Peñarol
Wikimedia Commons (by Charrúa Fever)

El Clásico del fútbol uruguayo: Peñarol trifft auf Nacional

Alles oder nichts für Peñarol (Club Atlético Peñarol). In der drittletzten Runde der Apertura kommt es morgen Nachmittag in Montevideo zum grossen Klassiker des uruguayischen Fussballs. Aktuell beträgt der Vorsprung von Tabellenführer Nacional (Club Nacional de Football) auf den Konkurrenten zwei Punkte.

Mit einem Sieg würden sich die Tricolores wohl entscheidend absetzen und hätten bereits eine Hand am Meisterpokal. Aber auch Peñarol hat es noch immer in den eigenen Füssen: ein Sieg morgen und die Aurinegros gehen mit einem kleinen Vorteil in die letzten beiden Partien. Diese werden es aber in sich haben: mit Progreso wartet noch das Überraschungsteam der Saison und mit Defensor der Drittplatzierte. Nacional muss sich noch mit Atenas und zuletzt Danubio messen.

Vorteile liegen bei Nacional

Aus neutraler Sicht liegen alle Vorteile bei Nacional. Trotzdem ist die Euphorie bei den Schwarz-Gelben grösser. Nach wenigen Stunden war die berühmt berüchtigte „Tribuna Amsterdam“ im Estadio Centenario ausverkauft, die Nacional-Fans hingegen gehen das Spiel etwas gemächlicher an.

Der Clásico ist auch das Duell der beiden Trainer Leonardo Ramos und Alexander Medina. Medina kennt das Gefühl des Triumphs gegen den ewigen Rivalen als Spieler jedoch nicht als Nacional-Coach. Leo Ramos auf Seiten von Peñarol hingegen zeigt sich erleichtert, dass ihm wieder sämtliche, zuvor angeschlagenen Spieler wie Maxi Rodriguez oder Fabricio Formiliano zur Verfügung stehen.

Während der Spielkalender der Copa Libertadores Nacional eine freie Woche bescherte, kehrte Peñarol mit der Wut im Bauch aus Paraguay zurück. Leichtfertig und ungeschickt gaben die Aurinegros den 1:0-Vorsprung gegen Libertad preis und verloren am Ende mit 1:2.