Chapecoense – chefutbol http://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 http://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Chapecoense – chefutbol http://www.chefutbol.com 32 32 11. Spieltag: Pikachu donnert Vasco da Gama zum Sieg http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/11-spieltag-pikachu-donnert-vasco-da-gama-zum-sieg http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/11-spieltag-pikachu-donnert-vasco-da-gama-zum-sieg#respond Tue, 12 Jun 2018 21:52:20 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10493 Der 11. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A ist gespielt. Yago Pikachu bricht die Serie von Recife. Atlético Mineiro fegt Fluminense mit 5:2 vom Platz und Flamengo ist weiterhin der Ligakrösus. Vasco da Gama gewinnt dank einem starken Pikachu So...

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Der 11. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A ist gespielt. Yago Pikachu bricht die Serie von Recife. Atlético Mineiro fegt Fluminense mit 5:2 vom Platz und Flamengo ist weiterhin der Ligakrösus.

Vasco da Gama gewinnt dank einem starken Pikachu

So schnell kann es gehen: Nachdem 10. Spieltag stand Sport Recife überraschend auf dem zweiten Platz. Ein Spieltag später muss sich O Leão do Nordeste mit dem 7. Tabellenplatz begnügen. Schuld daran ist Pikachu. Genauer gesagt der etatmäßige Rechtsverteidiger von Vasco da Gama, Yago Pikachu, der diesmal als Rechtsaußen eingesetzt wurde und prompt zum Matchwinner avancierte. Durch zwei Treffer von Pikachu musste sich Sport Recife am Ende geschlagen geben. In einer unterhaltsamen Partie ging Vasco da Gama in der 19. Minute in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause unterlief Vasco-Innenverteidiger Paulão ein Eigentor. Doch Pikachu brachte mit dem Halbzeitpfiff seine Mannen nochmals in Führung. Auch in der zweiten Hälfte ging es hin und her. Der Ex-Schalker Michel Bastos glich in der 74. Minute mit einem sehenswerten Fallrückzieher erneut aus, doch in allerletzter Minute fing sich Recife noch tatsächlich das dritte Gegentor: Einen Schuss von Pikachu klärte Torhüter Magrão schlecht in die Mitte, sodass der kurz zuvor eingewechselte Ramon Motta leichtes Spiel hatte und zum viel umjubelten 3:2 abstaubte.

Galo ballert Flu aus dem Stadion

Tore in Hülle und Fülle gabs beim Spiel zwischen Atlético Mineiro und Fluminense. Am Ende schickte Galo die Grün-Weiß-Roten mit einer 5:2-Packung nach Rio de Janeiro zurück. Dabei sah es für Flu anfangs noch gut aus. Rechtsverteidiger Gilberto brachte die Gäste in der 29. Minute mit einem Kopfballtor in Führung. Leonardo Silva glich sechs Minuten später für Galo aus. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte dann der überragende Roger Guedes mit einem Golazo Mineiro in Führung. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff schlug Fluzão in Person von Pedro erneut zu. Im zweiten Durchgang spielte sich dann Atlético in einen Rausch. Zuerst brachte Tomás Andrade Galo wieder in Führung. Kurz vor Schluss erzielten Ricardo Oliveira und Roger Guedes die Tore Nummer 4 und 5 für die Heimelf. Durch diesen Erfolg kletterte Atlético Mineiro auf den zweiten Tabellenplatz, Fluminense rutschte auf Rang 11 ab.

Chapecoense gelingt wichtiger Sieg gegen Cruzeiro

Chape ist ein wichtiger Sieg gegen die Minimalisten von Cruzeiro Belo Horizonte gelungen. In einer Halbzeit der schlechteren Art passierte nicht allzu viel. Daher springen wir schnell in die zweite Hälfte des Spiels, denn dort fielen dann auch endlich Tore. Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer ein maues Spiel – bis zur 80. Minute. Chape-Rechtsverteidiger Apodi zog auf der rechten Außenbahn den Turbo an, flankte punktgenau auf den erst 18-jährigen Bruno Silva, der die Kugel dann mit etwas Glück im Cruzeiro-Gehäuse unterbrachte. In der vierten Minute der Nachspielzeit machte dann Elicarlos den Sack zu. Eine missglückte Abwehraktion nahm der Mittelfeldspieler dankend an und verwandelte sehenswert aus 20 Metern.

Flamengo gibt sich keine Blöße

Auch Paraná konnte den Tabellenführer Flamengo nicht stoppen. Dabei tat sich der Spitzenreiter anfangs erst schwer. In der 21. Minute erlöste aber Diego seine Mannschaft durch einen abgefälschten Freistoßtreffer. Im zweiten Durchgang erhöhte der zuletzt formstarke Felipe Vizeu auf 2:0. Mit diesem Sieg festigte Flamengo seine Spitzenposition in der Campeonato Brasileiro Série A.

 

Die Ergebnisse des 11. Spieltags der Campeonato Brasileiro Série A

Atlético Paranaense 0:1 FC São Paulo
Vasco da Gama 3:2 Sport Clube do Recife
Chapecoense 2:0 EC Cruzeiro Belo Horizonte
Corinthians 0:0 EC Vitória
Atlético Mineiro 5:2 Fluminense
EC Bahia 3:3 Botafogo
Ceará SC 2:2 Palmeiras
Grêmio Porto Alegre 1:0 América Mineiro
Santos 1:2 Internacional Porto Alegre
Flamengo 2:0 Paraná Clube

 

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8. Spieltag – Recife gewinnt auch gegen Atlético Mineiro http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/8-spieltag-recife-gewinnt-auch-gegen-atletico-mineiro http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/8-spieltag-recife-gewinnt-auch-gegen-atletico-mineiro#respond Wed, 06 Jun 2018 23:09:17 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10387 Der 8. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A ist durch. Große Überraschungen hat es derweil nicht gegeben. Spitzenreiter Flamengo gewann souverän gegen EC Bahia. Eine empfindliche Niederlage hingegen musste Atlético Mineiro gegen Sport Recife einstecken. Flamengo bleibt weiterhin an der...

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Der 8. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A ist durch. Große Überraschungen hat es derweil nicht gegeben. Spitzenreiter Flamengo gewann souverän gegen EC Bahia. Eine empfindliche Niederlage hingegen musste Atlético Mineiro gegen Sport Recife einstecken.

Flamengo bleibt weiterhin an der Spitze – Chapecoense mit einem wichtigen Sieg im Kellerduell

Das Team der Stunde bleibt weiterhin Flamengo. Die Rot-Schwarzen aus Rio de Janeiro sind weiterhin das Maß aller Dinge. Durch einen souveränen Sieg im Heimspiel gegen EC Bahia untermauerte Mengão seine Titelambitionen. In einer recht einseitigen Partie setzten sich die Männer von Flamengo-Coach Maurício Barbieri durch zwei Treffer kurz vor der Halbzeitpause durch. In der 42. Minute erzielte der Ex-Bremer Diego in Slapstick-Manier die Führung für seine Mannschaft; drei Minuten später netzte noch Lucas Paquetá ein. In der zweiten Spielhälfte zeigten sich die Gäste aus dem Bundesstaat Bahia viel mutiger, doch der Anschlusstreffer sollte im Verlauf der Partie nicht mehr fallen. Flamengo verwaltete geschickt das Geschehen und gewann am Ende verdient mit 2:0.

Im „Keller-Spitzenspiel“ konnte Chapecoense (18.) einen wichtiger Dreier gegen den Tabellennachbarn Ceará SC (19.) einfahren. Beide Teams spielten von Beginn an voll auf Sieg. Dicke Chance gab es hüben wie drüben – nur die Treffer fehlten. Im zweiten Durchgang der Partie schaltete dann Chape einen Gang hoch und erzielte innerhalb von 16 Minuten zwei Tore. Die Treffer von Arthur und Héctor Canteros ebneten den Weg zum Sieg für die Gastgeber aus Chapecó.

Atlético Mineiro verliert auch gegen Recife

Nach der Niederlage ist vor der Niederlage –  Viel schlechter hätte es für Atlético Mineiro nicht laufen können. Erst verloren sie das Spitzenspiel am 7. Spieltag gegen Flamengo, um eine Woche darauf auch gegen Sport Recife zu verlieren. Recife wirkte keinesfalls wie ein Underdog und spielte von Anfang an stark auf. In der 30. Minute fiel dann auch die Führung durch Rogério – gleichbedeutend der Halbzeitstand.

Galo-Coach Thiago Larghi fand in der Halbzeitpause offenbar die richtigen Worte. Keine fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte der Ecuadorianer Juan Cazares den Ausgleich für Atlético Mineiro. Knapp eine Viertelstunde danach traf dann auch noch der mittlerweile 38-jährige Ricardo Oliveiro zum 2:1 für Galo. Die Führung währte aber nicht lang: Binnen vier Minuten egalisierte O Leão do Nordeste, wie Sport Recife auch bezeichnet wird, den Rückstand in Person von Gabriel und dem ehemaligen Schalker Michel Bastos. Das war dann auch der Endstand. Recife gewann durch eine engagierte Leistung verdient mit 3:2 gegen Galo.

Die Ergebnisse des 8. Spieltags der Campeonato Brasileiro Série A

Sport Clube do Recife 3:2 Atlético Mineiro
Vasco da Gama 1:0 Paraná Clube
EC Vitória 2:3 Internacional Porto Alegre
Chapecoense 2:0 Ceará SC
FC São Paulo 3:2 Botafogo
EC Cruzeiro Belo Horizonte 1:0 Palmeiras
Grêmio Porto Alegre 0:0 Fluminense
Flamengo 2:0 EC Bahia
Corinthians 1:0 América Mineiro
Atlético Paranaense 2:0 Santos

 

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7. Spieltag – Fluminense klettert weiter nach oben http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/7-spieltag-fluminense-klettert-weiter-nach-oben http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/7-spieltag-fluminense-klettert-weiter-nach-oben#respond Wed, 30 May 2018 16:07:45 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10304 Es war der Spieltag der Mannschaften aus Rio de Janeiro. Flamengo gewann im Topspiel der Campeonato Brasileiro Série A gegen Atlético Mineiro und Stadtrivale Fluminense setzte sich gegen Chapecoense mit 3:1 durch. Somit steht Mengão auf Platz 1, Fluzão auf Rang...

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Es war der Spieltag der Mannschaften aus Rio de Janeiro. Flamengo gewann im Topspiel der Campeonato Brasileiro Série A gegen Atlético Mineiro und Stadtrivale Fluminense setzte sich gegen Chapecoense mit 3:1 durch. Somit steht Mengão auf Platz 1, Fluzão auf Rang 2.

Topspiel der Woche: Atlético Mineiro – Flamengo

Das absolute Highlight des 7. Spieltags der Campeonato Brasileiro Série A hieß Atlético Mineiro gegen Flamengo, oder auch der Erste gegen den Zweiten der Brasileirão 2018. Der Sieger des Topspiels hieß am Ende Flamengo – doch unverdienter hätte der 1:0-Sieg nicht sein können.

Beide Mannschaften begannen verhalten in die Partie. Die erste dicke Chance hatten dann die Gastgeber von Atlético Mineiro: In der 8. Minute stocherte der Rechtsverteidiger Emerson den Ball irgendwie zu Stürmer Alerrando, der direkt abzog. Flamengo Schlussmann Diego Alves parierte den abgefälschten Schuss aber brillant. Von da an sollte Galo die Partie mehr als nur dominieren. Ein ums Andere Mal rannten die Spieler aus Belo Horizonte in Richtung Flamengo-Gehäuse; die Führung wollte aber nicht fallen. In der 28. Minute war es dann aber fast soweit. Eine punktgenaue Flanke von Mittelfeldmotor Blanco, köpfte Roger Guedes nur an die Latte. Letzterer machte viel Betrieb, blieb aber wie seine Mannschaftskollegen erfolglos. Mit einem 0:0 rettete sich Flamengo dann in die Halbzeitpause.

Wer dachte, dass sich die Mengão-Kicker in der zweiten Hälfte besser präsentieren würden, der sah sich getäuscht. Atlético Mineiro machte genau da weiter, wo sie im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten. Galo überrannte förmlich Flamengo – Im Eishockey würde man von einem Powerplay reden. Belohnt wurden sie aber trotzdem nicht. Die Gäste kamen ganz selten zu Entlastungsangriffen, die aber schnell wieder verpufften. Atlético Mineiro hätte zu diesem Zeitpunkt schon locker mit 2, 3 Toren führen MÜSSEN.

Der Fußballgott trug aber an diesem Abend vermutlich das Schwarz-Rote Trikot von Flamengo. Und damit das Phrasenschwein heute nicht leer ausgeht: „Wer seine Dinger vorne nicht macht, der kriegt sie hinten“. So kam es dann auch in der 80. Minute. Galo stand zu diesem Zeitpunkt des Spiels hinten sehr weit offen. Einzig Emerson sicherte noch kurz vor der Mittellinie ab. Dem unterlief dann auch der folgenschwere Fehler. Einer eher harmlosen Ball unterschätze er so sehr, dass der Youngster Vinícius Júnior freie Bahn hatte, sich dann im Strafraum auch noch gekonnt gegen Emerson durchsetzte und dann das Auge für den freistehenden Éverton Ribeiro hatte. Der musste nur noch ins leere Tor einschieben. Den Männern aus dem Bundesstaat Minas Gerais gelang auch in der Restzeit kein Tor, sodass Flamengo das Spiel mit 1:0 über die Runden brachte. Somit zogen die Schwarz-Roten wieder an Galo in der Tabelle vorbei und stehen wieder auf dem ersten Tabellenplatz. Atlético Mineiro rutschte durch die Niederlage auf den dritten Rang ab.

Fluminense setzt seinen Positivtrend weiter fort – EC Bahia mit einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Während sich der Stadtrivale Flamengo mit viel Glück gegen Atlético Mineiro durchsetzen konnte, hatte Fluminense weniger Mühe. In einer recht unterhaltsamen Partie gewann Tricolor mit 3:1 gegen Chapecoense. Matchwinner war dabei der 20-jährige Stürmer Pedro mit zwei Treffern. Durch diesen Erfolg stehen die Spieler aus Rio de Janeiro nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf konnte EC Bahia gegen Vasco da Gama einfahren. Der Underdog aus Salvador schickte Vascão mit einer 3:0-Packung nach Rio de Janeiro zurück und steht nun mit 8 Punkten auf einem gesicherten 15. Platz. Weiterhin ungeschlagen bleibt der Traditionsverein FC São Paulo. Der so genannte O Clube da Fé setzte sich mit 3:1 gegen den Aufsteiger América Mineiro durch. Mann des Spiels für São Paulo war der Altmeister Nenê – vielen noch bekannt aus seiner Zeit bei PSG, wo er unter anderem auch Torschützenkönig der Ligue 1 in der Saison 2011/12 mit 21 Treffern war.

Die Ergebnisse des 7. Spieltags der Campeonato Brasileiro Série A

Fluminense 3:1 Chapecoense
Palmeiras 2:3 Sport Clube do Recife
Atlético Mineiro 0:1 Flamengo
Paraná Clube 0:0 Atlético Paranaense
Internacional Porto Alegre 2:1 Corinthians
Santos 0:1 EC Cruzeiro Belo Horizonte
EC Bahia 3:0 Vasco da Gama
Botafogo 1:1 EC Vitória
América Mineiro 1:3 FC São Paulo
Ceará SC 0:1 Grêmio Porto Alegre

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5. Spieltag – Die Woche der Derbys http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasileirao-chapecoense-gremio-548632 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/brasileirao-chapecoense-gremio-548632#respond Thu, 17 May 2018 17:13:42 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=10219 Der 5. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A stand ganz im Zeichen der Derbys. Gleich drei Stadtduelle standen auf dem Spielplan. Das Topspiel der Woche fand zwischen Corinthians und Palmeiras statt. Tabellenführer Flamengo zog an diesem Spieltag gegen Chapecoense überraschend...

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Der 5. Spieltag der Campeonato Brasileiro Série A stand ganz im Zeichen der Derbys. Gleich drei Stadtduelle standen auf dem Spielplan. Das Topspiel der Woche fand zwischen Corinthians und Palmeiras statt. Tabellenführer Flamengo zog an diesem Spieltag gegen Chapecoense überraschend den Kürzeren, bleibt aber weiterhin der Ligaprimus.

Topspiel der Woche: Corinthians – Palmeiras

Am vergangenen Sonntag war nicht nur Muttertag, sondern es stand auch das Derby Paulista zwischen Corinthians und Palmeiras an. Die beiden Spitzenklubs aus São Paulo boten den knapp 36.000 Zuschauern in der Arena Corinthians ein spektakuläres Match. Die Heimelf hatte gleich zu Beginn der Partie in der 5. Minute die erste dicke Chance. Einen Eckball klärte der Palmeiras-Innenverteidiger Antônio Carlos eher suboptimal in die Mitte, wo Maycon die Kugel volley annahm, aber knapp am Tor vorbeizog. Danach war von den Corinthians wenig zu sehen. Stattdessen drängten die grün-weißen Gäste auf die Führung. Mitten in der Drangphase von Palmeiras, dann die nächste dicke Chance für die Paulistas: Nach einer schönen Hereingabe von links, legte der Stürmer Jadson auf den Sechser Gabriel, der den Ball direkt annahm, aber ebenso knapp am Palmeiras-Gehäuse vorbeizog. Sechs Zeigerumdrehungen später fiel dann wiederum fast die Führung für Palmeiras. Thiago Santos schaffte es aus abseitsverdächtiger Position, freistehend aus fünf Metern, tatsächlich nur den Pfosten zu treffen. Vorab gesagt: Das sollte nicht letzte Pfostentreffer für die Palmeiras werden. Direkt im Gegenzug durften die Corinthians-Fans dann aber jubeln. Der junge Pedrinho vernaschte im rechten Mittelfeld gleich zwei Gegenspieler, steckte auf Jadson durch, der Maycon auf links mitnahm. Der Sechser brachte den Ball anschließend perfekt auf den aktuellen Toptorschützen der Série A, Rodriguinho, der nur noch ins leere Tor einschieben musste, und die 1:0-Führung für seine Mannschaft markierte. Mit diesem Ergebnis gingen dann beide Teams in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte ging es hin und her. Die Corinthians verzweifelten immer wieder am Palmeiras-Goleador Jaílson; Palmeiras hingegen am Pfosten. Ein ums andere Mal bewahrte Jaílson seine Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand. Die Paulistas konnten sich hingegen beim lieben Fußballgott bedanken, dass die Verdão zweimal nur den Posten trafen. In der Endabrechnung also drei Mal Pfosten, kein Tor und eine 1:0-Niederlage für Palmeiras im Stadtderby gegen Corinthians. Die Gastgeber kletterten mit diesem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz, während Palmeiras auf den fünften Rang abrutschte.

Zwei weitere Derbys und eine Niederlage für Flamengo

Das Derby Paulista war nicht das einzige Stadtduell am 5. Spieltag. Grêmio empfing Internacional in der Arena do Grêmio. Das so genannte Grenal zwischen den beiden Teams aus Porto Alegre ging mit 0:0 aus. Ein Ergebnis das keinem der beiden Mannschaften so recht weiterhalf. Grêmio bleibt damit weiterhin in der oberen Tabellehälfte, wohingegen Internacional nur einen Platz vor den Abstiegsrängen steht. Derby Nummer drei fand zwischen Botafogo und Fluminense statt. Im Clássico Vovô setzte sich Botafogo mit 2:1 gegen den Stadtrivalen durch. Durch den Sieg hievten sich die schwarz-weißen in die Spitzengruppe der Liga und stehen mit 8 Punkten auf Rang sechs. Eine Überraschung konnte Chapecoense landen: Im wichtigen Heimspiel gewann Chape mit 3:2 gegen den aktuellen Tabellenführer Flamengo. Die Gäste stehen aber trotz der Niederlage, aufgrund des besseren Torverhältnisses, weiterhin an der Spitze.

 

Die Ergebnisse des 5. Spieltags der Campeonato Brasilieiro Série A

Grêmio Porto Alegre 0:0 Internacional Porto Alegre
EC Cruzeiro Belo Horizonte 2:0 Sport Clube do Recife
EC Bahia 2:2 FC São Paulo
Atlético Paranaense 1:2 Atlético Mineiro
Chapecoense 3:2 Flamengo
Vasco da Gama 2:3 EC Vitória
Corinthians 1:0 Palmeiras
Santos 3:1 Paraná Clube
Ceará SC 2:2 América Mineiro
Botafogo 2:1 Fluminense

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Copa Libertadores 2. Quali-Runde: Vasco ohne Probleme – Nacional schmeißt Chapecoense raus http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-vasco-paulinho-897318 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-vasco-paulinho-897318#respond Thu, 08 Feb 2018 09:22:34 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7795 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fanden zwei weitere Spiele der 2. Qualifikationsrunde der Copa Libertadores statt. Vasco setzte sich ohne Probleme gegen Universidad de Concepción durch, während Nacional das brasilianische Team Chapecoense ausschaltete. Nachdem man bereits das Hinspiel...

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fanden zwei weitere Spiele der 2. Qualifikationsrunde der Copa Libertadores statt. Vasco setzte sich ohne Probleme gegen Universidad de Concepción durch, während Nacional das brasilianische Team Chapecoense ausschaltete.

Nachdem man bereits das Hinspiel bei Universidad de Concepción mit 4:0 gewonnen hatte, war das Spiel vor heimischer Kulisse in Rio de Janeiro eigentlich nur noch Formsache für Vasco da Gama. Spätestens als nach fünf Minuten der erst 17-jährige Paulinho sich als jüngster Libertadores-Torschütze in die Annalen des brasilianischen Klubs eintrug, war jeglicher minimaler Funken Hoffnung auf ein Wunder auf chilenischer Seite erloschen. In der 41. Minute erzielte Yago Pikachu dann nach einem Abwehrfehler in der chilenischen Hintermannschaft das 2:0. In der zweiten Halbzeit gab es noch zwei Platzverweise auf beiden Seiten, aber keine Tore mehr.

Somit trifft Vasco da Gama in der dritten und letzten Qualifikationsrunde auf Oriente Petrolero oder Jorge Wilstermann – beide aus Bolivien.

Nach der Polemik des Hinspiels (einige Nacional-Anhänger hatten sich über den tragischen Flugzeugabsturz Chapecoenses lustig gemacht) trat Nacional im Gran Parque Nacional an, um das 1:0 aus dem Vorspiel zu verteidigen. Chapecoense brauchte mindestens ein Tor. Dieses sollten aber die Uruguayer erzielen. Wie im Hinspiel schon war es Santiago “Colo” Romero, der in der 6. Minute das Tor des Tages erzielen sollte. Nacional überließ daraufhin den Gästen aus Brasilien den Ball und machte hinten dicht. Die Taktik sollte aufgehen.

In der abschließenden Runde trifft man auf die Argentinier aus Banfield.

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2. Quali-Runde: Nacional überrascht – Vasco da Gama trumpft auf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-vasco-da-gama-trumpft-491843 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/libertadores-vasco-da-gama-trumpft-491843#respond Thu, 01 Feb 2018 12:58:41 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7704 Gestern Nacht fanden weitere zwei Spiele der zweiten Qualifikationsrunde zur Copa Libertadores statt. Dabei gewann Nacional aus Montevideo überraschend bei Chapecoense, während Vasco da Gama in Chile auftrumpfte. Chapecoense (BRA) – Nacional (URU) 0:1 (0:0) – Nacional überrascht Nacional überraschte...

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Gestern Nacht fanden weitere zwei Spiele der zweiten Qualifikationsrunde zur Copa Libertadores statt. Dabei gewann Nacional aus Montevideo überraschend bei Chapecoense, während Vasco da Gama in Chile auftrumpfte.

Chapecoense (BRA) – Nacional (URU) 0:1 (0:0) – Nacional überrascht

Nacional überraschte alle, wohl am meisten sich selbst. Das Team aus Montevideo gewann bei Chapecoense mit 0:1. Die Brasilianer, denen es noch vor wenigen Monaten niemand zutraute, sich nur ein Jahr nach der Tragödie aus eigener Kraft wieder für die Copa Libertadores zu qualifizieren, verpassten es vor allem in der hektischen Schlussphase, die Partie noch auszugleichen. Für Nacional kam der verdiente Sieg aus dem Nichts, denn es war bisher ein Jahresbeginn zum Vergessen: In der Vorbereitung setzte es gleich zweimal eine Niederlage gegen Erzrivale Peñarol ab. Ausserdem musste der bereits in den Social Media bekannt gegebene Transfer von José Sand wieder gelöscht werden. Der Spieler kam nicht, entschied sich für Deportivo Cali. Es kam noch schlimmer: Captain Diego Polenta, der für 3 Spiele in der Copa Libertadores gesperrt ist, ist auf dem Absprung nach Italien (Genoa). Hinzu kommt, dass die zwei Neuzuzüge aus Argentinien (Rodrigo Erramuspe und Gonzalo Bergessio) erst auf den letzten Drücker angekommen sind, ein dritter Spieler ist noch „verschollen“. Trainer Alexander Medina, der erst seit Mitte Dezember das Zepter in der Hand hält, war noch nicht in der Lage, seine Elf zu finden. Gestern kam er diesem Ziel einen grossen Schritt näher.

Universidad Concepción – Vasco da Gama 0:4 (0:2) – Vasco überrollt Concepción

Nach sechs Jahren Abwesenheit in der Libertadores präsentierte sich Vasco da Gama in bester Verfassung. Der Traditionsclub gewann auswärts bei Universidad de Concepcion gleich mit 0:4. Nach einer Viertelstunde hatte Evander bereits zwei Mal für die Schwarz-Weissen getroffen. Das Spiel war ausgeglichener als das Resultat vermuten lässt. Die Chilenen hatten ihre Chancen und besiegelten mit haarsträubenden Fehlern ihr Schicksal. Das Team des jungen Trainers Francisco Bozán (31) zahlte bitteres Lehrgeld. Dieses Duell ist entschieden.

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“Somos todo Chape”-Ein Jahr nach der Tragödie http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-mannschaften/somos-todo-chape-670543 http://www.chefutbol.com/fur-die-ewigkeit/legendare-mannschaften/somos-todo-chape-670543#respond Wed, 20 Dec 2017 16:13:57 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=7138 Am 28. November 2025 machte sich das brasilianische Team Chapecoense auf, um im kolumbianischen Medellín gegen Atlético Nacional das Erste von zwei Copa Sudamericana-Finals zu bestreiten. Was dann geschah, ist eine tragische Geschichte. Das Flugzeug stürzte ab, nur sechs Insassen...

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Am 28. November 2025 machte sich das brasilianische Team Chapecoense auf, um im kolumbianischen Medellín gegen Atlético Nacional das Erste von zwei Copa Sudamericana-Finals zu bestreiten. Was dann geschah, ist eine tragische Geschichte. Das Flugzeug stürzte ab, nur sechs Insassen überlebten die Katastrophe. Ein Jahr später ziehen wir Bilanz: Wie geht es den Hinterbliebenen und Überlebenden? Wer hat Schuld am Tod von 71 Menschen und wie steht “Chape” heute da? Chefutbol blickt zurück auf das furchtbare Unglück und dessen Folgen.

Die Überlebenden

An Bord des Fluges LaMia 2933 nach Medellín befanden sich an diesem Tag insgesamt 77 Menschen, nur sechs überlebten den Absturz der Maschine kurz vor der kolumbianischen Metropole. Neben zwei Crewmitgliedern, der Stewardess Ximena Suarez und dem Bordmechaniker Erwin Tumiri, der bolivianischen Airline überlebte der brasilianische Journalist Rafael Henzel, Mittelfeldspieler Alan Ruschel, Goalkeeper Jackson Follmann und Abwehrspieler Helio Zampier, genannt Neto.

Henzel flog gemeinsam mit der Mannschaft zum Endspiel der Sudamericana, da “Chape”, der Provinzklub aus dem Süden Brasiliens, noch nie zuvor in seiner 43-jährigen Geschichte das Endspiel des prestigeträchtigen Turniers erreicht hatte. Als Chapecoense gut neun Monate später im sagenumwobenen Camp Nou gegen den großen FC Barcelona eine Art Benefinzspiel bestritt, kommentierte Henzel die Partie für den brasilianischen Sender “RadioOeste” live aus Barcelona. Und er hatte es dem fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi, der an diesem Tag ebenfalls auf dem Platz stand, zu verdanken, dass er die Partie überhaupt kommentieren konnte.

Einige Wochen zuvor flog die argentinische Nationalmannschaft mit “La Pulga” an Bord mit eben jenem Flugzeug von Belo Horizonte nach Buenos Aires, Henzels Kollege Renan Agnolin wollte um jeden Preis auf dem selben Platz sitzen wie der argentinische Weltstar zuvor. Dessen Platz war allerdings Henzel zugewiesen, er tauschte mit Agnolin, der beim Absturz ums Leben kam. “Agnolin hat mein Leben gerettet”, sagte Henzel später in einer brasilianischen Talkshow. Seitdem hat er in seiner Twitter-Bio zwei Geburtstage angegeben. Einmal den 25. August 1973 und 29.November 2025. Der Tag, an dem er sein Leben erneut erhielt.

Von den drei überlebenden Spielern Chapecoenses konnte nur Alan Ruschel die Partie gegen die “Blaugrana” wirklich bestreiten. Auch er tauschte vor dem Abflug mit einem Kollegen den Sitzplatz, nur so und durch riesiges Glück konnte er lebend aus den Trümmern geborgen werden. Am Schlimmsten sei für ihn die Tatsache, dass er seine Teamkollegen nie wieder sehen würde, gab er nach der Partie sichtlich bewegt zu Protokoll. Privat hat Ruschel sein Glück gefunden. Im Februar 2017 fand die Hochzeit zwischen ihm und seiner Freundin Marina statt.

Goalkeeper Follmann führte mit Neto zwar den Anstoß aus, allerdings musste ihm der rechte Unterschenkel amputiert werden, sodass er seine Karriere als Profifußballer leider Gottes beenden musste. Aber seinen Willen hat er nicht verloren. Aktuell arbeitet Follmann als eine Art Zeugwart im Klubheim von “Chape”, das Training führt er jedoch weiterhin fort.

Sein Traum ist es, eines Tages für das brasilianische Paralympics-Team zu spielen. Desweiteren bietet Follmann Gespräche zum Thema “Bewältigung traumatischer Erlebnisse” an, um so nicht nur das tragische Unglück, dass ihm widerfuhr zu verarbeiten, sondern zugleich anderen Menschen in ähnlichen Situationen zur Seite zu stehen. Die für Dezember 2025 geplante Hochzeit mit seiner Freundin Andrea hat auch er mittlerweile nachgeholt.

Innenverteidiger Neto ist von allen Überlebenden am Schlimmsten versehrt. Nach diversen Knie- und Rückenoperationen trainiert er weiter für sein Comeback, mittlerweile im Kreise der Mannschaft. Im September brachte Neto seine eigene Biographie heraus, die den Titel “Ich glaube an morgen” trägt. Darin schildert er unter Anderem, dass er in der Nacht vor dem Absturz einen Albtraum hatte, der die Tragödie sozusagen prognostizierte.

Für Ximena Suarez begann mit dem Absturz ebenfalls eine Leidenszeit. Die Stewardess ist bis zum heutigen Tag auf Physiotherapie angewiesen, aufgrund einer Verschiebung der Nasenscheidewand durch den Aufprall wäre eine Nasenoperation eigentlich dringend von Nöten. Die finanziellen Mittel dafür fehlen leider. Auch Ximena verarbeitete das tragische Erlebnis in einem Buch, das ihren größten Traum als Titel trägt. “Mein Traum ist es, wieder fliegen zu können”.

Bordmechaniker Tumiri hat sich dahingegen völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der 25-Jährige hat ein Studium begonnen, das Flugzeug kommt für ihn als Transportmittel nicht mehr in Frage.

Die Hinterbliebenen

Für die Hinterbliebenen des Flugzeugunglücks hat die Leidenszeit ebenfalls noch kein Ende gefunden. Zusätzlich zum Verlust geliebter Menschen warten die Angehörigen noch heute auf Entschädigungszahlungen. Um ihre Interessen besser vertreten und durchsetzen zu können, wurde AFAV-C gegründet, die Vereinigung der Familien der Opfer des Chapecoense-Flugs. Einige Familien gingen sogar soweit, den ehemaligen brasilianischen Fußballstar Romario, der nach seiner Karriere nun eine Position als Senator inne hat, um Unterstützung zu bitten.

Grund hierfür ist, dass die Verfahren hinsichtlich der Entschädigungszahlungen und der Strafbarkeit aus diversen Gründen immer weiter verschleppt werden. Vom Verein selbst haben die Hinterbliebenen zwar eine einmalige Ersthilfe erhalten, laut Opfer-Anwalt Fabiano Emery stehen den Angehörigen insgesamt aber gut 400 Mio. $ zu. Die bolivianische Versicherungsfirma “Bisa” weigert sich bislang, den entsprechenden Betrag zu entrichten. Deren Angebot beläuft sich derzeit auf 200.000 $ Zug-um Zug gegen Abtretung jeglicher Ansprüche, die möglicherweise gegen die Airline bestehen und einen Verzicht auf strafrechtliche Verfolgung der Fluglinie “LaMia”.

Dieses Angebot wurde von der AFAV-C abgelehnt.

Die Schuldfrage

Die Frage, die allen Angehörigen wohl immer noch schlaflose Nächte bereitet, ist die Frage, wer nun Schuld am Tod der 71 Menschen hat. Problem ist, dass die komplexe Ausgangslage, die insgesamt drei Länder, nämlich Bolivien, Brasilien und Kolumbien involviert, dazu beiträgt, die tatsächliche und rechtliche Aufarbeitung des Sachverhaltes weiter zu verschleppen und zu verschleiern. Die Opfer sind brasilianische Staatsangehörige, die Airline hat ihren Sitz in Bolivien, der Unfallort befindet sich nahe der kolumbianischen Stadt Medellín.

Fakt ist: Der Absturz des Flugzeugs erfolgte angesichts der Tatsache, dass der Kerosinfüllstand der Maschine für den Flug von Chapeco nach Medellín schlicht zu niedrig war. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um eine weltweit gängige Praxis, da im Falle von Notlandungen Kerosin abgelassen werden muss und die Airlines somit aus Kostengründen mit der geringstmöglichen Spritmenge kalkulieren. Grob fahrlässig, leider jedoch Usus.

Die bolivianische Regierung machte im Zuge der Ermittlungen kurzerhand “LaMia” Besitzer Miguel Quiroga verantwortlich. Eben jener Miguel Quiroga befand sich allerdings ebenfalls als Pilot an Bord der Maschine und hat den Absturz leider nicht überlebt. Sein Geschäftspartner Marco Rocha ist nicht auffindbar. Die Ermittlungen der brasilianischen Staatsanwaltschaft erlauben allerdings andere Schlüsse und zeigen auf, wie komplex sich der gesamte Sachverhalt darstellt.

Angeblich war Quiroga zum Zeitpunkt des Absturzes nicht Eigner von “LaMia”, sondern die Venezolanerin Loredana Albacete. Angeblich hat Albacete, nebenbeibemerkt Tochter des mächtigen venezolanischen Politikers Ricardo Albacete, den Gewinn des Fluges über ein Konto in Hongkong erhalten.

Auch ein Jahr nach der Katastrophe sind somit immernoch nicht alle Umstände geklärt, was es allen Beteiligten zusätzlich erschwert, mit dem Unglück auch psychisch abzuschließen.

Der Verein – Wo steht “Chape” heute?

Sportlich gesehen erholte sich “Chape” auch dank weltweiter Anteilnahme und Solidarität recht zügig. Als Chapecoense vom einen auf den anderen Tag quasi ohne erste Mannschaft da stand, liehen zahlreiche Clubs ihre Reservisten an “Chape” aus, mehr als 10.000 neue Mitglieder hat der Verein seitdem gewonnen. Mit insgesamt 23 Neuzugängen konnte Chapecoense im Mai diesen Jahres die Bundesland-Meisterschaft gewinnen, zeitweise führte man sogar die brasilianische Serie A als an. Allerdings schied “Chape” schon früh in der Copa Libertadores aus, insgesamt zwei Trainer verschlissen die Brasilianer und man musste bis zum Schluss auf den Klassenerhalt hoffen, der letztlich allerdings gelang.

Mitleid habe das Team auf dem Platz schnell keines mehr erfahren, gab Alan Ruschel zu verstehen. “Am Anfang hat es viel Mitgefühl gegeben. Es wurde viel gesprochen über das, was passiert ist. Aber jetzt ist schon ein Jahr seit der Tragödie vorbei und wir mussten die Routine eines normalen Teams aufnehmen. Die Freude in der Kabine wiederzufinden, davon lebt eine Fußballmannschaft.” gab der Außenstürmer zu verstehen.

Im August dann durfte die gesamte Mannschaft nach Rom in den Vatikan reisen, Papst Franziskus hatte zur Audienz geladen, um sein Mitgefühl auszudrücken.

Am Jahrestag der Tragödie hat der Klub bewusst auf eine große Zeremonie verzichtet. Das Stadion, die Arena Conda, wurde allerdings für Gebete und Anteilnahme geöffnet, tausende kamen um den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Auch Atlético Nacional hielt am Jahrestag eine Gedenkveranstaltung in Medellín ab.

Chapecoense und den designierten Gegner aus Medellín im Finale der Copa Sudamericana 2025 verbindet seit dem Unglück eine tiefe Freundschaft. Ohne zu zögern überließen die Kolumbianer “Chape” den Titel, auch um dem brasilianischen Klub die Siegprämie zuteil werden zu lassen. Der Absturzberg, “Cerro Gordo”, was soviel wie “fetter Hügel” bedeutet wurde in “Cerro Chapecoense” umbenannt.

Die Bürger der Metropole Medellín bildeten sogar eine Bürgervereinigung, um die persönlichen Gegenstände, die teils unbefugt vom Unfallort zum Zwecke der Hehlerei entwendet wurden, wie bspw. Armbanduhren, den Hinterbliebenden zukommen zu lassen – im Mai fanden fast 200 persönliche Dinge zurück zu den Angehörigen. Medellíns Bürgermeister, Federico Gutiérrez, skizzierte die Situation kurz und prägnant: “Aus einer großen Traurigkeit und Tragödie erwächst die Möglichkeit zu einer großen Freundschaft”.

Das Flugzeugunglück wird, wie beispielsweise auch bei Manchester United, für immer einen festen Bestandteil der Vereinshistorie ausmachen. Allerdings hat man sich ein neues Motto gegeben. “Pra sempre Chape”, für immer “Chape”. Denn, wie auch Chapecoense in einer Pressemitteilung in treffender Weise konstatierte, ist die größte Errungenschaft des Vereins die Tatsache, dass er nach so vielen Verlusten weiterlebt.

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Santos erster Verfolger – Halbe Liga im Abstiegskampf http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/6078-santos-341545 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/6078-santos-341545#respond Mon, 25 Sep 2017 20:26:57 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=6078 Am 25. Spieltag der Serie A gelingt dem FC Santos der Sprung auf Position 2, während Spitzenreiter Corinthians im Stadtderby gegen den FC São Paulo vor der Saisonrekordkulisse von 61.000 Zuschauern mit einem Unentschieden zufrieden sein kann. Vorjahresmeister Palmeiras siegt...

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Am 25. Spieltag der Serie A gelingt dem FC Santos der Sprung auf Position 2, während Spitzenreiter Corinthians im Stadtderby gegen den FC São Paulo vor der Saisonrekordkulisse von 61.000 Zuschauern mit einem Unentschieden zufrieden sein kann. Vorjahresmeister Palmeiras siegt über Fluminense und ist aktuell das beständigste Team der Top-4. Der Abstiegskampf verspricht weiter Spannung pur und über die Hälfte der Liga steckt mitten drin. Zwischen Position 9 Chapecoense und dem vorletzten Coritiba liegen gerade einmal 4 Punkte.

Flamengo – Avaí 1:1 – Avaí erneut Unentschieden

Flamengo und Avaí trennten sich zum Auftakt des 25. Spieltags 1:1 Unentschieden. Die Gäste aus Florianópolis gingen in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Pedro Castro in Führung, konnten die 3 Punkte allerdings nicht mit nach Hause nehmen. In der zweiten Hälfte mussten sie dem Druck von Flamengo klein bei geben und schließlich noch den Ausgleich durch ein Traumtor von Rodinei hinnehmen. Somit bleibt Avaí seit fünf Spielen ungeschlagen, liegt allerdings mit 30 Punkten nur zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Mit zuletzt zwei Unentschieden in Serie und insgesamt drei aus den letzten fünf Begegnungen kann man im Abstiegskampf keinen Boden gut machen.  Flamengo verliert durch das Unentschieden zwei Plätze und liegt nun mit 39 Punkten nur noch auf dem 7. Tabellenrang.

FC Santos – Atlético Paranaense 1:0 – Santos auf Tabellenplatz 2

Das Team von Trainer Levir Culpi gelingt nach dem bitteren Aus in der Copa Libertadores gegen Barcelona de Guayaquil ein wichtiger Heimsieg über Paranaense und somit der Sprung auf Tabellenplatz 2. Das Tor des Tages erzielte der ehemalige Wolfsburger Bruno Henrique. Der FC Santos begann mit Jean Mota anstelle von Leandro Donizete im defensiven Mittelfeld und viele der anwesenden Zuschauer fragten sich, warum der Trainer diese Wahl nicht bereits gegen Barcelona de Guayaquil getroffen hat. Jean Mota zeigte ein sehr gutes Spiel und bestimmte das Spiel seiner Mannschaft. Nach der Führung zum Ende der ersten Halbzeit, gab es in der zweiten Hälfte zahlreiche Kontermöglichkeiten für die Gastgeber, die jedoch alle ungenutzt blieben. Mit 44 Punkten liegt der FC Santos nun 10 Punkte hinter Spitzenreiter Corinthians während Atlético Paranaense mit 34 Punkten Position 8 belegt.

FC São Paulo – Corinthians 1:1 – Größte Zuschauerzahl der Saison

Im Stadtderby konnten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein. Corinthians wollte die Tabellenführung ausbauen, während der FC São Paulo im Abstiegskampf dringend drei Punkte benötigte. Petros brachte seine Farben auch in der 27. Spielminute in Führung, doch Clayson glich in der zweiten Halbzeit für den Spitzenreiter aus. Dabei kontrollierten die Gastgeber die Begegnung, waren die bessere Mannschaft, konnten den Ausgleich jedoch nicht verhindern. Durch die Niederlage von Grêmio kann Corinthians mit diesem Unentschieden zufrieden sein. Der FC São Paulo hingegen bleibt weiterhin auf Abstiegsplatz 17 und hat mit 28 Punkten einen Punkt Rückstand zum rettenden Ufer. Interessanter Nebenaspekt der Begegnung: Mit 61.142 zahlenden Zuschauern war es die meistbesuchte Begegnung dieser Saison.

Fluminense – Palmeiras 0:1 – Palmeiras in guter Verfassung

Palmeiras gewinnt im Maracanã mit 0:1 und verkürzt den Abstand zu Spitzenreiter und Stadtrivale Corinthians auf 11 Punkte. Das Tor des Tages erzielte Egídio in der 41. Spielminute. Es war ein Schuss von außerhalb des Strafraums, der den Weg in den oberen linken Torwinkel fand. Torhüter Júlio César streckte sich zwar, konnte das Tor allerdings nicht verhindern. Mit zuletzt drei Siegen und einem Unentschieden aus den vergangenen 4 Partien ist Palmeiras aktuell die beste Mannschaften der vier Top-Teams und lässt seine Fans träumen. Fluminense hingegen ist seit 4 Spielen ohne Sieg und muss den Blick nach unten richten. Mit 31 Punkten beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge lediglich noch drei Punkte.

FC Coritiba – Botafogo 2:3 – Botafogo klettert in die Top -6

In einem Duell voller Emotionen gelingt Botafogo ein wichtiger Auswärtserfolg mit dem man Flamengo von Position 6 verdrängt und nun auf einem Copa Libertadores Startplatz liegt. Nach der bitteren Niederlage im Copa Libertadores Viertelfinale unter der Woche, zeigte die Elf von Jair Ventura eine tolle Reaktion und kämpfte das sich in großer Abstiegsnot befindliche Coritiba nieder. Werley brachte die Gastgeber in der ersten Halbzeit in Führung. Zudem scheiterte Carleto per Strafstoß an Gatito Fernandez. Roger und Guilherme drehten die Partie und brachten Botafogo auf die Siegerstraße. Doch Coritiba gab sich nicht auf und erzielte in Person von Carleto den Ausgleich. Direkt im Anschluss gelang João Paulo jedoch die erneute Führung und letztendlich der Siegtreffer für die Gäste. Somit rutscht der FC Coritiba auf den vorletzten Tabellenplatz ab und muss schleunigst eine Trendwende herbeiführen. Aus den letzten 5 Partien holte man lediglich zwei Punkte.

Atlético Goianiense – Cruzeiro 1:2 – Cruzeiro siegt mit B-Elf

Im Hinblick auf das anstehende Finalrückspiel in der Copa do Brasil schonte Cruzeiro einige Stammkräfte und schaffte es trotzdem drei Punkte in Richtung Belo Horizonte zu entführen. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage musste das Schlusslicht aus Goiania somit wieder einmal eine Niederlage hinnehmen. Insbesondere dank einer starken ersten Hälfte, in der Arrascaeta und Rafael Sóbis für die Gäste trafen, gewinnt Cruzeiro letztendlich verdient mit 1:2. In der zweiten Hälfte gelang Atlético durch Luis Fernando lediglich der Anschlusstreffer. Mit diesem Sieg klettern die Blauen aus Belo Horizonte mit 40 Punkten auf Position 5 in der Tabelle und können mit viel Selbstvertrauen in das anstehende Finalspiel der Copa do Brasil.

Chapecoense – Ponte Preta 1:0 – Ponte rutscht in die Abstiegszone

Vor dem Spiel waren beide Mannschaften punktgleich und wollten ein Abrutschen in der Tabelle vermeiden. Dem Team aus Santa Catarina ist das gelungen. Ein Traumtor von Lucas Marques, unter starker Mithilfe von Torhüter João Carlos, verschafft Chapecoense Luft im Abstiegskampf und lässt Ponte auf einen Abstiegskampf abrutschen. Chapecoense macht durch diesen Sieg einen großen Sprung in der Tabelle und hat mit 31 Punkten drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Ponte Preta hingegen verliert drei Plätze und liegt mit 28 Punkten auf dem 18. Tabellenplatz.

Atlético Mineiro – Vitoria 1:3 – Erneute Trainerentlassung in Belo Horizonte

Es war ein Aufeinandertreffen der Gegensätze, die das Ergebnis bereits erahnen ließen. Auf der einen Seite Atlético Mineiro, das zweitschlechteste Heimteam der Serie A und auf der anderen Seite Vitoria, das zweitstärkste Auswärtsteam der Liga. Der Fußball folgt nicht immer der Statistik, aber in diesem Fall war es so. Vitoria gelang ein 1:3 Auswärtserfolg in Belo Horizonte und damit verbunden das Verlassen der Abstiegszone. Bereits nach zwei Minuten brachte Neilton die Gäste in Führung. Kurze Zeit später gelang Cazares, nach schöner Vorarbeit von Fred bereits der Ausgleich. Doch in der zweiten Halbzeit war es ein Konter von Yago sowie Trellez kurz vor dem Ende, die die Niederlage von Atlético Mineiro besiegelten. Diese Niederlage sollte auch das Ende der Amtszeit von Rogério Michale bedeuten, der nach nur zwei Monaten im Amt von seinen Aufgaben entbunden wurde. Mit 31 Punkten und drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz liegt Atlético aktuell auf dem 11. Tabellenplatz

Bahia – Grêmio 1:0 – Grêmio nur noch Dritter

Ein Elfmeter in der 97. Spielminute sollte das Spiel zwischen Bahia und Grêmio zu Gunsten der Gastgeber entscheiden. Rodrigão behielt die Nerven und sicherte seinem Team die wichtigen drei Punkte. Für Grêmio war es nach dem Einzug in das Halbfinale der Copa Libertadores ein herber Rückschlag im Meisterschaftsrennen. Mit dieser Niederlage rutschen die Gauchos sogar auf Position 3 in der Tabelle ab. Bahia hingegen klettert mit nunmehr 30 Punkten auf dem Konto bis auf Position 11.

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Copa Sudamericana: Racing wirft Corinthians raus – Flamengo mit Machtdemonstration http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-racing-575924 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-sudamericana/copa-sudamericana-racing-575924#comments Mon, 25 Sep 2017 16:37:05 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=6083 In den Achtelfinalrückspielen der Copa Sudamericana gelang Racing der große Wurf, ebenso wie Club Nacional. Flamengo und Atlético Junior setzten sich souverän durch. Atlético Junior de Barranquilla – Cerro Porteño 3:1 (Hinspiel 0:0) Atlético Junior ließ gegen Cerro Porteño keine...

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In den Achtelfinalrückspielen der Copa Sudamericana gelang Racing der große Wurf, ebenso wie Club Nacional. Flamengo und Atlético Junior setzten sich souverän durch.

Atlético Junior de Barranquilla – Cerro Porteño 3:1 (Hinspiel 0:0)

Atlético Junior ließ gegen Cerro Porteño keine Zweifel aufkommen und dominierte die Paraguayer nach Belieben. Für die Treffer sorgten Luis Diaz, Yimmi Chará und Teófilo Gutiérrez. Besonders letzterer war fraglos der beste Spieler auf dem Platz, was nicht nur durch sein sehenswertes Tor unterstrichen wird. Óscar Ruiz konnte für die Gastgeber zumindest noch Schadensbegrenzung betreiben.

Flamengo – Chapecoense 4:0 (Hinspiel 0:0)

Ähnlich einseitig gestaltete sich auch die Partie zwischen Flamengo – Chapecoense, wo Gustavo Cuéllar, Willian Souza Arão, Juan und Lucas Pacqueta der Partie jegliche Spannung nahmen. So stand am Ende ein ungefährdeter 4:0 Sieg für die Gastegeber zu Buche.

Estudiantes – Club Nacional 0:1 (Hinspiel 1:0)

Club Nacional mausert sich dagegen mehr und mehr zum Geheimfavoriten, nachdem man das favorisierte Estudiantes ausschaltete. Dabei überließ man den Argentiniern das Spiel, konnte aber nach einem Eckball, das so wichtige Auswärtstor durch Miguel Jacquet erzielen.

Racing Club de Avellaneda – Corinthians 0:0 (Hinspiel 1:1)

Im prestigeträchtigen Duell Racing Club de Avellaneda – Corinthians reichte es für die Academia zum Weiterkommen. In einer höhepunktarmen Partie fanden die Brasilianer keine Mittel die kompakte gegnerische Abwehr zu durchbrechen, so dass Racing letztendlich verdient ins Viertelfinale einzieht.

LDU Quito – Fluminense 2:1 (Hinspiel 1:0)

Der ecuadorianische Vertreter LDU Quito stand gegen Fluminense kurz vor der großen Überraschung, als Hernan Barcos und Jose Cevallos die eigenen Farben in Führung brachten, ehe Pedro kurz vor Ende alle Hoffnungen zunichte machte.

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24. Spieltag: Jô Siegtreffer sorgt für Gesprächsstoff – Goianiense träumt weiter vom Klassenerhalt http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/24-spieltag-jo-324523 http://www.chefutbol.com/lateinamerika/brasilien/24-spieltag-jo-324523#respond Mon, 18 Sep 2017 09:57:44 +0000 http://www.chefutbol.com/?p=6003 Am 24. Spieltag der brasilianischen Serie A konnte Corinthians den Vorsprung auf den ersten Verfolger Grêmio bis auf zehn Punkte ausbauen. Allerdings sorgte der irreguläre Siegtreffer von Corinthians Stürmer Jô für mächtig Gesprächsstoff. Der FC Santos verpasste durch die Niederlage gegen...

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Am 24. Spieltag der brasilianischen Serie A konnte Corinthians den Vorsprung auf den ersten Verfolger Grêmio bis auf zehn Punkte ausbauen. Allerdings sorgte der irreguläre Siegtreffer von Corinthians Stürmer Jô für mächtig Gesprächsstoff. Der FC Santos verpasste durch die Niederlage gegen Botafogo den Sprung auf Position zwei und konnte den Patzer von Grêmio nicht nutzen. Im Abstiegskampf feierten der FC São Paulo sowie Chapecoense wichtige Siege. Zudem lässt der Tabellenletzte Atlético Goianiense dank des dritten Rückrundensieges seine Fans weiterhin vom Klassenerhalt träumen.


 Botafogo – FC Santos 2:0 – Duell der Reservisten geht an Botafogo

Botafogo gewinnt zu Hause gegen den FC Santos und unterstreicht mit dem dritten Sieg in Serie seine Ansprüche auf einen Copa Libertadores Startplatz. Im Hinblick auf die anstehenden Viertelfinalrückspiele in der Copa Libertadores schonten beide Teams ihre Top Elf und traten jeweils mit einer verbesserten B-Elf an. Die Gastgeber, die mit fünf Reservisten begannen siegten am Ende ohne Probleme gegen den FC Santos, der in Torhüter Vanderlei nur einen Stammspieler aufbot. Dieser verhinderte mit starken Paraden eine noch höhere Niederlage. Die Tore für Botafogo erzielten die beiden Reservisten Rodrigo Lindoso und Guilherme, die zeigten, wenn sie gebraucht werden sind sie zur Stelle.

Ponte Preta – Atlético Goianiense 1:3 – Goianiense träumt weiter von einem Wunder

Schlusslicht Atlético Goianiense fährt den dritten Sieg in der Rückrunde ein, zieht Ponte tiefer in den Abstiegsstrudel und lässt die eigenen Fans weiterhin von einem Wunder träumen. Durch Tore von Luis Fernando, Walter sowie Ronaldo siegt der Underdog aus Goiânia und verkürzt den Abstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte. Nach dem überraschenden Auswärtserfolg über Spitzenreiter Corinthians kann Trainer Sanches den nächsten Sieg in der Fremde feiern. Der Tabellenletzte hat bereits jetzt so viele Siege auf dem Konto wie in der gesamten Hinrunde. Ponte hingegen rutscht mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen tief in den Tabellenkeller und liegt lediglich einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. Die Verantwortlichen des Vereins reagierten auf die Negativserie und entließen Trainer Gilson Kleina.

Avaí – Atlético Mineiro 1:1 – Unentschieden, das keinem hilft

In einer offenen Partie ging das Heimteam aus Florianópolis durch ein Tor von Simião in der ersten Hälfte in Führung, musste aber dem Druck von Atlético Mineiro Tribut zollen und durch Otero in der 82. Spielminute noch den Ausgleich hinnehmen. Das Unentschieden hilft keinem der Teams wirklich weiter, die sich zwar im Tabellenmittelfeld wiederfinden, doch speziell die Insulaner von Avaí haben nur einen kleinen Vorsprung von zwei Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. Atlético Mineiro liegt mit 31 Punkten sechs Punkte hinter den Copa Libertadores Startplätzen, die nach dem verkorksten Saisonstart das Minimalziel sein sollten.

Flamengo – Sport 2:0 – Sport-Krise wird verschärft

Durch eine starke Einzelleistung von Everton Ribeiro sowie einem Fehler von Sport-Torhüter Magrão gewinnt Flamengo verdient mit 2:0 und kehrt zumindest vorübergehend unter die Top-4 in der Tabelle zurück. Das Team von Reinaldo Rueda begann sehr stark, konnte sich im Tor auf Rückkehrer Alex Muralha verlassen und auch Paolo Guerrero gelang nach längerer Durstrecke wieder ein Treffer. Bereits nach acht Minuten erzielte der Mittelstürmer die 1:0 Führung. Nach einem Platzverweise für Patrick in der zweiten Halbzeit wurde die Aufgabe für Sport umso schwerer. Kurz vor dem Ende sorgte letztendlich Everton Ribeiro für die Entscheidung. Für das Überraschungsteam der Hinrunde geht die Talfahrt somit weiter. Nach der vierten Niederlage in Serie liegt die Mannschaft von Trainer Vanderlei Luxemburgo nur noch zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz.

Corinthians – Vasco da Gama 1:0 – Siegtreffer sorgt für Diskussionstoff

Nach drei Niederlagen in der Rückrunde gelingt Tabellenführer Corinthians ein ganz wichtiger Heimsieg gegen Vasco da Gama. Allerdings mit einem faden Beigeschmack. Das Siegtor von Mittelstürmer Jô war irregulär. Nach einer Flanke von Marquinhos Gabriel beförderte der ehemalige Nationalstürmer den Ball unbemerkt mit dem Arm über die Torlinie. Die Szene sorgte für viel Gesprächsstoff und wurde auch in den sozialen Medien heiß diskutiert. Jô und Corinthians dürfte es egal sein. Mit diesem Erfolg kann das Team aus São Paulo seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen und liegt nun zehn Punkte vor dem ärgsten Verfolger Grêmio.

Atlético Paranaense – Fluminense 3:1 – Verdienter Heimsieg für Atlético

Nachdem das Heimteam zahlreiche Chancen in der ersten Halbzeit liegen brachte Top-Torjäger Henrique Dourado seine Farben mit dem 14. Saisontor in Führung. Doch nach der Pause machte es das Team von Trainer Fabiano Soares besser und drehte die Begegnung verdientermaßen durch Tore von Felipe Gedoz, Ribamar sowie Jonathan. Mit diesem Sieg liegt Atlético Paranaense mit 34 Punkten auf Position acht in der Tabelle während es Fluminense mit 31 Punkten verpasst am direkten Kontrahenten vorbeizuziehen.

Grêmio – Chapecoense 0:1 – Herber Dämpfer für Grêmio

Chapecoense gewinnt in der Arena in Porto Alegre, verlässt die Abstiegszone und lässt Grêmio zehn Punkte hinter Spitzenreiter Corinthians. Ein Tor von Stürmer Arthur Caike nach 37 Sekunden in der zweiten Halbzeit sollte das Tor des Tages darstellen und dem Team aus Santa Catarina einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf bescheren. Mit nunmehr 28 Punkten liegen sie vorerst auf Position 14 in der Tabelle. Grêmio hingegen muss wieder einmal einen herben Dämpfer hinnehmen. Mit dieser Niederlage ist der Abstand zu Tabellenführer Corinthians auf zehn Punkte angewachsen. Zudem fanden nur wenige Fans am Sonntag Abend den Weg ins Stadion und unterstützen das Team von Trainer Renato Gaúcho. Nun gilt die volle Konzentration dem Viertelfinalrückspiel gegen Botafogo am kommenden Mittwoch.

Vitoria – FC São Paulo 1:2 – Wichtiger Dreier für den FC São Paulo

Den Abstiegskracher des 24. Spieltags entscheidet der FC São Paulo mit 2:1 für sich und liegt somit einen Punkt vor dem direkten Konkurrenten aus Salvador. Alle drei Treffer fielen erst in der zweiten Halbzeit. Eder Militão sowie Cueva erzielten die Führung für die Gäste, Tréllez gelang kurz vor dem Ende nur noch der Anschlusstreffer. Mit diesem Sieg verlässt die Tricolor den vorletzten Tabellenplatz, belegt aber aufgrund der anderen Ergebnisse weiterhin einen Abstiegsplatz. Vitoria verlor aufgrund vieler technischer Mängel letztendlich verdient, liegt mit 26 Punkten allerdings weiterhin in Reichweite zum rettenden Ufer.

Cruzeiro – Bahia 1:0 – Cruzeiro im Soll

Mit vollkommen unterschiedlichen Ausgangssituationen gingen beide Teams in die Begegnung. Cruzeiro steht im Finale der Copa do Brasil und wollte in der Liga zurück unter die Top-6, während Bahia das Ziel hatte, sich von der Abstiegszone zu entfernen. Am Ende stellte ein Kopfballtor von Léo das goldene Tor des Tages dar, brachte Cruzeiro zurück unter die Top-6 und lässt Bahia in der Tabelle weiter abrutschen. Mit nunmehr 37 Punkten und Tabellenplatz 6 liegt Cruzeiro voll im Soll. Bahia hingegen rutscht nach dem dritten Spiel ohne Sieg mit 27 Punkten auf Position 16 ab.

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