Racing Club de Avellaneda – chefutbol https://www.chefutbol.com football news from Latin America and elsewhere Sat, 27 Apr 2019 10:11:09 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 https://www.chefutbol.com/content/uploads/2025/06/twitter_400x400_v3-75x75.jpg Racing Club de Avellaneda – chefutbol https://www.chefutbol.com 32 32 Diego El Príncipe Milito – Make Racing a Champion Again https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/diego-milito-racing-club-392830 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/diego-milito-racing-club-392830#respond Sun, 17 Feb 2019 19:37:42 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11492 Hauchdünn, nur dank der besseren Tordifferenz, und trotz Enfant terrible Ricardo Centurión führt Racing Club die argentinische Liga vor dem noch ungeschlagenen Überraschungszweiten Defensa y Justicia an. Doch was steckt hinter dem Aufschwung? Der sportliche Aufschwung von La Academia, ist...

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Hauchdünn, nur dank der besseren Tordifferenz, und trotz Enfant terrible Ricardo Centurión führt Racing Club die argentinische Liga vor dem noch ungeschlagenen Überraschungszweiten Defensa y Justicia an. Doch was steckt hinter dem Aufschwung?

Der sportliche Aufschwung von La Academia, ist eng mit Vereinsidol und Bayern-Schreck Diego Milito und dessen Partner Diego Huerta verbunden, die einen Philosophiewechsel im Management des Vereins eingeleitet haben. Milito, der seit Dezember 2017 sportlicher Leiter bei Racing ist, begann seine Arbeit mit dem Ziel, die Vereinsstrukturen nach europäischem Vorbild zu professionalisieren und das Scouting sowie die Transferpolitik zu verbessern. Er weiß aus erster Hand, dass die argentinischen Vereine finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, und sich zu großem Teil nur durch Spielerverkäufe über Wasser halten können. Bestes Beispiel für die neu eingeschlagene Linie bei Racing, innovative und bewährte Elemente aus Europa kostensparend zu kopieren, ist die Footbonaut-Version von Racing. Die Hightech-Modelle, die bei Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim auf dem Vereinsgelände zu finden sind und die zwischen zwei und vier Millionen Euro kosten, kann sich Racing nicht leisten. Zurzeit arbeitet der Verein daher mit einer argentinischen Firma zusammen, um eine eigene und billigere Version zu entwickeln. Bis dieser fertig ist versucht man – wie es in Lateinamerika oft so üblich ist -, den Mangel mit einer Portion Kreativität auszugleichen. Der aktuelle Footbonaut von Racing besteht aus einem ehemaligen Fitnessraum, in dem Felder an die Wand gemalt sind und Fahrradreifen von der Decke hängen, durch die der Ball geschossen werden muss. Neben der Verbesserung der Trainingsbedingungen war die zweite große Baustelle, die Milito anging, das Scouting.

Professionalisierung des Scoutings

„In der Schweiz stellen sie gute Uhren her und hier (Argentinien) produzieren wir Spieler“, sagte der Leiter des Jugendinternats Miguel Gomis kürzlich in einem Interview mit der New York Times. Allerdings teilt man bei Racing die Überzeugung, dass dies deutlich effektiver und systematischer geschehen kann als bisher. Gomis fügte hinzu: „Wir sehen nicht die Fehler, die wir beim Scouten machen, denn egal wie schlecht wir uns anstellen, es kommen trotzdem noch Stars hervor.“ Mittlerweile hat man bei Racing die Strukturen im Scouting verändert, um dies zu verhindern. Des Weiteren wird nicht mehr primär nach 10ern und Offensivspielern gescoutet, sondern konzeptuell für jede Position. Nach eigener Aussage ist Racing ist oft der einzige argentinische Verein, der Scouts zu internationalen Jugendturnieren aussendet und der Spieler aus Kolumbien, Peru und Venezuela verpflichtet.

Denn obwohl Racing zu den sogenannten fünf großen, den Cinco Grandes (Boca Juniors, Independiente, Racing Club, River Plate und San Lorenzo de Almagro), in Argentinien gehört, kann man auf dem Transfermarkt finanziell nicht mit Boca oder River Plate mithalten. Aus diesem Grund wurde unter Milito das Scouting zur Priorität erklärt, um die Talente vor den großen finanzstarken Rivalen zu entdecken und zu verpflichten. Dafür gelang es dem Ex-Stürmer den Scout Javier Weiner zu verpflichten, der zuvor als freier Scout arbeitete, unter anderem für Bayer Leverkusen, Udinese Calcio und nordamerikanische Vereine. Weiner wird von Diego Huerta unterstützt, der gelernter Journalist ist und einige Jahre bei der großen argentinischen Tageszeitung Clarín gearbeitet hat, sowie mit dem ehemaligen spanischen Hochsprung-Olympioniken (1980 in Moskau) und heutigem Journalisten und Guardiola-Biograph Martí Perarnau. Diese Freundschaft ermöglichte es Huerta zahlreiche europäische Vereine zu besuchen, deren interne Organisation kennenzulernen und Elemente bei Racing zu übernehmen. Zudem arbeitet er als Video-Analyst für Racing und ist heute der Verbindungsmann zwischen dem Profiteam und der Jugendabteilung. Huertas großes Vorbild ist der FC Sevilla, da dieser trotz deutlich größerer Rivalen durch intelligentere Spielerkäufe und noch bessere Verkäufe viele Titel gewonnen hat. In der Scoutingabteilung arbeiten mittlerweile neben Weiner und Huerta drei weitere festangestellte Scouts, die für den südamerikanischen Markt zuständig sind und ein Auge offen halten für argentinische Spieler, die im Ausland spielen und die eventuell zurückkommen wollen. Für die Sommertransferphase letztes Jahr wurden 437 Datenblätter zu Spielern erstellt, 347 Spiele in Südamerika analysiert (vermutlich entspricht dieses Programm
im Hause Bielsa einem spielfreien Samstagnachmittag) und Scouts zur U-20 Copa Libertadores und den Südamerikaspielen geschickt.

Aktuelle Saison

Auch wenn er teilweise Probleme hatte den Vereinspräsidenten von seinen Projekten zu überzeugen, geben die bisher erzielten Erfolge Milito recht und man darf gespannt sein ob Racing bereits dieses Jahr wieder den Titel feiern darf. Trotz Punktgleichheit mit Defensa y Justicia gilt Racing bei den Buchmachern als Favorit auf den Meistertitel. Eventuell entscheidet sich die Meisterschaft erst am letzten Spieltag (7. April) im direkten Duell der beiden Mannschaften im Cilindro de Avellaneda.  

Für El Príncipe, der 2014 Bestandteil der letzten Racing-Meistermannschaft war, ist seine Arbeit eine Herzensangelegenheit, wobei er versucht auch mit ehemaligen Teamkollegen Berufliches und Privates strikt zu trennen, was in Südamerika eine Kunst ist. Er selbst sagt, dass der Verein wichtiger ist als einzelne Namen und im Rahmen seines 10-Jahresplans will er einen Arbeitsstil im Verein etablieren, den sein Nachfolger fortführen kann.

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Superliga 3. Spieltag: Rosario Central bleibt auf Kurs – Boca und River lassen Federn https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/superliga-3-spieltag-rosario-central-bleibt-auf-kurs-boca-und-river-lassen-federn https://www.chefutbol.com/deutsche-posts/superliga-3-spieltag-rosario-central-bleibt-auf-kurs-boca-und-river-lassen-federn#respond Fri, 31 Aug 2018 12:33:22 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=11067 Am dritten Spieltag der Superliga bestätigte Rosario Central seine gute Frühform, Boca und River ließen hingegen wieder Punkte liegen, während Racing seine Pflichtaufgabe erfüllte. Den optimalen Saisonstart erwischte als einzige Mannschaft Rosario Central. Die Canallas behielten auch im dritten Spiel...

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Am dritten Spieltag der Superliga bestätigte Rosario Central seine gute Frühform, Boca und River ließen hingegen wieder Punkte liegen, während Racing seine Pflichtaufgabe erfüllte.

Den optimalen Saisonstart erwischte als einzige Mannschaft Rosario Central. Die Canallas behielten auch im dritten Spiel ihre weiße Weste und feierten einen verdienten 2:0 Erfolg über Aufsteiger San Martín de Tucumán. Profitierte man beim ersten Tor noch von einem unglücklichen Klärungsversuch, blitzte beim zweiten Treffer die spielerische Klasse Centrals auf, als sich der überragende Alfonso Parot im Zusammenspiel mit Washington Camacho auf die linke Seite durchsetzte und maßgerecht auf Torschütze Fernando Zampedri auflegte. Bei den Anhängern der Rosarinos kehrt zum ersten Mal in der Post-Coudet-Ära wieder leichter Optimismus auf. Zurecht: Die Mannschaft von Edgardo Bauza wirkt in der Defensive extrem sattelfest und besitzt in der vordersten Sturmreihe mit Fernando Zampedri und Marco Ruben, der sich erst kurz vor Toresschluss zu einem Verbleib überzeugen ließ, die nötige Qualität und Effektivität, um oben mitzuspielen. Schlüsselspieler von Central bleibt Néstor Ortigoza, auch liebevoll “el Gordo” genannt. Der mittlerweile 33-Jährige gewann einst unter der Ägide von el Patón Bauza die Copa Libertadores und erlebt im Dress des dreimaligen Pokalfinalisten seinen zweiten Frühling, wo er als Taktgeber im Mittelfeld glänzt.

Boca verliert wieder Punkte

Eine weitere uninspirierte Nullnummer bekam man hingegen wieder von den Boca Juniors zu sehen. Die Xeneizes verfügen über den mit Abstand besten Kader der Liga, hinken allerdings den eigenen spielerischen Ansprüchen regelmäßig hinterher. Ähnlich wie schon eine Woche zuvor agierte der amtierende Meister gegen Huracán konzept- und ideenlos, so dass nach Abpfiff ein gerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel verbucht werden konnte. Münzte man in der vergangenen Spielzeit selbst schwache Leistungen noch in drei Punkte um, bleiben aktuell auch die Ergebnisse aus. Ein Sieg aus drei Spielen erscheint definitiv zu wenig für das eigene Selbstverständnis von Boca, die sich als Ziel ausgesetzt haben, das Triple anzugreifen.

River wieder ohne Effektivität

Während es bei Boca vor allem bei der Chancenkreiierung hapert, fehlte es River gegen die Argentinos Juniors hingegen wieder an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, um die eigene Überlegenheit auch im Resultat widerzuspiegeln. Trotz einer beeindruckenden Darbietung vom Kolumbianer Juanfer Quintero, der durch Technik, Passspiel und Übersicht überzeugte, verpassten es die Gastgeber, sich für eine engagierte Leistung zu belohnen.

Racing ohne Probleme

Racing erfüllte die Pflichtaufgabe bei Patronato, wo man einen ungefährdeten 3:0 Erfolg durch Tore von Pol Fernández, Ricardo Centurión und Maximiliano Cuadra einfahren konnte. Für die Academia wird der Fokus mehr denn je auf der Liga liegen, nachdem man im Achtelfinale der Copa Libertadores gegen River Plate die Segel streichen musste.

 

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1. Spieltag: River und Racing lassen Punkte liegen – Boca erfolgreich https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/argentinien-river-racing-48492 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/argentinien-river-racing-48492#respond Wed, 15 Aug 2018 11:59:50 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=10879 Zum Saisonstart der Superliga liegen die Boca Juniors schon wieder auf Kurs, während sich River und Racing noch mühen. Nach dem Copa Libertadores Achtelfinale nahm Trainer Schelotto gegen Talleres einige Änderungen vor, die unter anderem dazu führten, dass sich Lokalheld...

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Zum Saisonstart der Superliga liegen die Boca Juniors schon wieder auf Kurs, während sich River und Racing noch mühen.

Nach dem Copa Libertadores Achtelfinale nahm Trainer Schelotto gegen Talleres einige Änderungen vor, die unter anderem dazu führten, dass sich Lokalheld Carlos Tévez wieder in der Startelf wiederfand. Allerdings nicht wie gewohnt als Spielmacher, sondern als Stoßstürmer, weil die Position des Enganches derzeit von Mauro Zàrate ausgefüllt wird, der seit seiner Ankunft zu den herausragenden Akteuren der Xeneizes gehört. Der Spielfreude von Tévez tat dies offensichtlich keinen Abbruch, nachdem er gleich zu Beginn seinen Gegenspieler gekonnt tunnelte und nur knapp an Guido Herrera scheiterte. Ein paar Minuten später gelang Cristian Pavón die Führung, der von einem missglückten Klärungsversuch profitierte und per Volley einschoß. In der Folge kontrollierten die Gastgeber die Partie, verpassten es jedoch durch einen verschossenen Elfmeter von Tévez, die Führung auszubauen. Wirklich spannend wurde die Partie aber nicht mehr. Zu ungefährlich agierte La T, sodass Boca am Ende einen gelungenen Ligaauftakt feiert.

River mit Punktverlust

Eigentlich wollte River Plate der Liga wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, um Bocas Tricampeonato zu verhindern, aber bei diesem Unterfangen mussten die Millonarios auswärts bei Huràcan gleich einen Dämpfer zum Auftakt hinnehmen. Bei schlechten Platzverhältnissen fand man eigentlich gut ins Spiel rein, ließ jedoch die erste Großchance durch Ignacio Scocco aus. Auch den fälligen Strafstoß nach Handspiel von Juan Garro verzog Gonzalo Martínez auf die Tribünen. Viel kam in der Folge nicht mehr von River, die zunehmend am schwer zu bespielenden Rasen verzweifelten und am Ende sogar noch Glück hatten, nicht den Ausgleich zu kassieren.

Racing gibt Vorsprung aus der Hand

Ähnlich enttäuschend endete auch Racings Auswärtsaufgabe bei Atlético de Tucumán. Dabei verlief alles anfangs noch nach Plan. Zuerst überwältigt Lisandro López Tucumáns Schlussmann Christian Lucchetti, dann setzt sich Augusto Solari mustergültig durch und legt auf Gusatvo Bou ab, der die Kugel nur noch ins Netz rein schieben muss. Doch die Gastgeber, beflügelt vom eigenen Publikum, starteten eine Aufholjagd, die durch Leandro Díaz’ Fernschuss in den Schlussminuten gekrönt wurde, nachdem zuvor der Anschlusstreffer durch Guillermo Acosta gelang.

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Saisonstart in Argentinien: Boca visiert das Triple an https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/saisonstart-argentinien-boca-484982 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/saisonstart-argentinien-boca-484982#respond Wed, 08 Aug 2018 17:36:37 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=10817 In der argentinischen Superliga rollt der Ball ab Freitag wieder. Während die Boca Juniors nach einer eindrucksvollen Transferoffensive mit dem Triple liebäugeln, geht Erzrivale River Plate mit unveränderten Aufgebot in die Spielzeit. Das Pflichtspieldebüt der Boca Junios begann gleich mit...

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In der argentinischen Superliga rollt der Ball ab Freitag wieder. Während die Boca Juniors nach einer eindrucksvollen Transferoffensive mit dem Triple liebäugeln, geht Erzrivale River Plate mit unveränderten Aufgebot in die Spielzeit.

Das Pflichtspieldebüt der Boca Junios begann gleich mit einem Paukenschlag. Während Neuzugang Mauro Zárate beim Pokal Auftakt gegen das unterklassige Alvarado als Enganche wirbeln durfte und seine Mitspieler mehrmals eindrucksvoll in Szene setzen konnte, blieb Publikumsliebling und Identifikationsfigur Carlos Tévez nur die Reservistenrolle, die er zumindest medienkonform mit guter Mine und mehrmaligen Abklatschen hinnahm. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, was Trainer Guillermo Barros Schelotto in dieser Spielzeit bevorsteht: Nicht nur wird er sich als gewiefter Taktiker versuchen müssen, sondern auch als Animateur, der den nahmaft zusammengestellten Kader über meherere Monate bei Laune hält.

Die großen 5

Boca

Denn kein Verein gab mehr Geld aus als der amtierende Meister, sodass auf allen Mannschafsteilen nachgebessert und potenzielle Schwachstellen ausgemerzt wurden. So muss sich der oft kritisierte Schlussmann Agustin Rossi der Konkurrenz von Esteban Andrada erwehren, der mit viel Vorschusslorbeeren von Lanús losgeeist wurde. Aber auch die Verpflichtungen von Carlos Izquierdoz, Mauro Zárate oder Flügelflitzer Sebastiàn Villa sollten dem, ohnehin schon guten Kader, noch mehr Qualität verleihen.

River Plate

Ganz anders verhielt es sich beim Nachbarn River Plate, der ohne neue Namen in die Saison geht, dafür aber schon im Januar mit den Transfers von Lucas Pratto, Juanfer Quintero und Franco Armani den Grundstein für eine vielversprechende Kaderzusammenstellung legte. Dementsprechend vertraut Erfolgstrainer Marcelo Gallardo dem bewährten Kader, der die abgelaufene Rückrunde in einem Hoch beendete. Zweifel bestehen ob der Tatsache, dass Gallardo in der Vergangenheit den Pokalwettbewerben deutlich mehr Relevanz schenkte als dem heimischen Ligabetrieb.

Racing

Während die Millonarios also ihren Stamm halten konnten, musste Copa Libertadores Gegner Racing Club de Avellaneda seinen besten Spieler Richtung Italien ziehen lassen: Lautaro Martínez zog es für 16 Millonen Euro zu Inter Mailand, und hinterlässt somit eine große Lücke im Sturmzentrum, die zukünftig von Rückkehrer Gustavo Bou geschlossen werden soll. Zudem wurde Schlussmann Gabriel Arias aus Chile verpflichtet, um den Abgang von Juan Musso zu Udinese Calcio aufzufangen. Neben den namhaften Abgängen, die Trainer Eduardo Coudet ersetzen muss, droht nun zudem noch Unruhe aufzukeimen, nachdem medial durchsickerte, dass das Verhältnis zwischen Coudet und Sportdirektor Diego Milito aüßerst angespannt sei. Grund dafür sollen Differenzen bezüglich der Spielerrekrutierung sein.

Independiente

Weit rosigere Voraussetzungen findet man bei Independiente vor, die mit den Leistungsträgern Maximiliano Meza, Martín Benítez und Alan Franco verlängerten und diese sogar mit hohen Ausstiegsklauseln austatteten. Zudem konnte man Ariel Holans Wunschspieler an Land ziehen. Von Pablo Hernàndez, den es aus familiären Gründen nach Argentinien zog, erhofft sich die Führungsetage als neuer Taktgeber im Mittelfeld zu fungieren. Francisco Silva wurde aus Mexiko transferiert, wo er sich als emsiger Wadenbeißer einen Namen machen konnte. Insgesamt verfügt Holan über einen breiten und ausgewogenen Kader, der bei optimalen Saisonverlauf um den Titel mitspielen kann.

Dies trifft allerdings nicht auf den Fünften im Bunde zu: Bei San Lorenzo ist die Erwartungshaltung etwas tiefer gesteckt. Claudio Biaggio gilt bei der Anhängerschaft als angezählt, nachdem es dem Team in den vergangenen Wochen sichtlich an Spielkultur fehlte. Mit Mühe und Not setzte man sich im Pokal durch, in der Copa Sudamericana blamierte man sich gar gegen den chilenischen Underdog aus Temuco. Auch auf dem Transfermarkt erlebte man zahlreiche Negativerlebnisse. Weder Bocas Sebastián Pérez noch Belgranos Matías Suárez erteilten dem Verein aus Boedo ihre Zusage, sodass man mit Ausnahme von Ariel Rojas, der ablösefrei von River Plate kam, mit leeren Händen dasteht.

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Copa Libertadores 4. Woche: Racing schießt Vasco aus dem Stadion – River siegt auswärts! https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-4-woche-racing-schiest-vasco-aus-dem-stadion-river-siegt-auswarts https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-4-woche-racing-schiest-vasco-aus-dem-stadion-river-siegt-auswarts#respond Fri, 20 Apr 2018 12:11:21 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=9936 Insgesamt fanden von Mittwoch auf Donnerstag und von Donnerstag auf Freitag acht Partien in der Copa Libertadores statt. Neben einem Torfeuerwerk von Racing gab es unter Anderem eine chilenisch/brasilianische Nullnummer und einen knappen Auswärtssieg von River Plate bei Emelec. Die...

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Insgesamt fanden von Mittwoch auf Donnerstag und von Donnerstag auf Freitag acht Partien in der Copa Libertadores statt. Neben einem Torfeuerwerk von Racing gab es unter Anderem eine chilenisch/brasilianische Nullnummer und einen knappen Auswärtssieg von River Plate bei Emelec. Die Ereignisse der letzten beiden Nächte haben wir wie immer für euch zusammengefasst. 

Racing Club – Vasco da Gama 4:0 (2:0) – Lopez vergibt zwei Elfmeter, versenkt den Dritten!

In der Gruppe E traf Tabellenführer Racing auf Schlusslicht Vasco da Gama. Und das Endergebnis spiegelt die tabellarische Situation durchaus wider. Mit 4:0 schoss Racing die Gäste aus Brasilien aus dem Stadion, in die Torschützenliste eintragen konnten sich Ricardo Centurión (33.), Lautaro Martínez (39.) sowie Matías Zaracho und Lisandro López, der seinen dritten (!!) Elfmeter der Partie zum 4:0 Endstand verwandeln konnte.

Im zweiten Spiel der Gruppe E trennten sich Universidad de Chile und Cruzeiro in einer schwachen Partie torlos.

Flamengo – Santa Fe 1:1 (1:1) – Dourados früher Führungstreffer unterm Strich zu wenig

In der Gruppe D stand für Flamengo das wichtige Heimspiel gegen den Tabellendritten Santa Fe an. Die Hausherren gingen bereits früh in Person von Henrique Dourado in Führung, die jedoch nicht lange anhielt. Nach einer halben Stunde egalisierte Wilson Morelos Dourados Führungstreffer, sodass sich die Teams nach 90 Minuten leistungsrecht mit 1:1 trennten. Für Flamengo hätte ein Sieg einen Sprung in der Tabelle bedeutet, nach nunmehr drei Spieltagen muss man sich den ersten Rang mit River Plate teilen, die ebenfalls fünf Zähler auf dem Konto haben.

Emelec – River Plate 0:1 (0:1) – Pinola erzielt das Tor des Tages!

River Plate musste am dritten Spieltag der Gruppe D nach Guayaquil in Ecuador zu Emelec reisen. In einer schwierigen Partie erzielte der ehemalige Nürnberger Javier Pinola in der 44. Minute den einzigen Treffer des Tages, der zugleich auch den wichtigen Auswärtssieg bedeutet. Mit nunmehr fünf Zählern darf sich River berechtigte Hoffnungen auf das Weiterkommen machen.

Alianza Lima – Atlético Junior 0:2 (0:1) – Junior wahrt die Chance aufs Achtelfinale

Mit einem 0:2 Auswärtssieg sichert sich Atlético Junior in Peru die Chance, doch noch die K.O. Runde der Copa zu erreichen. Schon nach zehn Minuten brachte Yimmi Chará den Außenseiter per Slapstick-Tor in Führung. Die Hausherren waren im Anschluss das bessere Team und um den Ausgleich bemüht, ließen jedoch zahlreiche aussichtsreiche Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Kurz vor Schluss nutze Atlético Junior seine zweite hochkarätige Chance des Tages zum 0:2 Endstand, Torschütze war Jonatán Álvez. Lima steht nun mit einem Punkt am Tabellenende, während Atlético Junior durch den ersten Sieg in der diesjährigen Copa den Anschluss an die Boca Juniors und Tabellenführer Palmeiras herstellen konnte.

Penarol – Libertad 1:2 (0:0) Cardozos Freistoßhammer beschert Libertad den Last-Minute Sieg!

In der Gruppe C hatte Penarol aus Uruguay Club Libertad aus der paraguayischen Hauptstadt Asunción zu Gast. Nach einer weitestgehend ereignislosen ersten Hälfte kamen die Hausherren besser aus der Kabine und erzielten kurz nach Wiederanpfiff in Person von Gabriél Fernández per Heber den wichtigen Führungstreffer. Nach einem Torwartfehler auf Seiten Penarols konnte Libertad jedoch eine viertel Stunde vor Schluss ausgleichen, ehe Óscar Cardozo mit seinem fulminanten Freistoßtor alle uruguayischen Träume zunichte machte. Libertad steht somit noch ohne Punktverlust auf dem ersten Platz und darf wohl für die K.O. Phase planen.

The Strongest – Atlético Tucuman 1:2 (1:1) – Dank Romats Traumtor: Tucuman mit wichtigen Auswärtsdreier!

In der zweiten Begegnung der Gruppe C reiste Atlético Tucuman aus Argentinien in die Höhe von La Paz nach Bolivien. Im Estadio Hernando Siles, das mit einer Höhe von 3637 m. üNN zu den höchstgelegensten Stadien der Welt zählt, gehörte der Auftakt den Gästen. Ein wahrer Sonntagsschuss von Tucuman-Akteur Nicolás Romat brachte die Gäste in Führung, ehe Edis Ibargüen kurz vor dem Pausentee den Ausgleich besorgte. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Argentinier. 15 Minuten vor Schluss machte Javier Toledo mit einem Kopfballtor knapp über der Grasnarbe alles klar. Nach drei Spieltagen haben nun sowohl The Strongest, als auch Atlético Tucuman und Penarol drei Punkte auf dem Konto, das Rennen um den verbliebenen Platz hinter Club Libertad dürfte noch Einiges an Spannung bereithalten.

Independiente- Corinthians 0:1 (0:0) – Jádson trifft Independiente mitten ins Herz!

In der Gruppe G hatte Independiente aus Avellaneda Corinthians aus Sao Paulo zu Gast. In einer wirklich offen und attraktiv geführten Begegnung spielten sich beide Teams zahlreiche aussichtsreiche Möglichkeiten heraus, ließen jedoch im Abschluss die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Erst kurz vor Schluss gelang Jádson mit einem Kopfball das einzige Tor des Tages; der Treffer fiel mitten in eine Drangphase Independientes. Die Hausherren konnten sich vom späten Führungstreffer der Gäste nicht mehr erholen. Corinthians nimmt die drei Zähler mit nach Brasilien und steht noch ungeschlagen an der Spitze der Gruppe G mit sieben Punkten. Independiente rangiert punktgleich mit Lara auf dem dritten Rang, entschieden ist in der Gruppe G allerdings noch nichts.

 

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Copa Libertadores 3. Woche – Palmeiras ohne Probleme, Racing erkämpft Punkt in Chile https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-3-palmeiras-347892 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-libertadores-3-palmeiras-347892#respond Wed, 04 Apr 2018 08:15:05 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=9701 Nach der Länderspielpause ging es gestern Nacht mit drei Spielen in die dritte Woche der Copa Libertadores Gruppenphase. Palmeiras feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel, während Racing sich einen Punkt in Chile in Unterzahl erkämpfte. Real Garcilaso und Nacional...

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Nach der Länderspielpause ging es gestern Nacht mit drei Spielen in die dritte Woche der Copa Libertadores Gruppenphase. Palmeiras feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel, während Racing sich einen Punkt in Chile in Unterzahl erkämpfte. Real Garcilaso und Nacional Montevideo trennten sich torlos.

Universidad de Chile – Racing Club 1:1 (1:1) – Racing erkämpft Unentschieden in Unterzahl

In der Gruppe 5 trafen mit Racing und Unversidad de Chile die beiden am ersten Spieltag siegreichen Teams aufeinander. In Santiago de Chile fand Racing ganz schlecht in die Partie und wurde in der neuten Minute klassisch ausgekontert. Nach einem Schuss von Musso, war Altmeister und Ex-AS-Rom-Profi David Pizarro zur Stelle und staubte zur Führung ab. Diese sollte aber nicht lange Bestand haben. In der 23. Minute verwandelte Alejandro Donatti einen Freistoß sehenswert zum Ausgleich. In einer ausgeglichenen Partie sollte keiner Mannschaft mehr der Lucky-Punch gelingen. Racing musste zudem ab der 68. Minute in Unterzahl agieren, da Diego González die Ampelkarte sah. Damit bleiben beide Teams ungeschlagen.

Palmeiras – Alianza Lima 2:0 (1:0) – Palmeiras mit 2. Sieg im 2. Spiel

Ungeschlagen ist auch weiterhin Palmeiras, die nach dem 3:0-Auswärtssieg in Barranquilla auch Alianza Lima daheim keine Chance ließen. Bueno brachte die Hausherren früh in Führung (10.), ehe der ehemalige Fußballer des Jahres Südamerikas Miguel Borja kurz nach der Halbzeit den Endstand herstellte. Der echte große Prüfstein wartet auf “o Verdao” am 11. April, wenn die Boca Juniors nach Brasilien reisen.

Am Wochenende steht für Palmeiras aber erst einmal das Finale der Staatsmeisterschaft in Sao Paulo auf dem Programm.

Real Garcilaso – Nacional de Montevideo 0:0 – Torloses Duell auf 3.400 Metern Höhe

Im Estadio Garcilaso del Cusco, auf über 3.400 Metern über dem Meeresspiegel, trennten sich Real Garcilaso und Nacional de Montevideo mit einem torlosen Unentschieden. Die Gäste beschränkten sich auf eine stabile Defensive, während den Hausherren die zündenden Ideen für einen Torerfolg fehlten. Die Peruaner haben nun vier Punkte auf dem Konto, während die Gäste nach drei Spielen immer noch auf den ersten Sieg warten.

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Die Skandale des Ricky C. – Racings Centurión mal wieder auf Abwegen https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/ricardo-racings-centurion-247841 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/ricardo-racings-centurion-247841#respond Wed, 21 Mar 2018 15:51:54 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=8289 Ricardo Centurión, ein begnadeter Fußballer, der aber abseits des Platzes immer wieder für Probleme sorgt. Montagfrüh überfuhr er wohl alkoholisiert zwei Ampeln vor einer Schule bei Rot. Daraufhin geriet er in eine Polizeikontrolle, wo er zuerst einen Alkohholtest verweigerte und...

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Ricardo Centurión, ein begnadeter Fußballer, der aber abseits des Platzes immer wieder für Probleme sorgt. Montagfrüh überfuhr er wohl alkoholisiert zwei Ampeln vor einer Schule bei Rot. Daraufhin geriet er in eine Polizeikontrolle, wo er zuerst einen Alkohholtest verweigerte und dann auch noch vergeblich versuchte den Polizisten zu bestechen. Dumm für ihn, dass dies alles auf Video aufgenommen wurde. Nicht der erste Skandal des Racing-Profis. Wir werfen einen Blick auf die Schlagzeilen des Ricky C:

Wieder mal sieht sich Ricardo Centurión einem Orkan ausgesetzt, und wieder einmal selbstverschuldet. Es ist nicht das erste Mal, dass Racings Neuzugang abseits des Platzes negativ auffällig wird. Sein erster Skandal ereignete sich im August 2012, als im Internet ein Foto von Centurión mit einer Waffe zirkulierte.

Centurión

2017 tauchte im Internet ein weiteres ähnlihches Bild auf, diesmal mit einem Gewehr in seiner Hand.

Als er bei den Boca Juniors unter Vertrag stand, verursachte er im September 2025 einen Unfall in Avellandea (Buenos Aires), wobei zwei Personen verletzt wurden. Laut Zeugenaussagen beging Centurión Fahrerflucht und war sichtlich angetrunken.

Im Januar 2017 geriet ein Video an die Öffentlichkeit, das von einer Sicherheitskamera des Hotels aufgenommen wurde, wo die Boca Juniors ihre Vorbereitung absolvierten. Dort sieht man Ricardo Centurión vollkommen außer sich, wie er von seinen Teamkollegen zurückgehalten wird. Wohl weil er auf einen Teamkollegen losgehen wollte.

Im Mai desselben Jahres wurde er von seiner damaligen Freundin Melina Tozzi wegen häuslicher Gewalt und Drohungen angezeigt. Im Juli gab es eine Auseinandersetzung in einem Boliche, was dann schließlich seinen Abgang bei den Boca Juniors besiegelte.

Nach zwei Monaten der nächste Rückfall von Centurión

Nach seinem erfolglosen Gastspiel bei Genua in Italien heuerte er nun in Racing an und gelobte Besserung. Zwei Monate ging es gut, nun der erneute Rückfall. Anscheinend hat der Flügelspieler ein Problem mit Alkohol, wie es Racing-Präsident Víctor Blanco im Interview zugab. Der Klub steht weiter hinter seinem Starneuzugang und will ihn mithilfe eines Psychologen wieder in die Spur bringen.

Auf dem Platz ein Genie, außerhalb des Platzes ergreift ihn oft der Wahnsinn. Centurión ist einer von so vielen südmaerikanischen Profis, die es dank Talent und Ehrgeiz aus dem Armenviertel raus geschafft haben, aber im Leben außerhalb des Platzes immer wieder durch Exzesse auffallen. Wir hoffen, dass Ricky Centurión seine Probleme in den Griff bekommt und bald nur noch Schlagzeilen auf dem Platz produziert.

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20. Spieltag: Boca patzt,Talleres kommt näher und River mit 3.Sieg in Folge https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/20-boca-talleres-kommt-590267 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/20-boca-talleres-kommt-590267#respond Mon, 19 Mar 2018 15:28:28 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=8278 Die Boca Juniors laufen Gefahr den sicher geglaubten Titel noch zu verspielen, während River sich aus seiner Krise befreit zu haben scheint. Talleres bleibt an Boca dran und Lautaro Martínez trifft weiter wie er will und zaubert nebenher noch ein...

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Die Boca Juniors laufen Gefahr den sicher geglaubten Titel noch zu verspielen, während River sich aus seiner Krise befreit zu haben scheint. Talleres bleibt an Boca dran und Lautaro Martínez trifft weiter wie er will und zaubert nebenher noch ein bisschen.

Es ist eindeutig Sand im Getriebe der Boca Juniors. War es vor einer Woche noch ein Tor in der Nachspielzeit von Leonardo Jara, das einen Punktverlust gegen Tigre verhinderte, brauchte man in Tucumán schon wieder ein Tor nach der regulären Spielzeit. Diesmal sicherte man sich dadurch aber nur einen Punkt. Keine Wiedergutmachung also für die schmerzende Niederlage gegen River in der Supercopa. Im Norden Argentiniens bedurfte es eines Tores von Walter Bou in der 91. Minute um die Atlético-Führung von Javier Toledo aus der 32. Minute auszugleichen. Glück hatte man zudem, dass einem Tor der Heimelf wegen einer ganz knappen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde. Sechs Punkte Vorsprung hat man noch auf den Tabellenzweiten Talleres, der aber nach der Länderspielpause zu Gast in “La Bombonera” sein wird. Angesichts dieser Tatsache und in der aktuellen Form ist die Titelverteidigung mittlerweile alles andere als ein Selbstläufer.

Wettbewerbsübergreifend der dritte Sieg in Folge für River Plate. Ein frühes Tor von Gonzalo Martínez ließ das Monumental das erste Mal erbeben, doch kurz nach der Halbzeit der Ausgleich für Belgrano durch García. Scocco mit einem Doppelpack stellte jedoch die Weichen auf Sieg für ein sich in aufsteigender Form befindliches River. Konfliktpotenzial bietet die Frage, ob Gallardo in Zukunft Scocco den Vorzug gegenüber dem schwächelnden Rekordeinkauf Pratto geben wird. Vier Punkte sind es noch bis zu den Copa Sudamericana Rängen.

Mit 5:0 schoss Racing Patronato aus “El Cilindro”. Unter den Torschützen war auch wieder Lautaro Martínez, der nun zehn Tore in 14 Spielen vorzuweisen hat und das ein oder andere Kabinettstückchen:

Die komplette Zusammenfassung:

In Córdoba fuhr Talleres einen harterkämpften 1:0-Sieg gegen Justicia ein. Juan Ramírez sorgte für das Tor des Tages. In zwei Wochen in La Bombonera schlägt die Stunde der Wahrheit für das Überraschungsteam der Liga.

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19. Spieltag: River & Boca jubeln spät – Lautaro Martínez’ neunter Streich https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/19-river-lautaro-martinez-189344 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/argentinien/19-river-lautaro-martinez-189344#respond Mon, 12 Mar 2018 17:30:23 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=8220 Am Wochenende stand in der argentinischen Superliga der 19. Spieltag auf dem Programm. River Plate konnte vor dem am Mittwoch anstehenden Superclásico dank eines 1:0-Sieges bei Patronato ein bisschen Selbstvertrauen tanken. Boca gewann gegen Tigre nach einer dramatischen Schlussphase mit...

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Am Wochenende stand in der argentinischen Superliga der 19. Spieltag auf dem Programm. River Plate konnte vor dem am Mittwoch anstehenden Superclásico dank eines 1:0-Sieges bei Patronato ein bisschen Selbstvertrauen tanken. Boca gewann gegen Tigre nach einer dramatischen Schlussphase mit 2:1. Racing samt dem hochgehandelten Lautaro Martínez musste sich nach fünf Siegen in Serie mal wieder mit einem Unentschieden zufrieden geben. Daran änderte auch das 9. Saisontor von “El Toro” nichts.

Ein dreckiger und glücklicher Sieg, aber immerhin ein Sieg. Das wird sich River-Trainer Marcelo Gallardo gedacht haben. Nach zwei Siegen in den letzten 15 Matches freute man sich auch über einen 1:0-Auswärtssieg bei Patronato sehr, der zudem noch in der Nachspielzeit und per Eigentor zustande kam. Eine gehörige Leistungssteigerung muss aber am Mittwoch her, wenn es in der Supercopa gegen die Boca Juniors geht. Sonst droht ein Debakel gegen den im Moment übermächtig erscheinenden Konkurrenten.

Nur ein paar Sekunden fehlten und es schien so, als ob Bocas Vorsprung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte zusammenschmelzen sollte. Cardona hatte die Hausherren per Elfmeter in Führung gebracht (74.), doch Acuña per Volley eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit für den Ausgleich gesorgt. Es wäre nach der Niederlage bei den Argentinos Juniors letzte Woche der nächste Punktverlust für “El Xeineze” gewesen. Doch in der 96. Minute war es Leonardo Jara, der nach Vorlage von Wanchope Ábila “La Bombonera” zum beben brachte. Ein enorm wichtiger Sieg, der ein Meilenstein auf dem Weg zur Titelverteidigung sein könnte.

Racings Siegesserie ist gerissen. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge kam man beim Aufsteiger Chacarita Juniors nicht über ein 1:1 raus. Früh brachte Juan Imbert die Heimelf in Führung (4.), doch nur zwölf Minuten war es wieder einmal Lautaro Martínez der traf und zudem auch von Nationaltrainer Jorge Sampaoli für die nächsten Freundschaftsspiele nominiert wurde. Martínez ist in Topform und war auch über die gesamten 90 Minuten eine ständiger Unruheherd, ein zweiter Treffer vermochte ihm aber nicht gelingen.

Tabelle und Ergebnisse findet ihr hier.

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Copa Libertadores 1. Woche – Defensor stoppt Grêmio, Martínez schießt Cruzeiro ab https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-woche-1-martinez-cruzeiro-161891 https://www.chefutbol.com/lateinamerika/copa-libertadores-de/copa-woche-1-martinez-cruzeiro-161891#respond Wed, 28 Feb 2018 10:07:10 +0000 https://www.chefutbol.com/?p=8126 Südamerikas prestigeträchtigster Wettbewerb hat begonnen: Die Copa Libertadores geht nun in die Gruppenphase. Im venezolanischen Maturin und im uruguayischen Montevideo wurde der Wettbewerb in der Nacht zum Mittwoch eröffnet, später gab es noch Spiele im argentinischen Avellaneda und in Santiago...

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Südamerikas prestigeträchtigster Wettbewerb hat begonnen: Die Copa Libertadores geht nun in die Gruppenphase. Im venezolanischen Maturin und im uruguayischen Montevideo wurde der Wettbewerb in der Nacht zum Mittwoch eröffnet, später gab es noch Spiele im argentinischen Avellaneda und in Santiago de Chile. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand Racings Toptalent Lautaro Martínez.

Beim Spiel in Montevideo war gleich der Titelverteidiger im Einsatz: Grêmio, der Sieger von 2017 und einer der Topfavoriten für 2018, maß sich mit Gastgeber Defensor. Die Uruguayer begannen tiefstehend mit einer 5-4-1/3-4-3-Mischformation, zeigten aber dennoch von Beginn an ihre enorme Kampfstärke. So konnten die Uruguayer den im gewohnten 4-2-3-1 aufgelaufenen Favoriten weitgehend vom eigenen Tor fernhalten und sogar eigene Ausrufezeichen setzen: Ayrton Cougos Schrägschuss strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Grêmio dagegen, bei dem Superstar Luan nach dem Abgang von Lucas Barrios die einzige echte Spitze gab, blieb weitgehend ideenlos, nur Ramiros Schuss kam überhaupt auf den Kasten von Guillermo Reyes.

Nach Wiederanpfiff kam Grêmio motivierter ins Spiel, Cíceros indirekter Freistoß forderte Reyes das erste Mal wirklich (52.), auch der offensiv orientierte Rechtsverteidiger Madson hatte eine Schusschance (53.). Im Gegenzug verlegte sich Defensor noch mehr aufs Kontern, wobei Germán Rivero einen schönen Angriff nur knapp am Kasten vorbeisetzte (57.). Es war jedoch Gremio, das nun insgesamt dem Tor näher war. Defensor verursachte einige gefährliche Freistöße und zog sich so weit zurück, dass auch viele Fernschussmöglichkeiten entstanden – die Versuche von Alisson (72.) oder Cícero (73.) hätten durchaus ein Tor verdient gehabt, doch der aufmerksame Reyes war jeweils zur Stelle. Angesichts der Überlegenheit Gremios war es keine echte Überraschung, dass in der 81. Minute der Ex-Duisburger Maicon per Abstauber das 0:1 erzielte. Doch es war nicht genug für den Favoriten: Nur vier Minuten später köpfte Defensors Verteidiger Gonzalo Maulella aufs Tor, am zweiten Pfosten konnten zwei Verteidiger nicht klären – der Ausgleich für die Violetas. In diesem Moment unerwartet, doch wegen der heroischen Kampfkraft nicht unverdient für die Urus, die für jeden Gegner in diesem Wettbewerb unangenehm sein werden. Umso mehr gilt dies, als dass Defensor seit Februar 2012 in internationalen Heimspielen unbesiegt ist. Für Grêmio ist das Remis eine Enttäuschung, aber kein Rückschlag – auf dem Weg zum Gruppensieg kann man auswärts auch Remis akzeptieren.

Im zweiten Spiel der Gruppe 1 hatte ebenfalls der Außenseiter Heimrecht: Monagas, der venezolanische Sensationsmeister, traf auf den amtierenden paraguayischen Champion Cerro Porteño. Die Gäste zeigten von Beginn an den besseren Fußball und hatten mehrere Chancen auf die Führung, während Monagas trotz fußballerischer Unterlegenheit zwei Riesengelegenheiten hatte – zweimal rettete Cerros Schlussmann Anthony Silva hervorragend gegen Vogliotti. Dennoch war das Führungstor der Gäste verdient: Nach einer schlechten Abwehr von Javier García traf der früh eingewechselte Insaurralde fast mit dem Rücken zum Tor mit links in den Winkel – Golazo! Ab da kontrollierte Cerro Porteño das Spiel noch besser und geriet nie mehr ernsthaft in Gefahr. Kurz nach Wiederanpfiff patzte Monagas‘ Keeper Alain Barojas bei einem Freistoß von Cerro Porteños Linksverteidiger Santiago Arzamendia, den Abstauber verwertete Marcos Cáceres zum verdienten 0:2-Endstand (53.). Spätestens mit dem Platzverweis gegen Juan Vogliotti (75.) war das Spiel für die Gastgeber gelaufen, die sich deutlich steigern müssen, um in der schwierigen Gruppe punkten zu können. Der Ciclón dagegen fliegt mit einem Pflichtsieg in der Tasche zurück nach Paraguay und darf mit dem eigenen Auftritt zufrieden sein.

Im gutgefüllten Estadio Monumental David Arellano zu Santiago traf der chilenische Meister Colo-Colo auf den kolumbianischen Rivalen Atlético Nacional. In einer voraussichtlich ausgeglichenen Gruppe 2 sind Punkte in Heimspielen unerlässlich für das Weiterkommen, dementsprechend drängten die Gastgeber zunächst mehr auf den Kasten von Fernando Monetti. Colo-Colos Oldies um Jorge Valdivia, Jaime Valdés und Esteban Paredes fehlte es dabei aber etwas an Präzision, und erst Valdés‘ Fernschuss in der 30. Minute musste von Monetti pariert werden. Atlético Nacional verteidigte kompakt und wurde vom starken Kapitän Alexis Henríquez gut organisiert, kam offensiv aber ebenso wenig ins Rollen. So war die erste Halbzeit im wesentlichen eine emotionslose Angelegenheit. Es war Nacionals Coach Jorge Almirón, der früher auf das Dargebotene reagierte und mit den Einwechslungen von Gonzalo Castellani und Jorman Campuzano den Fußball seiner Mannschaft ankurbeln wollte. Und das fruchtete: Campuzano gewann einen Ball im Mittelfeld, marschierte ohne jeden Gegenspieler auf die zurückweichende Defensive der Albos zu und steckte perfrekt auf Vladimir Hernández durch. Der Linksaußen umspielte Augustin Orión und schob zum 0:1 ein (67.) – eine perfekte Woche für Vlacho, der schon am vergangenen Donnerstag in der Liga einen Doppelpack erzielt hatte, Traumtor inklusive. Colo Colo fand auf diese kalte Dusche nie eine Antwort und beginnt die Gruppenphase wie so häufig mit einer desillusionierenden Niederlage. Der Verdolaga dagegen kann über drei Punkte jubeln und hat sich eine gute Ausgangslage verschafft.

Auch die Gruppe 5 eröffnete Dienstagnacht, und hier gab es richtig Mitreißendes: Das Aufeinandertreffen von Racing und Cruzeiro im Cilindro von Avellaneda. Trotz ihres großen Namens sind beide Teams keine Titelfavoriten, haben aber durchaus begabte Mannschaften. Das größte Talent auf dem Platz hatten fraglos die Gastgeber: Lautaro Martínez. Zu Beginn waren es die Brasilianer, die mutig und offensiv auftraten, jedoch nach nur zehn Minuten den verletzten Goalgetter Fred verloren. Wenig später lag der Ball schon im Netz: Der völlig ungedeckte Lautaro Martínez verwertete Cardozos Freistoßflanke zum 1:0 (14.). Martínez leitete eine Viertelstunde später auch den zweiten Treffer des Tages ein, diesmal aber für die Gäste: Sein Ballverlust in der eigenen Hälfte führte zu einem guten Angriff der Gäste, an dessen Ende Giorgian de Arrascaeta zum Ausgleich einköpfte (30.). Nur zwei Minuten später scheiterte der Uruguayer  am Pfosten, es hätte sein Doppelpack werden können. Den erzielte auf der anderen Seite Lautaro Martínez, erneut nach einem Freistoß und viel Chaos in Cruzeiros Defensive: Im Liegen assistierte Dominguez, und Racings Supertalent schloss trocken ins linke Eck ab (45.).

Und die Martinez-Show war noch lange nicht zu Ende: Bei einem Gegenangriff narrte El Toro Murilo, scheiterte dann aber an Torwart Rafael (62.) – nur, um die anschließende Ecke von Ricardo Centurión mit einem perfekten Kopfball zu verwerten. Zittern musste die Academia dennoch, weil Robinho einen Freistoß geanu in den Winkel setzte (70.) – aber nur kurz, denn Augusto Solari machte mit dem 4:2 den Deckel drauf: Nach Pass von Centurión traf der Joker aus spitzem Winkel ins lange Eck (77.). Dann durfte der von tosendem Beifall begleitete Hattrick-Schütze Martínez vom Feld (82.) und Cruzeiros Kapitän Henrique scheiterte noch an der Latte (88.), ehe Referee Wilmar Roldán die turbulente Begegnung beendete. Racing zeigte, dass man mit Centurion und Martínez jede Defensive in Gefahr bringen kann, während Cruzeiro offensiv ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ, aber dafür extrem unkonzentriert verteidigte.

Wer noch ein bisschen Orientierung bezüglich der Teams und ihrer Aussichten braucht: Hier geht’s zur Vorschau der Gruppen 1-4 und hier zu den Gruppen 5-8.

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