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USA, Honduras oder Panama – Wer macht das Rennen?

USA, Honduras oder Panama? Direktqualifikation, Play-Off-Spiel gegen einen „asiatischen“ Vertreter (Australien oder Syrien) oder nächstes Jahr zu Hause bleiben? Die drei Teams liegen lediglich einen Punkt auseinander. Auch in Zentral-/Nordamerika stehen die letzten beiden Runden an.

Mexiko hat sich bereits qualifiziert – trotz schwacher Auftritte, weshalb die Kritik am kolumbianischen Trainer Juan Carlos Osorio nicht abgenommen hat. Es ist unklar, ob er nach Russland reisen wird. Die letzten beiden Spiele gegen das letztplatzierte Trinidad und Tobago und gegen Honduras sind deshalb nicht unwichtig für Osorio und den Verband. Dies ist auch wichtig für die Rolle der Mexikaner in den abschliessenden Partien. 

Rechnerisch noch nicht ganz durch ist Costa Rica. Den Ticos fehlt noch ein Punkt für die definitive Qualifikation, sei es im Heimspiel gegen Honduras oder auswärts in Panama.

Panama vor historischer Erstqualifikation

„Vamos Panama“ müssen die Fussballromantiker weltweit schreien. Noch nie in der Geschichte haben sich die Kanal-Hüter für eine WM-Endrunde qualifiziert. Traditionell scheidet das Team von der schmalsten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke stets gegen die Dominatoren aus Mexiko, USA, Costa Rica oder zuletzt gar Honduras aus. Das Spiel der Runde ist definitiv die Direktbegegnung mit den USA in Orlando. An diesen Ort hat Panama schlechte Erinnerungen: vor genau vier Jahren scheiterten „Los Canaleros“ in der Nachspielzeit beim Versuch, die Play-Offs zu erreichen.

Eine allfällige Niederlage der ebenfalls von einem Kolumbianer (Hernan Dario Gomez ) trainierten Panameños hätte wohl fatale Folgen: sie würden von den USA überholt, welche abschliessend gegen Trinidad und Tobago antreten darf. Für den US-Verband und Bruce Arena, der Jürgen Klinsmann als Teamchef Ende 2025 beerbte, wäre es eine Genugtuung in letzter Minute.

So oder so wird für Panama ein Heimsieg gegen Costa Rica von Nöten sein, um sich den zweiten Verfolger, Honduras, vom Leib zu halten und zumindest die Play-Offs zu erreichen. Honduras – mit dem dritten kolumbianischen Trainer (Jorge Pinto) im Bunde – spielt zwar gegen die stärksten Teams (Costa Rica, Mexico), könnte aber von deren „Feierlaune“ profitieren. Für „La H“ wäre es die dritte Qualifikation in Serie und die vierte insgesamt (1982, 2010, 2014).