Cádiz CF – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Mon, 09 Sep 2019 09:21:14 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Cádiz CF – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 Cádiz CF: Mágico González – Die Legende aus El Salvador http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-spieler/cadiz-cf-magico-gonzalez-legende-el-salvador-571831 http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-spieler/cadiz-cf-magico-gonzalez-legende-el-salvador-571831#comments Mon, 12 Mar 2018 23:21:10 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=2100 Jorge “Mágico” González war mit Talent aber auch einer ungeheuren Lebenslust gesegnet. Ein Porträt der salvadorianischen Legende des Cádiz CF. Wenn man einen Gaditano (so werden die Einwohner Cádiz’ genannt) auf den größten Spieler der Vergangenheit des örtlichen Fußballvereins Cádiz...

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Jorge “Mágico” González war mit Talent aber auch einer ungeheuren Lebenslust gesegnet. Ein Porträt der salvadorianischen Legende des Cádiz CF.

Wenn man einen Gaditano (so werden die Einwohner Cádiz’ genannt) auf den größten Spieler der Vergangenheit des örtlichen Fußballvereins Cádiz CF anspricht, weiten sich die Augen des Gegenübers, ein Lächeln macht sich im Gesicht breit und ein gewisser Stolz macht sich im Gesichtsausdruck bemerkbar, während er die folgenden Worte sagt: „Mágico González!” Jorge Alberto González Barillas war und ist das Idol des kleinen andalusischen Klubs an der Atlantik-Küste. Sucht man mittlerweile im, mit stromlinienförmigen und von Medienberatern geschulten Profis à la Phillipe Lahm überschwemmten, modernen Fußball vergeblich nach Profis mit Ecken und Kanten, kann man eines sicher sagen: Mágico González hatte seine Ecken und Kanten, und das gewiss nicht zu wenige.

„Ich gebe ja zu, dass ich kein Heiliger bin, dass mir das Nachtleben gefällt, und, dass nicht einmal meine Mutter, mir die Lust einen draufzumachen, austreiben könnte. Ich weiß, dass ich unverantwortlich und kein guter Profi bin, und es kann sein, dass ich die Gelegenheit meines Lebens wegwerfe. Ich weiß es, aber ich habe einfach diese dumme Einstellung: Ich mag den Fußball nicht als Arbeit ansehen. Wenn ich das machen würde, wäre ich nicht mehr ich selbst. Ich spiele nur um Spaß zu haben.“

Jorge Alberto González Barillas wurde 1958 in San Salvador (El Salvador) geboren. Im Jahre 1975 feierte er im Alter von 17 Jahren sein Debüt in der Salvadorianischen Liga. Fünf Jahre lang verzauberte er die Fans in seiner Heimat, Höhepunkt war die Qualifikation für die WM 1982 in Spanien. Das zweite und letzte Mal bis heute, dass sich das keine Land für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Im entscheidenden Spiel gegen Mexiko startete González ein unwiderstehliches Solo in der eigenen Hälfte, seinen Schuss konnte Mexikos Torwart nur abprallen lassen, Ever Hernández staubte zum Siegtreffer ab. El Salvador war bei der WM dabei.

Die WM 1982 als Sprungbrett für Mágico González

El Salvador hat jedoch wenig Glück bei der Auslosung und muss nach den Spielen gegen Ungarn, Belgien und Argentinien (mit dem 21-jährigen Diego Armando Maradona) mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:15 die Heimreise antreten. Doch ein dünner 24-jähriger Junge mit schwarzem langem und gelocktem Haar, der in seiner Heimat El Salvador bei Club Deportivo FAS spielt und dem sie dort den Spitznamen “El Mago” gegeben haben, sticht heraus. Er überrascht alle mit seinen unglaublichen Finten, schnellen Haken und seiner Geschwindigkeit: Es ist Mágico González. Er wird trotz der desaströsen Bilanz seines Teams in die Elf der WM gewählt. Einige europäische Klubs werden so auf ihn aufmerksam.

Unter anderem Paris Saint-Germain, mit denen bereits ein Vertrag ausgehandelt worden war und nur noch die Unterschrift fehlte. Der Führungsstab des französischen Vereins und eine Menge Fotografen erwarteten Mágico in einem Hotel in Paris zur Vertragsunterschrift. Doch der kam einfach nicht. Gerüchten zufolge, verschlief er, und hatte auch keine Lust nach Paris zu ziehen. “Was soll ich in Paris? Ich kann die Sprache nicht, die Stadt ist riesig. Wie soll ich hier leben können?” Überraschenderweise wechselte El Salvadors Nummer 11 dann in die zweite spanische Liga nach Cádiz. Cádiz steht für Fröhlichkeit, Spaß, für die Leichtigkeit des Seins. Eben genau das, wofür auch Mágico González stand.

Mágicos Verpflichtung sorgt kaum für Aufruhr

Facebook / Jorge “Mágico” González

In Cádiz nimmt man die Verpflichtung des salvadorianischen Ausnahmefußballers zwar wahr, aber mehr auch nicht. Großes Interesse oder gar Euphorie? Suchte man vergebens. Doch das sollte sich schnell ändern, denn “El Mago” sollte bald zum absoluten Publikumsliebling der Gaditanos werden. Aber der Reihe nach.

Anekdote #1

Kaum jemand erinnert sich an sein Debüt für den Cádiz CF. Es war Ende August 1982, als “el submarino amarillo” im 7.000-Einwohner-Dorf Trebujena zu einem Vorbereitungsspiel antrat. Nach dem Spiel gab es ein vom Gastgeberverein organisiertes Essen, gemeinsam saßen die beiden Teams zu Tisch. Zufälligerweise saß González mit seinem direkten Gegenspieler Rafael am Tisch, dem er zuvor reihenweise Knoten in die Beine gespielt hatte. Trainer von Cádiz war der Jugoslawe Dragoljub Milosevic. Er wollte, dass seine Spieler weder zu viel aßen noch, dass sie Alkohol tranken. Also wies er seinen Co-Trainer David Vidal an, das ganze zu überwachen. Kurz nachdem das Essen los ging, fragte Mágico, der sich bewusst war, dass Vidal ihn nicht aus den Augen ließ, seinen Tischnachbarn Rafael:

M:”Was trinkst du, amigo?”

R:”Coca-cola.”

M:”Nein, du trinkst Wein!”

R:”Hä, was? Nein, ich trinke Coca-cola, siehst du doch.”

M:”Ja, schon klar. Aber ab jetzt bestellst du Wein. Du trinkst meine Coca-cola und ich trinke deinen Wein.”

Das war Mágico González.

Anekdote #2

Mágico war endgültig auf andalusischen Boden angekommen. In der weiteren Vorbereitung beeindruckte er seine Teamkollegen auch mit seiner Physis. Sein Ex-Mitspieler Hugo Vaca erzählte: “In der Vorbereitung mussten wir immer am Strand joggen. Während wir schon kaum mehr Luft bekamen, lief er immer noch rückwärts und erzählte uns irgendwelche Geschichten. Er hatte eine wahnsinnige Physis, die es ihm erlaubte, nicht so viel wie die anderen machen zu müssen.”

Anekdote #3

Facebook / Jorge “Mágico” González

Allerdings merkten sie in Cádiz auch schnell, dass dieser exzellente Fußballer genauso gern Feiern geht wie er Fußball spielt. Somit beauftragten die Klubdirigenten seinen Teamkollegen Pepe Mejías, ihn vor jedem Training oder Spiel zu wecken. Mejías: “Ich hatte die Schlüssel seiner Wohnung. Anfangs bin ich jeden Morgen gekommen, um ihn zu wecken, damit er nicht zu spät zum Training kam. Dieser Typ lebte nachts und schlief tagsüber. Er kam zu spät zum Training, oder manchmal auch gar nicht…Aber man verzieh es ihm, weil er in den Spielen die Kohlen für uns aus dem Feuer holte. Die Fans liebten ihn und somit mussten sowohl der Verein als auch die Trainer diese Disziplinlosigkeiten durchgehen lassen. Es blieb uns ja nichts anderes übrig.”

Mejías war möglicherweise einer der Teamkollegen, die González am meisten respektierte. Öfters nach dem Training war er bei Mejías und seiner Frau zum Essen. Nach dem Aufstieg in die Primera División 1982/1983 sagte Mágico zu seinem Teamkollegen: “Pepe, ich muss dich jetzt mal zum Essen einladen. Als Dank dafür, wie gut du dich um mich kümmerst und auch um den Aufstieg zu feiern.” Eines Tages lud ihn González dann wirklich in seine Wohnung ein, wo er zwar alleine wohnte, aber in Wirklichkeit selten eine Nacht ohne weibliche Begleitung verbrachte. Mejías fragte schließlich in der Wohnung angekommen:

Mejías:”Und was werden wir essen, Jorgito?”

Mágico:”Schau mal in den Schrank, was es gibt!”

Das einzige was Mejías dort fand war eine Packung Nudelsuppe. “Wir haben dann Wasser heiß gemacht, die Nudelsuppe gemacht und sie gegessen. So war Jorge einfach. Man musste ihn mögen, auch wenn er manchmal einfach mit seinem Kopf in den Wolken war.”

Anekdote #4

Legenden gibt es viele über Mágico. Eine gibt es, die besonders magisch und mysteriös ist. Es geht um ein Spiel im Halbfinale um die „Trofeo Carranza“, ein Turnier, das jeden Sommer in Cádiz ausgetragen wird. Dort wartete der FC Barcelona auf die Heimmannschaft aus Cádiz. Mágico González kam – wie so oft – sichtbar betrunken und zu spät zum Spiel. Die erste Halbzeit verschlief er komplett in der Kabine, wo er schließlich vom Zeugwart aufgeweckt wurde. 3:0 stand es da bereits für die Katalanen. Die Legende spricht von einer atemberaubenden Vorstellung von Mágico González in der zweiten Hälfte, seine zwei Tore und zwei Torvorlagen ließen Cádiz das Spiel drehen und mit 4:3 gewinnen. Angeblich führte diese Leistung Mágicos dazu, dass ihm der FC Barcelona eine Chance gab, die Vorbereitung bei ihnen mitzumachen. Es gibt keine Videos von diesem magischen Spiel, auch sucht man das Ergebnis vergeblich in den Almanachen des spanischen Fußballs. Aber in Cádiz behaupten sie fest, dass es stattfand. Imagination oder einfach nur pure Magie?

Anekdote #5

Mágico González

Mágico und Diego Maradona

Und in Wirklichkeit machte Mágico die Vorbereitung der Katalanen im Sommer 1984 mit, als das Team mit Diego Armando Maradona auf dem Spielfeld und César Luis Menotti auf der Bank sich auf eine USA-Reise begab. Der Salvadorianer machte auch zwei Spiele vor amerikanischem Publikum für die Katalanen und zeigte sich von seiner besten Seite, schoss sogar zwei Tore. Wäre da nicht ein Feueralarm gewesen, wer weiß wie die Karriere Mágicos verlaufen wäre. Man erzählt sich, dass der Testspieler aus Cádiz sich mit einer Bekanntschaft im Zimmer des Hotels in Kalifornien vergnügte, als plötzlich der Feueralarm losging. Alle Spieler verließen ihre Zimmer, nur einer fehlte: Mágico. Auf den Vorfall angesprochen, sagte er nur: „Wenn ich etwas anfange, bringe ich es auch zu Ende.“ Menotti, der ihn eigentlich fest verpflichten wollte, überlegte es sich doch anders. Neben Diego Maradona konnte er kein weiteres „Enfant Terrible“ gebrauchen.

Das ausufernde Nachtleben wirkt sich auf Mágicos Leistung aus

Im ersten Jahr in Cádiz schoss González 15 Tore in 33 Spielen und sein Team damit zum Aufstieg. 1983/1984 waren es in der Primera División dann 14 Tore in 31 Spielen. Im dritten Jahr machte sich sein ausschweifendes Nachtleben aber immer mehr bemerkbar: Er absolvierte nur 11 Spiele und erzielte nur ein kümmerliches Tor. Daraufhin wurde er an Valladolid verkauft, wo er aber überhaupt nicht glücklich wurde. Zu viele Auflagen machte ihm der Klub, zu wenig frei fühlte sich Mágico. Somit kehrte er zur Saison 86/87 in sein geliebtes Cádiz zurück, wo sie ihn allerdings nur noch pro Spiel bezahlten. Auch musste er Strafen zahlen, wenn er nicht zum Training erschien oder zu spät zu den Spielen kam. Da ihm Geld aber nicht sonderlich wichtig war und er auch das Nachtleben nicht aufgeben wollte, bekam er am Monatsende fast immer weniger Geld als seine Teamkollegen.

Doch die Nachmittage ließen seine Nächte vergessen. In seinem zweiten Abschnitt bei Cádiz sah man wohl den besten Mágico aller Zeiten. Soweit, dass Atlanta Bergamo ihn mit einem astronomischen Gehalt nach Italien locken wollte. Doch González entschied in seinem geliebten Cádiz zu bleiben, wo er bis 1991 spielte und dann einen unrühmlichen Abschied hatte: Er wurde zusammen mit seinem Teamkollegen Quevedo wegen versuchter Vergewaltigung von zwei Frauen angezeigt. Einer Haftstrafe entging er aufgrund der Zahlung einer hohen Entschädigung. Bis zum Jahr 2000 spielte “El Mago” González dann noch bei seinem früheren Verein Deportivo FAS, wo er schließlich im Alter von 42 Jahren seine Karriere beendete.

Traumtor #1, 1984 vs. FC Barcelona:

Traumtor #2, 1986 vs. Racing Santander:

Mágico González war ein außergewöhnlicher Fußballer mit Licht- und Schattenseiten, der in Cádiz das perfekte Ökosystem für sich fand. Dort fühlte er sich verstanden und von den Leuten geliebt, und konnte seine besten Leistungen abrufen. Er war ein Künstler. Er hätte der König des Fußballs sein können, aber er wollte nicht. Die Nostalgie schwingt bei jedem Satz mit, den man über Mágico spricht. Die Erinnerungen an einen herausragenden Fußballer bleiben, der mit mehr Disziplin nun vielleicht in einer Riege mit Maradona, Pelé und Co. genannt werden würde. Doch Jorge González zeigte auch Schwächen, war menschlich. Und genau deshalb liebten und lieben ihn die Gaditanos wohl so sehr.

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Derby Asturiano – Derbyheld Mossa http://www.chefutbol.com/europa/spanien/derby-asturiano-oviedo-gijon-mossa-282029 http://www.chefutbol.com/europa/spanien/derby-asturiano-oviedo-gijon-mossa-282029#respond Mon, 05 Feb 2018 14:55:15 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7765 Im Zeichen des Aufstiegskampfes fand am gestrigen Sonntag das Derby Asturiano zwischen Real Oviedo und Sporting Gijón statt. Dabei errangen die Hauptstädter im ersten Heimderby seit 15 Jahren einen wichtigen Sieg, entschieden das Spiel mit 2:1 für sich, und verpassten...

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Im Zeichen des Aufstiegskampfes fand am gestrigen Sonntag das Derby Asturiano zwischen Real Oviedo und Sporting Gijón statt. Dabei errangen die Hauptstädter im ersten Heimderby seit 15 Jahren einen wichtigen Sieg, entschieden das Spiel mit 2:1 für sich, und verpassten dem Rivalen einen herben Dämpfer.

Die Heimmannschaft aus Oviedo ging als Tabellendritter mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Lokalrivalen aus dem 30Km entfernten Gijón ins Spiel. Allein dies schon eine Überraschung, da Oviedo sehr stürmische Zeiten hinter sich hatte, und in der Saison 2003/04 noch in der 4. Liga auflief, wohingegen Sporting Gijón erst letzte Saison aus der Primera División abstieg. Die Vorzeichen waren klar, Sporting musste das schwere Auswärtsspiel im Estadio Nuevo Carlos Tartiere gewinnen, um den Anschluss an die Relegationsplätze zu halten, und Oviedo wollte gewinnen, um Druck auf den FC Cádiz auszuüben, der vor direkt vor Oviedo auf dem direkten Aufstiegsplatz steht – Huesca scheint schon weg zu sein. Doch wie bei jedem Derby ist der Tabellenstand eigentlich zweitrangig. Das Stadion war fast ausverkauft, im Vergleich zum Derby in der Hinrunde kam es zu keinen Ausschreitungen, und der Empfang (el Recibimiento) des Mannschaftsbusses war erstklassig. Außerdem hatten die Heimfans eine schöne Choreographie vorbereitet. Es war also angerichtet.

1. Halbzeit – Mossa zum Ersten

Bei unspanischen 7°C und schwierigem Geläuf wurde das Spiel angepfiffen, und die Hausherren legten aggressiv los, und ließen den Rivalen kaum aus der eigenen Hälfte herauskommen, ohne dabei jedoch gefährliche Torraumszenen zu kreieren. Die erste Chance war in der 18. Minute ein Distanzschuss vom linken Außenverteidiger Mossa (José María Angresola Jiménez) – der noch zum Spieler des Spiels avancieren sollte – den jedoch Sporting-Keeper Mariño stark parierte. Doch nur drei Minuten später brachte Jony Rodriguez, mit der ersten Offensivaktion der Gäste das Tartierre erst einmal zum Schweigen. Dem Tor gingen einige Schussversuche innerhalb des Oviedo-Strafraums voraus, die jedoch allesamt geblockt wurden, bis der Ball schließlich Jony vor die Füße fiel, und dieser fast vom Elfmeterpunkt die Kugel unhaltbar in die Maschen drosch. Doch die Azules (Blauen) zeigten sich keineswegs geschockt, und machten so weiter wie sie angefangen hatten. Nur wenige Minuten nach dem 0:1 verfehlte ein Schuss von Berjón vom Sechzehnereck nur knapp das Gehäuse. Und in der 31. Minute legte er Mossa den Ball in den Lauf, sodass dieser in den Strafraum eindringen konnte und den 1:1 Ausgleich erzielte. Bis zum Halbzeitpfiff passierte anschließend nichts Nennenswertes mehr vor den Gehäusen.

2. Halbzeit – Mossa zum Zweiten

Doch dies änderte sich schlagartig in der 2. Halbzeit. Linksverteidiger Mossa erzielte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Traumtor das 2:1 für die Heimmannschaft. Aus gut und gerne zwanzig Meter fasste er sich ein Herz und jagte den Ball unhaltbar in den Winkel – „un auténtico golazo“. Wer danach gedacht hatte, dass Sporting zwingender werden würde sah sich getäuscht. Auch nach den Offensivwechseln García für Castro, Mesa für Carmona und Hernán für Bergantiños ging kein Ruck durch die Mannschaft, und bis auf ein Schüsschen von Nano erspielte sich Sporting keine zwingenden Chancen. So blieb es am Ende beim 2:1 Sieg für die Hauptstädter, die jetzt punktgleich mit dem zweiten Cádiz sind, das in Tarragona nicht über ein 0:0 Unentschieden hinauskam. Beide treffen nächstes Wochenende im Estadio Ramón de Carranza aufeinander. Der Derbysieg wurde im Stadion noch auf isländische Art und Weise gefeiert.

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Segunda División – Die Spitzengruppe nach der Hinrunde http://www.chefutbol.com/europa/spanien/segunda-division-spanien-484736 Thu, 21 Dec 2017 16:05:48 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7170 Nach dem 19. Spieltag in LaLiga 123 trennen die ersten sieben Vereine nur vier Punkte. Die 7-köpfige Spitzengruppe, in der sich einige Traditionsvereine befinden, wird überraschenderweise von SD Huesca angeführt. CheFutbol hat einen Blick auf die Kandidaten geworfen, die momentan...

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Nach dem 19. Spieltag in LaLiga 123 trennen die ersten sieben Vereine nur vier Punkte. Die 7-köpfige Spitzengruppe, in der sich einige Traditionsvereine befinden, wird überraschenderweise von SD Huesca angeführt. CheFutbol hat einen Blick auf die Kandidaten geworfen, die momentan auf den direkten Aufstiegs- bzw. Relegationsplätzen der Segunda División stehen.

SD Huesca

Auf dem ersten Platz steht zur Überraschung aller Fußballexperten der SD Huesca. Der Verein aus der Stadt am Rande der Pyrenäen hat nach Ende der Hinrunde 36 Punkte auf dem Konto und ein Torverhältnis von 29:13. Von den 29 geschossenen Toren gehen 21 auf das Konto des Offensivduos Gonzalo Melero (11 Tore) und Juan ‘El Cucho’ Hernández (10 Tore). Zusätzlich besitzt man noch die zweitbeste Abwehr der Liga. Die Aragonier, die wenige auf der Rechnung hatten, überraschen Spieltag für Spieltag und langsam muss man ihnen tatsächlich zutrauen bis zum Ende oben mitzuspielen. Wobei viel von der weiteren Treffsicherheit von Melero und Hernández abhängt. Zudem ist der Kader nicht sehr breit besetzt.

Cádiz CF

Der andalusische Traditionsverein, und Ausrichter der berühmten Trofeo Carranza, hat sich nach einem Zwischentief wieder bis auf den 2. Platz vorgearbeitet, und hat nur einen Punkt weniger als der Tabellenführer. Die Gaditanos gewannen die letzten sieben Spiele, und schalteten im Pokal den Erstligist Betis Sevilla nach einem phänomenalen 5:3 Auswärtssieg im Rückspiel aus. Vor allem die Abwehr inklusive Torwart Cifuentes überragt. In 19 Spielen musste dieser erst 11-Mal hinter sich greifen. Cádiz das letzte Saison erst in der Relegation scheiterte, wird auch dieses Jahr wieder bis zum Ende oben mitspielen.

Granada CF

Der finanzstarke Verein aus der Alhambra-Stadt, der letzte Saison sang-und klanglos aus der 1. Liga abstieg, ist wie zu erwarten war in der Spitzengruppe vertreten. Die Granadinos rangieren aktuell mit 34 Punkten auf Rang drei, haben aber schon ein Spiel mehr absolviert als die Konkurrenz. Das Team, in dem mit Adrián Ramos ein bekannter aus der Bundesliga spielt, wird mit dem Kader normalerweise auch ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um den Aufstieg mitreden. Jedoch ist der FC Granada, der einem chinesischen Investor gehört ein relativ unruhiger Verein, bei dem es bei ausbleibendem Erfolg, schnell chaotisch werden kann.

CD Lugo

Auf dem vierten Platz liegt überraschenderweise CD Lugo. Der Verein aus dem Nordwesten Spaniens, der noch nie in der 1. Liga war, holte bisher 33 Punkte und hat eine Tordifferenz von 21:19. Die Galizier gewinnen entweder knapp oder verlieren knapp. Von den Mannschaften die oben in der Tabelle stehen haben sie die wenigsten Unentschieden. Außerdem haben sie noch in keinem Ligaspiel mehr als zwei Tore erzielt. Nur wenn Lugo es weiterhin schafft mit seinen raren Tore so viele Punkte zu holen werden sie oben mithalten können. Dahinter steht jedoch ein großes Fragezeichen.

Rayo Vallecano

Im Vergleich zu Lugo spielt der Madrider Verein zu oft Unentschieden. In den 19 Spielen der Hinrunde spielte man schon 8-Mal Unentschieden. Über den Saisonverlauf von Rayo, berichten wir ausführlich auf unserer englischen Seite. In Vallecas herrscht vor allem neben dem Platz viel Trubel. Die Bukaneros (Ultra-Gruppierung) fordern den Vereinspräsidenten Martín Presa schon lange zum Rücktritt auf. Der Kader ist relativ alt und lebt von seiner Erfahrung, jedoch sind die bislang gezeigten Leistungen noch nicht so überzeugend gewesen, als dass man sie als großen Aufstiegsfavorit sehen würde.

Real Oviedo

Auf dem letzten Relegationsplatz, jedoch nur vier Punkte hinter Huesca, stehen die Asturier von Real Oviedo. Der Traditionsverein der vor einigen Jahren noch in der 4. Liga spielte, konnte die letzten fünf Spiele gewinnen, und den Anschluss an die Spitze wiederherstellen. In Oviedo genießt man aktuell, dass man vor dem großen Rivalen und Nachbarn aus Gijón steht. Jedoch hakt es bei Oviedo vor allem im Angriff. Toché ist derzeit mit fünf Treffern teaminterner Torschützenkönig. Ob es zu mehr als dem Relegationsplatz reichen wird, ist aufgrund der gezeigten Leistungen eher unglaubhaft.

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Trofeo Ramón de Carranza – Die Trophäe aller Trophäen http://www.chefutbol.com/europa/spanien/trofeo-ramon-de-carranza-383938 http://www.chefutbol.com/europa/spanien/trofeo-ramon-de-carranza-383938#comments Fri, 11 Aug 2017 10:53:53 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=5540 Seit 1955 wird in der spanischen Hafenstadt Cádiz die Trofeo Ramón de Carranza ausgetragen. Ein historisches und prestigeträchtiges Turnier, bei dem sich früher Weltstars die Klinke in die Hand gaben. Die einzigen deutschen Teilnehmer waren einst Eintracht Frankfurt und der...

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Seit 1955 wird in der spanischen Hafenstadt Cádiz die Trofeo Ramón de Carranza ausgetragen. Ein historisches und prestigeträchtiges Turnier, bei dem sich früher Weltstars die Klinke in die Hand gaben. Die einzigen deutschen Teilnehmer waren einst Eintracht Frankfurt und der FC Bayern München.

Das Turnier, das genauso wie das Stadion nach dem ehemaligen Bürgermeister benannt ist, findet dieses Wochenende zum 63. Mal statt. Der Fußball hat sich seit der Erstauflage im Jahr 1955 auf und neben dem Feld verändert, und die glorreichste Ära des Turniers liegt zweifelsfrei in der Vergangenheit. In Zeiten der hemmungslosen Kommerzialisierung tragen die Topvereine ihre Show- bzw. Vorbereitungsspiele lieber in Asien oder in den USA aus, auch wenn der sportliche Wert angesichts der verstärkten B-Mannschaften oft fragwürdig erscheint. Zumindest die sportliche Sinnhaftigkeit ist bei der Trofeo Carranza erhalten geblieben. Das Turnier findet eine Woche vor Saisonbeginn von La Liga statt, und wird von den teilnehmenden spanischen Teams als Generalprobe angesehen.

(Offizieller Empfang der Teilnehmer im Rathaus)

Aufgrund der erwähnten finanziell deutlich attraktiveren Asien- und Amerikareisen der Topvereine ist das Turnier im Süden Andalusiens mittlerweile überwiegend zu einer rein spanischen Veranstaltung verkommen. Die Teilnehmer dieses Jahres sind: Cádiz CF, FC Málaga, FC Villareal, und UD Las Palmas. Neben der Konkurrenz durch die Marketingreisen hatte die Finanzkrise vor einigen Jahren dazu geführt, dass verstärkt einheimische Vereine teilnahmen. Durch die wenigen Wechsel im Teilnehmerfeld, hat das Turnier bei den Gaditanos (Bezeichnung der Einwohner von Cádiz) ein wenig an Attraktivität eingebüßt. Deutlich schlimmer ist dagegen, dass die Stadt dieses Jahr zum ersten Mal das nächtliche Abschlussgrillen am Strand verbot, dass für viele Einwohner fast so wichtig ist wie das Turnier selbst.

1. Elfmeterschießen der Geschichte

Im Jahr 1962, bei der 8. Auflage des Turniers, wurde zum ersten Mal in der Geschichte ein Spiel per Elfmeterschießen entschieden. Die beteiligten Mannschaften waren der FC Barcelona und Real Saragossa. Im Unterschied zu heute, trat erst Saragossa fünf Elfmeter hintereinander, und danach schossen die Katalanen fünfmal. Barca gewann mit 5:4 n.E.; nach 90 Minuten hatte es 3:3 gestanden. Als Erfinder des Elfmeterschießens gilt der Journalist Rafael Ballesterer aus Cádiz. Die FIFA führte es erst in den 1970ern ein, bis dahin entschied noch der Münzwurf.

Direkt nach den Finals der europäischen Wettbewerbe nach Cádiz!

So lautete früher die Marschroute der Vereine, und selbst für Vereine wie Real Madrid oder den F.C. Barcelona war es Ehrensache an der Trofeo Carranza teilzunehmen. Im Jahr 1958 reiste Real Madrid als Sieger des Europapokals der Landesmeister, inklusive den Legenden Alfredo di Stéfano und Francisco Gento an, und nahm die Trophäe gleich mit nach Hause. Auch in den folgenden beiden Jahren kamen die Madrilenen als amtierender europäischer Champion, und gewannen erneut das Turnier in Cádiz. Dabei war die Auflage von 1960 das Turnier mit dem wahrscheinlich besten Teilnehmerfeld in der Geschichte: Real Madrid (Europapokalsieger der Landesmeister), Stade Reims (Finalgegner von Real 1959), Eintracht Frankfurt (Finalgegner 1960), und Athletic Bilbao. Die Frankfurter verloren jedoch im Halbfinale gegen die Basken mit 2:1, und im Spiel um Platz 3 gegen die Franzosen mit 4:1.

Allgemein waren die 1960er Jahre mit Sicherheit die glanzvollste Zeit der Trofeo Carranza. Zudem bekamen die Gaditanos von 1963-65 Benfica Lissabon, mit Vereinslegende Eusébio zu Gesicht (einmal davon als frisch gebackener Europapokalsieger), das sich einmal in die Siegerliste eintragen konnten. Die Königlichen kamen 1964 als Finalist und 1966 als Sieger wieder an die Costa de la Luz. Zudem komplettierten mit dem FC Barcelona, dem FC Valencia und Real Saragossa jeweils Sieger oder Finalisten des Messestädte-Pokals die illustren Runden.

Wie im Jahr 1960 gab es 1973 im Estadio Ramón de Carranza die Neuauflage des Finals des Europapokals der Landesmeister – zwischen Ajax Amsterdam und Juventus Turin – zu bestaunen, aber überraschenderweise nur als Spiel um Platz 3. 1979 reiste der FC Barcelona als Gewinner des Europapokals der Pokalsieger an, wurde in Cádiz aber nur Dritter. Außerdem nahmen oftmals bekannte Vereine aus Südamerika Teil (Peñarol, River Plate, Grêmio, Palmeiras, Corinthians, etc.), sodass man die Trofeo Carranza fast als einen Vorläufer der Klub-Weltmeisterschaft bezeichnen könnte. Bayern München war 1972 bei der 18. Auflage dabei, wurde aber ebenso wie die Frankfurter Eintracht letzter; hinter Athletic Bilbao, Benfica Lissabon und Botafogo aus Brasilien.

In den Neunzigern stachen unter den Teilnehmern Real Saragossa (1995) und Lazio Rom (1999) – beide Europokalsieger der Pokalsieger – hervor. Die Römer traten damals unter anderem mit Nedved, Verón und Mihajlovic an, verloren im Finale aber gegen Betis Sevilla. Im neuen Jahrtausend, gaben sich noch die spanischen Uefa-Pokal/Europa League Sieger Valencia CF, Atlético Madrid und FC Sevilla die Ehre. Auch wenn das Turnier nicht mehr mit den ganz großen Namen aufwarten kann, ist es in Cádiz und Spanien eine Institution, die von ihrer Vergangenheit weiter getragen wird.

 

 

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The Magical tale of Jorge Alberto González Barillas http://www.chefutbol.com/english-posts/magical-story-jorge-alberto-gonzalez-barillas-magico-675813 http://www.chefutbol.com/english-posts/magical-story-jorge-alberto-gonzalez-barillas-magico-675813#comments Mon, 30 Jan 2017 14:47:20 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=2294 The mention of ‘The Magician’ (El Magico) will spark a broad smile to anyone who hails from the vibrant coastal city of Cadiz, of course the one and only magician they are thinking of is El “Mágico González!” Jorge Alberto...

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The mention of ‘The Magician’ (El Magico) will spark a broad smile to anyone who hails from the vibrant coastal city of Cadiz, of course the one and only magician they are thinking of is El “Mágico González!”

Mágico González

Cádiz CF

Jorge Alberto González Barillas to give him his full name was and is the idol of the small Andalusian club on the Atlantic coast.  In the era of super professional players and media training it is the tales of players like ‘El Magico’ that bring the most joy to fans. Of course this attitude to the game is only embraced through nostalgic eyes when  said player is able to back up the non-footballing stories with equaling moments on the football field. There is a valid reason why Maradona and George Best are held in such regard while others like Michael Johnson go on to become an  irrelevant footnote in history. The legend of Gonzalez is undoubtedly seen in similar light by his adoring Cádiz and El Salvadorr to that of Maradona  and Best for his exploits during his golden years when he produced artistry on the pitch bringing joy to the relative minnows he represented.

Like many other mad genius’, the tale of El Magico and his exploits is enhanced by his love of extra-curricular activities away from the field. He once famously remarked to the press,

“I admit that I am not a saint, that I like the nightlife, and that not even my mother could drive me out. I know that I am irresponsible and not a good pro, and it may be that I throw away the opportunity of my life. I know it, but I just have that stupid attitude: I do not like to see football as a work. If I did, I would not be myself. I’m just playing for fun. “

The sprawling nightlife has an impact on Mágico’s performance In the first year in Cádiz, González scored 15 goals in 33 games and his team thus started to rise. In 1983/1984 it was in the Primera División then 14 goals in 31 games. In the third year, however, his prodigious nightlife became more and more noticeable. He only finished 11 games and only scored a paltry goal. He was then sold to Valladolid, where he was not at all happy. Mágico didn’t adapt to the cold or the style of life in the North nor did the traditionally more serious Northerners take to his lax attitude. Thus, he returned to his beloved Cádiz for the season 86/87, where they paid him only per game. He also had to pay penalties if he did not show up for training or came late to the games. Since money was not particularly important to him and he did not want to give up the nightlife, he almost got less money at the end of the month than his team colleagues.

The makings of The Magician

Jorge Alberto González Barillas was born in 1958 in San Salvador (El Salvador). In 1975, he made his debut in the Salvadorian League at the age of 17. For five years, he enchanted the fans in his home country, highlighting the qualification for the 1982 World Cup in Spain. The second and last time until today that no country could qualify for a world championship. In the decisive game against Mexico, González started an irresistible solo in his own half, his shot could only let Mexico’s goalkeeper bounce, Ever Hernández dusted off to the goal. El Salvador took part in the World Cup.

However, El Salvador were not lucky enough to be able to return home after the matches against Hungary, Belgium and Argentina (with 21-year-old Diego Armando Maradona) with zero points and a goal difference of 1:15. A thin 24-year-old boy however with black long and curled hair, who plays in his home town El Salvador at Club Deportivo FAS and who gave it the nickname “El Mago”, stands out. He surprises everyone with his incredible feats, fast hooks and his speed: it’s Mágico González. Despite the disastrous results of his team, he is elected to the World Cup. A few European clubs are attracted to him.Amongst others, Paris Saint-Germain, with whom a contract had already been negotiated and only the signature was missing. The governing body of the French club and a large number of photographers expected Mágico to sign a contract in a hotel in Paris. But he just could not. According to rumors, he slept, and had no desire to go to Paris. “What should I do in Paris? I can not speak the language, the city is huge. How can I live here? “Surprisingly, El Salvador’s 11th place went to the second Spanish league to Cádiz. Famed for sun, beaches and bars at the very tip of Spain was not suprising decision to those who have visited

Magic Anecdotes

Anecdote # 1 Few remember his debut at the end of August 1982 when “el submarino amarillo” took part in a preparatory game in the 7,000-inhabitant village of Trebujena. After the match there was a meal organized by the host club, the two teams sat together at the table. González was sitting with his direct opponent Rafael at the table, which he had previously played in the legs. The coach of Cádiz was the Yugoslav Dragoljub Milosevic. He wanted his players neither to eat too much nor to drink alcohol. So he instructed his assistant coach David Vidal to monitor the whole thing. Shortly after the meal started, Mágico, aware that Vidal did not let him out of his sight, asked his table neighbors

Rafael: M: “What are you drinking, amigo?

“R: “Coca-cola.”M: “No, you’re drinking wine!”

R: “Hey, what? No, I’m drinking Coca-cola, you see.

“M: “Yeah, of course. But from now on you order wine. You drink my Coca-cola and I drink your wine.”

That was Mágico González.
#2

There are many legends about Mágico. There is one that is particularly magical and mysterious. It is about a game in the semifinals around the “Trofeo Carranza”, a tournament that is held every summer in Cádiz. There, FC Barcelona was waiting for the Cádiz team. Mágico González – as so often – was visibly drunk and too late to play. He slept completely in the cabin, where he was finally woken up by the witness. 3: 0 was already there for the Catalans. The legend speaks of a stunning performance of Mágico González in the second half, his two goals and two goal scoring allowed Cádiz to turn the game and win 4: 3. Allegedly, this performance of Mágicos meant that FC Barcelona gave him a chance to participate in the preparations. There are no videos of this magical game, you also find the result in vain in the almanacs of Spanish football. But in Cádiz, they firmly claim that it took place. Imagination or just pure magic?

#3

Mágico went on tour with Barcelona in the summer of 1984 as a trial during the era of Diego Armando Maradona on the field and his compatriot César Luis Menotti on the bench for the club’s tour of the USA. The Salvadorian also played two games in front of the American crowd for the Catalans and showed himself at his best, even scoring two goals. Had it not been for a fire alarm, who knows how the career of Mágico would have gone. It is said that when a fire alarm sounded all the played went to the lobby, that is all but one as Gonzales remained in his room accompanied by a woman. Mágico. To the incident, he said, “If I start something, I’ll put it to an end.” This was the final straw for Menotti who subsequently decided not to offer the El Salvadorian a contract owing to his disciplinary issues.

Mágico González

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Der Cádiz Club de Fútbol ist zurück in Spaniens zweiter Liga und schickt sich an noch eine Stufe weiter oben anzuklopfen. Ortuño und Álvaro García überragen.

Es ist der 26. November 1983: Der große FC Barcelona tritt beim Cádiz CF an und muss sich mit einem 1:1 begnügen. Ein Traumtor von „El Magico“ Gonzalez, das Messi und (dem wahren) Ronaldo für ihre unglaublichen Sololäufe gegen Getafe respektive Compostela durchaus als Inspiration gedient haben könnte, brachte Cádiz damals sogar in Front. Noch heute schwärmt man im Süden Andalusiens von Magico González und den Zeiten von vor über 30 Jahren..

Insgesamt verbrachte der Verein aus dem Süden Andalusiens zwölf Jahre in der höchsten spanischen Liga, das letzte Mal in der Saison 2005/2006. Er wird auch das „gelbe U-Boot“ genannt – wie auch der FC Villarreal, weshalb es hier einen Streit zwischen den Fans beider Klubs gibt, wer nun das „wahre“ gelbe U-Boot ist. Die Andalusier verdienten sich diesen Namen in den späten 80ern und frühen 90ern, als man achtmal in Folge die Klasse in der höchsten spanischen Liga halten konnte und es immer wieder irgendwie schaffte, an den letzten Spieltagen die Abstiegsplätze noch zu verlassen.

Álvaro Cervera führt Cádiz zum überraschenden Aufstieg

Doch der Glanz der alten Zeiten, in denen man mit dem grandiosen Magico González sogar den großen FC Barcelona an den Rand einer Niederlage brachte, ist schon längst verblasst. Der Cádiz Club de Fútbol war nach 2006 jahrelang in den Niederrungen des spanischen Fußballs versunken, die letzten sechs Jahre verbrachte man gar in Spaniens drittklassiger Segunda División B. In der Saison 2014/2015 scheiterte man gegen Athletic Bilbao II denkbar knapp in den Playoffs zum Aufstieg in die zweite Liga. Und letzte Saison lag man größtenteils gut im Rennen um einen Aufstiegsplatz, doch gegen Saisonende schien der Mannschaft von Trainer Manolo Vizcaíno auch wieder die Luft auszugehen. Nach einer erneuten Niederlage am fünftletzten Spieltag und damit nur einem Punkt aus den vorherigen vier Spielen zog die Klubführung die Reißleine und ersetzte Vizcaíno durch Álvaro Cervera. Das erwies sich als Glücksgriff, wenn auch die Wirkung etwas auf sich warten ließ.

Auch der neue und mit Teneriffa aufstiegserfahrene Coach konnte nämlich nur bedingt in den letzten vier Spielen das Ruder rumreißen. Immerhin standen aus diesen vier Spielen vier Punkte und die Sicherung von Platz vier und die damit verbundene Teilnahme an den Playoffs zur Segunda A zu Buche. Doch in der Form der vergangenen Wochen setzte aber wohl nicht einmal der größte Optimist auch nur einen Groschen auf den Cádiz CF, sich beim Kampf von 14 Mannschaften um zwei freie Plätze für Spaniens zweite Liga durchzusetzen. Doch so langsam fand Cádiz seinen Spirit wieder und schaltete Racing de Ferrol und Racing de Santander im Viertel- bzw. Halbfinale aus, um dann im Finale auf den ehemaligen Erstligisten Hércules de Alicante zu treffen. Mit zwei knappen Eins-zu-Null-Siegen im Hin- und Rückspiel machte Cádiz die Sensation perfekt und stieg tatsächlich in die Segunda A auf.

Nach schlechtem Start kommt Cádiz ins Rollen

Nun also die Saison 2025/2017 mit dem ganz klaren Ziel des Klassenerhaltes. Doch in einer unheimlich ausgeglichenen Liga, wo für Cádiz vor dem 19.Spieltag der direkte Aufstieg drei und der direkte Abstieg acht Punkte entfernt war, hat es den Cádiz CF nach durchwachsenem Start (11 Punkte nach 11 Spielen, danach 16 Punkte in sieben Spielen) irgendwie nach oben gespült. Vor dem 19. Spieltag (gegen Sevilla B) stand man auf Platz 4, Sevilla auf Platz 7.  Im altehrwürdigen Estadio Ramón de Carranza – mit einem Fassungsvermögen von nun 25.033 Zuschauern 2012 komplett renoviert und jetzt ein wahres Schmuckkästchen – fanden sich am Sonntagabend 13.000 Zuschauer ein, um bei für einen Mitteleuropäer nicht wirklich weihnachtlichen Temperaturen (12 Grad) das kleine andalusische Derby zu verfolgen.



Resultados de Fútbol

Und Cádiz legte eine beeindruckende Dominanz an den Tag. Das “kleine” Sevilla wurde bereits am eigenen Strafraum unter Druck gesetzt, mit einer Selbstverständlichkeit und einem Selbstvertrauen, was man so von einem Aufsteiger nicht erwartet. In der 15. Minute dribbelte Torjäger Ortuño durch den gesamten Sevilla-Strafraum, scheinbar ohne GPS und direkt in eine Sackgasse, drehte sich dann aber urplötzlich um 180 Grad und holte aus seinem Repertoire: einen kunstvollen Schlenzer ins lange Eck, 1:0 Cádiz. Das Carranza bebte.

Am Ende gewinnt Cádiz durch Tore vom gleichzeitig etwas unbeholfen wirkenden aber doch eleganten Riesen Sankaré, Nico Hidalgo und Salvi mit 4:1. “Feliz Navidad” – “Frohe Weihnachten”, schallt es durch das Stadion und eine Laola-Welle nach der anderen schwappt durchs weite Rund bzw. Viereck. Teamgeist und Ausgeglichenheit der Mannschaft stechen heraus. Doch auch individuelle Klasse ist vorhanden. So befindet findet sich auf der Bank mit Dani Güiza sogar noch ein Europameister von 2008. Alfredo Ortuño hat ihm mittlerweile den Rang abgelaufen.

Álvaro García sticht heraus – Aufstieg als Traum

 Álvaro García ist die Seele des Cádiz CF

Sicher ist Top-Torjäger und Wandervogel Alfredo Ortuño (zehn Vereine in acht Jahren) mit seinen 12 Toren einer der Erfolgsgaranten beim südandalusischen Klub. Doch das Herz, die Seele des Spiels, ist Álvaro García. Der 24-jährige Linksfuß wirbelte gegen Sevilla auf dem linken Flügel als ob es kein morgen geben würde: unermüdlich, um jeden Ball kämpfend und schneller als jeder andere. Mit seinen Eigenschaften ist Álvaro  das Sinnbild des “neuen” Cádiz. Angeblich soll Middlesbourough mit dem ehemaligen Mourinho-Assistenten Karanka an der Seitenlinie bereit sein, in der Winterpause die Ausstiegsklausel von 6 Millionen Euro zu zahlen. Es wäre ein herber Verlust für die Spanier.

Man kann sich für den Cádiz CF nur wünschen, dass der linke Flügelmann standhaft bleibt. Denn sollte das Team so zusammenbleiben und weiter die von Trainer Cervera eingeimpfte unermüdliche Kämpfermentalität an den Tag legen, dann ist ihnen alles zuzutrauen.

Die heißblütigen “Gaditanos“ (so werden die Einwohner Cádiz’ genannt) werden das Estadio Ramón de Carranza auch in den nächsten Heimspielen immer wieder in einen Hexenkessel verwandeln. Am Ende der Saison wird sich zeigen, ob Cádiz den Glanz der alten Zeiten wieder aufleben lassen kann. Wer weiß, vielleicht ist es mal wieder an der Zeit, dass das gelbe U-Boot aus der Versenkung und in der Primera División auftaucht…Es wäre dem kleinen, romantischen und verschlafenen Fischerstädtchen und einer strukturschwachen Region, welche die höchste Arbeitslosigkeit in Spanien hat, zu wünschen.

Vielleicht heißt es dann in der Saison 2017/2018 für Lionel Messi, Luis Suárez und Co. tatsächlich: Das Auswärtsspiel im Estadio Ramon de Carranza steht an. Dort wartet dann zwar nicht mehr „El Magico“ Gonzalez auf sie, aber immerhin ein gewisser Álvaro García…

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