ein anderer Favorit strauchelte, fiel aber nicht: Lanús, der letztjährige Finalist der Libertadores. Die Granates hatten das Hinspiel gegen Sporting Cristal mit 4:2 gewonnen, was Cristal aber nicht davon abhielt, im Heimspiel mit viel Schwung und Überzeugung noch auf das Weiterkommen zu drängen. Ein frühes Elfmetertor von Starstürmer Herrera (7.) half den Cerveceros dabei, doch das wichtige zweite Tor wollte nicht fallen. Stattdessen glich Lanús‘ Garcia Guerreno kurz vor Ende (86.) per Kopf aus. Das 2:1 durch Horacio Calcaterras schönen Schlenzer in der Nachspielzeit war da nur Makulatur, dennoch hinterließ Cristal einen weit besseren Eindruck als beim peinlichen Ausscheiden in der Copa Libertadores 2017.

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag begann mit einer eindrucksvollen Aufholjagd: Rampla Juniors, der uruguayische Außenseiter und Debütant auf internationalen Terrain, hatte nach der 0:2-Auswärtsniederlage bei der peruanischen UTC Cajamarca eine Herkulesaufgabe vor sich, überrannte überforderte Gäste aber im Estadio Luis Franzini von Beginn an. Die Angreifer Julian Lalinde (14.) und Cristian Olivera (22.) glichen das Hinspielresultat schnell aus, in der zweiten Halbzeit setzten der Brasilianer Igor sowie Matías Rigoleto noch zwei drauf und sorgten für einen beeindruckenden 4:0-Endstand.

Damit waren bis dato mal wieder alle Peruaner in der ersten Runde rausgeflogen, und die Ehre hing am letzten Vertreter: Sport Huancayo. Die hatten vom Hinspiel bei Union Espanola ein sehr respektables 0:0 mitgebracht und enttäuschten auch zu Hause nicht: Luis Trujillo (22.) brachte den Rojo Matador mit einem tückischen Fernschuss früh in Front (22.). In der zweiten Halbzeit machten der Kolumbianer Charles Monsalvo (50.) sowie Marcio Valverde (79.) den Deckel drauf, das Spiel endete 3:0. Die frustrierten Chilenen kassierten daraufhin noch zwei Platzverweise – Martín Palermo dürfte einigen Gesprächsbedarf mit seiner Mannschaft haben.

Gleiches gilt für Jorge Da Silva, den Coach von América de Cali. Die Kolumbianer hatten nach ihrem 1:0-Sieg bei Defensa y Justicia eine perfekte Ausgangslage fürs Rückspiel, doch vor entsetzten Fans im Estadio Pascual Guerrero waren es die Argentinier, die immer den Ton angaben und durch Fernando Márquez‘ spektakuläres Freistoßtor (12.) die Serie schnell ausglichen. Der starke Leonel Miranda krönte seine Leistung in der zweiten Halbzeit durch einen wunderbaren Fernschuss zum 0:2 (65.), ehe Nicolás Fernandez gegen eine unsortierte Abwehr sogar noch zum 0:3-Endstand traf (82.).

Keine Tore gab es dagegen zwischen den Mineros de Guayana und Nacional aus Paraguay. Schon das Hinspiel in Asunción hatte 0:0 geendet. Im Rückspiel zeigten beide Teams erneut mäßigen Fußball, und trotz nicht unbedingt sicherer Defensivreihen fielen keine Treffer. So musste das Elfmeterschießen herhalten, wo die Mineros zunächst klar im Vorteil schienen – die Venezolaner verwandelten ihre ersten drei Versuche. Bei Nacional scheiterten dagegen Victor Dávila und Keeper Juan Espínola. Doch dann wendete sich das Blatt: Drei Versuche hintereinander vergaben die Gastgeber, der Fehlschütze Espínola wurde mit zwei Paraden zum Helden der Paraguayer. Am Ende behielt der Ex-Wolfsburger Jonathan Santana die Nerven und erzielte das entscheidende 3:4.

Mit den weiteren Spielen der 1. Runde geht es erst in rund einem Monat (10.-13. April weiter), dann greifen vor allem die Brasilianer ein. Insbesondere die Duelle zwischen Rosario Central und Sao Paulo sowie Atletico Mineiro und San Lorenzo versprechen einiges.

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Recopa Sudamericana: Grêmio siegt im Herzschlagfinale! http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/recopa-sudamericana-gremio-siegt-im-herzschlagfinale http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/recopa-sudamericana-gremio-siegt-im-herzschlagfinale#respond Thu, 22 Feb 2018 13:56:46 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=8007 Es ist vollbracht! Nachdem Gremio Porto Alegre im letzten Jahr den bedeutendsten Titel Südamerikas mit der Copa Libertadores in die brasilianische Hafenstadt holen konnte, folgt nun auch die Recopa Sudamericana. In einem weitestgehend ereignislosen Spiel setzten sich die Hausherren im...

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Es ist vollbracht! Nachdem Gremio Porto Alegre im letzten Jahr den bedeutendsten Titel Südamerikas mit der Copa Libertadores in die brasilianische Hafenstadt holen konnte, folgt nun auch die Recopa Sudamericana. In einem weitestgehend ereignislosen Spiel setzten sich die Hausherren im Elfmeterschießen mit 5:4 durch, nachdem in der regulären Spielzeit kein Sieger bestimmt werden konnte. 

Marcelo Grohe wird zum Helden! 5:4 Sieg im Elfmeterschießen der Recopa Sudamericana!

Nach dem knappen, und dem für Independiente glücklichen 1:1 Unentschieden im Hinspiel in Avellaneda, stand gestern das Rückspiel der diesjährigen Recopa Sudamericana an. In einem tendenziell eher ereignislosen Spiel neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken, sodass weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung ein Sieger bestimmt werden konnte. Und auch im anschließenden Elfmeterschießen zeigte zunächst keiner der Schützen Nerven, auf Seiten Grêmios verwandelten Maicon, Cícero, Jael Ferreira und Everton Soares sicher für den 36-maligen Staatsmeister der Region Rio Grande do Sul. Doch auch Independientes Schützen erwiesen sich als ausgesprochen treffsicher vom Punkt. Gaibor, Maxi Meza sowie Nicolás Domingo und Silvio Romero trafen für den siebenmaligen Copa Libertadores Champion.

Als Starstürmer Luan für Grêmio zum 5:4 einnetzte, lag es an Martín Benítez, erneut auszugleichen. Dem letzten Schützen Independientes versagten jedoch die Nerven. Den halbhoch getretenen Strafstoß entschärfte Keeper Marcelo Grohe glänzend und versetzte somit die gesamte Arena do Grêmio in Ekstase.

Nachdem Porto Alegre somit die Copa Libertadores mit 2:1 gegen Lanús gewinnen konnte, scheitert mit Independiente erneut eine argentinische Mannschaft an dem brasilianischen Spitzenteam.

Für Grêmio wiederum nimmt eine ausgesprochen erfolgreiche kontinentale Spielzeit ihr Ende, allerdings nicht für lange. Die Gruppenphase der Copa Libertadores steht in den Startlöchern, mit Cerro Porteno aus Paraguay, Defensor aus Uruguay und Monagas aus Venezuala als Gruppengegner dürfte der amtierende Champion des Erfolgscoachs Renato Gaúcho erneut gute Chancen auf das Erreichen der K.O.-Runde im wichtigsten Klubwettbewerb Südamerikas haben.

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Recopa Sudamericana: Independiente holt Unentschieden in Unterzahl http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/recopa-sudamericana-independiente-128943 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/recopa-sudamericana-independiente-128943#respond Thu, 15 Feb 2018 15:35:59 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7933 Im Duell der Gewinner der beiden interkontinentalen Klubwettbewerbe Copa Libertadores und Sudamericana trennten sich Grêmio Porto Alegre und Independiente gestern Nacht 1:1 in Avellaneda. Dabei lief es nicht wirklich für das Team von Ariel Holan an diesem Abend. Man startete...

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Im Duell der Gewinner der beiden interkontinentalen Klubwettbewerbe Copa Libertadores und Sudamericana trennten sich Grêmio Porto Alegre und Independiente gestern Nacht 1:1 in Avellaneda.

Dabei lief es nicht wirklich für das Team von Ariel Holan an diesem Abend. Man startete zunächst gut in die Partie, Meza scheiterte per Kopf an der Latte. Doch dann brachte ein katastrophaler Fehlpass von Fernando Amorebieta Grêmios Topscorer Luan in Abschlussgelegenheit, die dieser sich nicht entgehen ließ und El-Rojo-Keeper Campaña zur Gäste-Führung überwand (21.). In der 27. Minute sah Emmanuel Gigliotti nach Videobeweis wegen eines Ellbogenschlages die rote Karte. Doch trotz der anstehenden über 60-minütigen Unterzahl machte Independiente weiter Druck über die schnellen Martín Benítez und Jonathan Menéndez und konnte nach 33 Minuten durch ein Eigentor von Bruno Cortez ausgleichen, der eine Freistoßflanke des starken Fernando Gaibor noch touchierte.

Mit Verlauf des Spiels wurde Independiente verständlicherweise immer mehr hintenreingedrängt, konnte das Unentschieden aber halten und geht somit nicht chancenlos ins Rückspiel nächste Woche in der Arena do Grêmio.

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